Heimautomatisierung

@thom53281:

Damit brauchst du nicht für jeden Zweck ne eigene Telefonnummer.
Du kannst einfach verschiedene Befehle auf den Raspberry hauen.

Kannst du verteilen.
Raspberry 1 hat den Telegrambot.
Auf befehl "Starte die Mikrowelle" sendet er eine Nachricht an Raspberry 2, der mit der Mikrowelle verbunden ist.

Wobei es sich für solch simple Dinge wohl eher lohnen würde einen Arduino etc zu nehmen.
Da nimmst du den Raspberry als "Zentrale" und der sendet auf Befehl seine Befehle an die kleinen Arduinos.

gibt natürlich auch andere Messenger die sowas anbieten, Telegram ist nur der einzige wo mir diese Funktion bekannt ist.

Vorteil wäre halt das du ohne App und end zu end verschlüsselt alles starten kannst und theoretisch unendlich erweitern falls dir was neues einfällt.

Was mich interessieren würde wäre ein "home Assistent", dem ich befehle geben könnte wie "computer, dimm das licht um 50%" / "spiel musik von blabla" "Earl Grey, heiß"... etc.
Aber ich habe keinen bock mir so eine abhörvorrichtung ins zu holen, die dann alle meine gespräche zu google oder apple streamed...
ach ich weiß nicht ob der aufwand lohnt...

würde daher auch gehen.
Du brauchst nurnoch eine lokale speech to text app, ohne E.T. Komponente.

Da der eigentliche Befehl als Text übergeben würde.

passend zum Thema:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich interessiere mich auch sehr dafür (smarthome gedöns)... aber irgendwie kommt es mir dann doch immer lächerlich vor für was ich da dann technik einsetzen würde:

Einsatz von (günstigen) stepper motoren für das herunterlassen der Rollos in meinem Wohnzimmer -> ersetzt ein kurzes aufstehen und den arm bewegen.

Licht-Automatisierung -> ersetzt ein aufstehen und einen Schalter betätigen.

Heizungs-steuerung (sowas wie nest) -> unsinnig weil thermostate sich an den heizkörpern befinden, müsste ich alle austauschen und auch hier -> ersetzt ein kurzes aufstehen und am thermostat drehen.

Automatisierung nach tageszeit -> unsinnig weil ich jeden tag zu völlig unterschiedlichen Zeiten nach hause komme.

Was mich interessieren würde wäre ein "home Assistent", dem ich befehle geben könnte wie "computer, dimm das licht um 50%" / "spiel musik von blabla" "Earl Grey, heiß"... etc.
Aber ich habe keinen bock mir so eine abhörvorrichtung ins zu holen, die dann alle meine gespräche zu google oder apple streamed...
ach ich weiß nicht ob der aufwand lohnt...

Rollos hat Sinn. Man will nicht quer durch die Bude laufen, die ersten Sonnenstrahlen sofort nutzen und im Sommer nicht unnötig die Bude aufheizen lassen.

Lichtautomatisierung hat auch sinn. Schalte ich den Kinomodus ein, gehen die Rollos runter, Hauptbeleuchtung aus, Ambiente ein.
Zudem morgens beim aufstehen direkt Licht im Flur.

Heizungssteuerung, deine Thermostate haben kaum was mit dem Verbrauch zu tun. Es geht darum wie deine Vorlauftemperatur gesteuert wird. Wenn ich im Schlafzimmer es warm haben will, muss ich mein Wohnzimmerthemostat aufdrehen. Weil der Regler dort ist.

Automatisierung nach Tageszeit. Dafür kannst du dich anpingen lassen. Sobald du in deinem Wlan drin bist oder nicht gibt es verschiedene Szenarien. Mittels Tasker auf dem Smartphone kannste auch einiges Automatisieren.
Nimmste 2 GPS Punkte, einer von der Arbeit, die andere irgendeine Kreuzung wo du lang musst nach Hause. Dann schaltet sich die Heizung an blabla. Man kann so einiges machen.
Man muss aber auch wissen was geht und was nicht.
 
Heizungssteuerung, deine Thermostate haben kaum was mit dem Verbrauch zu tun.

Stimmt nicht ganz:
Temperatur halten ist effizienter als aufheizen.

Eine Sensorsteuerung die konstant 20° hält und zum schlafen auf 18° absenkt, mit der Lüftung synchronisiert, sollte sich also deutlich in den Nebenkosten bemerkbar machen.
 
Warum machst du das nicht auch per IO-Pin mit dem Pi?
Könnte man theoretisch auch, ja. Man müsste aber dann dort die VoIP-Rufnummer irgendwie registrieren. Ich möchte das bewusst nicht per App, Befehl oder whatever machen. Unter dem Autofahren ist das Rumdrücken an der Freisprecheinrichtung bereits Ablenkung genug und ich will da auf keinen Fall am Handy herumfummeln müssen.
 
.Ich möchte das bewusst nicht per App, Befehl oder whatever machen. Unter dem Autofahren ist das Rumdrücken an der Freisprecheinrichtung bereits Ablenkung genug und ich will da auf keinen Fall am Handy herumfummeln müssen.

Stimmt scho.
Mir ging es nur um den Gedanken nicht für jede Aufgabe jeweils eine Telefonnummer anmelden zu müssen.

Ich weiß net wie das bei dir ist, aber bei mir wählt das Handy die Nummer, die ich priorisiert habe.
Somit macht für mich jemanden per Whatsapp, oder per Mobilfunk anzurufen keinen Unterschied, auch nicht per Freisprechanlage.

Also statt einem Bot mit mehreren befehlen, mehrere Bots mit einem Befehl die nur auf das anklingeln reagieren.
Auf deiner Seite das gleiche wie VoIP.
 
Könnte man theoretisch auch, ja. Man müsste aber dann dort die VoIP-Rufnummer irgendwie registrieren. Ich möchte das bewusst nicht per App, Befehl oder whatever machen. Unter dem Autofahren ist das Rumdrücken an der Freisprecheinrichtung bereits Ablenkung genug und ich will da auf keinen Fall am Handy herumfummeln müssen.

Schreibe doch - bevor du heimgehst - dem Pi eine mail wann er die Mikrowelle aktivieren soll

Stimmt nicht ganz:
Temperatur halten ist effizienter als aufheizen.
Warum eigentlich?
Die Wärmeverluste sind Proportional zur Innentemperatur, also müsste abkühlen lassen effizienter sein

Edit: Eigentlich Proportional zur Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur
 
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Schreibe doch - bevor du heimgehst - dem Pi eine mail wann er die Mikrowelle aktivieren soll
Würde ich im Büro arbeiten und hätte jeden Tag die selbe Zeitdauer zum Heimfahren und könnte die Verkehrssituation jeden Tag gut abschätzen, dann könnte das durchaus funktionieren. Allerdings muss ich alle drei Punkte ziemlich stark verneinen.

Außerdem sollte das ja jetzt nur ein Beispiel sein. Hab ich ja noch nicht so gebaut und in nächster Zeit weiß ich auch nicht ob ich Zeit und Lust habe, das umzusetzen. Vielleicht fällt mir da dann auch noch die eine oder andere bessere Idee ein. ;)
 
Warum eigentlich?
Meine Paulschalaussage war so falsch.
Da bin ich einem ungeklärten Haushaltsmythos aufgesessen, sry


Am ende kommt es darauf an wie viel Joule du reinstecken musst.

Heizt du dauer, muss die Heizung nur den Verlust ausgleichen.
Heizt du neu auf, muss du den Verlust von mehreren Stunden ausgleichen.

Daher ist das eher eine Frage von "Wie lange bin ich weg", "wie gut ist meine Dämmung" und "wie ist die Außentemperatur"
Man sollte das mal ausrechnen in welchen Situationen sich was lohnt.

Dennoch kann alleine das Timen von heizen->Temperatur absenken->Lüften schon eine Menge sparen.
 
Bedingt durch den Wechseldienst, also irgendwie ist immer jemand auf bei uns, haben wir durchgehend die gleiche Temperatur in der Wohnung.
Meist aber auch nahezu alle Türen auf. Außer Schlafzimmer, wenn einer schläft. (Und Bäder beim Kacken und so ;) )

Wir haben auch den Thermostaten zeitlich nicht programmiert, also das was man smart-phonemäßig auch machen würde.

Wir haben in keiner Wohnung nachzahlen müssen, im Gegensatz zu den Nachbarn die ständig auf-zu-warm-kalt programmierten.
 
Prinzipiell kann man auch auf Telegram oder sonstige Messenger verzichten.
cURL müsste eigentlich alles können was man dafür braucht.
 
Könnte man theoretisch auch, ja. Man müsste aber dann dort die VoIP-Rufnummer irgendwie registrieren. Ich möchte das bewusst nicht per App, Befehl oder whatever machen. Unter dem Autofahren ist das Rumdrücken an der Freisprecheinrichtung bereits Ablenkung genug und ich will da auf keinen Fall am Handy herumfummeln müssen.



guck dir das mal an.
 
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  • #33
Ifttt kenne ich eher zur Automatisierung beim Webseiten, wobei b es zumindest nicht unabhängig von den Apps auf dem Smartphone läuft.
Dann habe ich persönlich lieber gefrickel, aber sicherer und unabhängigerm
 
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  • #34
Ich möchte mir gegen Winter die Steuerung über Jabber anschauen. Wenn schon auf dem Pi, den ich verwenden möchte, n ejabberd läuft...
 
Ich nutze FHEM. Angefangen mit einem RPI2, inzwischen auf einem Gigabyte Brix N3050 mit 4 GB Ram. Warum? Weil der sauber konfiguriert nur knapp 8W im Mittel braucht, und statt alles auf mehrere Raspis zu verteilen laufen bei mir Docker-Container. Angefangen mit Funksteckdosen kamen Anwesenheitskennungen, Telegram, etc dazu.

Inzwischen steuere ich Lampen, Multimedia, Rolläden, Türen, Heizung - so ziemlich alles mit FHEM, das ganze via HA-Bridge auch mit Alexa was den WAF hoch treibt (Alexa, stelle Wohnzimmerrollo auf 60%, schalte TV an, dimme Wohnzimmerlicht auf 20%, etc...). Bin ich weg gehe alle Verbraucher automatisch vom Netz (Überwigend mit Sonoffs für kleines Geld auf Tasmota geflasht). Vieles läuft über billige ESPs, z.B. Nodemcu - man hat fix was gelötet, den Sketch angepasst und steuert für wenige € Dinge die bei den Herstellern schnell mal 50+€ kosten. Kommunikation läuft bei dem Beispiel sauber via MQTT. Es gibt an sich so gut wie nichts was per Kabel, Funk oder WLan erreichbar ist das man nicht per FHEM steuern kannö. Durch eigene Sketches auf den ESPs ist auch das Thema "nach Hause telefonieren" ad acta gelegt, die Kommunikation nach außen läuft nur über SSL 433 mit reverse proxy und Authentifizierung.
 
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