Frage zu einer Elektroinstallation

bibone

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Nabend...

...ich hab drüben mal was gefragt,kopiere es aber auch mal hier rein..:

Hallo...

Vorweg,ich bin Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten,darf also an E.Installationen arbeiten,habe aber im Arbeitsalltag praktisch nichts mit Elektrotechnik zu tun...
...es ist also sehr wahrscheinlich das ich Einiges nicht weiß bzw. übersehe.

In dem Haus eines Bekannten von mir scheint einiges in der E.Installation "seltsam" zu sein,
es spricht von auffällig häufigen Leuchtmittel bzw.Netzteil -Sterben.

Ich habe mal alle Steckdosen durchgemessen,zu diesem Zeitpunkt lag an allen eine Spannung zwischen 220V und 225V an.

Nun zur eigentlichen Frage:
Aus der Decke kommt ein Kabel mit 4 kunterbunten Adern.
1 Ader ist spannungsfrei,1 Ader hat 221V,die beiden anderen Adern haben 51V.
Mit dem Lichtschalter kann ich alle 3 stromführenden Adern spannungsfrei schalten.
Ausgangsseitig ist an dem Lichtschalter nur 1 Ader angeklemmt.
Das die beiden Adern mit 51V die Spannung von der angeklemmten Ader beziehen halte ich somit für gegeben.

Meiner schlichten Logik nach besteht also ein Kontakt zwischen der 221V Ader und den beiden Anderen mit einem enormen Widerstand dazwischen...

Was könnte denn da schief gelaufen sein?

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt im hierzulande üblichen Netz eigentlich nur 2 Spannungen die man erreichen kann: 230 und 400V, wenn man etwas an letzteres anschließt, kann man von "auffällig häufigen Leuchtmittel bzw.Netzteil -Sterben." sprechen... (angeblich überleben Glühbirnen einige Minuten an 400V, ich glaube das eher weniger^^)

Bei deinem mysteriösen Kabel wäre es gut, die Farben der "kunterbunten" Adern zu schreiben, denn normalerweise wird in der E-Installation nicht die Kabelfarbe genommen die gerade auf Lager ist...

Wie hast du die Spannungen gemessen? Also mit welchem Messgerät und zwischen welchen Kabeln?

51V könnte die Spannung zwischen PE und N sein, in einigen alten Häusern gibt es das...
 
51V hört sich für mich an als hätte da Jemand mit dem Multimeter gemessen! Dementsprechend gehe ich von kapazitiver/induktiver Einkopplung aus. Hat schon seinen Grund weshalb man dazu kein Multimeter nutzt (und wenn sollte man es zumindest deuten können).

Mit einem Multimeter messe ich sogar auf komplett abgeschalteten Leitungen noch eine Spannung wenn benachbarte Leitungen noch eingeschaltet sind.

Die 220-225V wären auch nicht bedenklich, kommt durchaus vor und liegt noch im Rahmen der zugelassenen Netzschwankung. Zwischen 220V und 240V würde ich mir da keine Gedanken machen. Einfach mal am HAK messen was ankommt.
 
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@Vegas
Induktiv im Privathaus bis zu 50V - ist das realistisch?

Ich hatte auch schon mal eine Schaltung, da war irgendwas über die Lampe geschalten und das war somit der Widerstand. Da kamen auch witzige Spannungen von 50V rum raus.
 
@Vegas
Induktiv im Privathaus bis zu 50V - ist das realistisch?
Wenn du mit dem MM misst, ja. Auch noch einiges mehr (wobei der größte Teil mM nach kapazitiv ist).
Nimm doch mal geeignete Messmittel zur Hand und schau dir das nochmal an.
Dachte als "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" würde man zumindest Grundlagen der "Messtechnik" vermittelt bekommen.
 
Dachte als "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" würde man zumindest Grundlagen der "Messtechnik" vermittelt bekommen.

Das war mir schon klar. Ich wollte nur testen ob du das auch Verstanden hast was du so von dir gibst.
 
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