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Seedy

A.C.I.D
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Die USA wollen offenbar ihre Drohungen wahr machen und einen Teil der in Deutschland stationierten US-Truppen abziehen. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Das Weiße Haus will davon aber nichts wissen.

Kommentar:
 
So wie ich's gerade auf SPON las, soll Trump wohl angepisst sein, weil es unsere Kanzlerin abgelehnt hat, bereits im Juni an *seinem* G 7-Treffen teilzunehmen.
Er wollte mit dem Treffen ja signalisieren, dass er Corona für beendet erklärt hat. Merkel findet das wohl nicht. Ist ja auch nicht.

Solche Sachen passen zu seinem Verhalten. Er benimmt sich wie ein verwöhntes, kleines Arschlochkind.
Aber ich denke nicht, dass da das letzte Wort gesprochen ist. Noch sind Ramstein und andere Basen ein wichtiges Drehkreuz.
Auch wenn er die Stützpunkte nach Polen verlegen will, die Regierung ist ja auf seiner rechten und trotzigen Wellenlänge, wird das u.U. an den Kosten und der Akzeptanz scheitern.
 
Nehmen die dann ihre Atomwaffen mit?
Mich erfüllt es ein wenig mit Genugtuung zu sehen, wie die Amis nicht nur wirtschaftlich einen auf den Latz bekommen, sondern auch politisch vermehrt ins Abseits geraten. Aber ein Krieg wird kommen. Das zeigt die Geschichte.
 
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  • #4
Aber denk doch mal einer an die Kaufkraft, die verloren geht, wenn wir aufhören Kriegsverbrecher zu beherbergen, denk doch einfach mal einer an die Kaufkarft.
 
Man muss dann halt umdenken. Auf beiden Seiten. Die Drohnenpiloten werden dann sicher an ein indisches Callcenter ausgelagert.
 
...Aber ein Krieg wird kommen. Das zeigt die Geschichte.

Weil es immer schon Kriege gab?
Weil es nach der spanischen Grippe mal den 2. WK gab?
Weil es irgendwann nach jeder Pandemie mal einen Krieg gab?
Weil es Kriege gab als mal ein unsypathisches XXX Präsident war?

Kannst du konkreter werden?
 
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  • #7
Alles, nix spezifisches.

Krieg startet selten wegen einem einzelnen Grund.

Die Welt ist unruhig, die probleme kochen hoch und treten zu Tage.
Die Idee, dass es irgendwann mal genug knallt, damit es kriegt ist nicht abwägig.

Ich maße mir keine These an wo und wie, aber es riecht halt nach Gewitter.

Wo bei ich denke, dass wir über den Punkt von Large-Scale Warfare hinaus sind.
Ich denke es ist und bleibt eher der Digitale Kalte Handels Krieg, von denen wir wenig mitbekommen, bzw. nur indirekt.
 
Kannst du konkreter werden?

Fängt bei "Kleinigkeiten" an. Die Chinesen beanspruchen Gebiete im Südchinesischem Meer, obwohl sie denen nicht gehören. Es wurde US-Truppen bereits wieder gestattet, hier auf den Philippinen zu bleiben. Hierbei geht es einzig und allein um die strategische Lage im Pazifik. China verbreitet sich aus, wie die Pest, wird mit Sicherheit Taiwan in den nächsten 5 Jahren einverleiben, und ich denke wir alle wissen, dass der Ami da nicht zusehen wird. Was kurbelt die Wirtschaft an? Krieg. Weil es schon immer so war.
 
@RedlightX:

Das war mal. Kriege kosten sehr viel Geld. Die Wirtschaft ist heute global verflechtet und es gibt große Abhängigkeiten. Kriege zwischen großen Wirtschaftsmächten ziehen die komplette Weltwirtschaft runter oder bringen sie in großen Teilen zum Erliegen. Dazu kommen dann innere Konflikte, die dadurch ausgelöst werden. Ein Krieg in dem Ausmaß kann sich heute keiner mehr leisten. Außer sie nuken alles kurz und klein, dann ist Geld natürlich das kleinste Problem.
 
China verbreitet sich aus, wie die Pest, wird mit Sicherheit Taiwan in den nächsten 5 Jahren einverleiben, und ich denke wir alle wissen, dass der Ami da nicht zusehen wird. Was kurbelt die Wirtschaft an? Krieg. Weil es schon immer so war.
Das war so bevor es Interkontinentalraketen mit Nuklearsprengkopf gab - wenn diese zum Einsatz kommen, gibt es nur Verlierer.
Seit dem finden Kriege nur noch gegen Länder ohne solche Waffen statt.
 
.. Was kurbelt die Wirtschaft an? Krieg. Weil es schon immer so war.

Nein, im Gegenteil. Heute kurbeln Globalisierung, EU Binnenmarkt und gute wirtschaftliche Außenbeziehungen die Wirtschaft an.
Und eben weil das so ist zeigt die Geschichte eben, dass ein Glück nicht jeder Konflikt zu einem Krieg führt.
 
Was machen eigentlich noch die ganzen US-Soldaten bei uns? Führen die ausschließlich "digitalen Krieg" mit Drohnen und co oder bringt das Detuschland auch irgendwie was?
Oder anders gefragt: haben wir irgendwelche Nachteile wenn von heute auf morgen alle Soldaten abgezogen werden, außer der gesunkenen Kaufkraft?
 
Nehmen die dann ihre Atomwaffen mit? Mich erfüllt es ein wenig mit Genugtuung zu sehen, wie die Amis nicht nur wirtschaftlich einen auf den Latz bekommen, sondern auch politisch vermehrt ins Abseits geraten. Aber ein Krieg wird kommen. Das zeigt die Geschichte.
Sieht momentan aber anders aus. Und gerade die Börse zeigt, dass wir schon wieder fast auf Vor-Corona-Niveau sind. Außer, dass sich die Schuldenuhr der meisten Länder etwas schneller dreht, hat sich nicht viel geändert.

Ich geh auch mal davon aus, dass die Atomwaffen hierbleiben. Die Amis ziehen ja nicht vollständig ab. Außerdem brauchen sie die ganzen Basen, um ihre Drohnen zu steuern. Wäre blöd, wenn man die Bombardierung einer afghanischen Hochzeitsgesellschaft von einem Stützpunkt nahe der russischen Grenze aus steuern würde. Im Konfliktfall mit den Russen wäre die Basis dann ganz schnell weg, und dann könnte man auch die Russen nicht mehr per Drohnen angreifen.

Ach ja, zu erwähnen wäre auch noch, dass Trump einer der ganz wenigen Ami-Präsidenten ist, der noch keinen neuen Krieg angefangen hat.

Aber denk doch mal einer an die Kaufkraft, die verloren geht, wenn wir aufhören Kriegsverbrecher zu beherbergen, denk doch einfach mal einer an die Kaufkarft.
Das werden die umliegenden Orte, die von den Ami-Stützpunkten leben, etwas problematischer sehen. Da hängen viele wirtschaftliche Existenzen dran.

Fängt bei "Kleinigkeiten" an. Die Chinesen beanspruchen Gebiete im Südchinesischem Meer, obwohl sie denen nicht gehören. Es wurde US-Truppen bereits wieder gestattet, hier auf den Philippinen zu bleiben. Hierbei geht es einzig und allein um die strategische Lage im Pazifik. China verbreitet sich aus, wie die Pest, wird mit Sicherheit Taiwan in den nächsten 5 Jahren einverleiben, und ich denke wir alle wissen, dass der Ami da nicht zusehen wird.
Sicher? Die Amis werden mit Sicherheit keinen Krieg gegen die Chinesen führen. Wenn die Chinesen sich die Inseln einverleiben wollen, dann ziehen die das auch durch. Aber die Chinesen haben Zeit. Das wird ein schleichender Prozess genau wie bei Taiwan und Hongkong. Und die Welt wird zusehen und nichts dagegen unternehmen. Die Russen haben's mit der Krim und mit vorgemacht, wie's geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Basis Ramstein ist Dreh- und Angelpunkt der US-Air Force und der NATO-Truppen. Europa, Afrika und Naher Osten.

Und auch Abhör-, Drohnen-, Militärkrankenhaus- und sonstiges Punkt ;)
Man kann ja nicht nur die Soldaten solo rechnen, es sind ja noch unendlich viele Angehörige und zivile Beschäftigte auf solchen Stützpunkten.
Das ist schon eine eigene Welt mit Geschäften, Schulen, Veranstaltungspunkten, etc.
Insgesamt gibt es in dem Gebiet über 50.000 US-Amerikaner.

ist ein erstaunlich gut erklärender Artikel in Wikipedia.
 
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