[Kaufberatung] Gesucht: APs zur kompletten Abdeckung eines Gebäudes mit WLAN

Cazawhi

Geht ein
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im Funkloch
Hallo,

Ich suche nach einer WLAN-Lösung für ein Gebäude. Nach unserem Grundplan kommt das ganze auf ca. 5 APs raus um alles zu bedecken.
Meine Frage beläuft sich ausschließlich auf ein geeginetes Modell.
Kriterien:
Es sollten ca 15-20 Leute gleichzeitg verbunden sein können, Die APs sollten 5Ghz sowie auch den alten Standard gleichzeitig können, um ältere Geräte nicht auszusperren, und ansonsten die üblichen Kriterien (Fällt nicht aus, stört sich nicht gegenseitig usw.).
Ich habe mir gedacht ich wende mich mal an die Netztechniker hier, ihr habt bestimmt Erfahrung.
PS: Preis spielt (solange nicht intergalaktisch) eigentlich keine wirkliche Rolle.
LG und Danke - Cazawhi
 
Funktechnik kann man grundsätzlich sehr günstig umsetzen.

Ein schematischer Grundris des Gebäudes wäre sinnvoll, wegen den Antennen. Durch bestimmte Mauern durchfunken geht halt schlecht bis garnicht. Die Mauer mit dem Sicherungskaten drin zB ist ein schwarzes Loch, da kannst du machen was du willst.
 
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  • #3
Inwiefern ich einen Grundriss posten kann spreche ich gerade noch ab, sollte aber nur eine Mauer mit vielen Wasserleitungen usw. sein.
Aber eine Aufstellung der APs haben wir eigentlich schon festgelegt, sind nurnoch die Modelle die man sucht.
 
Ich bin komplett überzeugt von den Ubiquiti-Produkten.

Empfehle an dieser Stelle den und einen Cloud Key, außer ihr habt zufällig nen Debian-Server oder nen Raspi rumstehen, auf den ihr fix den Cloud Controller installieren könnt.

Gibt nix besseres in dem Preisbereich, aus Erfahrung mit einigen verkabelten Gebäuden kann ich sagen, dass Cisco und Lancom weitaus teurer sind (im Falle von Cisco nicht mal schneller) und Mikrotik fummeliger in der Einrichtung. Wenn ein PoE-LAN schon steht und die Halterungen an der Wand sind, kann man die Dinger innerhalb von 20min einrichten.

Pass auf, dass du die Dinger in einer Höhe von ca. 2,3m aufhängst, damit die weit genug weg von menschlichen Antennen hängen ;)
 
Das Phänomen Raspi hat schon was, vermarktet als Bastelcomputer für Programmieranfännger wirds jetzt für alles mögliche verwendet. Weil es neben exzellentem Softwaresupport noch so ganz nebenbei im Dauerbetrieb länger hält als manche Billigrouter vom Provider...

Ich weiss nicht ob ich lachen oder heulen soll. Warum bekommt so ein kleines Startup ein SoC mit gutem Sofwresupport, zu dem Preis hin, den man 2 Jahre einfach durchlaufen lassen kann. Während andere mit teureren Geräten auf ihrer Insel versagen. Ich warte auf den Network Pi ohne HDMI dafür 4 oder 5 mal Gbit Ethernet. Dann gibts endlich einen guten Router unter 200€.:unknown:
Alle zahlen (begeistert) die sinnlosen Dev- und Multimediaein/ausgänge mit weil die Konkurrenz seelenruhig schläft und das Produkt daher trotzdem günstiger ist.
Okay, genug Hardware rant.
 
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  • #6
und einen Cloud Key
Die APs sind dazu da um WLAN vom Debian Server weg zu verteilen, von dem her..

Ich bin komplett überzeugt von den Ubiquiti-Produkten.
Habe ich schon öfter gehört, werde ich mir mal anschauen.

Empfehle an dieser Stelle den Unifi AP AC Pro
Kann das Ding zwei APs gleichzeitig aufspannen, jeweils einen pro Band? Das wäre relativ wichtig.
 
Du kannst für jede SSID angeben, ob sie im 2,4Ghz, im 5Ghz Bereich oder in beiden senden soll.
Habe auch ein paar verbaut und sie laufen und laufen.

Ich warte auf den Network Pi ohne HDMI dafür 4 oder 5 mal Gbit Ethernet. Dann gibts endlich einen guten Router unter 200€.
Ich habe mir vor kurzem einen Ubiquiti für 60 Euro zugelegt für zuhause.
Die Frechheit daran ist nur, dass es einfach keine günstigen simplen VDSL Annex J Modems gibt, daher musste ich dann nochmal 60 Euro für ein "Consumer Router/Modem" zahlen, um ihn dann in den Bridgemode zu versetzen.

Afaik wird ja für Routing und/oder Switching spezielle Platinen verbaut, daher wird ein RaspPI leider nie als Router in elaborierteren Kontexten laufen (für zuhause würde es vermutlich reichen).
 
Ich warte auf den Network Pi ohne HDMI dafür 4 oder 5 mal Gbit Ethernet. Dann gibts endlich einen guten Router unter 200€.:unknown:
Ich denke, Du suchst etwas wie . Wobei der Support nicht ganz so gut ist, wie beim Raspberry. Evtl. ist das Gerät auch für dieses Vorhaben hier nicht ganz uninteressant.

Die Frechheit daran ist nur, dass es einfach keine günstigen simplen VDSL Annex J Modems gibt, daher musste ich dann nochmal 60 Euro für ein "Consumer Router/Modem" zahlen, um ihn dann in den Bridgemode zu versetzen.
Annex J ist für VDSL nicht spezifiziert sondern nur für ADSL2+. Jeder VDSL-Anschluss in Deutschland läuft immer noch mit Annex B, auch wenn er offiziell als "splitterlos" vermarktet wird.
 
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  • #9
Du kannst für jede SSID angeben, ob sie im 2,4Ghz, im 5Ghz Bereich oder in beiden senden soll. Habe auch ein paar verbaut und sie laufen und laufen.
Klar, nur kann das Ding zwei APs gleichzeitig mit unterschiedlichen Bandbreiten aufspannen (wie mein privater Router), oder brauche ich pro Band einen eigenen AP?
 
Ein AP kann mehrere SSIDs anbieten. Das geht also, ja.

Wieso willst du das eigentlich derart trennen?
 
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  • #11
Naja es gibt eben Geräte die können noch kein 5Ghz und die haben dann ihre eigene Anlaufstelle mit dem alten Standard. Gibt es eine andere Möglichkeit?
 
Mit simultanen Dual-Band wird die selbe SSID in beiden Bändern angeboten und der Client entscheidet, zu welchem er verbindet, falls er denn 5Ghz unterstützt.
So richtige Praxiserfahrungen kann ich dazu nicht aufweisen, ich persönlich würde diesen Weg aber vermutlich erstmal gehen.
 
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