Disturbed - Sound of silence

Pleitgengeier

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Viele von euch werden es ja schon gehört haben
Was haltet ihr davon?
Auch bezüglich der Qualität der Aufnahme?

(Bin gespannt ob mein Eindruck bestätigt wird)
 
Seit ewigen Jahren die beste Cover-Version eines Liedes :T

Ich hatte das schon vor Erscheinen vorbestellt. Absoluter Sound, perfekte Umsetzung, geile Stimme, Gänsehautfaktor garantiert!

Das morgens auf dem Weg zur Arbeit so laut wie vertretbar und es hämmert sich ins Hirn. Für den Rest des Arbeitstages auf den Lippen :D
 
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  • #5
Über was sprichst du :unknown:, das hier?
Genau

(Um es einfacher nachvollziehbar zu machen, nenne ich jetzt die Zeiten aus Splits YT-Link. Meine Referenz ist allerdings ein Flac-Ripp vom Album, meine angesprochenen Punkte finde ich bei YT aber auch nachvollziehbar)
Laui, Cheg: Euch "stört" wirklich gar nichts an dem Lied?

Ich finde die Idee wirklich genial, auch die Leistung des Sängers - das Endergebnis ist leider ein Negativbeispiel für verschenktes Potential bei der Aufnahme...
Der Sänger ist genial mikrofoniert, man hört sogar das leichte "Schmatzen" wenn er den Ton fallen lässt zum Atmen.
Ebenso das Klavier, hier fehlt nur etwas die Dynamik der Aufnahme (besonders gut zu hören am Anfang, wenn das Klavier noch alleine ist) (1)

Die Gitarre klingt irgendwie seicht, am Anfang harmoniert sie aber noch gut mit dem Klavier - das ändert sich aber ab 1:47: Ab hier wird die Gitarre vom Klavier dermaßen weggedonnert, dass sie praktisch untergeht und nur noch ein leichtes Klimpern hörbar ist - da wirkt sich der seichte Klang dann besonders aus. Ob das so gewollt ist oder beim Mischen versaut wurde, weiß ich leider nicht. (2)

Noch schlimmer finde ich die "Pauke" ab 1:35, die eher wie ein Floortom-Sample eines mittelklassigen Drum-Synths klingt: Hier fehlt irgendwie die Hälfte des Frequenzganges, fast so als hätte man das ganze Lied am Ende hochpassgefiltert um den Gain hochdrehen zu können (3)

Das alles führt irgendwie dazu, dass ich ständig versucht bin zu prüfen ob an der Sub-Endstufe der Gain abgedreht ist...
Ich fürchte, hier ist ein großartiges Lied dem Loudness-War zum Opfer gefallen :(
Könnte ein Kandidat werden um es mir auf LP zu kaufen und zu vergleichen :)

Vergleichsreferenz: AYA Authentic Audio Check CD:
1) Allan Taylor - Scotty (Klavier-Solo am Anfang)
2) David Munyon - A Hard Rain's Gonna Fall Gitarren-Solo
3) Carl Cleves & Parissa Bouas - Sharpening a Knife

Für diese Kritik gehört auf Shure SRH840 an Focusrite 2i2 sowie Eigenbau 2.1-System an Asus Xonar D2X

Edit: Nein, ich mache mir nicht zu jedem Lied so viele Gedanken, nur hat mich dieses hier richtig begeistert - insofern tut die Vorstellung wie es sein könnte schon irgendwie weh...
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit: Nein, ich mache mir nicht zu jedem Lied so viele Gedanken, nur hat mich dieses hier richtig begeistert - insofern tut die Vorstellung wie es sein könnte schon irgendwie weh...

Und genau das wird eben der Unterschied zu dir und Laui, Cheg usw. sein.

Ich für meinen Teil muss ein Lied nicht bis zum letzten analysieren und auseinander nehmen. Nehmen wir mal beispielsweise den einen oder anderen Live-Mitschnitt von Konzerten der Red Hot Chili Peppers. Viele davon sind nicht offiziell und daher qualitativ nicht wirklich hochwertig. Anthony Kiedis neigt zudem auch bei Live-Konzerten gerne mal dazu nicht jede Note zu treffen. Trotzdem läuft bei mir immer ein Schauer über den Rücken wenn das Lied "Under the bridge" gespielt wird. Das ist ein Lied, das wird mich auch in 30 Jahren noch begleiten. Und auch nach 30 Jahren wäre es mir egal, ob z. B. bei einer Pauke die Hälfte des Frequenzgangs fehlt. Das Lied ist (auch aus persönlichen Gründen) einfach nur genial.
 
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  • #7
Und genau das wird eben der Unterschied zu dir und Laui, Cheg usw. sein.

Ich für meinen Teil muss ein Lied nicht bis zum letzten analysieren und auseinander nehmen. Nehmen wir mal beispielsweise den einen oder anderen Live-Mitschnitt von Konzerten der Red Hot Chili Peppers. Viele davon sind nicht offiziell und daher qualitativ nicht wirklich hochwertig. Anthony Kiedis neigt zudem auch bei Live-Konzerten gerne mal dazu nicht jede Note zu treffen. Trotzdem läuft bei mir immer ein Schauer über den Rücken wenn das Lied "Under the bridge" gespielt wird. Das ist ein Lied, das wird mich auch in 30 Jahren noch begleiten. Und auch nach 30 Jahren wäre es mir egal, ob z. B. bei einer Pauke die Hälfte des Frequenzgangs fehlt. Das Lied ist (auch aus persönlichen Gründen) einfach nur genial.
Aber wenn du so ein Gänsehaut-Gefühl beim hören hast, dann passt ja offenbar alles.

In diesem Fall aber hatte ich beim hören ständig das Gefühl "da fehlt was", darum habe ich mich genauer damit auseinandergesetzt.
 

Aber es ist und bleibt eine Metalband. Und das macht das Gemisch meiner Meinung nach aus.

Das gleiche Phänomen hast Du bei Metallica und dem London Symphony Orchestra, Orchestrales Gewummse und Heavy Metal.
Auch auf der Metallica-LP Garage Inc. kommt so was zum Tragen.

Die einzigen, die ich kenne aus der Szene/dem Genre, die perfekt bis ins kleinste Detail mischen, sind ZZ Top :T
Wenn Deine Ohren und Deine Ansprüche so empfindlich sind, dann dürften die total was für Dich sein.

Wir richten mit denen unsere Anlage aus. Da sitzt man auch im Sessel und kann es kaum fassen wie qualitativ hoch das ist.
Zieh Dir mal über mehrere Boxen oder gute Kopfhörer: La Grange oder Pincushion rein. Möglichst nicht von YT :D
 
Disturbed hat das Lied dieses Jahr auf Rock im Park gespielt.
Und was soll ich sagen? Während des Liedes war es phasenweise richtig still. Das sowas geht, hat mich sehr erstaunt :-)

Gänsehaut pur.
 
Kann mich leider nicht überzeugen. Mir fehlt da wirklich absolut komplett der Gänsehaut Faktor. Bei 1:50min ist ja ne Steigerung zur Bridge über, bzw. sollte eine sein die meiner Meinung nach aber massiv nach hinten losgeht.

Band ist cool, das Lied ist cool. Was hier halt geliefert wird ist für den "normalo" natürlich genial, für mich absoluter Flop.
 
Also ich weiß nicht, für mich klingt das eigentlich auch ganz Rund (unter vorbehalt) - aber wenn man sich deine Punkte zu gemüte führt - ist dein Einwand schon berechtigt. Ist nur die Frage, wäre eine etwas lautere Gitarre rockiger als das Feeling das einen das Piano gibt, während es von der Gitarre untermalt wird?

Ich weiß nicht. Ist vermutlich Geschmackssache und kommt darauf an mit was man hört - wenn du viel Wert auf Bass legst (überspitzt gesagt) - könnten dich die "hellen" Parts stören und du denkst dir vielleicht nur "das muß mehr Epic" sein.

Auch soll das Piano ja zeigen das es sich um eine Balade handelt - eigentlich hat die Gitarre da nicht sooo viel verloren, verglichen zum Piano.

Aber ich mag die Version trotzdem, der Sänger hat eine rauchige Stimme - es wirkt düster, tief - auch wenn Sibi ein wenig recht hat, von der Youtube Version + über das Abspielen auf meinen Kopfhörern bekomme ich auch nicht zwingend Gänsehaut - es klingt eher etwas flacher an manchen stellen, als ob man sich nicht getraut hat den Ton auszuschöpfen oder runtergeregelt hat.
 
Im Vergleich stimme ich dir zu - aber der Hund liegt auch wohl darin begraben, was die Band ausmacht und das ist eigentlich "Rock" / "Metal".
Und jetzt haben sie mal eine Ballade im Programm - kenne ich so von denen auch nicht.

Wobei, wenn Disturbed - dieses "Animal" find ich total bescheiden, alles andere gern, aber nicht so nen "Opera" quatsch - da fehlt mir auch die Tiefe und die Darkness und auch überhaupt ist der Sound bei dem Lied flau.


Find ich inhaltlich überzogen wie auch die Darbietung, ist in keinster weise, dreckig - aus dem Leben.... für mich.

Kann ich mich nicht mit authentifizieren.
 
Noch schlimmer finde ich die "Pauke" ab 1:35, die eher wie ein Floortom-Sample eines mittelklassigen Drum-Synths klingt: Hier fehlt irgendwie die Hälfte des Frequenzganges, fast so als hätte man das ganze Lied am Ende hochpassgefiltert um den Gain hochdrehen zu können (3)
2:35 :)

Aber ja, ich musste die Pauke zunächst erstmal suchen, da diese mir gar nicht so bewusst aufgefallen war. Diese ist in der Tat ziemlich verkrüppelt worden.

Ich fürchte, hier ist ein großartiges Lied dem Loudness-War zum Opfer gefallen :(
Ich würde das nicht unbedingt direkt auf den Loudness-War schieben. Ja, hier wurde auf jeden Fall in diese Richtung gebastelt aber nicht so extrem, wie man es auf manchen anderen Alben aus dem Genre sieht.

Ich hab den Song auch vor diesem Thread gehört und war ebenfalls der Meinung, dass irgendwas fehlt oder nicht passt. Es ist irgendwie so, als würde das gesamte Gefühl und die Dynamik zum Ende der Aufnahme plötzlich verloren gehen. Das merkt man vor allem ziemlich stark, wenn man zuerst eines Deiner Beispiele von der AYA-CD hört und dann direkt bei 2:45-3:00 einsteigt (Achtung, vorher wieder viel leiser drehen!). Wobei das fast schon ein unfairer Vergleich ist. ;)

Hier wurde aber auf jeden Fall sehr viel Potential verschenkt. :(
 
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