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Thema: Verdi - Wirklich sinnvoll?

  1. #26
    gelangweilt Avatar von simpliziss
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Politische Forderungen sind unzulässig und ein flächendeckender Mindestlohn wäre so eine.

    Eine Gewerkschaft kann nur durchsetzen, daß im Tarifvertrag ein bestimmter Lohn vereinbart wird.

  2. #27
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    @Nero:

    Wenn man Pech hat wird man von einer Versicherung verarscht, ist uns nämlich passiert!
    Bei unserer vorherigen Autoversicherung bot der uns einen Partner Rechtsschutz an der "alles" abdeckt, wir fragten sogar extra noch ob es auch Mietangelegenheiten abdeckt, das wurde ganz klar mit ja beantwortet, waren ja zu zweit, also 4 Ohren.

    Dann kam es dazu das wir wegen Mietsache zum Anwalt mussten und das Ende vom Lied war, wir blieben auf den Anwaltskosten von 150 Euro sitzen, weil Mietstreitigkeiten eben doch nicht abgedeckt war.
    Im Nachhinein stellte sich auch noch raus, das die das Auto falsch eingestuft hatten.
    Zum Glück sind wir bei dem Verein raus, fängt mit A an und hört mit A auf die Versicherung.

    Also aufgepasst beim abschließen von Rechtsschutz, das auch alles abgedeckt ist!
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  3. #28
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Zitat Zitat von simpliziss Beitrag anzeigen
    Politische Forderungen sind unzulässig und ein flächendeckender Mindestlohn wäre so eine.

    Eine Gewerkschaft kann nur durchsetzen, daß im Tarifvertrag ein bestimmter Lohn vereinbart wird.
    Das ist nicht das Problem. Im Gegenteil, über das Verbot dürften die Gewerkschaften verdammt froh sein. Denn wenn sie dürfen würden, müssten sie eigentlich auch wollen. Und wenn sie wollten, würden sie feststellen, dass sie nicht können, weil die Urabstimmung zur Ablehnung des Streiks durch die Mitglieder führen würde.

    Die mangelnde Streikbereitschaft der Mitglieder ist das Problem. Sonst könnte jede Gewerkschaft völlig legal für ihr jeweiliges Tarifgebiet den Mindestlohn erstreiken, und das käme in der Summe auf dasselbe heraus wie gesetzlicher Mindestlohn. Das funktioniert aber nicht, weil das Klassenbewusstsein vollkommen fehlt. Mir ist kein Streik bekannt, wo hochbezahlte Facharbeiter in Schlüsselpositionen sich mit den Niedriglöhnern solidarisiert hätten.

    Und außerdem: Wenn 20.000 Beschäftigte einen politischen Streik machen, ist das ein Rechtsbruch. Wenn es 20 Millionen machen, sieht die Sache anders aus. Dadurch entsteht eine neue Rechtslage. Für einen Kastraten braucht es immer zwei Parteien: Eine, die kastriert, und eine, die sich kastrieren lässt.

  4. #29
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Ich persönlich rate Arbeitnehmern zur Gewerkschaftmitgliedschaft, wenn man nicht in einem Kleinunternehmen arbeitet.

  5. #30
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    Avatar von RedlightX
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Dann möchte ich auch noch einmal etwas dazu sagen.
    Ich habe mich in den letzten Wochen auch etwas intensiver damit beschäftigt und auch einige Betriebsräte kennengelernt, die auch dort Mitglied sind.

    Und ja, ich war sogar schon 2x bei einem Streik dabei. Ist schon ein tolles Gefühl, wenn man dort geschlossen auftritt. - Und auch was erreicht


    Fazit: Ich bleib drin und werde versuchen mich im Rahmen meiner Möglichkeiten zu engagieren
    Für diesen Beitrag bedankt sich Jonny

  6. #31

    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Selbst ich als Linker kann von Verdi nur abraten.

    Ich hatte gegen Ende der Ausbildungszeit Probleme mit meinen Arbeitgeber gehabt. Kurz gesagt es stand nicht einmal fest ob noch im Arbeitsverhältnis war. Dann begann die Odyssee bei Verdi man wusste nicht wer für mich zuständig sei etc. pp.

    Letzten Endes hat mir ein Gewerkschaftssekretär der IG Metall geholfen und das aber auch nur "Privat" weil ich ihn kannte.


    Man muss auch erwähnen das die "Rechtsschutzleistungen" von Verdi freiwillig sind. Hier ein gutes Beispiel wenn man nach über 20 Jahren zahlendes Mitglied Hilfe von Verdi braucht: http://forum.mobbing.net/showthread....ngen-mit-verdi

  7. #32

    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Ich war leider selbst Mitglied bei Verdi. Hätte ich gewusst, was ich inzwischen weiß, hätte ich mir lieber mit weniger Geld eine gute Rechtsschutzversicherung gesucht. Verdi verliert immer mehr Mitglieder, dementsprechend sind die auch extrem auf der Suche. Wirklich bewegen die nur etwas bei großen Unternehmen wie die Deutsch Post oder UPS. Ist man nicht in einem dieser Unternehmen, hat man gelost. Ich hab 2 Mal den Rechtsschutz von Verdi in Anspruch genommen. Das erst Mal hatte ich gefühlt alle 2 Minuten einen neuen Beistand und meine Unterlagen waren jede Mal verschwunden. Das letzte Mal habe ich die Unterlagen sogar persönlich vorbeigebraucht. Trotzdem hatte der Anwalt diese nicht erhalten und kam somit nur ein bisschen vorbereitet zum Gerichtsstermin. Es fand ein Vergleich statt. Das zweite Mal schien alles gut zu gehen. Sie hatte einen Plan, gab mir Recht. Doch beim Gerichtstermin kam jemand anders, weil mein Beistand in Schwangerschafturlaub war, ohne Vorwarnung. Das erste, was sie sagte, war, dass ich mir keine Hoffnung machen solle, ich wird eh verlieren. Sie war unvorbereitet und hat nichts gesagt. Natürlich habe ich verloren. Dementsprechend hab ich gekündigt. Habe meine Karte rechtzeitig abgegeben und mir versichern lassen, dass alle in Ordnung mit der Kündigung sei. Nach knapp 2 Jahren habe ich einen Brief vom Anwalt, es würden noch Beiträge fehlen. Auf Anfrage hin, sehe ich, dass da 3 Monate drauf sind, in denen ich kein Mitglied mehr war, keine Leistung bezogen habe und noch knapp über 10 Euro um meine neue Anschrift zu finden. Hauptsache man sagt, es seien keine Mehrkosten entstanden. Man droht mir nun mit Gericht, geht auch nicht auf meinen Vergleich ein die 3 Monate zu zahlen, wenn ich dafür "Leistung" bekomme. Dementsprechend bin ich auf 180 und auf Verdi nicht gut zu sprechen. Von wegen Gleichstellung. Warum wird dann nicht für alle Unternehmen gekämpft? Ob 1 Mio Angestellt oder nur einer sollte kein Unterschied machen. Und wenn man mit Mitgliedern besser umgehen würde und auf Email umstellen, statt auf Emails nach 3 Monaten per Post zu antworten...Einfach nur MIES!

  8. #33

    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Ich bin zwar nicht in der Verdi sondern in der IG Metall, aber ich werde wohl bald austreten. Aus meiner Sicht setzt sich mein Betriebsrat nicht für mich ein - hört zu und gibt vor etwa zu tun, nur um später zu erzählen, warum nichts geht. Was nutzen mir jährlich x% pro Tarifrunde, wenn ein Betriebsrat zuschaut, wie das Eingruppierungssystem der IGM durch einen Entwicklungszirkus unterwandert wird, dies sogar fördert?
    Man stelle sich vor: Man wird im Personalwesen einfach unter anderer Tätigkeit geführt als die ausgeführte, offiziell besetzte Position.
    Und von Bildungsurlaub will ich gar nicht erst anfangen.


    Was ich damit sagen will - es macht keinen Sinn einer starken Gewerkschaft beizutreten, wenn die Betriebsräte in deinem Unternehmen weder deren Vereinbarungen mit AG's (wie zum Thema Arbeitsplatzbewertung/ Gehalt) noch gesetzlichen Vorgaben (wie zum Bildungsurlaub) effektiv Geltung verschaffen. Das sollte man sich in seinem Unternehmen genau anschauen.
    Für diesen Beitrag bedankt sich sia
    Geändert von Kirov (13.10.19 um 14:56 Uhr)

  9. #34
    Hat sich hochgeschlafen-

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    Avatar von Chegwidden
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    @Kirov: Die Betriebsräte haben eigentlich mit der Gewerkschaft nichts zu tun.

    Das Bindeglied zwischen Arbeitnehmer und Gewerkschaft sind die gewählten Vertrauensleute.
    Betriebräte sind unabhängig von der Gewerkschaft. Natürlich sind die meisten Betriebsräte Mitglieder, aber Vorschrift ist das nicht.
    (BR, die Gewerkschaftsmitglieder sind, werden bei der Gewerkschaft auch als Mandanten geführt.)

    Die Tarifverhandlungen der Arbeitnehmerseite führt eine Tarifkommision.
    Die ist im Normalfall zur Hälfte mit Betriebsräten und zur anderen Hälfte mit Vertrauensleuten besetzt.
    Meist ist dann noch ein*e Gewerkschaftssekretär*in auf AN-Seite beteiligt.
    Für diesen Beitrag bedankt sich sia
    Nein, ich arbeite nicht in der Pflege! Meilenweit daneben geraten! Aber so was von meilenweit!

  10. #35
    Quotentranse Avatar von sia
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Ver.di kostet mich aktuell 1% meines Bruttoeinkommens.

    Die Tarifverhandlungen haben auch für Außertarifliche in unserer Firma über 4% in weniger als 2 Jahren ergeben. Betriebsbedingte Entlassungen gibt es auch bis zur nächsten Verhandlung keine.

    Unter dem Strich lohnt sich das schon… Ich brauche zwar kein Geld, weil ich in eine reiche Familie geboren bin, aber unsere Azubis und andere Mitarbeiter unterstütze ich wo ich kann. Mein Rat: Schaut euch die Betriebsräte und ver.di-Fuzzis in eurem Unternehmen gut an. Das ist wie bei der Antifa – es gibt eigentlich nicht die ver.di, auch wenn die das manchmal so darstellen. Die Ortsgruppen sind da relativ unabhängig – gibt bessere (wie bei uns), gibt aber auch schlechtere (wie in einigen Einzelfällen quer über Deutschland verteilt). Ich denke, da kann man überall mal an Idioten geraten.

    Disclaimer: Ich bin Betriebsrat und ver.di Mitglied.
    Meine Pronomen sind 'sie' und 'ihr'. Bitte achtet darauf in euren Beiträgen.

  11. #36

    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Ich kann RedlightX zustimmen, Verdi ist keine Gewerkschaft für Arbeiterrechte mehr, sondern sehr oft nur ein ausführender Arm linker Politik.

    Ich war auch in einem sehr grossen Unternehmen, und VERDI war dort oft einfach nur "dagegen" eingestellt.
    Wurde vom Arbeitgeber etwas vorgeschlagen kam VERDI erstmal mit nem Einspruch und alles musste denen Wochenlang erläutert werden.
    Das sassen dann nicht nur die eigentlichen VERDI Mitarbeiter der Firma, es kamen sogar externe Gewerkschaftsvertreter dazu, die nichmal der Firma angehörten. Und denen musste Honig ums Maul geschmiert werden, sonst sagten sie NEIN zu etwas und das war dann so.
    Ich meine, WO in der Welt kann jemand der nichtmal Firmenangehöriger ist denn bitte so mitbestimmen?

  12. #37
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    Avatar von RedlightX
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Ist ja schon ein wenig älter, mein Beitrag.
    Meine Meinung hat sich dahingehend auch ein wenig geändert.

    Schließe ich als mündiger Bürger einen Arbeitsvertrag ab, bin ich mit den Konditionen einverstanden. Da brauche ich niemanden, der dann herumstresst und der Firma Steine in den Weg legt.
    Mein letzter Arbeitgeber war das beste Beispiel. Viel Chaos, aber unheimlich viel Freiraum. Wir konnten arbeiten, oder 4 Stunden in der Raucherecke stehen und quatschen. Solange wir unseren Kram rechtzeitig erledigen, interessierte es den Chef (Privatier) nicht.

    Jetzt stelle man sich das einmal mit Verdi im Haus oder Betriebsrat vor. Das wäre so nicht möglich gewesen.

  13. #38
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Zitat Zitat von RedlightX Beitrag anzeigen
    Schließe ich als mündiger Bürger einen Arbeitsvertrag ab, bin ich mit den Konditionen einverstanden. Da brauche ich niemanden, der dann herumstresst und der Firma Steine in den Weg legt.
    Das ist schön für Dich, seh ich aber genau andersrum.

    In meinem vorherigen Job war ich bei einem Ami-Konzern angestellt. Der Bertriebsrat war schwach, und ob eine Gewerkschaft da überhaupt eine Relevanz hatte, weiß ich nicht. Einen Tarifvertrag gab's nicht, da wir ja alle sowieso überdurchschnittlich verdient hätten. Das Gehalt war reine Verhandlungsbasis. Entsprechend war auch nicht gewünscht, dass die Mitarbeiter sich untereinander deswegen austauschten.

    Das Ergebnis:
    Da ich Anfang 2010 genau zur Finanzkrise als Absolvent eines Langzeitstudiums dort anfing, war mein Verhandlungsspielraum nicht sonderlich hoch. Leider war auch die Gehaltsentwicklung aufgrund der fehlenden Arbeitnehmervertretung ziemlich mies. Es gab alle 3-4 Jahre mal 1% mehr als Inflationsausgleich. Irgendwann stellte ich dann fest, dass mein Gehalt das zweitniedrigste in der Abteilung (>50 Mitarbeiter) war. Und nach mir wurden Mitarbeiter mit niedrigerer Kompetenz und weniger Arbeitswillen eingestellt, die sich aber besser verkaufen konnten und 50% mehr auf dem Lohnzettel stehen hatten als ich.

    Der leider zu lang hinausgezögerte Jobwechsel brachte mich dann zu meiner aktuellen Tätigkeit. Hier gibt's einen Tarifvertrag, d.h. persönliche Verhandlungen sind unnötig und vermutlich auch gar nicht möglich. Der Lohn ist doppelt so hoch wie in der Ex-Firma. Es gibt Gehaltsstufen nach Firmenzugehörigkeitsdauer. Und aufgrund des Tarifvertrages gibt's auch alle paar Jahre mal eine Lohnsteigerung.

    Ich weine der angeblichen Freiheit des Nichtherumstressens keine Sekunde nach. Ich überlege, ob ich in die Gewerkschaft eintret. Ich halte es für sehr gefährlich, wenn die Gewerkschaften langfristig zuviele Mitglieder und damit an Bedeutung verlieren. Wir, die Arbeitnehmer, würden dadurch viele über Jahrzehnte mühsam erkämpfte Rechte verlieren, nur weil es uns derzeit ziemlich gut geht, was auch eine Errungenschaft der Gewerkschaften ist.

    Zu Verdi:
    Meine Frau absolvierte eine berufsbegleitende Ausbildung. Nach der Ausbildung wollte sie der Arbeitgeber beim Gehalt herunterstufen, da sie ja jetzt keine Arbeitserfahrung mehr hätte (gleiche Arbeit, anderer Berufstitel). Betriebsrat und Verdi spuckten siegessichere große Töne. Als es dann zum Konflikt kam, zog der Betriebsrat den Schwanz ein. Die Vertreter von Verdi waren alle im Urlaub, vom Rest fühlte sich keine zuständig. Und Rechtsbeistand hätte es erst gegeben, wenn es zum Gerichtsprozess gekommen wäre.

    Der Arbeitgeber konnte sich in jedem Bereich durchsetzen. Daraufhin haben wir gleich die Kündigung an Verdi verschickt. Sowohl dieser Betriebsrat als auch Verdi waren Schaumschläger, die uns gnadenlos im Regen stehenlassen haben.
    Für diesen Beitrag bedankt sich sia

  14. #39

    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Man muss aber ein mündiger Bürger sein, mit Eiern in der Hose, sonst bringt auch das nichts.

    Ich hatte nen normalen Tarifvertrag mit den üblichen 38 Stunden, 5 Arbeitstage, nix von Diensthandy etc.
    Mein Chef wollte dann, das ich als Projektleiter zuhause erreichbar sei, also Handy mitnehmen damit er mich abends um 22 Uhr noch fragen kann wie es mit der Präsentation am nächsten tag aussieht.
    HAb ich ihm gesagt, davon steht nix in meinem Arbeitsvertrag, aber wenn er ne Diensthandyregelung nachverhandelt, mit entsprechender extra Bezahlung würde ich das dann auch machen. Er hat dann zwar ganz blöd geguckt, aber mich nie mehr auf das Thema angesprochen!

    Mündiger Bürger ist eben, wer Eier hat das zu sein.

  15. #40
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Zitat Zitat von Goetz-Expat Beitrag anzeigen
    Mündiger Bürger ist eben, wer Eier hat das zu sein.
    Als Langzeitstudiumsuniabsolvent während einer wütenden Finanzkrise, in der Unternehmen normalerweise Mitarbeiter auf die Straße setzen, ist man normalerweise nicht in der Situation, die besten Konditionen auszuhandeln.

    Und jetzt hab ich insofern die Eier, dass ich mich auf dem Tarifvertrag ausruhen kann. Ich hab einfach keinen Bock, alle paar Jahre zum Chef zu rennen, um mehr Kohle rauszupressen oder darum zu betteln.

  16. #41
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Zitat Zitat von RedlightX Beitrag anzeigen
    Mein letzter Arbeitgeber war das beste Beispiel. Viel Chaos, aber unheimlich viel Freiraum. Wir konnten arbeiten, oder 4 Stunden in der Raucherecke stehen und quatschen. Solange wir unseren Kram rechtzeitig erledigen, interessierte es den Chef (Privatier) nicht.

    Jetzt stelle man sich das einmal mit Verdi im Haus oder Betriebsrat vor. Das wäre so nicht möglich gewesen.
    Warum wäre das mit verdi nicht möglich gewesen?

    Vertrauensarbeitszeit ist oft nachteilig für den Arbeitnehmer. Gleitzeit mit lockerem Arbeitsklima hat Vorteile. Es kann auch Gleitzeit geben und man kann trotzdem ungestraft den ganzen Tag auf der Arbeit rumpimmeln – der Arbeitgeber kann einem das sogar über eine Betriebsvereinbarung direkt erlauben.

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Hier gibt's einen Tarifvertrag, d.h. persönliche Verhandlungen sind unnötig und vermutlich auch gar nicht möglich.
    Weitverbreitete Fehlannahme. Du kannst dich natürlich in eine andere Tarifgruppe verhandeln…
    Meine Pronomen sind 'sie' und 'ihr'. Bitte achtet darauf in euren Beiträgen.

  17. #42

    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Hallo miteinander.

    Verdi Mitglied zu sein ist ein Gefühl als wenn man Geld die Böschung runter kippt, wobei die Verdi- Leute sich eins ins Fäustchen Lachen mit ihrer Luxuskarosse nach Hause fahren .
    Wenn man anruft sagen die "Ja wir kümmern uns um alles "Bla Bla Bla". Da kommt allerhöchstens die große Enttäuschung auf einem zu.
    Es wird dann in der Zeitung einfach geschrieben " Wir haben uns so angestrengt um die Bedürfnisse unserer Arbeiter zu schützen."
    In Warheit hat Verdi weder die Kompetenzen noch die Aussagekraft um etwas zu bewirken, außer dass sich nach jeder Lohnerhöhung unmittelbar gleichzeitig irgendwo anders die Steuern erhöhen.

    Tarifverhandlungen werden laut meiner Auffassung eher zu Gunsten des Arbeitgebers ausgehandelt. Wobei deren "kleinsten Erfolge, dass ein Mitarbeiter nun 30 Cent mehr pro Stunde verdient groß über die Zeitungen als Werbung genutzt wird.

    Es ist auch ein Witz, dass Verdi im Internet dafür wirbt, dass es eine Rechtsberatung gibt und diese auch umsetzen.
    Tatsache ist, das die Übernahme von Rechtsgeschehen eine von Verdi "FREIWILLIG ERBRACHTE LEISTUNG" ist, die das Unternehmen bei dem geringstem Wind zerplatzen lässt, bzw das Mandat einfach niederlegt.
    Dafür arbeitet es vorzugsweise mit dem DGB (Deutschen Gewerkschaftsbund) zusammen und nutzen deren unfähigen Rechtsanwälte.

    Ich muss mich nächste Woche selbst um einen Anwalt kümmern.
    Ich sage FINGER WEG VON VERDI! Es ist genau wie die anderen Gewerkschaften nur eine moderne Briefkastenfirma wo ca 1-9 Arbeiter am Standort vertreten sind.
    Meiner Meinung exsitieren sie nur zum Schein, damit die anderen Arbeitnehmer denken sie wären geschützt.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Laui

  18. #43
    Vereinsheimer Avatar von Laui
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    klingt ja nicht so knorke, naja

  19. #44
    Mitglied Avatar von Sibi
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    Re: Verdi - Wirklich sinnvoll?

    Klingt jetzt aber trotzdem wenig nach Konstruktiver Kritik. Ist eher ein jammern.
    Zensiert, wegen Datenschutz!

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