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Thema: Tipps für Budweis

  1. #1
    in Schwarz

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    Tipps für Budweis

    Hallo zusammen,

    nachdem ich vor kurzem mit dem Bus durch Budweis kam, wirds entweder in diesem oder allerspätestens nächstes Jahr vermutlich mit meiner Mum nach Budweis gehen für ein Wochenende.
    Hat wer zufällig Tipps?

    Vielen Dank,
    Die Lady
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  2. #2
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    Re: Tipps für Budweis

    Kann dir selbst nichts empfehlen, was ich aber gehört habe: Budweiser Brauerei Führung; Minibrewery Krajinska 27 zum Essen. In der Nähe sind einige Schlösser: Hluboka, Tabor und Trebon.
    Für diesen Beitrag bedankt sich LadyRavenous

  3. #3
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    Re: Tipps für Budweis

    Von dem was ich gehört habe: Lieber Krumau als Budweis. Kann aber auch Fake sein, ich überzeuge mich am Wochenende davon

    Ich wurde so geboren, Ich werde so bleiben bis ich sterb,
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  4. #4
    in Schwarz

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    Re: Tipps für Budweis

    @Fhynn: Krumau kenn ich schon
    Geändert von LadyRavenous (20.06.19 um 11:55 Uhr)
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  5. #5
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    Re: Tipps für Budweis

    @Ruper: Die Minibrauerei Krajinska 27 war ein guter Tipp Das Schloss von Hluboka habe ich von innen gesehen, Trebon nur von außen. Mal schauen, ob ich heute noch einen Bericht zusammen bekomme.
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  6. #6
    in Schwarz

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    Re: Tipps für Budweis

    Budweis

    Die letzten Tage war ich u.a. in Budweis (České Budějovice) und Umgebung. Budweis ist das wirtschaftliche Zentrum Südböhmens, hat etwa 96.000 Einwohner und ist gut mit dem Auto erreichbar. Ich bin mit dem Flixbus auf dem Weg nach Brno durch Budweis gekommen und war neugierig auf die Stadt. Budweis wurde 1265 vom tschechischen König Premysl Otakar II gegründet.

    Sehenswürdigkeiten

    Gleich mal vorweg: so viele Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt nicht. Man kann allerdings alles gut zu Fuß erkunden und die Umgebung bietet auch ein wenig was. Der markanteste Ort ist der Hauptplatz, auch Premysl Otakar II Platz genannt, der einer der schönsten Böhmens sein soll. Er misst 133 x 137 m und ist einer der größten Plätze in Böhmen. Natürlich steht hier ein prunkvolles Rathaus. Die Häuser rundherum haben Bogengänge, wie auch in manchen Gassen, und in der Mitte ziert der Samsonbrunnen den Platz.





    In der Nähe des Brunnens ist ein Ort mit einem Kreuz markiert. Früher fanden dort die Hinrichtungen statt. Der Legende nach findet derjenige bis zum nächsten Morgen nicht nach Hause, der darüber geht. Nicht weit vom Hauptplatz entfernt steht der 72 m hohe frei stehende Glockenturm, auch Schwarzer Turm genannt, der Domkirche, den man besteigen kann. Achtung, die Holztreppen sind teils steil und eng. Die Aussicht belohnt dafür für die Mühen des Aufstiegs.



    Um den Hauptplatz rum sind noch viele weitere schöne Gassen mit Türmen und alten Häusern. Wenn man weiter geht, kommt man zur Moldau, an deren Flussrand ein Park mit Liegestühlen usw. angelegt wurde, der zum Verweilen einlädt. Von hier aus sieht man auch die Überbleibsel der Stadtmauern.



    Nicht geschafft/gemacht: Südböhmisches Museum und Führung durch die Brauerei Budweis.

    Essen

    Leider war eines der Restaurants (Masné krámy), in das ich wollte, leider schon für denselben und nächsten Tag ausgebucht. In vielen anderen Lokalen schaute es nicht besser aus. So wurde neben der Mikrobrauerei Krajinská 27 (empfehlenswert) noch ein recht normales Restaurant am Hauptplatz aufgesucht. Mehr unter Fressereien und Bier.

    Umgebung

    In der Umgebung gibt es derweil einiges anzuschauen. Holašovice ist ein kleines Dorf, welches wegen "Selské Baroko" auf die UNESCO-Welterbeliste gesetzt wurde. Die Häuserfronten aus dem 19. Jahrhundert sind stark dekoriert und bunt. In der Umgebung sowie in ganz Böhmen findet man einige solcher Häuser noch, jedoch besteht in dem Dorf Holašovice der komplette Ortskern aus diesen Häusern. Hintergrund von Selské Baroko ist eine starke Bewegung im 19. Jahrhundert gewesen, tschechische Kultur wieder zu fördern. Ein Teil davon war der Selské Baroko, einer Mischung aus Barock und Klassizismus.
    Leider regnete es, so dass wir uns die Häuserfronten nicht zu lange anschauten. Am Dorfrand gibt es noch ein "Stonehenge". Einen Menhir gab es in der Umgebung, der Rest wurde später aufgebaut. Bei gutem Wetter bietet es sicherlich eine gute Aussicht, bei Regen lohnt sich der Eintritt kaum.







    Anschließend ging es nach Hluboká nad Vltavou. Die Kleinstadt ist durch das im Tudorstil gehaltenen Schloss Frauenberg (daher auch der deutsche Namen Frauenberg für den Ort) aus dem 14. Jahrhundert, einer alten Kirche und dem Zoo bekannt. Die Stadt existiert allerdings bereits seit der Bronzezeit. Durch das Schwarzenberg Schloss - eines der schönsten in Tschechien - führen verschiedene Führungen. Wir entschieden uns für die Repräsentationsräume, die mir persönlich deutlich zu wuchtig vorkamen. Nichtsdestotrotz sehr informativ. Zusätzlich kann man sich die privaten Kammern, die Küche (leider zu der Zeit nur Führungen auf tschechisch) sehen und auf den Turm steigen (nicht bei Regenwetter...). Im Schlossgarten wird Bogenschießen angeboten. Im Dorf existiert zudem eine gute Brauerei mit Gaststätte.





    Abschluss des Tages bildete Třeboň. Die Kleinstadt ist malerisch, mit Schloss, der Regent-Brauerei, Seen und einem hübschen Stadtplatz. Insbesondere der große Stausee mit den angrenzenden Fischfarmen hat mir sehr gut gefallen. Für die Brauerei - eine der ältesten weltweit - war ich leider schon zu satt und für eine Schlossführung - wieder ein Schwarzenberg Schloss - waren wir zu spät.





    Nicht weit entfernt von Budweis liegen Krumau, was deutlich stärker von Touris überrannt wird, und der Lipno-Stausee.
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