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Thema: Microsoft verklagt Lizengo

  1. #1
    Mitglied Avatar von c1i
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    Microsoft verklagt Lizengo

    Bin ich eben drüber gestolpert und scheint recht neu zu sein.

    inzwischen geht Microsoft sehr wohl – und mit einigen Pfeilen im Köcher gerüstet – rechtlich gegen den Anbieter und seine Softwarekarten im Lebensmittelmarkt vor.
    Microsoft schickt sich an, Lizengo wegen deren Geschäftsmodell nun doch an den Kragen zu gehen. Offenbar hat CRN das ins Rollen gebracht und explizit werden die "Edeka-Keys" erwähnt. Das erklärt, warum Microsoft geschwiegen hat, wenn die Presse in der Richtung etwas anfragte. Bleibt zu hoffen, dass endlich Licht ins Dunkle gebracht wird - in welche Richtung auch immer.

    https://www.crn.de/software-services...el-121048.html
    Für diesen Beitrag bedanken sich pspzockerscene, Jan_de_Marten

  2. #2
    Vereinsheimer Avatar von Laui
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    Re: Microsoft verklagt Lizengo

    Wenn ich mir einen Gebraucht PC oder gar neu PC mit einer OEM Version zulege, kann man das auf eine Stufe stellen mit diesen jetzigen Lizengo Lizenzen? Ich habe derzeitig einen Gebraucht PC von
    https://www.pcbilliger.de/ mit Windows 10 OEM.
    Das sind doch rein technisch ganz ähnlich e Keys oder nicht, nur reinrechtlich nicht?
    aka Steev

  3. #3
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    Avatar von c1i
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    Re: Microsoft verklagt Lizengo

    Das ist doch was ganz anderes. Du hast einen PC inkl. Windows gekauft und da läuft ne OEM drauf. Das ist vollkommen in Ordnung und für sowas sind OEMs gedacht. Was Lizengo macht, ist nur keys verkaufen, von denen sich jetzt raustellt, dass sie zum einen gar nicht hätten einzeln verkauft werden dürfen und zum anderen doppelt verkauft wurden. Und es wird daran erinnert, dass ein key nur dafür da ist, um seine schon lizenzierte Software zu aktivieren. Denn viele denken ja, sie kaufen bei Edeka oder sonstwo einen günstigen key, nutzen damit die Software und alles sei in Ordnung. Dabei haben sie gar keine Lizenz. Und das ist eben nicht in Ordnung.

    Wollte nur keiner glauben.

  4. #4
    N.A.C.J.A.C. Avatar von alter_Bekannter
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    Re: Microsoft verklagt Lizengo

    Doppelt ist gut, soweit ich das verstanden habe haben die teilweise Volumenkeys als Einzelkeys verkauft.

    Also wenn eine Kunde 50 mal aktiviert bekommen im Extremfall 49 Leute garnix.

    Das ist so ein bischen wie mit einem Kanister zum Free refill zu gehen. Nur das Lizengo entweder mit einem Tanklaster oder gleich mit der Pipeline arbeitet.

    Sowas passiert halt wenn man sein Lizenzierungssystem so verwirrt das man selber nicht mehr hinterherkommt. Das rechtfertigt Lizengos verhalten zwar auf keiner Ebene, aber das machts für mich sehr lustig.

    Außerdem wirfts eine intersssante juristische Frage wieder auf:
    Klar, Lizengo macht sich strafbar. Die kennen den Vertrag den sie brechen, haben ihn ja schließlich abgeschlossen.

    Aber wie sieht's mit dne Kunden aus? Aufgrund der voworrenen Preisstruktur bei diesen Geschäften gabs für die wohl kaum ne Möglichkeit das zu erkennen oder?
    Also der Fall des gutgläubigne Kaufs von Hehlerware?
    Straffrei aber du darfst es im Zweifel nicht behalten? (https://dejure.org/gesetze/BGB/932.html, https://dejure.org/gesetze/BGB/936.html)

    Ab wann ist de Dschungel so instransparent das man Microsoft die Täuschung vorwerfen kann? Nach deutschem Vertragsrecht. Ami recht kenne ich nicht und scheint pauschal immer beim größeren Unternehmen zu liegen.

    Beispiel wäre hier der Fall:
    Excakt das hier passiert öfter. So oft, das man nach der Mordkopierlogik Microsoft vorwerfen muss mit den Betrügern unter einer Decke zu stecken. Wo zieht man da die Linie, das wird spannend. GoGo EU!
    Geändert von alter_Bekannter (19.10.19 um 11:45 Uhr)
    Wichtig: Warum die Installation von Win XP ein Linuxproblem ist.

    Autos töten keine Menschen, sie beschützen sie, vor Menschen mit kleineren Autos.

  5. #5
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    Avatar von c1i
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    Re: Microsoft verklagt Lizengo

    Ich erwähnte anderswo schon, dass das Lizenzsystem für den Kunden viel zu undurchschaubar ist und der Ottonormaluser sich gar nicht im Klaren sein (kann) ob er Windows nun legal einsetzt oder nicht. Vielleicht sollte sich Microsoft mal dazu entscheiden, das etwas klarer und verständlicher dem Kunden ggü. zu kommunizieren bzw. die Handhabung von Lizenz und key klarer zu gestalten.

    Zumindest scheint was dran zu sein, denn bisher bezogen sich alle Quellen ausschließlich auf CRN. Heise hat das nun geändert und bezieht sich direkt auf Microsoft.

    Microsoft hat eigenen Angaben zufolge rechtliche Schritte gegen das Unternehmen Lizengo eingeleitet,
    https://www.heise.de/newsticker/meld...o-4560495.html

    Zieht sich durch den ganzen Artikel.

    Bisher hatte ich den Verdacht, dass könnte auch ein Fake von CRN sein, weil sich alle Quellen nur auf dieses Portal bezogen.

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