• Hallo liebe Userinnen und User,

    nach bereits längeren Planungen und Vorbereitungen sind wir nun von vBulletin auf Xenforo umgestiegen. Die Umstellung musste leider aufgrund der Serverprobleme der letzten Tage notgedrungen vorverlegt werden. Das neue Forum ist soweit voll funktionsfähig, allerdings sind noch nicht alle der gewohnten Funktionen vorhanden. Nach Möglichkeit werden wir sie in den nächsten Wochen nachrüsten. Dafür sollte es nun einige der Probleme lösen, die wir in den letzten Tagen, Wochen und Monaten hatten. Auch der Server ist nun potenter als bei unserem alten Hoster, wodurch wir nun langfristig den Tank mit Bytes vollgetankt haben.

    Anfangs mag die neue Boardsoftware etwas ungewohnt sein, aber man findet sich recht schnell ein. Wir wissen, dass ihr alle Gewohnheitstiere seid, aber gebt dem neuen Board eine Chance.
    Sollte etwas der neuen oder auch gewohnten Funktionen unklar sein, könnt ihr den "Wo issn da der Button zu"-Thread im Feedback nutzen. Bugs meldet ihr bitte im Bugtracker, es wird sicher welche geben die uns noch nicht aufgefallen sind. Ich werde das dann versuchen, halbwegs im Startbeitrag übersichtlich zu halten, was an Arbeit noch aussteht.

    Neu ist, dass die Boardsoftware deutlich besser für Mobiltelefone und diverse Endgeräte geeignet ist und nun auch im mobilen Style alle Funktionen verfügbar sind. Am Desktop findet ihr oben rechts sowohl den Umschalter zwischen hellem und dunklem Style. Am Handy ist der Hell-/Dunkelschalter am Ende der Seite. Damit sollte zukünftig jeder sein Board so konfigurieren können, wie es ihm am liebsten ist.


    Die restlichen Funktionen sollten eigentlich soweit wie gewohnt funktionieren. Einfach mal ein wenig damit spielen oder bei Unklarheiten im Thread nachfragen. Viel Spaß im ngb 2.0.

F1 Diskussionsthread!

Verbogener

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es gilt ja generell der Stand von 1 Runde vor der Unterbrechung. Und man war ja noch in der ersten Runde, von daher gilt eben die ursprüngliche Startaufstellung.
Das war auch mein Kenntinisstand. Nur offensichtlich gibt es da doch noch andere Möglichkeiten. Unter anderem einen fliegenden Start wie beim Istzustand im Moment des Abbruchs.

Aber hoffen wir, dass wir heute keine Schutzengeln mehr brauchen. Das hätte ganz, ganz böse ausgehen können. Das hat man allerdings erst viel, viel später gesehen.


Beim Flörch Unfall war kein Schutzengel im Einsatz sondern eine Schutzengelamee. Einer was oben auf der Kameraplattform gestanden ist, ist auf der Rückseite damals nach unten gefallen. Das halbe Dach hat sich gelöst und ist zu Boden gefallen. 2 Steckposten hat das Auto fast ersschlagen. Ich habe damals viele Videos gesichtet.
 

Verbogener

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Also die Action geht weiter. Mal schauen was die Stewarts sagen. zum Tumult beim Neustart vom Rennen. Sainz der große Gewinner gewesen.
 

KaPiTN

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Die schenken sich nichts. Da wird es wohl noch Ausfälle geben, wenn das so weiter geht.
 

Shaunie

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@Verbogener ...richtig, die Piloten geben wieder voll Stoff - da müssen die Stewarts aber ihre Augen überall haben, dass sie kein Unfall übersehen, was im Nachhinein geahndet werden müsste... :eek: ...so ist es doch toll für die Fans an der Strecke, Rad an Rad Duelle!
 

Verbogener

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Was für ein Rennen? Statt 100% zusätzliche Spannung bei Regen, 200% ohne Regen. Also ich habe selten so ein Rennen erlebt. So viele Positionskämpfe und Positionswechseln....
Sainz der große Gewinner obwohl er schon vorher alles verlorgen gehabt hat. Und Ferrari hat wieder bei der Boxenstoppstragie kläglich versagt. Dann noch für Mike erstmals Punkte, der noch fast Verstappen geschnappt hätte mit Platz 8 vor Magnuson.

Schade für Verstappen, gut für die Spannung in der WM. Schön das Hamilton am Stockerl steht.

Ich glaube nicht, dass man sic vor einem Rennen mehr wünschen kann. Bessere Werbung für die F1 kann es gar nicht geben.
 

schorni

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Sainz hat es richtig gemacht Lec zu überholen. Lec hatte die klar schlechteren Reifen und er musste vorbei um Ferrari den Sieg zu sichern.
Perez mit einem Mega Rennen, den hat man zwischen drin gar nicht mehr gesehen und dann fährt der vom letzten Platz auf 2 vor.
Mercedes hat den Speed, Alonso auch super Rennen. Beide Haas Punkte. Und zum Glück alles glimpflich ausgegangen.
 

Verbogener

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Das Wort Bouncing, so schnell wie es aufgetaucht ist, ist es jetzt auch wieder verschwunden. Ich glaube nicht, dass ich es dieses Wochenende einmal gehört hätte. Hamilton hätte auch Gewinnen können. Bei diesem Rennen waren die ganzen Topplätze bis zum Schluss offen.

Sainz hat das Rennen schon beim ersten Start verloren gehabt. Dann die Nase vor gehabt beim Neustart wo er dann unter dem Druck von Verstappen den Fehler gemacht hat. Dann das zweite mal Glück gehabt, dass Verstappen mit dem Unterboden grosse Probleme bekommen hat. Und nochmals Glück gehabt, dass Ferrari wieder völlig falsche Boxenstrategie bei Leclerc hatte, was man selbst aus Zuschauer zu dem Zeitpunkt sehen konnte, dass das nicht gut gehen kann.

Es kommt halt immer alles anders als man glaubt.

Und Perez als letzter dann noch zweiter werden. Eine großartige Leistung.

Man hat bei ServusTV für etwa eine Sekunde den Halo vom Alfa von Zhou Guanyu gesehen, als einer die Abdeckplane gehoben hat. Es hatte für mich den Anschein, dass dieser angebrochen gewesen wäre. Glück war auch, dass der Zaun dem Aufprall stand gehalten hat. Wenn der noch etwas höher einschlägt, durchschlägt er den Zaun und liegt dann drüben. Dort dahinter waren auch Personen die gelaufen und in Deckung gegangen sind.
 

Cybercat

Board Kater

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Jetzt versucht sich die letzte DeGeneration auch beim F1 Rennen auf die Rennstrecke zu kleben.
Wird ja immer besser.
 

KaPiTN

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Schon beim Grand Prix vor 2 Jahren hatten die in England Aktivisten, dies sich Zutritt verschafft hatten.


Und dieses Jahr hatte die Polizei bereits im Vorfeld Hinweise.
 

Shaunie

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@Verbogener ...so ist es - an diesem WE hab ich das Wort Bouncing auch nicht gehört - scheint so als hätte Mercedes ein runderneuertes Auto zur Strecke gebracht... ;) ...das ist ja eigentlich unmnmöglich, aber dennoch schön zu sehen dass sie vielleicht in den Meisterschaftskampf eingreifen...ob sie auch in der FahrerWM noch mal ein Wörtchen mitreden können, werden die nächsten Rennen zeigen!

Oh man, ein Glück dass die Autos so sicher sind - als ich den Zhou da fliegen sah - puh, da musste man echt mit dem Schlimmsten rechnen. Da hat der Halo sich mal wieder ausbezahlt. Schön auch dass Mick seine ersten Punkte eingefahren hat - jetzt werden die kritischen Stimmen hoffentlich leiser werden!
 

Zoldan

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Zwei Erkenntnisse:
1. Ferrari will die WM nicht gewinnen. Anders kann ich mir deren Strategie nicht erklären. Seit JAHREN einfach nur nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Fahrer die zu Ferrari gehen, gehen wahrscheinlich dorthin wegen der Tradition, aber nicht wegen einer WM.

2. Mercedes sind doch Heuchler! Bouncing war keineswegs verschwunden, aber auf der Strecke weniger störend. Und solange Lulu damit zurecht kommt, ist es dann auch kein Grund auf die Barrikaden zu gehen und neue Lösungen zu fordern.
 

Shaunie

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Buschfunk

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Vielleicht geht es auch einfach nicht anders, als mit solchen, auch in meinen Augen, dämlichen Aktionen auf das Thema aufmerksam zu machen.

Bestimmte und dringende Probleme werden ignoriert, während manch andere Lapalie bis zum erbrechen hochgejazzt werden.

Aktuell sind wir in einer Situation wo irgendwelche Kapitalismuskasper fordern, die Bundewehr an Bahnhöfen und Flughäfen um das Chaos zu beseitigen um das Marktversagen zu richten. Dabei hat der Markt halt geregelt, wie er sollte. Auf das beschissene Angebot gibts halt keine Nachfrage und dann steht man da. Das geht hoch und runter und wird in jeder verfickten Nachrichtensendung thematisiert, aber das in NRW seit mehr als 6 Wochen ein großteil der Kliniken bestreikt werden, wird nicht mal in einer Randnotiz erwähnt.

Ich find die Aktion dumm, kann aber verstehen, dass manche Leute zu solchen Mitteln greifen um ein Thema irgendwie zu forcieren.
 

BOE2502

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Ich find die Aktion dumm, kann aber verstehen, dass manche Leute zu solchen Mitteln greifen um ein Thema irgendwie zu forcieren.
Ich denke die "Kleber" sollten sich zunächst einmal zusammensetzen und Wege finden wie man auf sich aufmerksam macht ohne täglich negative Schlagzeilen zu machen und die unschuldige Bevölkerung gegen sich zu hetzen. Auch wenn eben die Bevölkerung alles ändern könnte wenn sie wollte und an einem Strang ziehen würde. Das wird derzeit aber nicht passieren. Die Leute haben andere Probleme und in dem bisschen Freizeit was man hat, sich von solchen Menschen den Tag verderben zu lassen ist kontraproduktive.
Sich auf eine Rennstrecke zu setzen scheint mir auch nicht der richtige Weg zu sein. Wenn was passiert, wird am wenigsten dem "Aktivisten" und seiner Botschaft nachgeweint. Es wird verärgerte Zuschauer geben. Die FIA muss sich überlegen wie das in Zukunft vermieden werden kann. Also muss wieder mehr Zeug durch DIE WELT gefahren werden, mehr Emissionen...alles mehr oder weniger umsonst.
Das letzte woran ich und millionen andere Zuschauer (auch vor Ort) denken, wenn ein Hippie überfahren wird und/oder ein Rennen deshalb abgebrochen werden muss, ist die Umwelt...
Die haben dort nichts verloren. Die müssen politisch agieren und nicht unschuldige drangsalieren.
Zudem kommen mir die Aktivisten zum Teil wie uninformierte Trittbrettfahrer vor. In Interviews lässt sich oft gut erkennen, dass sie einen Satz auswendige gelernt haben, der sich ganz nett anhört und der Rest ist wirres fanatisches Zeug der sich zum Teil widerspricht.
Meine Meinung
 

Buschfunk

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Das sind leider sehr typische Ausreden: Keine Zeit, die sind doof, die sollen mal nicht so stören, stört mich nicht mit der unangenehmen Wahrheit. Wie gesagt, ich find die Art und Weise des Protests auch nicht super und brandgefährlich, aber die haben anscheinend keine Lobby, die mit nem Geschenkkorb in den Bundestag gehen kann um sich da ein paar Gesetze zu wünschen.

Aber dann hörst du dir vielleicht auch einfach die falschen Interviews an. Da werden sicher nicht alle super helle sein und sich in letzter Konsequenz super gewählt ausdrücken können, aber das ändert an der Sache ja nichts. Auch Leute wie Luisa Neubauer und Greta Thunberg werden überwiegend belächelt und ignoriert und im schlimmsten Fall beleidigt, wenn sie ihren Gegenüber inhaltlich überlegen sind. Die ganzen Friday for Future Proteste wurden und werden diskreditiert und ignoriert. Das waren zehntausende Leute landes- und weltweit und im Kern bleibt es bei Lippenbekenntnissen oder bei: "Geht mal lieber zu Schule, da lernt ihr auch was".

Auch das Argument, man hätte keine Zeit, sich mit sowas zu befassen. Nur weil man die Augen verschließt, ist das Problem ja nicht weg. Das ist eine Sache, mit der man sich wohl oder übel mal befassen muss. Ich hab auch keine Lust mich damit zu beschäftigen, aber ich hätte gerne, dass für meine Nichten und evtl. meine Kinder noch was zum leben übrig ist.

Deshalb kann ich es verstehen, dass da teilweise zu sehr wilden Mitteln gegriffen wird. Meine Meinung. Aber ist zum Thema Formel 1 ein bisschen OT.
 

Zoldan

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@Buschfunk
Ich frage mich allerdings, was die "Aktivisten" denn erwarten? Was denken die werden die kurzfristig verändern? Wie viele von den FFF-Kids stehen heute wieder in den Massen an den Flughäfen und warten darauf in den Urlaub zu fliegen. Daran sieht man doch ganz deutlich, dass man die Menschen nicht kurzfristig verändern kann, oder man wünscht sich ein Land wie es aktuell in der Ost-Ukraine ist, denn das passiert, wenn ein System zusammenbricht!
 

BOE2502

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Auch Leute wie Luisa Neubauer und Greta Thunberg werden überwiegend belächelt und ignoriert und im schlimmsten Fall beleidigt, wenn sie ihren Gegenüber inhaltlich überlegen sind...
Wenn ich mich mit einem Thema ausgiebig befasse, dann bin ich den meisten Menschen auf diesem Gebiet überlegen. Das will man doch bitte erwarten von Menschen die sich für eine Sache einsetzen.
Was mich an der Sache stört, ist dass die "Gretas" gerne Veränderungen fordern aber keine überzeugenden Pläne und Maßnahmen einleiten könnten und präsentieren. Das meiste scheitert an finanziellen Mitteln. Ich weiß nicht wie man sich das dort vorstellt aber man kann sich nicht auf eine Bühne stellen und fordern! fordern! fordern!

Die Greta appelliert an die Politik und die ganze Welt zu handeln, nicht nur "bla bla bla", stellt aber keine vernünftigen Pläne zur Verfügung. "Wir müssen jetzt handeln" und Schilder in die Luft halten bringt was? . Jeder mit Charisma kann gibt eine gute Galionsfigur ab aber mehr kann die eben nicht erreichen, auch nicht mit ihrer Stiftung. Mit Forderungen und Demos wird man die Welt nicht verändern. Dafür braucht es Unternehmen mit festen Strukturen und dann kann man über Förderungen und Subventionen reden. Da kann man auch der Greta einen Job geben und als Gesicht der Veränderung präsentieren.
So funktioniert es nun einmal. Geld regiert, nicht Worte. Meine Meinung

Zur F1:
Schön das der Schumacher die deutschen Fans mit Punkten beglücken konnte aber nüchtern betrachtet fand ich seine Leistung nicht sonderlich bemerkenswert. Das einzig Gute war, dass er dranbleiben konnte und alle mitnahm die Fehler machten. Am Ende kamen 14 Fahrer in Ziel. Die ausgeschiedenen zum größten Teil nicht selbstverschuldet.
Bei Ferrari fällt mir nicht mehr viel ein, außer, dass die dringend einen neuen Chef brauchen der Entscheidungen trifft statt sich nach dem Rennen mit seinen Worten im Kreis zu drehen. Alles schwammig und unseriös. Da sehe ich lieber Horner und Wolff die ihre Ellenbogen zu nützen wissen.
 

Buschfunk

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Ich frage mich allerdings, was die "Aktivisten" denn erwarten? Was denken die werden die kurzfristig verändern? Wie viele von den FFF-Kids stehen heute wieder in den Massen an den Flughäfen und warten darauf in den Urlaub zu fliegen. Daran sieht man doch ganz deutlich, dass man die Menschen nicht kurzfristig verändern kann, oder man wünscht sich ein Land wie es aktuell in der Ost-Ukraine ist, denn das passiert, wenn ein System zusammenbricht!

Aber auch das ist doch wieder so ein Fingerpointing um sich möglicherweise nicht mit der Sache auseinanderzusetzen. Das war ja auch zu Beginn von FFF so, als die ganzen rechten Spinner bei Luisa Neubauer die Instagram Fotos Ihrer Reisen vor FFF rausgesucht haben und sie als "Langstrecken-Luisa" durch den Kakao gezogen haben. In manchen Kreisen ist es anscheinend nicht möglich zu akzeptieren, dass Leute vielleicht einen Sinneswandel durchmachen. Das ist genau wie die ganzen Arschlöcher, die nicht verstehen können, dass Vettel als Rennfahrer auf Umweltbelange aufmerksam macht und dann lieber keifen und ihn beschimpfen, aber das eigentliche Thema komplett ignorieren.
Auch wird es sicherlich Leute geben die bei FFF dabei sind/waren und jetzt am Flughafen stehen, aber aus diesem Teil sich weiterhin nicht mit der Sache auseinandersetzen und damit die Intention wegzureden oder zu diskreditieren.

Auch die unterschiedliche Beurteilung der Klimaproteste und der Bauernproteste von teilweise den gleichen Leuten, die quasi komplett das gleiche mache, ist dabei sehr spannend. Die einen protestieren für Klimaschutz und die anderen protestieren gegen Klimaschutz.

Die wollen ja vom Prinzip nichts anderes das sich an beschlossene Verträge gehalten wird. Das Paris Agreement, die 1,5 Grad Grenze. All das sind Verabredungen die zwischen Staaten getroffen worden sind und die jetzt ignoriert oder durch Beschlüsse gerade zu torpediert werden. Die wollen das, weil die vermutlich dann die scheiße ausbaden müssen, die uns die Generationen eingebrockt haben. Das sind ja auch alles langfristige Sachen, die aber ebenfalls nicht umgesetzt werden.

Deinen Ukraine-Vergleich verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

Was mich an der Sache stört, ist dass die "Gretas" gerne Veränderungen fordern aber keine überzeugenden Pläne und Maßnahmen einleiten könnten und präsentieren. Das meiste scheitert an finanziellen Mitteln. Ich weiß nicht wie man sich das dort vorstellt aber man kann sich nicht auf eine Bühne stellen und fordern! fordern! fordern!

Die Greta appelliert an die Politik und die ganze Welt zu handeln, nicht nur "bla bla bla", stellt aber keine vernünftigen Pläne zur Verfügung. "Wir müssen jetzt handeln" und Schilder in die Luft halten bringt was? . Jeder mit Charisma kann gibt eine gute Galionsfigur ab aber mehr kann die eben nicht erreichen, auch nicht mit ihrer Stiftung. Mit Forderungen und Demos wird man die Welt nicht verändern. Dafür braucht es Unternehmen mit festen Strukturen und dann kann man über Förderungen und Subventionen reden. Da kann man auch der Greta einen Job geben und als Gesicht der Veränderung präsentieren.
So funktioniert es nun einmal. Geld regiert, nicht Worte. Meine Meinung

Das find ich jetzt ein bisschen dünn von dir. Auch die FFF-Leute machen Vorschläge zur Reduktion und nennen auch Maßnahmen. Es ist ja auch nicht so, dass die sich das selber ausdenken müssen. Aus Wissenschaft und Forschung kommen seit Jahrzehnten die Hinweise und Warnungen und Vorschläge was zu tun ist.

Auch das Argument mit dem Geld finde ich lächerlich. Es ist mehr als genug Geld da, das will nur keiner ausgeben. Wir konnten Milliarden in Abwrackprämie versenken, Sondervermögen für die Bundeswehr, Bankenrettung etc. Wir wissen, dass fossile Energieträger schlecht sind und deren Einsatz senken, oder abstellen müssen, aber alleine Deutschland subventioniert diese mit 70 Milliarden Euro im Jahr. Allein die Schäden an der Ahr durch das Hochwasser 2021 lag bei geschätzt 15 Milliarden Euro. Das wird jetzt aber immer mehr und immer häufiger und auch immer teurer. Umso länger man wartet, umso teurer wirds am Ende. Jetzt haben die Leute an der Ahr noch "Glück" gehabt, dass es sie so früh getroffen hat, aber irgendwann wird der Finanzminister auch da sagen, dass keine Kohle mehr für den Wiederaufbau übrig ist und die Leute halt sehen müssen, wo sie bleiben.


Zur F1: Solides Rennen von Mick. Er hat sich aus dem Gröbsten rausgehalten und selbst einige Fahrer überholt. Also das aus nur auf die Ausfälle zu reduzieren halte ich ebenfalls für zu dünn. Insgesamt im Rennen wieder deutlich bessere Pace, als in der Quali, also genau andersherum als in Kanada. Auch im Duell gegen Verstappen hat man gesehen, dass er einen kühlen Kopf behalten hat und auch gegen den hart kämpfenden Verstappen nie zu weit gegangen ist. Da war der Lerneffekt aus Miami zu sehen. Ich hoffe, dass da jetzt ein bisschen der Knoten geplatzt ist und er etwas befreiter fahren kann. Das er es kann, wissen eigentlich alle, aber mit dem Namen hat man halt etwas mehr Druck.

Ferrari hat es wieder an der Taktik versaut und man möchte meinen, die wollen gar nicht mehr die WM holen. Jetzt sind Leclerc und Sainz fast gleichauf, womit eine Stallorder noch viel schwerer durchzusetzen ist.
Mercedes war stark, aber ich denke, da ist immer noch eine Menge Luft zu RB und Ferrari. Verstappen im Pech mit dem Auto, aber ohne das wäre er wohl recht einfach zum Sieg gefahren. Großes Lob an Checo. Der hat sich sauber und eindrucksvoll wieder nach vorne gekämpft und einen super 2. Platz eingefahren.

Insgesamt, bis auf den Crash zu Beginn, ein sehr spannendes Rennen, denn es gab ordentliche Überholmanöver, Rennaction, besonders nach dem SC. Besonders gut fand ich das Vergleichsbild von Hamilton und Leclerc an genau der Stelle, wo er letzte Saison mit Verstappen kolldiert ist.


Da wurde ja immer gesagt, Verstappen hätte Hamilton nicht genug Platz gelassen und er hätte nicht weiter innen fahren können.
 

BOE2502

NGBler

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Auch die FFF-Leute machen Vorschläge zur Reduktion und nennen auch Maßnahmen. Es ist ja auch nicht so, dass die sich das selber ausdenken müssen. Aus Wissenschaft und Forschung kommen seit Jahrzehnten die Hinweise und Warnungen und Vorschläge was zu tun ist.
Das ist es was ich meine. Die Leute, ob Wissenschaftler oder FFF-Leute haben nicht den richtigen Ansatz. Das richtige Mindest, Verstand, Argumente, ja. Die Politik, das allg. globale Geschäft hängt am Kapital. Wo nichts zu holen ist, da wird nichts oder wenig investiert. Was interessiert die "freie" Marktwirtschaft ein mahnendes Wort?
Solange die Menschen nicht unmittelbar selbser betroffen sind, muss auch nicht gehandelt werden. So kommt es mir vor.
 

Buschfunk

Bekannter NGBler

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Aber sorry, dass ist halt dumme Kapitalismuskasperlogik, dass nur das sinnvoll ist, was auch Rendite abwirft. Aber es scheint, als ob diese Kasperlogik das Maß der Dinge ist, wonach hier Entscheidungen getroffen werden. Diese freie Marktwirtschaft funktioniert in der Form schon nicht richtig und muss durch immer neue Subventionen am Leben gehalten werden. Dabei werden Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert. Es scheint, dass kurzfristige Gewinne deutlich mehr Anziehungskraft haben, als die damit verbundenen langfristigen Kosten.
Aber selbst wenn man der dummen Investitionslogik folgen würde wollen, hätte man da ja was reißen können. Deutschland war sowohl beim Thema Windkraft und Solar mal ein Vorreiter und hat diese Spitzenposition durch fragwürdige Gesetzgebung und Entscheidungen gegen erneuerbare Energien verspielt und die Reste kauft jetzt der Chinese. Jetzt wo alle nach Alternativen suchen, weil der Irre den Öl- und Gashahn abdreht, ist natürlich nichts vorhanden und die die es reißen sollen, zweifeln ob sie nochmal in Vorleistung treten sollen.

Im oben verlinkten Artikel geht es um die Installation eines Windrades und ein Spediteur berichtet, dass sie damals nach Fukushima und dem Ausstieg aus der Atomenergie richtig viel Geld investiert haben, weil der Ausbau von Windkraft beschleunigt wurde, der dann wieder zum Erliegen kam und die dann teures Spezialgerät rumstehen hatten. Die haben nun natürlich Bedenken, ob das nicht nochmal passiert.

Ich glaub, dass nicht mal mehr der letzte Satz mit der eigenen Betroffenheit stimmt. Wenn man sich so manchen Wortbeitrag nach dem Ahrhochwasser selbst von betroffenen anhörte, dann fragt man sich, was noch passieren muss, damit da mal ein Licht aufgeht.

Das ist jetzt der letzte Kommentar zum Thema hier im F1-Thread, wir können das gerne woanders diskutieren, aber ich willl ungern das Thema noch weiter kapern.
 
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