Umfrageergebnis anzeigen: Wie häufig gibt es bei euch Fleisch zu essen (in der Woche)

Teilnehmer
115. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • gar nicht, ich bin Vegetarier

    10 8,70%
  • 1 bis 2 mal die Woche

    21 18,26%
  • 2 bis 3 mal die Woche

    11 9,57%
  • 3 bis 4 mal die Woche

    14 12,17%
  • 4 bis 5 mal die Woche

    12 10,43%
  • eigentlich jeden Tag (Wurst usw. dazu gerechnet)

    47 40,87%
Seite 1 von 12 1234511 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 284

Thema: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

  1. #1
    Warp drölf

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    Avatar von godlike
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    Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Da es ja immer wieder heiß her geht, gerade in den Themen wo Vegetarier und Carnivoren aufeinandertreffen, wollte ich hier mal mit einer kleinen Umfrage heraus finden wie ihr im NGB so tickt. Seid/müsst ihr eher sparen, wollt trotzdem nicht auf (mit unter) häufigen Fleischkonsum verzichten? Oder kann es auch mal weniger sein, dafür von höhrer Qualität? Ist euch bewusst wie viel Fleisch eigentlich kosten sollte? Wärt ihr bereit den entsprechenden Preis zu zahlen?

    Würde mich über eine rege Beteiligung freuen. Es darf natürlich auch diskutiert werden

    Also wie häufig gibts bei euch Fleisch in der Woche? Was wärt ihr denn bereit zu zahlen? Angenommen für ein Huhn. Was denkt ihr was ein gescheites Stück Fleisch kosten würde? z.B. gemessen an einem solchen Huhn...
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  2. #2
    střelec

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    Avatar von War-10-ck
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich esse unter der Woche in der Kantine eigentlich jeden Tag Fleisch, weils einfach total gut schmeckt und sehr günstig ist. Am Wochenende koch ich selber und mach dann meistens was umfangreicheres Vegetarisches. Wenns denn mal ein Stück Filet gibt kauf ich das aber auch nur im Supermarkt an der Theke.. ich glaub ich hab noch nie ein selber zubereitetes Stück Fleisch vom Metzger gegessen was über die Edeka/ Kaufland Qualität hinausgeht.

  3. #3
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Bei uns im Geschäft machen/holen wir eigentlich jeden Tag was mit Fleisch, Wurstsalat, Döner, Pizza, Nudelsalat mit Schinken, Salat mit Hähnchenstreifen, belegte Brote...
    Es muss bei mir nicht immer Fleisch sein, ich ess am liebsten 4-Käse-Pizza.
    Käse ist mir sogar lieber als das meiste Fleisch, aber Wurst oder ähnliches nimmt auch einen Großteil der Mahlzeiten mit ein.
    Wenns ums Fleisch an sich geht, hole ich beim Grillen gern mal was teureres vom Metzger, aber auch gerne aus der Frischetheke von Discountern.
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  4. #4
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Kurze Frage: Wird Fisch hier als "Fleisch" gerechnet???

    Also wenn ja, und ich drüber nachdenke, esse ich jeden Tag Fleisch.

    Garnichtmal umbedingt als Steak, Schnitzel, Brathuhn oder Rollade aber als Wurst, als Beef Jerk, als Füllung von Tortellini und Ravioli, im Döner usw.

    Wenn man kein Fleisch essen möchte, muss man das ja schon speziell anstreben, da ich selbst bei nicht Fleischfokussierten Gerichten wie eben Maultaschen, Lasagne, Chilli con Carne, Bohnen mit Speck, Linsen mit Spätzle und Seitenwurst usw. überall Fleisch drin ist.

    Klar kriegt man das alles auch vegetarisch hin, aber man muss den "Standard" verändern.

    Man darf nicht die Normalen "Tortellini" mit Fleischfüllung kaufen sondern die mit Gemüse drin, man muss sich ein Vegetarisches Lasagnerezept raussuchen usw.

    Es geht problemlos, mal auf Fleisch zu verzichten, aber man muss es eben bewusst machen.
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  5. #5
    Warp drölf

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ist ja schon mal eine starke Tendenz in richtig eher höherem Fleischkonsum ersichtlich. Das Problem an der Sache ist halt das genau diese Häufigkeit, sowie die mit dem Preis einhergehende ständige Verfügbarkeit, das ganze eher schlimm gestaltet. Also wenn man sich mal die Viecher ansieht welche am Ende dann als vakuumiertes Steak in die Auslage kommen.

    Zitat Zitat von War-10-ck Beitrag anzeigen
    ich glaub ich hab noch nie ein selber zubereitetes Stück Fleisch vom Metzger gegessen was über die Edeka/ Kaufland Qualität hinausgeht.
    Ganz ehrlich? Dann hattest du noch nie ein gutes Stück Fleisch! Was der Edeka oder das Kaufland anbietet hat für mich nur in den seltensten Fällen, und zwar wenn ein regionaler Metzger die Fleischtheke beliefert, mit gutem Fleisch zu tun. Alleine schon die Tatsache das die Steaks usw. so dermaßen rot aussehen ist ja nicht normal

    Darum habe ich im Eingangspost ja auch gefragt was ihr bereit wärt für ein Stück Fleisch zu zahlen. Ich will ja nix zum Huhn sagen, ein gut (trocken, nicht vakuumiert) abgehangenes Stück Rind, welches auch im Geschmack und der Reifung optimal ist, kostet pro Kilo einfach ~70 bis 80€ (Filet). Zahlt man dann für sein 200g Filet-Steak seine 13 oder 15 €, dann überlegt man es sich ob man dies mehrmals die Woche haben muss/kann

    Mir schmeckt Fleisch auch außerordentlich gut, will ich mich gar nicht von ausnehmen. Die Preise hauen mich dann aber doch immer wieder vom Hocker. 1 KG Hack für 4€?! Ein Suppenhuhn für 2€!? Das kann ja eigentlich gar nicht funktionieren bzw. nur durch extremste Qualitätseinbusen und ohne jegliche Moral bei der Herstellung...

    Joa, wobei man auch sehen muss das es natürlich weniger wiegt wenn ich Linsen und Spätzle mache, dazu 2 Saiten, oder beim McD 4 Cheesburger fresse. Oder Speck zu Bohnen gebe. Da machst natürlich auch die Masse und im Gegensatz zu Filet, Rump- oder Roastbeef ist Speck, Wurst usw. ja auch (fast schon lästige) Nebenprodukte. Der Metzger bekommt das ganze Fett, die nicht-Filetteile und Innereien sowie das Kopffleisch ja nur über Wurst usw. weg. Heutzutage ist sich ja eh jeder zu fein um Innereien usw. zu kaufen bzw. zuzubereiten.

    Zitat Zitat von Nerephes Beitrag anzeigen
    Kurze Frage: Wird Fisch hier als "Fleisch" gerechnet???
    Ja, auch Fisch. Oder wie seht ihr das? Ich finde die "nur Fisch Vegetarier" sowieso unbegreiflich. Wo ist da der Sinn? Der Fisch ist ja genau so ein Lebewesen. Auch wenn sein Fleisch gesünder ist. Da werden imho eben die Rosinen heraus gepickt bei der Argumentation

    Ist halt schade das Fleisch seine Stellung als etwas Besonderes (Sonntagsbraten) verloren hat. Dadurch kommt doch auch die ganze PRoblematik. Klar gibt es zu viele Menschen. Aber muss dann jeder noch jeden Tag unbedingt Fleisch haben? Mal davon abgesehen das man von dem gekauften Fleisch auch noch 1/3 in die Tonne kloppt am Ende.
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  6. #6
    Just add Sun Avatar von Ruby
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Also eigentlich geraten nicht Vegetarier mit Leuten zusammen, die Gemüse, Obst und Fleisch/Fisch/Käse... essen, sondern eher die Veganer. Die Vegetarier, die ich kenne, sind da sehr tolerant. Es stört sie einfach nicht und Käse und Fisch essen auch einige.

    Veganer hingegen und da kenne ich leider mehrere (bzw. hab sie kennenlernen müssen), sind alle auf der Mission, dass Fleisch essen böse ist, Leute die Fleisch essen Tiermörder sind etc.

    Ich esse Fleisch so zwischen 0 bis 4 mal die Woche. Ist halt unterschiedlich. Gibt Wochen, da ess ich 4 x (auch wenn es eher selten ist, außer im Sommer, wenn gegrillt wird), es gibt Wochen, da ess ich 0 x etc. Ich ess auch gerne Gemüse und ich liebe Käse. Wurst esse ich eher weniger. Aber ich schätze, es pegelt sich so zwischen 1 bis 3 x ein.

    Wenn sich Leute wegen Massentierhaltung aufregen, ist es okay. Ich reg mich ja auch über die Art und Weise, wie an Haifischflossen für Suppe gekommen wird. Das ist wirklich brutal, was da passiert und sowas ess ich auch nicht.

    Ich bin übrigens auch der Meinung, dass man nicht alles ausprobieren muss oder auszuprobieren hat, wenn man Fleisch isst. Gibt ja Leute, die meinen, man müsste auch Hund, Krokodil, Schlange etc. essen, weil man wäre ja Fleischesser.

    Also wie gesagt: Ich hatte nie Probleme mit Vegetariern. Nur mit Veganern (und da kenne ich keine Ausnahme, die sich normal verhält) und diesen Bio-Fanatikern.
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  7. #7
    gelöschter Benutzer

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Wenn selbst ne Scheibe Schinken auf dem Brot zählt dann esse ich wohl jeden Tag Fleisch. Fleisch in der Hauptmahlzeit müsste ich mal bewusst drauf achten, schätze 3 mal die Woche oder so.

  8. #8
    Captain..Wayne??? Avatar von DrDuke
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich wohne quasi direkt über einer Metzgerei.... Noch fragen?
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  9. #9
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    @godlike:

    Ich sehe das mit dem Fisch genau wie du, daher meine Frage.

    Also das mit dem "Sonntagsbraten" handhabe ich eigentlich immer noch so.

    Nur eben die Nebenrpodukte, wie Hackfleisch, Wurst usw. gibt es halt jeden Tag :/

    Ich würde mir übrigens ein kontrolliertes, Qualitativ hochwertiges und Tierfreundliches Fleischsortiment wünschen, dass dann auch gut und gerne das doppelte Kosten darf.

    Ich zahl für ein Suppenhuhn nur deshlab 3 €, weil es entweder kein 10€ huhn gibt, oder weil das 10€ Huhn nur teuerer aber nicht besser ist.

    Wenn ich WEIß, dass ich für mein Geld einen Gegenwert an Qualität und Artgerechte Haltung und Schlachtung bekomme, dann zahle ich das auch gern.

    Braten und gute Steaks kaufe ich vom Metzger, Hackfleisch, Wurst usw. aber oft vom Supermarkt (wegen besserer Verfügbarkeit, mann muss nicht noch extra ins Nachbardorf zum Metzger, nicht wegem Preis).

    Grade beim Supermarkt würde ich mir aber schon eine "Premium"-Qualität wünschen, wo die Tiere:

    - länger leben und so das Fleisch besser wachsen und durchwachsen kann.
    - mehr Bewegung haben (viel bessere Fleischqualität)
    - abwechslungsreiches, frisches Futter bekommen (wer mal eine Wiesenkuh oder ein Bauernhofschwein hatte, merkt den Unterschied der Ernähung)
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  10. #10
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich würde sagen, ich esse 2 - 3 mal die Woche Fleisch, wenn man die Wurst aufs Brot mit zählt. Einen großen Teil davon kaufe ich beim lokalen Fleischer, wo man zwar etwas mehr zahl als im Supermarkt, dafür schmeckt es viel besser, ich weiß, wo es her kommt und unterstütze damit nicht diese Tiere verachtenden Mastbetriebe. Das ist es mir wert. Das selbe gilt auch für Eier. Allerdings auch nicht immer. Meist ist man zu bequem und wirft auch mal was anderes in den Einkaufswagen.
    für immer unvergessen - Hubi und Hezu

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  11. #11
    Warp drölf

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von Destiny666 Beitrag anzeigen
    Also eigentlich geraten nicht Vegetarier mit Leuten zusammen, die Gemüse, Obst und Fleisch/Fisch/Käse... essen, sondern eher die Veganer. Die Vegetarier, die ich kenne, sind da sehr tolerant. Es stört sie einfach nicht und Käse und Fisch essen auch einige.
    Ich kenne nur einen Vegetarier, keinen Veganer. Der Vegetarier ist halt immer schlecht drauf

    Zitat Zitat von DrDuke Beitrag anzeigen
    Ich wohne quasi direkt über einer Metzgerei.... Noch fragen?


    Zitat Zitat von Marzipain Beitrag anzeigen
    Wenn selbst ne Scheibe Schinken auf dem Brot zählt dann esse ich wohl jeden Tag Fleisch. Fleisch in der Hauptmahlzeit müsste ich mal bewusst drauf achten
    Joa, das ist die Frage. Denke aber das man hier vielleicht eher "Fleisch als Hauptbestandteil" einer Mahlzeit sehen sollte. Sonst kommt man heutzutage ja echt auf gar keinen grünen Zweig mehr.

    Zitat Zitat von Nerephes Beitrag anzeigen
    Ich würde mir übrigens ein kontrolliertes, Qualitativ hochwertiges und Tierfreundliches Fleischsortiment wünschen, dass dann auch gut und gerne das doppelte Kosten darf.

    Ich zahl für ein Suppenhuhn nur deshlab 3 €, weil es entweder kein 10€ huhn gibt, oder weil das 10€ Huhn nur teuerer aber nicht besser ist.
    Bist du dir da sicher? Kaufst du nämlich ein gutes und gesundes Huhn, also eines so wie man sich das vorstellt. Eines vom Bauern von der Wiese, dann bekommst du auch für 10€ keines. Rechne mal lieber 20€

    Der springende Punkt ist das man, hat man mal ein 20€ Huhn gekauft, mit Sicherheit ganz anders damit umgeht. Da wird dann alles verwertet. Da kommt nix in den Abfall. Aus der Karkasse wird noch ne Brühe gezogen. Die Innereien werden auch verwertet. Was zu viel ist wird eingefroren, aber umgehend! Eben ganz anders als das heute bei einem billigen Huhn der Fall ist.

    Kaufen kann man sowas schon. Es bedarf zusätzlich zum viel größeren Preis halt noch einen viel größeren Aufwand. Aber Bauern, die sowas noch direkt verkaufen, sollte es ja überall geben. Ebenso wie andere Quellen. Kommt aber auch drauf an wo man wohnt. Hier haben es die Landeier sogar mal einfacher

    PS: Früher auf dem Dorf war das ja immer so das sich zwei oder drei Familien ein Tier geteilt haben wenn geschlachtet wurde. Da wurde dann aufgeteilt und eingefroren. So war aber auch gewährleistet da nix in den Müll kam. (Stichwort Metzelsuppe )

    Man kann auch immer argumentieren das Leute, die jetzt weniger Geld haben, dann kein Schnitzel mehr essen können. Und wenn dann nur ein mal im Monat. Klar ist das Anfangs vllt ungerecht aber 1. sagt keiner das das Leben gerecht ist bzw. das es geil ist sich zu bereichern auf Kosten von anderen (in dem Fall Lebewesen) und 2. würde das vielleicht auch wieder dafür sorgen das weniger beliebte Teile (Innereien) wieder mehr geschätzt würden.

    Zivilisationskrankheiten wie Adipositas würde so wohl auch stark zurückgehen.

    Eine Regelung dahingehend hätte ich auf jeden Fall sinnvoller gefunden als ein dämliches Rauchverbot in Kneipen


    @enteo
    Ja, keiner ist da perfekt. Der Wille zählt ja auch schon und da hapert es ja meistens schon.
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  12. #12
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Bist du dir da sicher? Kaufst du nämlich ein gutes und gesundes Huhn, also eines so wie man sich das vorstellt. Eines vom Bauern von der Wiese, dann bekommst du auch für 10€ keines. Rechne mal lieber 20€
    Ja aber dann müsste ich ja erstmal zum Bauern fahren.

    Wo krieg ich denn beim Wocheneinkauf ohne großen Aufwand ein tolles Suppenhuhn her?
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  13. #13
    střelec

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Eine Regelung dahingehend hätte ich auf jeden Fall sinnvoller gefunden als ein dämliches Rauchverbot in Kneipen
    Wie meinst du das? Qualität und Tierschutz verbessern?

  14. #14

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Was der Edeka oder das Kaufland anbietet hat für mich nur in den seltensten Fällen, und zwar wenn ein regionaler Metzger die Fleischtheke beliefert, mit gutem Fleisch zu tun.
    Das kommt (zumindest bei den ländlich gelegenen) Edekas nicht mal so selten vor. Bei "unserem" erfolgt die Lieferung auch durch Betriebe aus der Region. Teilweise wird sogar noch selbst "gewurstet". Bei anderen Edekas ist das scheinbar auch der Fall http://www.edeka-brehm.com/index.php...le-lieferanten.

    Was die Umfrage betrifft muss ich wohl für täglich abstimmen. Ich muss aber nicht auf Teufel komm raus ein Hähnchen für 2,5 Euro kaufen. Bei uns um die Ecke ist z. B. ein Bauernhof, der eine Direktvermarktung anbietet. Da kostet der Spaß zwar etwas mehr, aber dafür kennt man z. B. die Schweine mit etwas Glück beim Vornamen. Den Bauern sowieso.

  15. #15
    Warp drölf

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Gar nicht. Das ist das was ich meine. Wenn man konsequent wäre, was ich natürlich auch nicht bin, dann kauft man einfach in dem Moment keines Ich schwenke dann meistens um, mache was ganz anderes. Andererseits kaufe ich dann aber auch mal spontan was wenn ich gerade an der Quelle bin.

    In den letzten Jahren hat sich hier Imho einfach eine für uns unterbewusste Selbstverständlichkeit eingeschlichen. Das ALLES verfügbar sein muss und zwar IMMER wann wir es wollen. Das kann ja nur zu Lasten der Umwelt / Tiere gehen. Im Winter gibt es einfach keine Erdbeeren und Bananen hier. Muss man dann trotzdem welche haben? Ich hab bisher auch ohne überlebt

    @mathmos
    Ja, in Edeka bei meinen Eltern ist es ähnlich. Die haben auch einen regionalen Metzger. Der hat sogar Dry-Aged Fleisch. Man muss dafür aber auch deutlich mehr hinblättern als hier in der Stadt für das Zeug unter der Schutzatmosphäre Darum schrob ich das weiter oben auch so, also das es hier natürlich auch Unterschiede in den Supermärkten gibt.
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  16. #16
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Wochenmärkte? Selbst in unserem Kaff ist 2x die Woche Wochenmarkt - neben einem Pferdemetzger, slesischen Wurstwaren, Käsereiwagen gibt's auch 2 Geflügelwagen (und einen Stand mit Wild aus der Region, da muss ich aber leider immer fix dran vorbeilaufen, sonst weint mein Konto bitterliche Tränen) ... abgepacktes Discounterzeug kommt mir gar nicht mehr auf den Tisch, eher so eine Mischung aus dem örtlichen REWE und dem Metzger nebenan. Wird halt auch nach Angeboten geguckt.

    Ich bin aber eh 'n mäkeliger Esser Innereien, Fisch, Lamm, Meerestiere kann man mich mit jagen. Aber alleine vom finanziellen gucken wir das es nicht jeden Tag dick Steaks etc. gibt ... Reibekuchen, Pfannkuchen, Nudeln mit Gemüselastiger Sauce etc. sind auch mal ganz nett

    Ich wurde so geboren, Ich werde so bleiben bis ich sterb,
    Ich wurde so geboren, Antifaschist für immer, für immer


  17. #17
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    In den letzten Jahren hat sich hier Imho einfach eine für uns unterbewusste Selbstverständlichkeit eingeschlichen. Das ALLES verfügbar sein muss und zwar IMMER wann wir es wollen. Das kann ja nur zu Lasten der Umwelt / Tiere gehen. Im Winter gibt es einfach keine Erdbeeren und Bananen hier. Muss man dann trotzdem welche haben?
    Genau so sehe ich das auch, godlike! Ich finde, man sollte bewusster einkaufen und essen und nicht alles für selbstverständlich sehen.

    Ich bin damals in einem anderen Land aufgewachsen und dort gab es eben nicht immer alles zu jeder Zeit. Dafür wurde es mehr geschätzt und es wurde bewusster gegessen und genossen. Das versuche ich auch heute wieder.
    für immer unvergessen - Hubi und Hezu

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    viva loz tioz

  18. #18
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Man sollte nicht vergessen, dass viele Leute gar nicht genug Geld für teures Fleisch haben. (Gemüse ist übrigens auch schon recht teuer geworden und damit meine ich nicht die Bio Produkte.) Sie haben nicht genug Geld, um sich wirklich gutes, teures Fleisch zu kaufen und greifen dann logischerweise zu billigem Fleisch.
    \o/

  19. #19

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich esse jeden Tag Fleisch (Wurst aufm Brot mit eingerechnet).
    Zum Mittag gibts mindestens 5 tage die Woche Fleisch, könnte aber auch ohne Probleme öfter drauf verzichten.
    Ich achte aber auf Qualität, wenn ich da nichts anständiges finde, gibt es den tag eben kein Fleisch.
    Meist hole ich mir beim Edeka in der Fleischereiabteilung etwas.
    Dieses vorverpackte Fleisch kommt bei mir nicht auf den Tisch.

  20. #20
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich kann mich da nicht festlegen. Mal gibts 5mal die Woche Fleisch, mal nur 2mal, das variiert immer. Ich kann auch mit Kartoffelpuffern, Kartoffelsuppe oder gedünstetem Brokkoli glücklich werden. Außerdem liebe ich Lachs (frisch vom Markt am liebsten), aber das ist eher selten. Gestern war z.B. Schlachteessen, omnomnom

    Fleisch gibts einmal die Woche vom Metzger, ansonsten kaufe (meist Gehacktes) ich entweder beim Edeka an der Theke oder eben bei der Landfleischerei.

  21. #21
    Warp drölf

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    @Destiny666: Nun ja das bezweifle ich stark. Klar kann man mit H4 keine 2 mal in der Woche Filet essen, muss ja auch nicht sein. Gibts halt eine günstigere Alternative in kleinerer Menge Man kann sich dafür ein günstigeres Flank-Steak rein fahren, ein deftiges Chili mit einem größeren Anteil Bohnen kochen, Beinscheiben zu Gulasch verarbeiten und alles in Allem einfach kleinere Mengen essen. Ist dann auch noch gesünder!

    Ich hätte auch nichts gegen Hummer oder Flusskrebse 3 mal die Woche. Rate mal wieso ich das so selten esse Oder worauf würdest du es denn begründen? Recht auf Fleisch? Wer will kann auch für wenig Geld gutes Fleisch erstehen. Aber klar, das erfordert dann halt mehr Einsatz, Interesse und KnowHow wie die fertig marinierten Steaks aus der Großpackung auf den Grill zu schmeißen

    Gemüse ist im Übrigen relativ günstig wenn man saisonal einkauft. Oft bekommst du am Straßenrand beim Bauern einen Spitzkohl für 1,50 bis 2€. Der Reicht einer vierköpfigen Familie sicher eine Woche mit diversen Variationen. Rotkohl am Stück, Spitzpaprika... in Verbindung mit Reis, Bohnen, Pastinaken, Kartoffeln oder anderen sättigenden Beilagen geht da einiges. Klar ist das der Rotkohl aus dem Glas usw. eben tabu sein sollte. Das gehört aber einfach dazu wenn wenig Geld da ist. So ist das Leben eben.
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  22. #22

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich hadere jetzt schon lange mit mir aber den Schritt zum Vegetarier schaffe ich nicht so richtig. Im Moment habe ich mich mit dem Projekt "Sonntagsbraten" angefreundet, esse also nur am Sonntag (oder Samstag) mal Fleisch, dann kaufe ich aber in Läden, von denen ich weiß, dass die Metzger entweder wirklich selbst schlachten und dahinter keine Massentierhaltung steht oder eben Bio-Produkte (von denen ich hoffe, dass es kein Fake-Siegel ist)

    Warum mache ich das:

    1. Ich habe mit dieser kleinen Essenumstellung wirklich gut abgenommen. Sport mache ich nicht, habe ich nie gemacht und mag ihn nicht,es muss also durch die Essenumstellung kommen. Da das Ergebnis mir gefällt bleibe ich erstmal dabei.

    2. Ich habe an sich kein Problem damit Fleisch zu essen, ich habe nur ein arges Problem mit Massentierhaltung. Menschen, die Tiere halten, sie schlachten und essen, das gibt es seit tausenden Jahren. Aber ich finde es inakzeptabel ein Lebewesen, das atmet, fühlen kann usw. quasi auf eine Stufe mit anderen Rohstoffen, wie Holz, Stein o.ä. zu stellen, die man eben anbaut bzw. abbaut. Heute zählt (so kommt es mir vor) meist nur doch, das Steak oder die Wurst, die möglichst billig am Ende in der Ladentheke steht, das finde ich bedenklich, weil eben ein lebendes Tier am Anfang stand. Es mag eine sehr romantische Vorstellung sein, von glücklichen Tieren zu sprechen, aber ich finde eine gewisse Achtung könnte man als Mensch einem Tier schon erweisen (bei Hunden, Katzen und anderen Haustieren klappt das ja auch). Sie industriell, teilweise mit Medikamenten in nicht geringer Menge möglichst schnell groß zu bekommen, unter miserablen Umständen zu halten und dann wieder industriell abzuschlachten gefällt mir einfach nicht, von der minderen Qualität der Produkte, die hinterher rauskommen ganz zu schweigen. Warum ist denn z.B. Fleisch vom Kobe-Rind eines der teuersten Lebensmittel? Weil die Rinder 3x länger Zeit haben groß zu werden und dabei keine Medikamente zum Einsatz kommen.

    Ja, vielleicht gehe ich da zu moralisch an die Sache und eine Wurst vom Grill im Sommer ist auch verdammt lecker aber für mich muss das nicht mehr ständig sein und nicht zu jedem (niedrigen) Preis. Ich esse weniger Fleisch, dafür gebe ich etwas mehr Geld aus (was sich dann auch die Waage hält). An dieser Einstellung habe ich jetzt lange "gearbeitet" und letztlich sind es immer wieder Dokus aus Tiermastanlagen oder Lebensmittelskandale, die mir diese Entscheidung inzwischen einfach macht
    Für diesen Beitrag bedanken sich (gelöschter Benutzer), godlike

  23. #23
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Bin seit 10 Jahren Ovo-Lacto Vegetarier und werde evtl im Laufe des Jahres Veganer.
    Btw. 500g Tofu 90Cent hier im Asia Laden.
    250g Tofu, Packung Bohnen, bisschen Mais,sonstiges Gemüse, bei bedarf bisschen Käse, alles in die Pfanne haun und nen schnelles und meist nicht so teures leckeres Gericht für 2 Personen.

  24. #24
    Verspieltes IRC-Ding Avatar von Piipsi
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Bei mir ist es sehr verschieden.. Ich esse meist nach lust und laune.

    Versuche aber bei Fleisch wie auch weiteren Lebensmittel darauf zu achten woher es kommt und kaufe nur zeugs aus der Region. Natürlich so gut wie es geht. Ist ja langsam extrem schwer..
    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart...

  25. #25
    Warp drölf

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    Avatar von godlike
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von Student0815 Beitrag anzeigen
    Ja, vielleicht gehe ich da zu moralisch an die Sache und eine Wurst vom Grill im Sommer ist auch verdammt lecker aber für mich muss das nicht mehr ständig sein und nicht zu jedem (niedrigen) Preis. Ich esse weniger Fleisch, dafür gebe ich etwas mehr Geld aus (was sich dann auch die Waage hält). An dieser Einstellung habe ich jetzt lange "gearbeitet" und letztlich sind es immer wieder Dokus aus Tiermastanlagen oder Lebensmittelskandale, die mir diese Entscheidung inzwischen einfach macht
    Und wenn das mal der Großteil der ganzen XXL-Restaurant-ist-Geil-Menschen verstehen würden, ihren Konsum von Fleisch dementsprechend drosseln würden, dafür mehr auf Qualität (sprich Herkunft, artgerechte Haltung usw.) achten würden, dann bräuchte man auch nicht mehr diese Mengen. Sprich man könnte die Tiere an sich ja schon besser halten. Diese ganze fabrikähnliche Massentierhaltung, mit Hormonen herbeigeführtes schnelleres Wachstum, Impfungen durch den extremen Dreck, welcher ja wieder durch die Masse bzw. die Menge an Tieren herrührt, könnte man somit auch abschaffen.

    Leider zählt beim gemeinen Deutschen immer noch die Quantität anstatt der Qualität. Ich werde ab und an echt auch blöde von der Seite angeschaut wenn ich mit nur einem Steak zum Grillen kommen. Dafür aber halt mehr Salate und Brot esse. Die anderen pellen derweil ihre Presssteaks aus der Zwölferpackung, hauen sich noch 5 Würste auf den Rost, und am Ende bleibt noch die Hälfte über. Da kommt mir dann echt die Galle hoch und ich mache mir an den Tagen eher (noch) weniger Freunde

    Ich verstehe einfach nicht wieso das so ist. Wurde uns dieser Fressneid von unseren Eltern und Großeltern indoktriniert? Das sind ja auch keine Sonderschüler sondern alles studierte Menschen die bei anderen Themen durchaus Weitblick beweisen
    »Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch« Orson Welles

    „Eine Gestalt von seltenem Ebenmaß“

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