Facebook-Projekt: Abgleich von Patientenbefunden mit eigenen Nutzerdaten



Im Rahmen eines Forschungsprogrammes hatte Facebook ein Projekt geplant, bei welchem es bereits in Verhandlungen mit ausgewählten US-Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen, darunter der Stanford Medical School und dem American College of Cardiology, stand. Das soziale Netzwerk wollte Zugriff auf anonymisierte Gesundheitsdaten von Patienten erlangen, um diese mit bestehenden Nutzerdaten abzugleichen zum Erstellen von Profilen für eine bessere medizinische Versorgung, .



Das erklärte Ziel sei es bei diesem Vorhaben gewesen, ob durch eine Verbindung von Gesundheitsdaten, wie Krankheit, Alter, Medikamente, Krankenhausbesuche, mit Nutzerdaten von Onlinenetzwerken, wie Alter, Familienstand, Sprache, Aktivitäten, Verhalten bei Facebook, die Gesundheitsversorgung verbessert werden könne. Als Beispiel wurde die Rekonvaleszenz älterer Leute aufgeführt, die nur wenige Freunde in ihrer Umgebung haben und dort der Besuch einer Krankenschwester notwendig sein könnte. Die aus dem Projekt gewonnenen Informationen wären nur für die medizinische Forschung genutzt worden, äußerte Facebook.



Zur Einhaltung von US-Datenschutzgesetzen sollte eine Verbindung der beiden Datensätze verschlüsselt erfolgen, damit keine direkte Identifikation der Patienten möglich ist. So war es geplant, diese Informationen unkenntlich zu machen, indem der Abgleich zwischen Patienten- und Facebook-Datensätzen über Hashwerte erfolgt. Durch die Erstellung der Hashes hätte Facebook die Möglichkeit zu prüfen, welche Personen in beiden Datensätzen enthalten sind.

Allerdings wurde dieses Projekt, das sich bisher nur in der Planungsphase befand, vor dem Hintergrund des aktuellen Datenskandals nach , sofort gestoppt. Facebook wolle sich gegenwärtig auf die Stärkung des Datenschutzes konzentrieren, hieß es. Anzunehmen wäre zudem, dass das Projekt erneut Zweifel aufkommen lassen würde bezüglich der sensiblen Daten, die es zu teilen galt und der erneuten Datenmenge, die das Netzwerk über seine Nutzer sammelt und kommerziell verwertet. Über das Thema einer Zustimmung durch die Patienten wurde bisher noch nicht diskutiert. „Dieses Projekt hat die Planungsphase nicht überstanden und wir haben keine Daten von irgendjemanden erhalten, geteilt oder analysiert“, gab ein Sprecher von Facebook gegenüber CNBC bekannt.

Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)




Autor: Antonia
 
Was soll an diesem geplanten Vorgehen "anonymisiert" sein? Wenn Gesundheitsdaten zu einem FB Account über einen Key gemappt werden, dann ist für FB doch jeder der Patienten vollständig mit seiner Krankenakte bekannt und transparent!
 
Über vorhandene Umstände sachlich (siehe OP!) zu berichten ist für Dich Bashing (Schwachsinnsdenglish)? Nicht für mich!

Die obige Nachricht besteht aus zumindest zwei Teilen:
Aufklärung über eine der Datenschweinereien, die Facebook ständig und überall treibt, und das diese eine Schweinerei angeblich gestoppt wurde.
Wieso soll dies Deiner Meinung nach nicht an die Öffentlichkeit gelangen? FB Bro?
 
ICh bin seit 10 Jahren Facebook Nutzer - wenn ich davon nicht krank geworden bin (im Kopp) dann weis ich auch nicht.
Wozu also ein extra Forschungsprojekt - wir sind alle lala
 
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