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Thema: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

  1. #1
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    Avatar von theSplit
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    Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    Hallo,

    folgendes Problem: der Computer friert periodisch ein.

    Ganze 1 1/2 Stunden habe ich damit verbracht die Komponenten auszubauen (Grafikkarte, Festplatten, RAM) und selbst im Bios Setup friert der PC ein.
    Erst mal war ich sehr ratlos als das alles nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, mystischer Fehler.

    Dann habe ich mal "Probehalber" den VCore bzw. Strom für den CPU erhöht und siehe da, das System läuft wieder und es friert nicht ein.

    Jetzt meine Frage an euch, was kann das heißen das unter Grundeinstellungen. CPU wird offiziell vom Mainboard unterstützt, - einfriert - wenn ich nicht noch zusätzliche (adaptive) 0.4 0,04V dazu gebe?

    Ich hatte so ein ähnliches Problem schon früher mal, das war aber irgendwann verschwunden und ich habs auf die (Ab)wärme geschoben gehabt. Es trat dann auch einige Zeit nicht auf, dann aber ganz massiv.

    Ist das Zufall oder irgend ein Zeichen wenn die CPU mehr Spannung braucht um "stabil" (ich teste "stabil" noch) zu bleiben und nicht einzufrieren? Sonst ist nicht übertaktet oder anderweitig auf Performance konfiguriert.
    Geändert von theSplit (29.07.19 um 11:16 Uhr) Grund: zusätzliche Volt Zahl korrigiert => 0.4 > 0.04V

  2. #2

    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    0,4 Volt? Das ist heftig!
    Meine Vermutung bei dieser Höhe ist eher eine abgerauchte Phase im Mainboard
    Welches Board und CPU handelt es sich. Wie shen die Werte (Spannung/Temperaturen) unter Windows aus? Bitte das Monitoringtool vom MoBo-Hersteller verwenden.

  3. #3
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    Avatar von theSplit
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    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    CPU ist ein Intel i7-4790k mit 4 Ghz und Mainboard ein Asus Z97-K R2.0 .

    Ich muss mich aber korrigieren die zusätzliche Spannung beträgt, +0.04 Volt und liegt bei circa 1.110 Volt total (im Bios gemessen und angezeigt).
    Die Temperatur liegt bei ~35-37 Grad im Normalzustand.

  4. #4
    N.A.C.J.A.C. Avatar von alter_Bekannter
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    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    Das würde ich abschreiben unter: Das Ding ist alt und die Hardware kompliziert.

    Ich mein mal ehrlich was könntest du da realistisch reparieren/tauschen was jetzt noch sinnvoller wäre als ein Mainboard/CPU/RAM upgrade?

    Könntest höchstens noch das Netzteil testweise tauschen, aber da sind wir wieder bei: lohnt sich das wirklich?

    Also: wenn keine kritische Infrastruktur dran hängt lass dich überaschen wie lange es noch hält. (Ich geb dem Ding noch eine gute Chance auf: noch eine ganze Weile)
    mach ein parr benchmarks und lass die Abweichung Abweichung sein.
    Wichtig: Warum die Installation von Win XP ein Linuxproblem ist.

    Autos töten keine Menschen, sie beschützen sie, vor Menschen mit kleineren Autos.

  5. #5
    Vereinsheimer Avatar von Laui
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    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    (Grafikkarte, Festplatten, RAM)
    Netzteil auch?

  6. #6
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    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    @Laui: Da ich kein Ersatz Netzteil hier habe, habe ich das Netzteil nicht für einen Test gewechselt.

    @alter_Bekannter: Ich verstehe nicht ganz warum die CPU lief, war drei Tage nicht hier und auswärts, und komme ich wieder tritt nach einer halben Stunde das Problem auf, ohne Vorwarnung, der Rechner lief wie gewohnt davor. Und ohne ersichtlichen Grund kam es zu dem Problem.

    ---

    Es ist aber anzumerken, seit der Spannungserhöhung läuft der Rechner wieder einwandfrei.
    Vorher hat sich das so geäußert, das er immer angegangen ist, kurz angelaufen und hat sich wieder automatisch abgeschaltet ohne ein "Freizeichen" zu geben. Nach mehrmal hin und her booten, konnte ich dann ins Bios (für ein halbe Minute circa) und etwas verändern.

    Das Mainboard hat immer gemeldet "Overclocking failed", was mich gewundert hat, da kein Overclocking stattfindet.
    Und einmal ist die "anti scourge" funktion angesprungen, was soweit ich nachlesen konnte gegen Unterspannung/Überspannung hilft, so fern aktiviert.

    Letzteres kann aber auch am schnellen An- und Ausschalten aufgekommen sein, bin ich mir sogar recht sicher.

  7. #7
    N.A.C.J.A.C. Avatar von alter_Bekannter
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    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    Ich sehe hier vor allem das Problem das aus erwähnten Gründen dieses Fehlerbild quasi nie überhaupt groß untersucht wird.

    In sofern ist es natürlich auf jeden Fall schonmal hilfreich das überhaupt jemand mal sowas postet. Wie gesagt kompliziertes Gebiet. Bei Themengebieten mit derart vielen Variablen und Interaktionen werden viele Probleme überhaupt nur genauer diagnostiziert weil irgendwer was zufälliges probiert und das funktioniert. (Dein Overvoltingversuch war nicht mal all zu weit hergeholt siehe spätere Abschnitte.)
    Ich kann dir eine lange liste von Gründen geben warum leichtes Overvolting das Problem tatsächlich gelöst haben könnte. Ernsthaft, theoretisch können Halbleiter altern so das sie mehr Spanunng benötigen. Daher ist das nicht mal so wiet hergeholt. Nur wie erwähnt testet das halt kaum einer überhaupt. Und eine CPU ist nunmal nur eine mittlerweile unvorstellbar große Ansammlung mikroskopisch kleiner Transistoren. Vielleicht ist irgendwo durch Strahlung die Lücke so viel größer geworden das es bei Normalspannung nicht mehr sauber klappt aber 0,04 Volt mehr zuverlässig ticken.

    Aber eine eben so lange warum das alles crapshots sind. (Und dann nachher den tatsächlichen Grund warum es nicht gestimmt hat trotzdem übersehen...)

    Der ganze grund warum man CPUs einer Baureihe zufällig stark undervolten kann so das sie noch funktionieren hängt halt daran das selbst dieser ultraprezise Prozess nicht 100%ig genau ist. Und der Hersteller dann alles auf einer Spannung laufen lässt die dafür sorgt das halt annähernd alle möglichst lange funktionieren. Bei der Taktung kommt dann noch der Vertrieb dazu der mitreden will. Siehe Ryzen wo nachweislich Baugleiche Chips auf unterschiedlichen Taktungen verkauft werden. Oder Phenom wo man früher teilweise Kerne unlocken konnte. Beispiele

    Allerdings ist mir noch nie eine CPU oder ein Mainboard verreckt, daher kam ich noch nie zu dem Vergnügen sowas zu untersuchen. Aber hey, jetzt weiss ich das ich Overvolting versuchen werde.

    Also: Interessantes Problem, aber wenn das wirklich alles ist was du an Infos hast oder wenn es gar alles ist was es gibt, was ja sein kann. Dann wird das vermutlich nicht mehr gelöst. Gibt halt die plausible Option das Overvolten wirklich die Lösung ist.

    Falls eine mit viel IT Hardware Support Erfahrung vorbeikommt:
    Was sind die Ausfallraten von CPUs nach 1 Jahr? (3 Jahre, 5 Jahre etc...)
    Geändert von alter_Bekannter (29.07.19 um 22:51 Uhr)
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  8. #8

    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    Zitat Zitat von alter_Bekannter Beitrag anzeigen
    Was sind die Ausfallraten von CPUs nach 1 Jahr? (3 Jahre, 5 Jahre etc...)
    Die CPU trifft es in der heutigen Zeit eher weniger, viel eher sind es aktuell die hochezüchtet NT´s oder auch mal das Bord. Der 4790 ist schon eine optimierte CPU und verursacht nicht soviel Probleme wie der 4770.
    Wenn man sich dann noch die vielen, unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten der CPU auf ein Asus Z-Board ansieht ......

    Ich denke da auch so wie alter_Bekannter. Die 0,04 Volt mehr, sind nicht als zu viel, gerade wenn man den Spannungsbereich von Idle zu Volllast ansieht. Bei diesem System ( wenn es nochmal größer zickt) würde ich nicht mehr einzelne Komponenten tauschen, sondern gleich auf ein neues System setzen.
    Was mich allerdings stuzig macht, ist das Abstürzen im Bios. Hier ist überhaupt keine Stromsparmaßnahme ativ. Doch das NT?

  9. #9
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    Re: Computer/CPU friert ein - Stromversorgung

    Ahoi,

    ich wollte den Thread hier mal mit einer, eventuell nützlichen, Information zum Problem versehen:
    Ich habe im Bios die adaptive Stromversorgung für die CPU mit 0.15 Volt erhöht und der RAM läuft auf 1.6 V statt 1.5 Volt - und Fazit, ich kann auch mal wieder etwas spielen, ohne dass der PC einfriert - bzw. einfriert mit Audioloop.

    PS: Das System ist nicht übertaktet. Die CPU und RAM scheint mehr Power zu benötigen.

    Und PPS: Memtest friert trotzdem nach 5 Sekunden ein, aber das System läuft einwandfrei, nach der Spannungserhöhung.

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