Nichtsdestotrotz bleibt die Frage, inwieweit bereits bei der Themenwahl oder bei der Verwendung von Begriffen Arbeiten und Personen bereits diskreditiert werden. Denn auch in diesem Falle waren wohl nicht die eindeutigen Beweise, für die man die Arbeit hätte lesen müssen, der Grund, warum der Artikel im Spon geschrieben wurde.
* Bei er Haltung des Autors tun sich wohl wahre Abgründe ab. In wieweit dies und das Vorwort an sich den Wert der Arbeit als solchen, ist dann noch eine andere Frage.
Es ist in vielen bereichen der modernen Wissenschaft so, dass man bestimmte Themen gar nicht erst mit der Kneifzange anfassen will. Hochschulpolitik ist so korrupt wie die Sowjetunion und die wissenschaftlichen Leistungen sind bei weitem nicht mehr das wichtigste Kriterium für eine akademische Karriere. Wenn da ein Post-Doc ein paar unpassende Forschungspapiere veröffentlicht hat macht sich das gar nicht gut. Und solche Themen sind nicht nur die Einteilung des Menschen in genetisch distinkte Rassen sondern auch andere umstrittene Themen wie Glyphosat.
Mittlerweile ist ja schon längst bekannt wie groß die Unterschiede zwischen Menschen sein kann aber wenn es dann mal veröffentlicht wird, dann wird es auch mit Neusprech korrigiert. Auf einmal sind dann 0.05% genetischer Unterschied kein großes Ding mehr, obwohl es bei Pflanzenarten ein Grund wäre eine neuen Speziesnamen zu vergeben. Und auf einmal ist die Frage Nature vs. Nurture dann auch geklärt und die Umgebung bestimmt den Menschen und nicht seine Abstammung.
Und was der Otto-Normalbürger dann auf SpOn lesen können werden tun wird, das ist dann sowieso nochmal vom links-gepolten Journalisten verfeinert worden. Natürlich hatte dieser Journalist in der Schule nie so Bock auf Biologie und Mathe und Naturwissenschaften, aber basst scho hätt ich gsagt ghabt.
Ich finde diese allgemeinen Denkverbote unsäglich schlimm. Es wäre sogar noch besser sehr kritische Meinungen zu tolerieren als irgendeine unwissenschaftliche Pseudomeinung vorzugeben an die sich alle halten müssen. Aber Kritik davon kommt ja dann auch nur von politischen Parteien die keiner für voll nimmt, wie z.B. die AfD. Wie bereits erwähnt, der Professor der in der Hochschulpolitik noch was reißen will, der kommentiert das nicht oder lässt gleich die Finger davon.
Vergleiche mit ähnlichen Bewegungen in vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten kommen einem da natürlich sofort in den Sinn. Und natürlich auch bzgl. dieser elendigen Dopppelmoral. Man nimmt eben immer gerade das was einem politisch und moralisch am besten in den Kragen passt.
Beispiel:
Auf einmal ist es doch richtig und wichtig die Menschen in Gruppen/Ethnien/Rassen zu klassifizieren. Aber wenn es dann um sportliche oder mentale Leistung geht ist sowas natürlich total rassistisch. Die Gene die die kognitiven Verhaltensweisen prägen sind nämlich dann doch wieder alle gleich, fasteht ihr? Ergibt Sinn, ja? ja!!!!
Grüße
Euer Holger