• Hallo liebe Userinnen und User,

    nach bereits längeren Planungen und Vorbereitungen sind wir nun von vBulletin auf Xenforo umgestiegen. Die Umstellung musste leider aufgrund der Serverprobleme der letzten Tage notgedrungen vorverlegt werden. Das neue Forum ist soweit voll funktionsfähig, allerdings sind noch nicht alle der gewohnten Funktionen vorhanden. Nach Möglichkeit werden wir sie in den nächsten Wochen nachrüsten. Dafür sollte es nun einige der Probleme lösen, die wir in den letzten Tagen, Wochen und Monaten hatten. Auch der Server ist nun potenter als bei unserem alten Hoster, wodurch wir nun langfristig den Tank mit Bytes vollgetankt haben.

    Anfangs mag die neue Boardsoftware etwas ungewohnt sein, aber man findet sich recht schnell ein. Wir wissen, dass ihr alle Gewohnheitstiere seid, aber gebt dem neuen Board eine Chance.
    Sollte etwas der neuen oder auch gewohnten Funktionen unklar sein, könnt ihr den "Wo issn da der Button zu"-Thread im Feedback nutzen. Bugs meldet ihr bitte im Bugtracker, es wird sicher welche geben die uns noch nicht aufgefallen sind. Ich werde das dann versuchen, halbwegs im Startbeitrag übersichtlich zu halten, was an Arbeit noch aussteht.

    Neu ist, dass die Boardsoftware deutlich besser für Mobiltelefone und diverse Endgeräte geeignet ist und nun auch im mobilen Style alle Funktionen verfügbar sind. Am Desktop findet ihr oben rechts sowohl den Umschalter zwischen hellem und dunklem Style. Am Handy ist der Hell-/Dunkelschalter am Ende der Seite. Damit sollte zukünftig jeder sein Board so konfigurieren können, wie es ihm am liebsten ist.


    Die restlichen Funktionen sollten eigentlich soweit wie gewohnt funktionieren. Einfach mal ein wenig damit spielen oder bei Unklarheiten im Thread nachfragen. Viel Spaß im ngb 2.0.

Gesundheitswesen

Nobody

NGBler

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Zur Vorgeschichte: 2017 hatte ich Herzbeschwerden, Schmerzen. Meine Hausärztin hat hat mich abgehorcht, EKG und Herzecho gemacht und mich mit Blaulicht ins Krankenhaus bringen lassen. Dort habe ich an selben Tag Herzkatheter bekommen und weil das Herz vergrößert war und die Kranzarterien okay am nächsten Tag ein Herz-NMRT mit Kontrastmittel, die Diagnose war schwere Myokarditis und mit Medikamenten ließ sich das fast rückgängig machen. So weit, so gut.

Der Ex meiner Freundin hat seit über zwei Wochen ähnliche Beschwerden. Als Untersuchungen wurde ein EKG und Herzecho gemacht und er sollte Anfang vorige Woche ins Krankenhaus. Ging aber nicht wegen Personalmangel. Die Schmerzen wurden schlimmer und er hat dicke Beine bekommen. Dann wurde er letzten Freitag im Krankenhaus aufgenommen, wo noch mal EKG und Herzecho gemacht wurden. Ein Herzkatheter ist für Mittwoch geplant. Er hat nun schon seit zwei Wochen Schmerzen und kann kaum noch schlafen.

Ich schätze, bei mir wurde alles so gemacht, wie es sein sollte, bei ihm überhaupt nicht. Nun habe ich den Verdacht, dass die Gesundheitsversorgung in den letzten Jahren viel schlechter geworden ist. Was meint ihr? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
 

Sibi

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Wenn es ein Notfall wäre, käme er sofort dran.

Bei ihm scheint wohl laut Ärzten keine Dringlichkeit zu sein. Kann bis Mittwoch also warten.

Pauschalisierungen wie "schlechter geworden" ohne Messwerte ist schwierig in der aktuellen Corona Zeit. Die Krankenhäuser laufen teils immer noch auf Sparflamme.
 

Buschfunk

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Auch ähnliche Fälle können grundsätzlich unterschiedlich sein. Vielleicht war das im Fall des Ex nicht so schlimm/ausgeprägt wie bei dir und daher als nicht so akut einzuschätzen.

Insgesamt kann man davon ausgehen, dass bestimmte Probleme schon immer da waren, dass System diese aber bisher immer aufgefangen hat, diese Probleme aber mit Corona deutlicher und häufiger zu Tage treten. Durchweg alle Leute aus dem medizinischen Bereich, denen ich auf Twitter folge und aus dem Umfeld, berichten davon, dass das Gesundheitssystem schon immer Probleme hatte, die aktuelle Entwicklung jedoch damit deutlich beschleunigt wurde. Weiterhin ist halt weiterhin Corona und die daraus resultierenden Einschränkungen, treffen halt auch die "normalen Kranken", da eben Personal fehlt, krank ist, oder halt anderswo dringender benötigt wird.

Es ist aktuell sehr beunruhigend zu lesen, wie schwer es mancherorts sein kann, einen Notfall unterzubringen und wieviel Zeit durch die Herumtelefoniererei verloren geht, die mitunter bei bestimmten Erkrankungen wichtig ist.
 

dexter

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Das beweist garnix, aber von mir kann ich sagen, dass ich dieses (und letztes) Jahr diverse Krankenhausbesuche absolviert habe (keine Notfälle) und ich meiner Einschätzung nach besser und umfangreich genug behandelt wurde als erwartet und/oder besser als "was man so hört".
 

Buschfunk

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Ich hatte, zum Glück, weder im Familien-, noch im Freundeskreis/Bekanntenkreis im Rahmen der letzten Jahre die Notwendigkeit einen Arzt oder Krankenhaus für aktute Dinge aufzusuchen und kann daher nur mitnehmen, dass aus dem Bereich der Medizin immer mehr.

Mein letzter Krankenhausaufenthalt war glaub ich 2018 und der war in der Sache okay. Also die Sache um die es ging, wurde schnell und zügig und auch in Ordnung erledigt, aber auch da ist mir schon aufgefallen, dass manches Personal echt viel zu tun hatte und sich dadurch Dinge verzögert hatten. Meine Entlassung hat sich sehr lange hingezogen, weil der Arztbrief nicht geschrieben werden konnte, weil die Ärztin halt mit allerhand anderen Sachen zu tun hatte. Ich denk mal durch Corona, die Einschränkungen etc. wird es nicht besser geworden sein.

Wenn dann noch immer mehr Eingriffe verschoben werden müssen, besonders in den Hochzeiten von Corona, dann fehlt natürlich Geld für Personal,, die anderen müssen mehr machen, oder man schafft weniger etc. Das ist ja eine Spirale.
 

MasterOfTheUnicorn

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Ich denke so ganz verallgemeinern darf man es sicher nicht, aber auch meine Erfahrung mit Krankenhäusern ist da nicht ganz so prickelnd. Habe selbst eine chronische Erkrankung, die mich regelmäßig in die Klinik bringt.
Als die Krankheit vor einigen Jahren anfing war man in der hiesigen Klinik der Meinung, dass man es aussitzen könnte (auch da waren wohl schon alle etwas überfordert). Mein Wunsch mich in eine Klinik zu verlegen, die sich damit auch auskennt hat der verantwortliche Arzt persönlich genommen und damit quittiert mir zu unterstellen, ich bilde mir alles nur ein. Einen Tag später hab ich mir den Defri und das Licht am Ende des Tunnels vermutlich auch nur eingebildet.
Naja, wie dem auch sei, eine lange Odyssee durch verschiedene Kliniken später konnte ich dann wieder am normalen Leben teilnehmen. Alle drei Monate sollte ich aber wieder in die hiesige Klinik. Kurzer schneller Eingriff. Heute rein, morgen wieder raus. Das hat funktioniert bis etwa Mitte 2020. Ab da wurde es plötzlich als "planbarer Eingriff" mehrfach verschoben bzw. abgesagt. So oft, bis auch ich keine Lust mehr hatte zu betteln. Man hatte die Termine im Kalender, man hat berufliches und privates Leben drauf abgestimmt, nur um dann teilweise nicht mal 24h vorher zu erfahren, dass ja sowieso nix gemacht wird.
So sollte es kommen, dass ich für mich entschlossen habe, das einfach mal auszusitzen. Es sollte bis Mitte dieses Jahres dauern, bis es so weit war. Mit viel Lärm und Licht in die Klinik. Hätte ich noch einen weiteren Tag gewartet, wäre es wohl ein Transport im schwarzen (Großraum-)Kombi auf der Ladefläche geworden.
Und dann erzählt einem genau der Arzt, der seit zwei Jahren wegen "planbar" verschiebt, dass es ja unverantwortlich wäre so lange zu warten.
 

Nobody

NGBler

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  • Thread Starter Thread Starter
  • #7
Danke für Eure Beiträge. Die Diagnostik wurde wegen Notfällen weiter verschoben und soll morgen (Mittwoch) stattfinden.
 
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