Umfrageergebnis anzeigen: Wie häufig gibt es bei euch Fleisch zu essen (in der Woche)

Teilnehmer
115. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • gar nicht, ich bin Vegetarier

    10 8,70%
  • 1 bis 2 mal die Woche

    21 18,26%
  • 2 bis 3 mal die Woche

    11 9,57%
  • 3 bis 4 mal die Woche

    14 12,17%
  • 4 bis 5 mal die Woche

    12 10,43%
  • eigentlich jeden Tag (Wurst usw. dazu gerechnet)

    47 40,87%
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Ergebnis 51 bis 75 von 284

Thema: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

  1. #51
    Badass No. 1

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    Avatar von Nerephes
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von Maxwell Beitrag anzeigen
    ...und alle wären glücklich. Der Staat greift doch überall regulierend ein, warum nicht auch hier?
    Weil eben nicht alle glücklich wären.

    Wenn alle mehr zahlen wollten, dann würde keiner mehr Billigfleisch kaufen.

    Es will ja aber keiner mehr bezahlen.
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  2. #52
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    Avatar von TheOnly1
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von Maxwell Beitrag anzeigen
    Im Prinzip könnten ja eigentlich alle Probleme mit einem deutlichen Preisanstieg behoben werden, da konventionelles Fleisch einfach viel zu billig ist: Die Leute würden weniger Fleisch essen, es müssten weniger Tiere gehalten werden, die Gewinnspanne der "Produzenten" würde steigen und alle wären glücklich. Der Staat greift doch überall regulierend ein, warum nicht auch hier?
    Dir ist schon klar, dass das dann wieder nur die ärmeren trifft?
    Nachdem Hartz4-Empfänger sogar einen moralischen und rechtlichen Anspruch aufs Rauchen zu haben scheinen und alle voll empört sind, wenn man das in Frage stellt, bin ich ja mal gespannt, wie du gesellschaftlich durchsetzen willst, dass sich ärmere Leute kein Fleisch mehr leisten können sollen in dem Maße wie sie es wollen.
    Ihr könnt rennen, aber ihr könnt nicht gleiten!
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    Aber wenn ich könnte wie ich wollte, würd ich gar nichts wollen. Ich weiß aber, dass alle etwas wollen sollen.

  3. #53
    gelöschter Benutzer

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von Nerephes Beitrag anzeigen
    Weil eben nicht alle glücklich wären.

    Wenn alle mehr zahlen wollten, dann würde keiner mehr Billigfleisch kaufen.

    Es will ja aber keiner mehr bezahlen.
    Das ergibt leider keinen Sinn. Angenommen ich habe nicht die Möglichkeit beim Bauern oder so einzukaufen und bin auf irgendeinen Metzger angewiesen, der sich die Ware auch nur zukauft, dann würden doch die Fleischindustrie auch so günstig wie möglich produzieren wie sie können um den Gewinn zu maximieren. Die haben ja auch kein Geld zu verschenken.
    Das ist aber eben auch das Problem, selbst wenn ich bereit bin das Doppelte oder Dreifache zu bezahlen, dann kommt davon eben einfach nichts bei den Tieren an. Ist doch beim Kaffee auch so. Auch der teuerste Kaffee wird von irgendwelchen Schwarzen zu Scheiß Lebensbedingungen gepflückt. Und auf irgendwelche Fair Trade Siegel brauch man sich ja auch nicht verlassen.

  4. #54
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von elgitarre Beitrag anzeigen
    es geht nicht um den direkten Bezug, es geht um die Frage ob es dir egal ist, dass Tiere leiden müssen und extrem beschissen gehalten werden.
    Schön und gut. Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass einige sich mehr um Tiere sorgen als um Menschen.
    Und dann wird es für mich suspekt.
    Sagen sie später nicht, sie hätten von nichts gewusst.

  5. #55
    gelöschter Benutzer

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    klar.
    Das darf auch nicht sein.
    Und die Heuchlerei auch nicht.

    Aber eine Scheißegal-Einstellung finde ich auch nicht ok.
    Wenn man mit kleinen Beiträgen zumindest etwas für bessere Tierhaltung sorgen kann (z.B. Bioeier, 20 cent teurer) dann sollte man das auch machen.
    Klar, wenn es mal keine Bioeier gibt oder man grad mal was anderes kauft, auch ok.

    Aber dieses "ist mir alles egal" finde ich in dem Bereich fahrlässig.
    Letztendlich schlägt die Natur eh zurück. Krank werden dann zum Schluss wir.

    Man kann sich doch vorstellen, dass Hühner oder andere Tiere denen es beschissen geht diverse Hormone ausschütten die wir durch die Nahrung wiederum aufnehmen.
    Das das nicht toll für uns sein kann sollte klar sein.

    Wer dann sagt, "ist mir eh alles egal" der zeigt weder für Mensch noch Tier Empathie.
    Und dann nehme ich mir raus zu sagen, mit solchen Leuten möchte ich nichts zu tun haben, die braucht man nicht, die finde ich scheiße.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Atraxia

  6. #56
    gelöschter Benutzer

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Das ist dein Recht solche Leute zu meiden, die Leute haben aber genau so das Recht, dass es ihnen am Arsch vorbeigehen kann. Kann ich aber auch verstehen diese Leute. Heutzutage kann man doch fast garnicht mehr so handeln, dass es nicht zu Lasten anderer geht. Außer man ist Veganer, fährt kein Auto, besitzt keine Elektro Artikel für die irgendein Afrikaner verrecken musste etc.
    Letztendlich ist es dir doch auch egal dass für deinen Computer Menschen ausgebeutet wurden, sonst würdest du doch keinen besitzen.

  7. #57

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von TheOnly1 Beitrag anzeigen
    Dir ist schon klar, dass das dann wieder nur die ärmeren trifft?
    Die Wohlhabenderen würden auf nichts verzichten müssen, stimmt. Aber sie würden mit den höheren Preisen auch die Bio-Bauern subventionieren und damit was gutes tun.
    Es müsste ja gar nicht mal soo dramatisch viel mehr sein, nur die Verhältnismäßigkeit sollte wieder stimmen. Warum kostet in meiner Kantine das Schnitzel weniger als die Gemüselasagne? Ist doch klar, was dann alle essen...

    Ich gebe dir aber recht, dass es sehr schwierig wäre so was durchzusetzen, da das Fleisch heutzutage nichts besonderes mehr ist (Sonntagsbraten), sondern immer und überall günstig verfügbar (wurde ja schon angesprochen). Das ist ja aber gerade das, worin das Problem liegt.
    Wirksam wäre es aber sicherlich, übers Portmonee erreicht man immer viele Leute.

  8. #58

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich entschuldige mich vorweg für diesen plakativen Spruch: Deutsche kaufen halt lieber ein Auto, als gutes Essen.
    Wenn man es jedoch näher betrachtet, ist da schon etwas wahren dran. In keinem anderen europäischen Land sind Lebensmittel so billig, wie bei uns. Ebenso geben Deutsche weniger Geld für Lebensmittel aus, als z.B. Franzosen. Dann wird immer weniger selbst gekocht, sondern mehr unterwegs gekauft + gegessen, in keinem anderen europäischen Land wird z.B. so viel Tiefkühlpizza verkauft.
    Ich denke es liegt auch an der Esskultur. Wenn Kochen und Essen als Teil des Tages an Wert verlieren, dann verlieren auch die Lebensmittel an Wert und werden nur noch als notwendig angesehen. Und dann ist der Schritt nicht weit, es komplett zu ökonomisieren. Dann spielt eine Bratwurst auf die Hand für 1,20€ in der ersten Liga mit. Schnell, billig, und Fleisch
    Ich fahre jedes Jahr mit einer Kindergruppe ins Ferienlanger, indem auch die "Kleinen" selber kochen. Es ist immer wieder klasse mit anzusehen, dass einige Grundschüler keine Ahnung, wie man eine Kartoffel schält usw. Aber es macht auch immer allen Spaß, es hapert halt eher am "handwerklichen" Geschickt .... aber das geht jetzt zu weit ab vom Thema, ich höre besser auf.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Atraxia

  9. #59
    gelöschter Benutzer

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von Marzipain Beitrag anzeigen
    Letztendlich ist es dir doch auch egal dass für deinen Computer Menschen ausgebeutet wurden, sonst würdest du doch keinen besitzen.
    du verwechselst da was.
    Wenn ich als Alternative völlig problemlos 10% mehr bezahlen könnte und wüsste, dass dafür dann eben keine Menschen ausgebeutet wurden, dann würde ich das machen.

    Theonly hingegen ist alles völlig egal.
    Er würde und wollte einfach gar nichts investieren und nimmt es in Kauf, dass Tiere leiden müssen.
    Obwohl es so einfach wäre und man mit kleinem Aufwand und kleinem Mehrpreis etwas bewegen könnte.

  10. #60
    střelec

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von elgitarre Beitrag anzeigen
    Obwohl es so einfach wäre und man mit kleinem Aufwand und kleinem Mehrpreis etwas bewegen könnte.
    Naja. Habt ihr nicht über die letzten Seiten hinweg diskutiert, dass man teilweise das mehrfache vom Momentanen Preis für anständige Qualität und Haltung bezhalen muss? Das is schon ein bisschen mehr als ein kleiner Mehrpreis. Zudem es eben auch viele Leute gibt die's nicht juckt... klar fangen Änderungen beim Einzelnen an. Dass sich da ohne politische Kontrolle wirklich mal was tut ist aber doch eher unrealistisch.

  11. #61
    Warp drölf

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Nun ja, bei bestimmten Produkten mag es durchaus ein Mehrfaches sein, aber nicht weils Witzig ist, oder weil dadurch Bauern reich werden, sondern weil das eben die Kosten so weit decken würde, dass die Bauern die Viecher auch anständig halten könnten. Kaufst du dir ein Iphone oder S4 dann geht es da ausschließlich um Profit der Firma. Sprich die Herstellung eines solchen Smartphones beträgt vielleicht 1/10 des Endpreises, beim Kilo Filet sind es dagegen eher 6 oder 7/10. Um das zu drücken wird eben der Stall bis unters Dach voll gepackt, die Wachstumskeule ausgepackt.

    Darum würde es sich schon deutlich auswirken wenn man das Fleisch zu einem vernünftigen Preis verkaufen würde. Außerdem würde dann (vielleicht) den Leuten auch mal klar werden das Fleisch etwas wertvolles sein sollte. Kein Produkt das man in die Tonne kloppt wenn was über ist - war ja eh billig. Der komplette Bezug zu diesem Lebensmittel ist nämlich verloren gegangen. Positiver Nebeneffekt wäre natürlich das die Leute, eben weil es teurer ist, weniger davon in der Woche essen würde. Sprich sie müssten sich Alternativen ausdenken -> sie würden vielleicht mehr kochen, sich mit regionalen Produkten auseinandersetzen, ZUSAMMEN etwas kochen usw.

    Diese ganze Entwicklung das jeder für sich vor dem TV alleine sein Fastfood oder Fertiggericht frisst, zu 80% übers Handy oder Internet kommuniziert, könnte man, ja auch wenn es jetzt weit ausgeholt ist, ich weiß , damit vielleicht verlangsamen. Eine Regelung dahingehend fände ich auf jeden Fall tausend mal sinnvoller als ein dämliches Rauchverbot.
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  12. #62
    střelec

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Ich habe nicht gesagt, dass es nichts bringen würde wenn Fleisch teurer wird. Ich habe geschrieben, dass es nicht teurer werden wird solange die große Masse es günstig einkaufen will und es deshalb kaum Auswirkungen haben wird wenn ich mir mein Fleisch beim Metzger kaufe.
    Bauernhof gibts hier im übrigen bei mir auch keinen von dem ich wüsste. Das fänd ich sonst auch mal ganz cool da einzukaufen. beim Metzger müsste ich einfach mal nachfragen wo der sein Fleisch herbekommt.. mal schaun ob ich mir dafür demnächst mal die Zeit nehme.

  13. #63
    Warp drölf

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Das sich dies nicht sofort ändern würde nur weil jetzt ein paar Hanseln regionales Fleisch vom Bauern kaufen ist klar. Wenn aber keiner damit anfängt ist die Idee schon am Anfang gestorben. Die breite Masse wird ihr Konsumverhalten sowieso nur durch Zwang ändern. Darum auch mein letzter Absatz. Alleine wenn jeder etwas weniger häufig Fleisch isst wäre ja was gewonnen. Auch gesundheitlich. Darum am Anfang auch die Umfrage, mich hats einfach mal interessiert - obwohl es voraussehbar war

    Wohne ja auch in der Stadt, da ist es dann schon komplizierter als auf dem Land. Andererseits muss man sich so zwangsläufig auch mit der Thematik auseinandersetzen und das finde ich, wie bereits gesagt, wichtig und in der heutigen Zeit auch Notwendig. Außer man sieht es so wie TheOnly1. Wenn es einem sowieso am Arsch vorbei geht braucht man auch keine falsche Eitelkeit an den Tag legen. Viele Menschen denken aber wohl um, siehe die ganze (wenn auch auf blödsinnige) BIO-Bewegung.
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  14. #64
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Godlike hat Recht, je mehr Leute das kaufen, desto mehr wird sich ein entsprechender Markt etablieren, die Verfügbarkeit und das Angebot werden steigen und somit werden auch mehr Leute eher dazu, als zu Billigfleisch greifen, dadurch wird die Nachfrage beim Billigfleisch begrenzt und entsprechend muss/wird weniger produziert.

    Also ist es wichtig, das jeder einzelne (dem das ein Anliegen ist) damit anfängt und ein wenig ein Bewusstsein dafür entwickelt.
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  15. #65
    gelöschter Benutzer

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von War-10-ck Beitrag anzeigen
    Naja. Habt ihr nicht über die letzten Seiten hinweg diskutiert, dass man teilweise das mehrfache vom Momentanen Preis für anständige Qualität und Haltung bezhalen muss? Das is schon ein bisschen mehr als ein kleiner Mehrpreis.
    klar.
    Mir ging es aber um so einfache Sachen wie z.B. Bio-Eier

  16. #66

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Fleisch gibts bei mir 3-4 mal die Woche. Aber nur weil ich zum Frühstück einfach gerne Wurst esse. Wenn ich selber koche, koche ich zu 90% vegetarisch, oft sogar vegan.
    Allerdings nicht aus irgendwelchen moralischen oder ethischen Gründen, sondern einfach nur weil ich als Student nicht so das Geld habe um jeden Tag Fleisch zu kochen. Bei 40€/Woche muss man schon sehr knausern. Wurst wird aber, wenn möglich, beim Metzger gekauft, da finde ich den Qualitätsunterschied einfach zu extrem. Und die 2-3€/Woche die das für mich mehr kostet, kann ich in mein Budget einkalkulieren. Hackfleisch, Putenbrust, Hühnerbrust kauf ich meistens abgepackt im Kaufland.

    Wenn ich mal fertig mit Studium bin wird allerdings auch wieder mehr Wert auf Qualität gelegt, allerdings nicht wegen den armen Tieren, sondern wegen dem geschmacklichen und qualitativen Unterschied.

    Fisch kaufe ich am liebsten aus der Frischfischtheke beim Real, wenn man da auf Angebote schaut kann man sich das schon ab und an leisten.

    Gemüse wird wenn möglich direkt beim Bauern(Kartoffeln) oder saisonal am Straßenrand gekauft. Alles andere auch beim Discounter oder Kaufland.


    Edith: letzter Fleischkonsum war am Wochenende bei meinen Eltern, welche nur beim Dorfmetzger kaufen.

  17. #67
    Habs überlebt

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?




    Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen - Walter Röhrl

  18. #68
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von Maxwell Beitrag anzeigen
    ...übers Portmonee erreicht man immer viele Leute.
    Ich möchte einfach mal frech behaupten, dass man mit dem Preis mindestens 90-95% erreichen würde.
    Wie Destiny schon gesagt hat, gibt es auch sehr viele Menschen, die sich "hochwertiges" Fleisch nicht leisten können.

    Der Preis wäre ein absoluter Indikator um die Gesellschaft im Bezug auf den Fleischkonsum zu steuern.
    Wenn jetzt 1KG vorpanierte Schnitzel nicht um die 3,50-4€ sondern 10€ kosten würden, hätten wir mit einmal 30-40% weniger Fleischkonsum, dessen bin ich mir absolut sicher.

    Wenn in Fleisch nicht noch gewisse Aminosäuren enthalten wären, die dem Menschen im angemessenen Maße in seinem Stoffwechsel zuträglich sind, hätte ich auch nichts dagegen, wenn man diesen Rohstoff höher besteuern würde.

  19. #69

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Warum nicht einfach Massentierhaltung verbieten und die Tierschutzgesetze verbessern? Das würde das Fleisch auch teuer genug machen. Und man tut nebenbei noch was gutes:

    - Bessere Fleischqualität
    - Den Tieren gehts besser
    - Gesünderes Fleisch

    Was hat der Endverbraucher davon, wenn man einfach nur die Steuern auf Fleisch erhöht?

    - Weniger Geld in der Tasche


    Prinzipiell bin ich froh, dass ich z.Z. so günstig an Fleisch komme, aber wenn man schon was an dem System ändern will, dann richtig.

  20. #70
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Der Staat ist in dieser Situation die einzige Variable, die den Handel begrenzen, oder kontrollieren könnte, deswegen eine Steuer.
    Wenn der Handel selbst wieder die Kontrolle erhält, wird es sich wieder so ereignen, wie es momentan der Fall ist...

  21. #71

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Wie schon im Beitrag davor geschrieben kann der Staat auch eingreifen indem er einfach die Tierschutzgesetze verbessert (Tierhaltung, genaue Kennzeichnungspflicht der Herkunft,... )

    Welchen Vorteil, außer dass der Staat mehr Geld in der Tasche hat, bringen Steuererhöhungen?

    Edith: Auch bei Steuererhöhungen wird die Massentierhaltung nicht einfach abgeschafft. Sie ist günstiger und effizienter und der Handel hat immer noch die Kontrolle wie das Fleisch "erzeugt" wird. Und da es den Betrieben um Gewinnmaximierung geht wird es im Endeffekt wieder darauf hinauslaufen, möglichst günstig zu produzieren.

  22. #72

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    @Schrenk: Daher wäre die Idee auch eher, gezielt Fleisch aus Massentierhaltung zu besteuert und Bio-Produkte davon auszunehmen, um zweiter konkurrenzfähig zu machen. Würde wohl auf das gleiche hinauslaufen wie ein striktes Verbot. Ich will allerdings nicht bestreiten, dass das großen Protest zur Folge hätte, sieht man aktuell ja am EEG.
    Mag auch andere Varianten geben, da etwas zu ändern. Fakt ist aber unbestreitbar, dass Fleisch aktuell deutlich zu günstig ist.

    Auch wäre es dringend nötig, dafür zu sorgen, dass entsprechende Auszeichnungen (Bio-Siegel) wirklich auch eine einwandfreie Herkunft garantieren. Das ist aktuell etwas zu intransparent, daher halte ich es an einige Stellen für Augenwischerei.

  23. #73
    Warp drölf

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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von 1Bratwurstbitte Beitrag anzeigen
    Ich möchte einfach mal frech behaupten, dass man mit dem Preis mindestens 90-95% erreichen würde.
    Wie Destiny schon gesagt hat, gibt es auch sehr viele Menschen, die sich "hochwertiges" Fleisch nicht leisten können.
    Das ist ja auch der Kasus Knaxus. Ich finde nicht das Menschen ein RECHT auf irgendwelche Produkte haben sollten wenn dadurch Leid entsteht. Heute ist das ganze arme Leute Essen wie Muscheln, Hummer, Krebse und was weiß ich ja auch für die meisten nicht bezahlbar. Das jetzt ein H4 Empfänger halt keine 500g Rinderfilet in der Woche fressen kann ist halt so. Wird ja langsam auch albern wenn man das auch wieder als Problem ansieht. War schon immer so das Menschen die eben nicht aktiv Geld verdienen irgendwo Einbußen haben. Wäre es anders bräuchten wir alle ja auch erst gar nicht arbeiten.

    Wie auch schon weiter vorne gesagt fände ich z.B. eine spezielle Steuer (die z.B. den Bauern zugute kommt) auf jeden Fall sinnvoller, wie den Rest, den die Spinner da oben den lieben langen Tag verabschieden.
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    „Eine Gestalt von seltenem Ebenmaß“

  24. #74
    gelöschter Benutzer

    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Zitat Zitat von 1Bratwurstbitte Beitrag anzeigen
    Ich möchte einfach mal frech behaupten, dass man mit dem Preis mindestens 90-95% erreichen würde.
    Wie Destiny schon gesagt hat, gibt es auch sehr viele Menschen, die sich "hochwertiges" Fleisch nicht leisten können.
    .
    7 mal die Woche billiges Fleisch kostet aber genausoviel wie 2x die Woche gutes Fleisch.
    Zumal, wenn es kein anderes Fleisch mehr geben würde, dann würden die Preise für Fleisch aus einigermaßen artgerechter Tierhaltung ja auch sinken.

    Da aber der Verbraucher immer nur auf den eigenen Geldbeutel schaut und alles andere egal ist oder ausgeblendet wird, und die Politik die Hure der Industrie ist, wird sich an den Zuständen auch nichts ändern.
    Und zwar so lange nicht, bis wir einen heftigen Skandal haben, bei dem viele Menschen direkt betroffen werden, oder zumindest bis die Medien das Fukushima-mäßig aufbauschen.
    Vorrausschauen ist leider nicht die gängige Art der Politik.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Atraxia

  25. #75
    Misanthrop Avatar von Atraxia
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    Re: Fleischkonsum - zu welchem Preis?

    Also ich esse kein Fleisch mehr, seid ich ein paar Bilder von den Puten/Hühnchen sah, wie die zusammengepfercht auf ihren gebrochenen Beinen stehen müssen, weil Platzmangel....zum kotzen sowas. Ehrlich gesagt konnte ich mir nicht vorstellen, dass Menschen wirklich so scheiße mit Tieren/Essen umgehen (ja Regenbogenwelt halt, jetzt weiß ichsbesser)
    Außerdem hat diese Supermarktpute so dermaßen viel Wasser dringehabt, das war nimmer feierlich, von den Hormonen ganz zu schweigen bäh.
    Aber egal, muss jeder selbst wissen

    Bauernhof hab ich leider keinen in der Nähe, sonst würd ich vielleicht noch Fleisch essen.

    Seid/müsst ihr eher sparen, wollt trotzdem nicht auf (mit unter) häufigen Fleischkonsum verzichten?
    Glaubt sicher wieder keiner, aber Fastfood/Fertigsachen samt Fleisch kommt teurer als gesunde ausgewogene Ernährung mit Obst/Gemüse usw.
    Wir haben damals mehr ausgeben, obwohl die Preise seitdem gestiegen sind.

    Und ich helfe den Bauern aufm Markt damit, weil ich regional kaufe

    Und ihr glaubt garnicht, wie einfallsreich man wird, was das kochen angeht, hab das zwar gelernt, aber seit man umdenken muss, wird man echt zum Spitzenkoch.

    Ich wünsche mir, dass einfach jeder etwas weniger Fleisch zu sich nimmt und einfach mal drüber nachdenkt, woher und wie das Esen so entsteht, mehr nicht. Weiteres liegt bei jedem selbst, ob er weiterdenkt oder weitermacht.....
    Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, nicht für das, was du verstehen willst!

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