Frage zu Webshop

R.Carlos

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Hallo, Leute! Ich habe eine Frage. Und zwar geht es um einen Webshop. Jemanden, der HTML programmieren kann, kenne ich, auch etwas PHP. Mein Kumpel ist ebay Händler und möchte zusätzlich moch einen Webshop auf einer eigenen Webseite. Gibt es, wie bei Content-Management-Systeme bei Webseirten auch so etwas für WEbshops? Also das man das ohne Programmieren machen kann? WEnn ja, wie heißen die? Welche sind gut? Auf welchem Server soll man hosten? Könnt ihr mir das etwas empfehlen? Danke.
 
Du bist im falschen Forum! sollte eher zu webmaster aber bitte nicht noch einen Thread erstellen! Ein Mod verschiebt das bestimmt mal!
Die SuFu spuckt hierzu einiges aus, z.B. diesen Thread, der nichtmal eine Woche alt ist.

HTML programmieren kann, kenne ich
ich nicht! HTML programmiert man nicht!

Wenn du individuelle Antworten willst, werde bitte etwas präziser! Sonst kommt entweder keine Antwort, oder jeder legt dir sein "lieblingssystem" vor.

Fragen fürs Shopsystem:
1. über wie viele Produkte und Produktgruppen reden wir hier
2. haben die Produkte Varianten, wie viele Varianten sind ca. angedacht?
Varianten sind z.B. Größe, Farbe und weitere Individualisierungen, das sollte ja bereits im eBay Shop möglich sein.
3. Gibt es besondere Anforderungen an Bezahlsysteme und Versandmethoden?
4. Welche CM-System kennst du, mit welchen hast du schon intensiver gearbeitet?
5. Darf es was kosten? Limit?
6. hast du jemanden der sich mit üblichen Websprachen auskennt um eventuelle Anpassungen machen zu können?


Beim Hoster halte ich mich erstmal raus, auch hier gibt es schon einige Threads. Lässt sich am ende auch leichter sagen, wenn man die Anforderungen der Software kennt.
 
Wie das klingt, wär jedenfalls ein fertiges Shopsystem zu empfehlen. Schau mal, ob hier etwas Passendes dabe ist:

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  • #4
So, hallo, komme leider erst heute dazu, um euch zu antworten.

@KingJamez

ich nicht! HTML programmiert man nicht!

Sondern? Ich meine, du hast schon recht. Allerdings wird das selbst bei Universitäten so genannt (gerade nachgeschaut:) )


1. über wie viele Produkte und Produktgruppen reden wir hier

Also Produktgruppen viellicht 20, kann man noch nicht sagen. Produkte, ich würde sagen mal so ~ 250 etwa. Viellicht einige weniger, vielleicht einige mehr.

2. haben die Produkte Varianten, wie viele Varianten sind ca. angedacht?
Varianten sind z.B. Größe, Farbe und weitere Individualisierungen, das sollte ja bereits im eBay Shop möglich sein
.

Ja, mache Artikel werden das definitiv haben.

3. Gibt es besondere Anforderungen an Bezahlsysteme und Versandmethoden?

Also auf jeden Fall PayPal, aber auch Bankeinzug oder Kreditkarte (wenn möglich). Versandmethode DHL oder UPS. Evtl. auch GLS, wobei ich diese Firma nicht unterstützen möchte.

4. Welche CM-System kennst du, mit welchen hast du schon intensiver gearbeitet?

Ohje, das ist schon länger her. Da weiß ich wirklich nicht mehr. Kenne Wordpress und Joomla. Habe auch mal eine Webseite bei 1&1 bearbietet, das ist so eine "Baukasten". Aber das wäre kein Problem, da kenne ich Leute, die das können.

5. Darf es was kosten? Limit?

Ich sage mal so, soviel, wie es kostet, damit es mindestens semi-professionell aussieht^^

6. hast du jemanden der sich mit üblichen Websprachen auskennt um eventuelle Anpassungen machen zu können?

Welche meinst du? Aber ja, habe ich, und solche Leute kann man auch finden^^


Beim Hoster halte ich mich erstmal raus, auch hier gibt es schon einige Threads.

Vielleicht kannst du ja jetzt nen Tipp geben.

@electric.larry

Vielen Dank! Werde mir das anschauen! Es sollte halt schon eingermaßen professoniell aussehen.
 
Sondern? Ich meine, du hast schon recht. Allerdings wird das selbst bei Universitäten so genannt (gerade nachgeschaut:) )
Es wird geschrieben, aber nicht programmiert. Eine Universität, die bei HTML von Programmieren spricht, kannst du gleich vergessen.

Hast du mal google benutzt?
osCommerce und xtCommerce sollten die ersten sein, die dir ins Auge fallen.
Auch hier die Forensuche hätte dir wenigstens die beiden mitgeteilt.
 
@Teufelskreis: Deshalb ist er für kleine Anbieter, die rentabel arbeiten wollen, wohl kaum zu empfehlen.
 
Vielen Dank! Werde mir das anschauen! Es sollte halt schon eingermaßen professoniell aussehen.

Das CMS selbst entscheidet hier nicht über das Aussehen. Templates kann man kaufen/selbst programmieren.

Wichtig ist aus meiner sicht aber, dass es auch auf mobilen Geräten einwandfrei funktioniert. Bei allen Shops, die ich im Blick habe, kommt mehr als die Hälfte der Besucher über mobile Endgeräte in den Shop. Kaufabschlüsse werden interessanterweise aber doch zum größten Teil vom Desktop getätigt.

Also auf jeden Fall PayPal, aber auch Bankeinzug oder Kreditkarte (wenn möglich).

Zahlungsanbieter sind ein teurer Spaß, aber wenn man etwas im Web verkaufen möchte, kommt man nicht drumherum. Hier ist es vorallem wichtig, die Hürde für die potentiellen Kunden so klein wie möglich zu halten. Also, je mehr Zahlungsmethoden du anbietest, umso eher die Chance, dass einer etwas kauft. Ich persönlich mach am liebsten Direktüberweisung, würde mir nicht extra einen Paypal Account einrichten, um etwas zu kaufen; da such ich lieber einen anderen Händler.

Kenn keine deutschen Anbieter, nehm aber an, dass es dort ähnlich sein wird wie in .at. Paypal ist der einzige Anbieter, den ich kenne, der ohne eine "Grundgebühr" auskommt, sie verrechnen ein paar Prozent pro Transaktion. Paypal bietet auch die Möglichkeit mit Kreditkarte zu bezahlen, aber irgendwie hat man am Ende dann doch immer einen Paypal Account.
Wenn man also Direktüberweisung und Co anbieten möchte, empfiehlt es sich einen Payment-Provider zu suchen, der vernünftige Pakete an Zahlungsmethoden anbietet.

Es ist auch sehr schwer Preise für diese Services im Netz zu finden, weil jeder Anbieter ein "maßgeschneidertes" Angebot zu machen versucht. Dementsprechend flott werden dort aber in der Regel anfragen bearbeitet.

Von welchen Summen sprechen wir hier? Ich copy/paste aus einem Angebot des größten Anbieters in .at:

Einrichtungsgebühr einmalig € 49,90
monatliche Gebühren € 9,90

Transaktionspakete pro Jahr laufende Gebühren pro Monat
Extended 600 Transaktionen (ab der 601. Transaktion € 0,45) € 23,50
Deluxe 1.000 Transaktionen (ab der 1.001. Transaktion € 0,35) € 26,60
Supreme 2.500 Transaktionen (ab der 2.501. Transaktion € 0,28) € 54,20
Ultimate 5.000 Transaktionen (ab der 5.001. Transaktion € 0,15) € 69,90

Karten-Kombi (alle o.g. Kartenzahlungen)
Einrichtung: € 499,90
Monatlich: 9,90

Sofortüberweisung
Einrichtung: € 69,90
Monatlich: € 2,90


sepa lastschrift, eps online-überwesiung, ekonto, giropay, ideal, usw
einrichtung jeweils € 199,90
monatlich jeweils € 2,90

Da kommt also schon einiges an Grundkosten zusammen, wenn man mehr als nur Paypal anbieten möchte.

Das Thema ist aber auch ein wirklich wichtiger Punkt, der auf jeden Fall geklärt werden sollte, bevor du entscheidest welches CMS du verwendest. Warum? Ein Beispiel: In unserer Agentur wird fast jedes Webprojekt mit Drupal umgesetzt, weil es eben so viel flexibler ist als WP oder Typo3. Die großen Anbieter für Online-Payment hier in Österreich haben aber (Stand vor etwa einem halben Jahr) keine oder nur lausige Drupal Bezahl-Module. Man sollte also vorab checken, welchen Anbieter man für Online-Payment wählt und welche CMS von dem gut unterstütz wird.
Das gilt zumindest, wenn du einen "normalen" Shop haben möchtest. Wenn du irgendwelche ausgefallenen Spezialfunktionen brauchst, die eines der CMS bietet, kostet es vielleicht weniger Zeit selbst ein Payment Modul zu stricken, aber dafür die restlichen Funktionen schon fertig vom CMS zu bekommen.

Erfahrungsgemäß, weil Wordpress + Woocommerce halt sehr stark verbreitet ist, gibt es für diese Variante gute Unterstützung durch die meisten Payment-Provider. Ein weiteres eCommerce System, das ich persönlich furchtbar finde aber von vielen Anbietern unterstützt wird, ist Magento.

Offtopic:

Es wird geschrieben, aber nicht programmiert. Eine Universität, die bei HTML von Programmieren spricht, kannst du gleich vergessen.

Haarspalterei. Sorry virtus, aber deine Aussage ist absolut lächerlich.
 
In unserer Agentur wird fast jedes Webprojekt mit Drupal umgesetzt, weil es eben so viel flexibler ist als WP oder Typo3.
Drupal ist flexibler als Typo3?


Haarspalterei. Sorry virtus, aber deine Aussage ist absolut lächerlich.
Nein, es ist einfach Schwachsinn bei HTML von Programmieren zu sprechen.
HTML ist eine Auszeichnungssprache, das steckt sogar in dem Namen: Hypertext Markup Language
Hier kannst du die Basiskonzepte einer erlernen.

Das hat nichts mit Haarspalterei, sondern mit formaler Korrektheit zu tun. Mir ist klar, dass du deinen Kunden eine Webseite "programmierst" und der Kunde sich mit dem Begriff zufrieden gibt. Allerdings hat die Ausdrucksweise in so fern eine Berechtigung, dass du dich um das CMS kümmerst, welches tatsächlich programmiert wird.
Abgesehen davon kann man wohl davon ausgehen, dass wohl der Großteil der typischen Kunden nicht so fit ist, dass er wirklich versteht, was bei der Entwicklung einer Webseite tatsächlich passiert. Vermutlich könntest du deinen Kunden auch erzählen, dass du die Webseiten varelatifizierst und niemand würde den Begriff in Frage stellen. :rolleyes:
 
Offtopic, SCNR:
@virtus
electric.larry hat schon recht mit der Haarspalterei. Du hast auch nicht ganz unrecht, denn ja, HTML ist eine Auszeichnungssprache. Effektiv heißt das aber auch nur, dass ich in HTML ein Gerüst stricke, in das ich strukturiert Daten einfüllen kann. Ich baue also eine Datenstruktur. Das ist im Grunde nichts anderes als wenn ich in der objektorientieren Programmiersprache meiner Wahl die Klassenstruktur für meine Payloaddaten implementiere. Da käme auch keiner auf die Idee, das nicht als programmieren zu bezeichnen. Du wirst eher seltsam angeschaut, wenn du »Markup« dazu sagst.
 
Effektiv heißt das aber auch nur, dass ich in HTML ein Gerüst stricke, in das ich strukturiert Daten einfüllen kann. Ich baue also eine Datenstruktur. Das ist im Grunde nichts anderes als wenn ich in der objektorientieren Programmiersprache meiner Wahl die Klassenstruktur für meine Payloaddaten implementiere.

Ein wesentliches Merkmal von Programmiersprachen ist ihre Turing-Vollständigkeit. HTML ist nicht Turing-vollständig. Damit wäre die Diskussion erledigt. :rolleyes:
 
Drupal ist flexibler als Typo3?

Meiner Meinung nach schon. Drupal ist halt kein klassisches Content Management System , sondern ein Framework, das dir viele viele Bausteine zur Entwicklung von anspruchsvollen Websites und Webanwendungen liefert.

Mit dem System kannst du genauso eine kleine 0815 Website, wie einen Umfangreichen Webshop mit Lagerverwaltung und Rechnungslegung oder auch einen interaktiven POS Terminal oder Zutrittssysteme mit Fingerprint Reader und Gesichtserkennung umsetzen.

Drupal verfolgt einen anderen Ansatz als Typo3 oder WP und Co. In Drupal siehst du eine Website nicht als Sammlung von Unterseiten, sondern du stellst den Inhalt in den Mittelpunkt und überlegst dir danach, in welcher Form du ihn ausgeben möchtest.

Ein Beispiel:

Du möchtest News auf der Website anzeigen. Dafür soll es eine News Übersichtsseite geben und zu jeder News eine Detailseite. Auf jeder Detailseite soll es einen Block mit artverwandten News geben und weiters einen Block mit den neusten 10 News-Beiträgen. Dann sollen auf der Startseite auch noch die aktuellsten 5 News angezeigt werden und eine RSS Feed willst du auch noch.
Du beginnst dann damit, dass du den Inhaltstyp News erstellst und ihm beliebige Eigenschaften zuweist. Man kann es sich vorstellen, wie eine neue Tabelle in einer Datenbank anzulegen und ihr die gewünschtne Felder (Spalten) zuzuweisen. Eine News hätte zB ein Datum, einen Titel, ein Foto und einen langen Text.
Im nächsten Schritt würdest du dann mit Views, soetwas wie ein WYSIWYG Datenbank-Abfragen-Editor, eine Übersichtsseite basteln. Die Übersichtsseite klonst du und machst daraus einen Block für die Startseite, einen Block für die Detailseite und einen RSS Feed. Während du auf der Übersichtsseite alle News mit Foto und Anrisstext zeigst, möchtest du auf der Startseite nur den Titel und das Datum zeigen und im RSS Feed gibt es überhaupt keine Fotos.

Das alles kannst du in Drupal ohne eine einzige Zeile Code machen. Dazu kommen die vielen möglichkeiten hinsichtlich Gruppen- und Benutzerverwaltung mit denen du alleine über das Klicki-Bunti-CMS problemlos ohne großartige Programmierkenntnisse umfangreiche Groupware-Lösungen stricken kannst.
Klar, für die Beispiele die ich Anfangs genannt hab, kommst du um PHP und Linux kenntnisse nicht herum.

Nein, es ist einfach Schwachsinn bei HTML von Programmieren zu sprechen.
HTML ist eine Auszeichnungssprache, das steckt sogar in dem Namen: Hypertext Markup Language
Hier kannst du die Basiskonzepte einer Auszeichnungssprache erlernen.

Naja, aber was bringt dir die Erbsenzählerei, wenn du, wie du eh schon selbst schreibst, mit jemandem redest, der von der Materie wenig bis keine Ahnung hat? Einer, der einen Webshop betreiben möcht und sich für die Umsetzung einen Programmierer "kauft", der hat wenig Interesse daran, dass man vor ihm den "Studierten" heraushängen lässt und irgendwas von Turing-Vollständigkeit predigt. Aber ich glaub, du weisst eh, was ich gemeint hab.
 
Vielleicht liegt es ja an mir, aber wenn jemand von HTML programmieren spricht, kann ich die Person nicht mehr ernst nehmen.
Jemand der mir eine HTML-Seite programmieren möchte, ist für mich noch ungefähr so seriös, wie ein Staubsaugervertreter, der für eine Briefkastenfirma in Buxtehude arbeitet und mich über facebook kontaktieren möchte. ;)

Es kommt oft vor, dass mich Leute kontaktieren und fragen, was ich von einem Angebot für die Umsetzung einer Webseite halte. Wenn ich dann HTML und programmieren lese, rate ich grundsätzlich davon ab. Das sind dann wahlweise 12 Jährige, die Websites mit Word programmieren oder Unternehmen, die die Unkenntnis ihrer Kunden ausnutzen, um überzogene Preise zu realisieren. Deshalb stehe ich dem sehr skeptisch gegenüber.
 
Ich wollte hier jetzt keine Diskussion lostreten, glaube die wurde hier (und auch im alten) auch schon sehr oft geführt.

Zurück zum Thema:

Also auf jeden Fall PayPal, aber auch Bankeinzug oder Kreditkarte (wenn möglich).

Versandmethode DHL oder UPS. Evtl. auch GLS, wobei ich diese Firma nicht unterstützen möchte.

Bankeinzug erfordert SEPA! Kreditkarte ist nur über externe Anbieter möglich.
Ich werfe hier mal Amazon Payment, Klarna und Paypal Plus in den Raum.

Amazon Payment
setzt zum bezahlen ein Amazon Konto voraus, sollte also nicht die einzige Zahlungsmethode sein, wird aber doch recht oft genutzt.

Klarna Checkout
bietet so einiges an (Raten, Rechnungskauf, Kreditkarten), habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, wird gerade für Rechnungskauf oft genutzt

PayPal Plus
erfordert ein laufendes Paypal Konto und kann von Paypal dann auf ein "Plus" konto upgegraded werden, hier wird dann auch Kreditkarte und andere Features angeboten. Nicht von der Werbeseite von PP blenden lassen! Der Rechnungskauf muss von Paypal seperat freigeschalten werden - leider funktioniert der fast nirgends. Die Aussage eines PP Mitarbeiters: "wir wussten doch nicht, dass es so eine hohe Nachfrage gibt".


Shopsysteme gibt es wie Sand am Meer, hier sollte man vorher mit den Leuten sprechen die damit arbeiten müssen (Entwickler, Designer, Produkteinsteller, etc.) um spätere Mehrarbeit zu verhindern.
Shopware, OxidEshop, Gambio, WooCommerce, Magento, OpenCart sind die Platzhirsche.
 
Wenn ich dann HTML und programmieren lese, rate ich grundsätzlich davon ab. Das sind dann wahlweise 12 Jährige, die Websites mit Word programmieren oder Unternehmen, die die Unkenntnis ihrer Kunden ausnutzen, um überzogene Preise zu realisieren.
Passt! Dass das ein gutes schnelles Kriterium ist, um Müllangebote auszusortieren, das kann ich mir gut vorstellen. Und die akademische Diskussion führen wir besser in einem anderen Thread. ;)
 
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