Frage zu DSL-Erstanmeldung

Sp1xx

NGBler
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9 Okt. 2013
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Bavaria
Hallo zusammen,

ich ziehe im Mai um. Es handelt sich um einen Altbau ohne aktivem Festnetz-Vertrag.
Nun will ich mich frühzeitig informieren wie ich das ganze angehe.
Auf Grund des Wohnverhältnisses ( WG ) habe ich mich nach Tarifen ohne Vertragslaufzeit umgeschaut.
Ich bin auf gestoßen.
Diese haben in meinen Augen faire Tarife und gute Bewertungen im Netz.

Meine Fragen:

1. Hat jemand Erfahrung mit dem Anbieter und wie ist der Preis im Vergleich zu anderen Anbietern?


2. Welches Paket wäre sinnvoll?

Die zwei Pakete:

Der Verfügbarkeits-Check ergibt folgendes bei der 50.000:

Herzlichen Glückwunsch!

easybell ist an dieser Adresse verfügbar!*

VDSL ist an Ihrer Anschlussadresse nicht verfügbar.

Wie zu sehen ist VDSL nicht verfügbar. Heißt das für mich 16.000 ist das maximale was ich bekommen kann ? Die 50.000 werden (natürlich) nur bei VDSL Verfügbarkeit garantiert.
Oder kommen dann anstatt 50.000 kbit/s halt weniger an?

Hier ein Ausschnitt der Agb:

Telefon- und DSL-Anschluss mit bis zu 16.000 kbit/s (ADSL2+) für mtl. 24,95 € oder bis zu 50.000 kbit/s (VDSL) für mtl. 29,95 €; inkl. DSL- und Festnetz Flatrate; keine Vertragslaufzeit; 0 € Bereitstellung bei erfolgreicher Anschlussübernahme ansonsten 49,95 € einmalig

3. Ist die Miete einer Fritzbox sinnvoll?

Fritzbox 7490 optional bestellbar für 4,50 €/Monat

Ich habe mir überlegt einen modifizierbaren Router zu holen ( DD-WRT / OPEN-WRT ). beispielsweise, oder generell einen aus Liste.

4. Gibt es sonst noch etwas zu beachten?

Danke schon einmal falls sich wer die Mühe macht mir die Fragen zu beantworten :)

lg
 
1. Bekannte von mir sind mit Easybell sehr zufrieden. Die hatten allerdings noch nie Probleme, also keine Ahnung wie deren Service ist.

2. Ob du ne Festnetzflat haben möchtest, musst du wissen.

3. Bei der Routerwahl solltest du vorher recherchieren, ob es sich bei deinem neuen Anschluss um einen mit IP-Telefonie handelt. In dem Fall muss der Router die Funktion auch mitbringen, sonst kannst du nicht telefonieren, bzw. musst das über nen SIP-Client oder ähnliches handhaben.
 
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  • #3
Hey,

danke schon einmal.
Mir geht es nicht um die Telefonfunktion, sondern um die Geschwindigkeit.
Bekomme ich mehr als 16.000 auch wenn VDSL nicht verfübar ist an dieser Adresse?
Oder bekomme ich auch wenn ich den 50.000 Tarif buche nur meine 16.000?

Telefon brauchen wir nicht, deswegen ist auch die Routerwahl einfach.
Ich wollte nur eine Abschätzung ob der monatliche Mehrpeis für eine Fritzbox sinnvoll ist.
Preislich gesehen ist ein alternativer Router nämlich definitiv billiger.

lg
 
Wenn kein VDSL verfügbar ist, bekommst du höchstens 16000, brauchst aber eben auch keinen VDSL-Modem, was die Auswahl für dich noch mal vereinfacht.
Bei dem Router aus deinem Link bräuchtest du übrigens noch ein separates Modem. Da empfiehlt sich, gleich ein Model mit integriertem Modem zu holen.
Außerdem rate ich dir zu einem neueren Modell, wenn du Wlan nutzen möchtest.

Schau dir die Funktionen einer Fritzbox an und entscheide selbst, ob sich das für dich lohnt. Da sie kein WRT-Router ist, würde ich so erst mal sagen, dass sie für dich nicht in Frage kommt.
 
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  • #5
Das beantwortet meine Fragen.

Ja hab mich wegen dem Router noch nicht genau informiert, wird dann eher einer.

Alles klar, dann komme ich zu dem Schluss:
- 16.000 Tarif
- ohne Fritzbox
- Router neuerer Generation, vor allem wegen WLAN Qualität

Sollte also nicht noch wer Router (mit Modem) Vorschläge haben werde ich das ganze so umsetzen.

LG
 
Ich bin bei easybell und sehr zufrieden. Ich miete die Fritzbox, weils mir zum kaufen zu teuer war und meine Kosten inklusive Miete für die Box aufs gleiche rauskommen, wie meine Grundgebühr beim alten Anbieter. Wenn du Festnetztelefone nutzen willst, bist du fast zu einer Fritzbox verdammt, da es nicht soo viele andere Modemrouter mit Telefonanschlüssen für Voip gibt. Wenn es dir reicht die Festnetztelefonie via Voip auf dem Smartphone abzuhandeln, kannst du natürlich auch jeden anderen Modemrouter, oder eben eine Kombo aus Modem und WRT Router nutzen.

Was die Geschwindigkeit angeht, guck dir mal die an. Das Resultat dort wird dir dann mindestens zur Verfügung gestellt. An dem Punkt kommt auch der echt gute Service zur Geltung. Mir wurden 8.0000 garantiert, aber mit einem kurzen Anruf bei der Hotline, habe ich mir das Testweise auf 16.0000 hochdrehen lassen und fahre seitdem unfallfrei mit der Geschwindigkeit.
 
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  • #7
Hey,

An Ihrer Adresse erreichen Sie voraussichtlich eine Bandbreite von 6000 kbit/s.

Ich hoffe mal das die ein wenig untertreiben :D
Bzgl. voip, das brauchen wir nicht. Internet only reicht und da gibt es eine Menge billiger / gut bewerteter Router mit integriertem Modem!
 
Wie gesagt, die lassen an der Hotline mit sich handeln. "Komm dreh einfach mal voll auf und wir gucken wie es läuft." < War meine Strategie um an 16k zu kommen. :)

Und dann langt ja tatsächlich irgendein Modemrouter, würde persönlich wohl einfach zu einem günstigen TP-Link Gerät greifen.
 
Wie gesagt, die lassen an der Hotline mit sich handeln. "Komm dreh einfach mal voll auf und wir gucken wie es läuft." < War meine Strategie um an 16k zu kommen. :)
Das ist aber imho eine ziemlich grob fahrlässige Methode. Die gängigen Internetanbieter haben nicht ohne Grund selbst auferlegte Schaltgrenzen, die einen störungsfreien Betrieb garantieren. Ein so "aufgedrehter" Anschluss kann im Moment gerade laufen, meist aber ziemlich grenzwertig. Bei einer Verschlechterung der Kabelqualität ist dann aber ziemlich schnell Ende und man wundert sich, warum der Anschluss plötzlich nicht mehr läuft (denn an das "Aufdrehen" vor 2 Jahren denkt man dann nicht mehr).

Ich hab schon genügend Störungen gesehen, wo ein Fremdanbieter sich überschätzt hat und wo man als fachkundige Person nur noch den Kopf schütteln musste. DSL 16.000 über 7km Leitungsweg? Klar, machen wir! ...und ignorieren die Tatsache, dass da kaum noch ISDN geht!


Aber selbst wenn der Anschluss über Jahre störungsfrei läuft, ist spätestens dann Ende, wenn in einem Gebiet schnelles DSL ausgebaut wird (unabhängig vom Anbieter). Die dort vor Ort eingespeisten DSL-Anschlüsse vom Outdoor-DSLAM müssen mittels in bestimmten Frequenzbereichen abgesenkt werden um die bestehenden DSL-Anschüsse nicht durch starkes Nebensprechen zu "zerstören". Das ist aber immer optimiert für die Anschlüsse die über den Verteiler i. d. R. geschaltet sind.

Ein 6.000er reicht im Frequenzband i. d. R. bis ~1,1 MHz, während der 16.000er auch darüber hinausreicht. Speist also ein dafür eingestellter Outdoor-DSLAM in der Strecke ein, ist spätestens dann für alle Signale >1,1 MHz Schluss, also auch für einen 16.000er im konkreten Fall. Und man wundert sich wieder, weil an das "Aufdrehen" vor Jahren denkt man ja nicht mehr. :)
(Dieses Szenario geht natürlich genauso mit DSL 2.000 vs. 6.000, usw.)


Aber um wieder auf das Thema zurückzukommen: Die sicherste Aussage bekommt man immer noch über den Verfügbarkeitscheck der Telekom. Unabhängig davon, ob man dort nun einen Anschluss nimmt oder nicht. Einzige Ausnahme wäre, wenn das Ortsnetz durch einen bestimmten Anbieter bereits mit Outdoor-Technik ausgebaut wurde.
 
Ich hab schon genügend Störungen gesehen, wo ein Fremdanbieter sich überschätzt hat und wo man als fachkundige Person nur noch den Kopf schütteln musste. DSL 16.000 über 7km Leitungsweg? Klar, machen wir! ...und ignorieren die Tatsache, dass da kaum noch ISDN geht!
Bei 7Km Leitungslänge wird nicht mehr viel ankommen. Da ist es dann auch egal ob ADSL bis 1,1MHz oder ADSL 2+ bis 2,2MHz eingesetzt wird. Durch den kommen soweiso nur noch die niedrigeren Frequenzen durch.

Ein 6.000er reicht im Frequenzband i. d. R. bis ~1,1 MHz, während der 16.000er auch darüber hinausreicht. Speist also ein dafür eingestellter Outdoor-DSLAM in der Strecke ein, ist spätestens dann für alle Signale >1,1 MHz Schluss, also auch für einen 16.000er im konkreten Fall. Und man wundert sich wieder, weil an das "Aufdrehen" vor Jahren denkt man ja nicht mehr. :)
(Dieses Szenario geht natürlich genauso mit DSL 2.000 vs. 6.000, usw.)
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Stimmt so nicht ganz. Es kommt ganz darauf an welches Profil im DSLAM eingestellt ist. Es ist durchaus möglich z.b. 2 MBit/s einzustellen bei ADSL 2+. Es gibt z.B DLSAMs die können nur ADSL 2+;. hat ein Kunde nur DSL 6000 bestellt, wird dieses Profil auch bei ihm eingestellt. Für die Übertragung werden aber alle Frequnzen bis 2,2MHz verwendet. Damit ADSL 2+ überhaupt aktiviert werden darf, muss die Leitung dafür von der Telekom freigegeben werden ( H13- TAL). Bei einer 7 KM langen Leitung wird das garantiert nicht von der Telekom freigegeben (höchstens H04-TAL für ADSL bis 1,1MHz ). Macht ein Provder das trotzdem, kann es mächtig Ärger von der Telekom geben. Zwischen DSL 2000 und 6000 gibt es von der Frequenzbreite keinen Unterschied, solange beides über ADSL bzw. beides über ADSL2+ realisiert wird. Für eine höhere Bandbreite werden einfach mehr Bit auf eine Trägerfrequenz aufmoduliert. Sieht man ganz schön in den Fritzboxen unter DSL => Frequenzspektrum.
 
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