Erlärung zu Strom in der Wohnung + Wechselstrom

Sobald Gleichstrom in einem Kabel ist bzw die Leiter zu dicht zusammen sind ist es passe mit der Effizienz.
Woran soll das deiner Meinung nach liegen?

Das Gegenteil ist der Fall.
Liegen die Leiter eng beisammen (zB in einem Erdkabel) hat man zwischen ihnen eine hohe Kapazität.
Diese wird bei Wechselspannung bei jeder Netzperiode 2x umgeladen, weswegen man ab gar nicht so großer Länge nur noch Blindleistung in das Kabel pumpt und keine Wirkleistung mehr transportieren kann.

Genau deshalb ist Wechselspannung über große Entfernung nur auf Freileitungsmasten mit großem Leiterabstand machbar.

Wechselspannung haben wir deshalb, weil man sie mit NF-Transformatoren hoch- und runtertransformieren und somit als Hochspannung über weite Strecken übertragen kann.
Genau daran ist Edison mit seinem Gleichspannungssystem gescheitert.

Und auch heute ist es nicht wirklich trivial, DC/DC-Wandler mit mehreren MW zu bauen - hauptsächlich weil Mosfets bei mehreren KV immer noch an ihre Grenzen kommen.
Dagegen haben riesige NF-Transformatoren zwar viel Gewicht und bestehen aus mehreren Tonnen Metall, der Wirkungsgrad ist aber ziemlich gut.
 
Sobald Gleichstrom in einem Kabel ist bzw die Leiter zu dicht zusammen sind ist es passe mit der Effizienz. ..

sprich, man nutzt derzeit für Übertragung des Strom auf längeren Strecken überwiegend Gleichspannung, du meinst aber Wechselspannung sei besser.
Bewirb dich doch mal bei einem Energiekonzern oder leg denen dein revolutionäres Konzept vor....

Dass es Geräte gibt die mit Gleichspannung von 12 oder 24V laufen hat ganz andere Gründe als Effizienz..
Einfach mal nachdenken.
LKW, PKW, Camping.
Dazu dann noch die Sache mit der Gefährlichkeit und dem Wasser.
Daraus dann abzuleiten Gleichspannung wäre besser ist wieder typisches Halbwissen + falsche Interpretation der Fakten.
 
Liegen die Leiter eng beisammen (zB in einem Erdkabel) hat man zwischen ihnen eine hohe Kapazität.
Diese wird bei Wechselspannung bei jeder Netzperiode 2x umgeladen, weswegen man ab gar nicht so großer Länge nur noch Blindleistung in das Kabel pumpt und keine Wirkleistung mehr transportieren kann.

Genau deshalb ist Wechselspannung über große Entfernung nur auf Freileitungsmasten mit großem Leiterabstand machbar.

Wechselspannung haben wir deshalb, weil man sie mit NF-Transformatoren hoch- und runtertransformieren und somit als Hochspannung über weite Strecken übertragen kann.

Irgendwie bin ich jetzt verwirrt bzw bin mit meinem jetzigen Wissen momentan am Ende. Es ist also so, daß man bei dem Gleichstromnetz nur den eigentlichen Leiter als Widerstand sehen muß? Wie verhält sich denn der Leiter bei stark wechselnder Last?

@keinbenutzername
LKW und PKW haben ja so gesehen auch ein Drehstromgenerator, welcher ja mittels Thyristoren gleichgerichtet wird ........ genau, es gibt nur wieder ein einzigen Einspeisepunkt und wird gerichtet aufgrund der besseren Effizenz?. Wie aufwändig wäre es bzw wie ist der Spannungsausgleich zusteuern bei mehreren Gleichstromeinspeisungen. Theoretisch kann man doch die Spannungshöhe über das Magnetfeld des Generators steuern oder?
 
Irgendwie bin ich jetzt verwirrt bzw bin mit meinem jetzigen Wissen momentan am Ende. Es ist also so, daß man bei dem Gleichstromnetz nur den eigentlichen Leiter als Widerstand sehen muß? Wie verhält sich denn der Leiter bei stark wechselnder Last?
Im Prinzip ja, bei gleichmäßiger Belastung (also wenn angeschlossene Verbraucher wirklich Gleichstrom ziehen) zählt nur der ohm'sche Widerstand. Es tritt auch kein Skin-Effekt auf.
Bei stark wechselnder Last in Form von extremen Spitzen müsste das gleiche passieren wie bei Wechselstrom auch, da gegenüber dieser Flankensteilheit die 50Hz vernachlässigbar wären.
Bei sehr hohen Frequenzen stellt das Kabel dann einen Tiefpass dar (Skin-Effekt, Leitungsinduktivität,...)

In unserer heutigen Zeit, in der immer mehr Wechsel- und Stromrichter in FET-Technologie am Netz hängen (Induktionsherde, Schaltnetzteile, Frequenzumrichter, LED-Lampen,...) hätte eine Gleichspannungsversorgung sowieso immer mehr Vorteile.
Ein Problem wären dagegen klassische mechanische Schalter (da bei öffnenden Kontakten die Lichtbögen nicht einfach im Nulldurchgang erlöschen), Asynchronmotoren und natürlich das Stromnetz selbst, in dem man dann nicht mehr einfach NF-Trafos aufstellen kann.
 
Theoretisch kann man doch die Spannungshöhe über das Magnetfeld des Generators steuern oder?

sicher.
Dann im Bereich +- 50V oder so.
Um eine Stabilisierung kommst du nicht rum. Eine reine Gleichrichtung ist zu wenig.
Aber was genau willst du damit sagen?

Ich sage dir, es gibt derzeit 12V und 24V Geräte aus folgenden Gründen:

- 12V und 24V Camping, LKW, PKW.
- Kleinspannung zwecks Gefährlichkeit, Schutzklassen usw. (Medizin usw.)

Deine Theorie das Wechselspannung effektiver ist für Übertragungen auf größere Distanz oder das Wechselspannung überhaupt effektiver ist, ist falsch.
 
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