Badminton vs. Tennis vs. andere Rückschlagspiele

philofdeath

Psycho
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Moin!
Mich würde mal interessieren, welchen Rückschlagspiel ihr dem Vorzug gebt.
Was gefällt euch am Tennis? Was findet ihr am Badminton besser oder schlechter? Wie steht ihr zu Squash und Tischtennis?

Ich persönlich spiele seit ungefähr 10 Jahre Badminton und finde diesen Sport einfach nur klasse.
Mir gefällt die Direktheit und die Schnelligkeit die bei diesem Sport entsteht.
Tennis und Squash habe ich noch nie gespielt, aber vor allem Squash würde mich sehr reizen.

So long


Phil
 
Wenn Du mit Badminton zufrieden bist, dann bleib doch dabei.

Tennis habe ich nie ernsthaft gespielt, dürfte aber die Sportart sein, die man am langsamsten spielen kann, gefolgt von Badminton als Federball. Ich meine, wenn man sich als Rentner die Bälle nur zuspielen möchte.

Ansonsten haben die Spiele alle ihren Reiz und eine Wertung möchte ich da ungern vornehmen.

Ausnahme ist vielleicht wirklich Squash, was "vielleicht eine Dimension mehr" hat. Das mit der Dimension ist jetzt völliger Quatsch , mir fällt nur kein passender Begriff ein. Die Gegner stehen im gleichen Raum und haben noch die Möglichkeit über Bande zu spielen. Die Anforderungen schätze ich hier am höchsten ein. Nicht nur von der Taktik sondern auch von den körperlichen Anforderungen. Dabei meine ich nicht einmal konditionell, sondern die Belastung für insbesondere Knie und Sprunggelenke.

Ich würde Dir raten es einfach auszuprobieren, es ich ist echt toll. Aber für mich kommt es nicht mehr in Frage, weil der Gelenkeverschleiß ab einem gewissen Alter nicht mehr zu ignorieren ist. (Wenn man ernsthaft spielt und kein Poser für die Saftbar ist ;) )

Wie gesagt, Tennis kann ich jetzt nur bedingt für sprechen, aber die Sportarten schließen sich jetzt wirklich nicht aus und ich habe 3 davon betrieben.
 
Ich Spiele ebenfalls alle der genannten außer Squash, da es bei mir in der Gegend leider Nirgends angeboten wird.

Und persönlich gebe ich Tischtennis ganz klar den Vorzug da ich in diesem Spiel ziemlich gut bin und auch Freunde habe, die da in nichts nachstehen.
Spielt man gut, kann man sich schon recht schweißtreibende Partien liefern.
Durch die kurze Distanz zum Gegner und der hohen geforderten Reaktionszeit, würde ich es auch als das schnellste der genannten Spiele einstufen. (abgesehen von Squash, da ich da keine Einschätzung vornehmen kann.)

Zudem kommt man einfach öfter mal dazu eine Runde spielen zu können, da Tischtennisplatten öfter mal in Jugendhäusern oder öffentlichen Sporthallen zu finden sind, als zb ein ganzer Tennisplatz.


Im Sommer gehe ich 1 mal die Woche für je 2 Stunden mit einem Freund Tennis spielen.
Leider nur im Sommer, da im Winter aus der Tennishalle eine Eislaufbahn gemacht wird.

Tennis mag ich, da hier, so meine subjektive Meinung, mehr Ausdauer gefordert ist, als bei den anderen genannten, da man hier schon recht viel laufen muss.


Tja und Federball?!
Fällt in meiner Rangliste auf Platz 3, da ich es als das langsamste empfinden würde.
Mag sein, dass ich auch einfach falsch und schlecht spiele .. ist sogar sehr wahrscheinlich :D
Eigentlich wird Federball auch nur im Sommer am Strand gespielt.
Nicht als Sport, eher als beschäftigung und auch nur, wenn kein Volleyball zur Hand ist :D
 
Das herausforderenste Rückschlagspiel ist bekanntlich das Leben. :D
 
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  • #5
@bullyh
Aber auch nur wenn man es falsch spielt ;)

@P3rsona
Also ich würde es so sagen. Federball verhält sich zu Badminton, wie Dreirad fahren zu Mountain-Biking :D

Tischtennis spiele ich auch regelmäßig.
Geht manchmal auch ziemlich schnell zur Sache. Leider bin ich da nicht gut genug, um wirklich ins Schwitzen zu kommen.
 
Zudem kommt man einfach öfter mal dazu eine Runde spielen zu können, da Tischtennisplatten öfter mal in Jugendhäusern oder öffentlichen Sporthallen zu finden sind, als zb ein ganzer Tennisplatz.
Oder im eigenen Keller. ;)

Interessant an Tischtennis ist vor allem, dass man es unabhängig von jeglicher Sportlichkeit erfolgreich spielen kann. Egal ob man jetzt 150kg hat oder rüstiger Rentner ist, Sportlichkeit ist hier nicht an erster Stelle. Taktik, Ballrotation und Sicherheit haben auch schon manchem "sportlichen" Spieler Kopfzerbrechen bereitet. An der Platte gilt nur, wer zuerst die 11 Punkte holt, egal wie. Zwar wird man dann nie Bundesliga spielen aber auch Bezirks- und Kreisklasse machen Spaß.

Allerdings muss man bei Tischtennis auf jeden Fall richtig trainieren um erfolgreich zu sein. Mit den "Freibad-Tricks" vergeht einem selbst in der untersten Kreisliga schnell das Lachen.


Grüße
Thomas
 
@P3rsona
Also ich würde es so sagen. Federball verhält sich zu Badminton, wie Dreirad fahren zu Mountain-Biking :D

Sehr treffend :D


Habe mir eben mal auf Yt richtiges badminton angeschaut.
Macht hier nur das equipment den Unterschied?
Schläger und Ball sehen für mich identisch aus und sicher ist es schneller als Federball aber da spielen ja auch Profis.
Ansonsten seh ich als laie kaum einen Unterschied.


Edit// ein Freund von mir hat jahrelang im Verein Tischtennis gespielt (Linkshänder) ist aber sonst keinerlei sportlichen Aktivitäten nachgekommen.
Sollte man auf jeden Fall vermeiden, da er nach ein paar Jahren einen recht gut trainierten linken Arm hatte und der rechte aussah wie ein Zahnstocher. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Equiptment unterscheidet sich erst (merklich) für Leute, die es können.
Kommt auch darauf an, wie du deine Schläge ausführst. Du kannst einem anderen Spieler einen langsamen Ball zuspielen oder du kannst gezielt schnelle kurze oder weite Bälle spielen, an die der Gegner nicht (so gut) dran kommt.

 
Spiele ebenfalls schon recht lange "Kellenschwingen". Ganz klar ein Bewegungssport! Was es ausmacht: Technik und Reaktion.
Federball ist grundsätzlich nicht schlecht, seit 3 Jahren spiele ich im Sommer im Speedminton ~ das macht richtig Laune. Für alle die, denen Badminton zu langsam und Squash zu schnell ist.
 
Naja, Federball ist mir zu wenig aggressiv :D Ich will ja die Scheisse aus dem Ball prügeln, meinen Mitspieler um rempeln und vor Wut den Schläger durch den Raum pfeffern. Von dem her spiele ich ab und an Squash. Bockt es so richtig, nach 60 Minuten pfeift man da auch aus dem letzten Loch sag ich euch :D Tennis hab ich nie gespielt, früher war ich zu arm dafür, heute lohnt sich der einstieg nicht mehr. Außerdem sind das da irgendwie die "falschen Kreise". Kommt mir zumindest so vor. Alle eher vornehm, wenig fluchen usw. :coffee:

Squash kann ich wirklich empfehlen. Hier kostet eine Stunde Miete für so ein Squash-Court ~15 bis 20€. Dazu kommt dann noch ein Ball + Schläger. Nicht gerade billig aber super spaßig und Actionreich.
 
@godlike:


60 Minuten? Ehrlich? Ich hab noch nie Squash gespielt, weiß aber von Bekannten, es ist *richtig* anstrengend. Ich weiß nicht, ob meine momentane körperliche Fitness mehr wie 15 Minuten zulassen würde, optimistisch gesehen....:D

p n
 
Jep, 2 x 30 Minuten. Ergibt 60 Minuten :D Ja, ist echt abartig anstrengend. Du bist danach auch wirklich KOMPLETT Nass geschwitzt ;) Ich pfeife danach auch wirklich aus jedem Loch da ich sonst eher weniger Sport mache. Vom einarmigen Reißen der Halbliter-Klasse abgesehen :D
 
Tennis find ich persönlich am interessantesten, bin aber eh eher der Basketballer und spiele so gut wie kein Rückschlagspiel. Badminton spiele ich dann eher auch auf Funebene, sprich man versucht bewusst den Ball dem Gegner zuzuschlagen, beim Tennis hingegen reizt mich schon der Wettkampf, auch wenn mein Aufschlag miserabel ist. Wir hatten hier mal gute öffentliche Tenniscourts in der Stadt, Tartanboden, leider musste der Platz einem Parkhaus weichen. Man hat sich dort getroffen und nebst Basketball eine Runde gezockt. Aber danke für den Denkanstoss, ich werde mal für nächsten Sommer was ausfindig machen
 
Außerdem sind das da irgendwie die "falschen Kreise". Kommt mir zumindest so vor. Alle eher vornehm, wenig fluchen usw.

Bis Mitte der Siebziger mag das gegolten haben, doch allerspätestens seit Bobbele sind diese Zeiten vorbei.
Mittlerweile ist Golf zum "Volkssport" geworden. Da neue "Zugpferde" nicht wirklich in Sicht sind und das Medieninteresse entsprechend gering ist, bewegt sich Tennis langsam aber sicher Richtung Randsportart.

Spiele seit nunmehr 40 Jahren Tennis, auch in der Mannschaft. Vornehm sind wir nicht und Flucherei gehört zu unseren leichtesten Übungen, ich schwör'. :o
Wegen Rücken- und Knieproblemen (die nicht vom Sport kommen) konzentriere ich mich seit einiger Zeit aufs Doppel. Es hat mir schon immer mehr Spaß gemacht.
Am liebsten spiele ich Mixed, dort gibt es für uns keine Gegner, sondern nur Opfer. :D
Liegt allerdings nicht an mir, sondern an meiner starken Partnerin, die früher Bundesliga gespielt hat.
Gebe mich dabei gerne mit der Statistenrolle zufrieden und konzentriere mich dafür voll aufs :beer: Apres-Tennis. ;)

Badminton und Tischtennis habe ich früher gelegentlich und nur aus Gaudi gespielt, mich aber dann aus Zeitgründen aufs Tennis konzentriert.
Squash habe ich nach einigen kläglichen Versuchen aufgegeben, da ich wegen starker Kurzsichtigkeit mit dem kleinen und viel zu schnellen Ball nicht klar kam. Habe mich auch in der engen Box nie wohlgefühlt, die Sache war mir auch zu anstrengend und schweißtreibend.

Tennis ... dürfte aber die Sportart sein, die man am langsamsten spielen kann...
Ich meine, wenn man sich als Rentner die Bälle nur zuspielen möchte.

Auch beim "zuspielen" muss man nicht wenig laufen, es sei denn man kann die Bälle wirklich punktgenau platzieren.
Man benötigt auch entsprechende Ausdauer. Mein längstes Dreisatz-Einzel ging über 3:50 h und direkt danach musste ich Doppel spielen. Das ging dann bei 35 Grad schnell verloren...
Wir haben im Training auch schon wie die Profis fünf Sätze gespielt, allerdings mit Pausen und bei angenehmeren Temperaturen.

Unterschätzt bitte die Oldies nicht. Wir können nicht alles, aber durchaus einiges durch Routine und Taktik wettmachen.
 
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