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Thema: 2-Bay NAS Kaufberatung

  1. #51
    Humanistischer Misanthrop

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    Avatar von Kokser
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    Re: 2-Bay NAS Kaufberatung

    Nachdem nun alle Teile endlich angekommen waren und ich Zeit hatte alles zusammen zu bauen, stellt sich raus, dass Asrock-Motherboards scheinbar (noch?) keine ordentliche Linux-Unterstützung haben...

    Openmediavault kriegt man auf dem Mainboard nicht zum Laufen...

    Die Probleme fangen also schon an.

    Edit:
    Falls das mal jemand über google findet:
    Mit der Boot option "nomodeset" bekommt man doch ein Bild.

    Habe das wie in diesem Post hier jetzt dauerhaft gesetzt und hoffe es funktioniert so. Keine Ahnung was das macht, aber egal...
    Geändert von Kokser (20.12.19 um 21:13 Uhr)
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  2. #52
    Humanistischer Misanthrop

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    Re: 2-Bay NAS Kaufberatung

    Kleines Update für diejenigen, die es interessiert.

    Mittlerweile läuft der Server.
    Es war gelinde gesagt ein Krampf als Linux-noob. Ich habe mehrere Tage damit verbracht Foren zu durchstöbern und Troubleshooting zu machen.
    Direkt am Anfang habe ich auch gleich mal ordentlich was zerschossen (shared folders per SSH verschoben und dann nicht mehr löschen können in OMV...) so dass ich OMV neu installieren musste.

    Wer also was einfaches sucht, das out of the box läuft, dem würde ich es nicht übel nehmen, wenn er sich ein Fertig-NAS besorgt.

    Mittlerweile läuft aber einiges bereits so wie ich will. Als Client dient mir jetzt im Wohnzimmer ein Amazon Fire Stick 4k per LAN angebunden. Der Mini-PC wollte nicht so recht. Ansonsten wird im lokalen Netzwerk noch ein Tablet sowie der Laptop/Pc der Freundin per WLAN bespielt.

    D.h.
    - Openmediavault eingerichtet (per SSH anfangs, danach über die Web-Obefläche)
    - Flash Memory Plug-In um die SSD zu schonen
    - Unionfilesystem eingerichtet um die beiden Platten zu einer großen zusammenzuschließen und beide Platten gleichmäßig zu beschreiben. Teilweise aber nicht kompatibel mit manchen Docker-Containern (Google Troubleshooting)
    - Samba-shares eingerichtet (Benutzer-Zugriffsrechte unter Linux habe ich aber immer noch nicht komplett verstanden...)
    - docker installiert
    - Portainer installiert zur Verwaltung der diversen Docker

    An dockern laufen jetzt:

    Plex: Läuft soweit ganz gut, nur wusste vorher nicht, dass man für Hardware-Transcoding einen Plex-Pass braucht. Nehme daher an, dass mein Server den Grafikprozessor der CPU gar nicht nutzen kann. Doof.
    Bisher habe ich nur meinem Vater die Bibliothek zur Verfügung gestellt und das Transcodieren bei einem Nutzer auf 720p runter (weil er aufm Dorf wohnt mit lahmem Internet und ich auch nur 10Mbits Upload habe) tut's bisher. Muss ich aber mal schauen wie das aussieht, wenn ich dem einen oder anderen Kumpel noch Zugriff gebe. Könnte dann eng werden für die CPU nehme ich an.
    Tautulli: Zur Kontrolle was die Benutzer so treiben.
    sabnzb: Usenet-Downloader.
    nzbhydra2: Zentraler Usenet-Indexer.
    radarr: Für Film-Requests.
    Ombi mit Reverse Proxy über DuckDNS und letsencrypt: War wahrscheinlich der größte Aufwand richtig einzurichten um Ombi auch außerhalb des lokalen Netzwerks erreichbar zu machen. Läuft aber jetzt auch, so dass mein Vater von zu Hause Requests machen kann.
    Heimdall: Benutzeroberfläche um schnell die Container aufrufen zu können.

    To-do:
    sonarr für automatisierte Seriendownloads.
    Backup-Lösung für einige Ordner. Überlege noch wie ich es am besten mache. Wahrscheinlich per Rsync/scheduled jobs direkt in OMV.
    Torrent-Client inklusive VPN falls ich mir das antun will mit der Konfiguration...
    pyload oder jdownloader zusätzlich. Beide lassen sich aber leider nicht in die automatisierten Prozesse einbinden. Mein Multihoster hat auch 'ne API-Anbindung für die Seedbox, aber das übersteigt meine Kenntnisse wie ich das einbinden könnte.

    Und mal sehen was mir sonst noch so einfällt.

    Kurz gesagt: Bin so weit zufrieden aber Zeit sollte man ordentlich mitbringen. Einige Male rauchte mir schon ordentlich der Schädel. Und einiges habe ich auch einfach eingerichtet ohne es wirklich verstanden zu haben. Aber solange es läuft, will ich mich nicht beschweren.

    LG.
    Für diesen Beitrag bedanken sich musv, bebe
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  3. #53
    Humanistischer Misanthrop

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    Re: 2-Bay NAS Kaufberatung

    Zitat Zitat von alter_Bekannter Beitrag anzeigen
    Mein letzter Stand war: sowas will keiner verkaufen und du musst es selber machen.
    Möglicherweise nicht mehr der Fall?
    Nur zur Info, da ich heute drüber gestolpert bin.
    Wobei ich keine Ahnung habe wie potent der Rockchip RK3399 ist.
    Für diesen Beitrag bedankt sich alter_Bekannter
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  4. #54
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    Re: 2-Bay NAS Kaufberatung

    Danke. Das Ding sieht soweit gut aus. Ist der Nachfolger des Helios4. Für typische Storage-Aufgaben sollte die CPU durchaus reichen. Ob du damit die max. mögliche Geschwindigkeit der Platten abrufen kannst, wäre noch zu klären.

    Vielleicht bestell ich mir das Teil sogar selbst. Dürfte etwas dauern, bis sie die Bestellungen abarbeiten können. Beim Helios4 wurden die letzten Bestellungen im August 2019 ausgeliefert.

    Der gravierende Vorteil (für mich) gegenüber Synology und Qnap ist die offene Spec des Systems.

    Hier gibt's ein paar Infos auf Deutsch. Wenn man die Platten in den Standby schickt, kriegt man den Stromverbrauch vielleicht auf unter 20W.
    Geändert von musv (03.01.20 um 17:10 Uhr)

  5. #55
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    Re: 2-Bay NAS Kaufberatung

    @Kokser: Sieht ganz okay aud fragt sich halt wie das verfügbar ist/wird.

    Siehe UDOO Boards die sind nach dem Kickstarter irrwitzig teuer geworden.
    Wichtig: Warum die Installation von Win XP ein Linuxproblem ist.

    Autos töten keine Menschen, sie beschützen sie, vor Menschen mit kleineren Autos.

  6. #56
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    Re: 2-Bay NAS Kaufberatung

    Hab's grad bestellt. Als Lieferzeitraum ist März/April angegeben. Das reicht mir. Gekostet hat das Full Bundle inkl. Versand 313$.

    https://shop.kobol.io/product/helios64-full-bundle/

  7. #57

    Re: 2-Bay NAS Kaufberatung

    Ich hab noch nen ITX Board (intel ATOM) hier rum fliegen, mit SATA Anschlüssen. Was genau diese Zwecke erfüllt, wer es will, kann sich gerne melden.

    Jdownloader kann man mit Docker laufen lassen, hab ich aber nie getestet. Ich nutze als Clients auch diverse RPI und einen FireTV Stick, alle per WLAN, habe damit keine Probleme, selbst beim streamen von 1080p Material.

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