iPad durch RaspberryPI bzw. Single-board computer ersetzen

BurnerR

Bot #0384479
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Ich betreue hier einige iPads, die aber leider immer mal verschiedenste Probleme machen. Das einzige was sie im regulären Betrieb machen ist über die App 'Kiosk Pro' eine webseite / interakative Präsentation (mit Ton) vom lokalen Server darzustellen.
Ich würde sie daher ganz gerne durch etwas wie einen RPI+Touchpad ersetzen, zumal das deutlich günstiger ist wenn was kaputt geht.
Touchpads gibt es ja: , aber die Auflösung auf 10 Zoll liegt nur bei 1024x600, also deutlich niedrigere Pixeldichte als ein iPad. Hat jemand Erfahrung mit sowas, die Präsentation soll schon schön und sehr scharf aussehen.

Weiterer Aspekt ist, dass ich in Zukunft ganz gerne nicht nur besagte Webseite ausliefern wúrde, sondern auch ein Modell von sketchfab.com: .
Zumindest vor einigen Monaten beim Test war ein RPI Modell 3 damit aber extremst überfordert.

Es muss aber auch kein RPI, es kann auch ein anderer Single-board computer sein. Es kann auch ein anderes Tablet sein, allerdings sollte es etwas sein, wo ich mich mit ssh einloggen kann und auch sonst als linuxer zuhause fühle bzw. die gewohnten tools verwenden kann.

Jemand eine Idee? Darstellung von sketchfab Modellen ist ein 'kann'/'soll' Kriterium, kein 'muss'.
 
Budget?

Auf dem Dell Venue 11 Tablet für ca. 200€ läuft Linux ganz gut.
 
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Da man gebrauchte iPad 3 offenbar für ca. 170 Euro kriegt werden 200 Euro im Rahmen liegen.
Dell Venue 11 klingt spontan ganz gut, wichtig ist auch ein niedriger 'fummelfaktor', die Reviews scheinen etwas gemischt, aber z.T. auch schon einige Jahre alt.
Ich brauche übrigens zwingend Wifi ;).
 
Ein guter Touchscreen mit FHD kostet locker 150€...

Großartig andere Geräte als Tablets mit Atom CPU wirst du mit Linux für den Preis nicht bekommen.

Gebraucht gäbe es noch Thinkpads und andere Convertibles sowie Chromebooks mit Touch, auf denen Linux läuft. Die sind aber oft sehr hässlich.
 
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Optik ist nicht so entscheidend, da das Gerät am Ende in einem Metallrahmen komplett verschwindet und nur das touchpad selber zu sehen ist.
Jedenfalls schonmal spannend, hatte irgendwie nur an RPI und Co. gedacht und erst beim Thread erstellen fiel mir ein, dass ja vllt andere Tablets in Frage kommen könnten :D. Aber das scheint ja mit Abstand das sinnvollste zu sein.
 
Das Problem mit den meisten China-Tablets ist übrigens 32-bittiges UEFI mit 64bit CPUs.

Mehr Infos:

Some systems have been released containing 64-bit Intel Atom CPUs (such as the Bay Trail), but unfortunately use 32-bit UEFI firmware with no BIOS compatibility mode. Using the 32-bit UEFI x86 support, an i386 installation should be possible on these machines but it won't make the most of the 64-bit hardware.

Debian Jessie (8.0) was the first Linux distribution to include full support for mixed-mode UEFI installation on these machines. The multi-arch installation media (available in netinst and DVD form) include the UEFI boot loaders necessary for both i386 and amd64 boot. By selecting "64-bit install" from the initial boot menu, debian-installer will install a 64-bit (amd64) version of Debian. The system will automatically detect that the underlying UEFI firmware is 32-bit and will install the appropriate version of grub-efi to work with it.

Würde das auch gerne mal ausprobieren, aber mir fehlt leider die Zeit dazu…

EDIT: Ich gehe auch davon aus, dass Secure Boot deaktiviert werden muss:
 
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