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Thema: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

  1. #1
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Wenn in Castingsshows jemand sagt, daß jemand anderes singen würde wie ein Schwarzer, dann gilt das als Kompliment. Auch sonst kann man das als Eigenschaft öfter in Beschreibungen lesen, etwas über Elvis, als den weißen LKW-Fahrer mit der schwarzen Stimme.


    Dieser Tage bin ich auf diesen Artikel gestoßen:
    "Ein österreichischer Student will mit seiner Bachelorarbeit den Einfluss der "Rasse" eines Menschen auf dessen Stimme belegen. Die Hochschule schließt bis heute aus, ihm den Titel abzuerkennen."
    https://www.spiegel.de/lebenundlerne...a-1268550.html

    Hier soll angeblich ein Skandal vorliegen und der Titel gehört wohl nach Meinung der Autorin entzogen.

    Warum?

    Daß die Schädelformen unterschiedlich sind, erscheint mir bereits offensichtlich. Aber selbst wenn nicht, so scheint ja gar nicht irgend ein Ergebnis das Problem zu sein, sondern alleine, daß bereits eine Frage nach Unterschied gestellt wurde.

    Warum wird hier Rassismus geschrien?

    Oder an anderer Stelle Sexismus, wenn nur die Andeutung kommt, daß bei Männern und Frauen vielleicht nicht alles anerzogen ist, sondern angeboren.

    300 Jahre Aufklärung und vielerorts dominieren weiter Dogmen und der Vorwurf der Ketzerei ist schnell im Raum, so scheint es mir.
    Zusammen mit der sich ausbreitenden Empörungskultur fühle ich, daß das Pendel zurückzuschlagen scheint und die gesellschaftliche Freiheit abnimmt und dies nicht von oben verordnet.

    Nimmt die Vereinheitlichung zu und wird es schwieriger individuelle Positionen zu vertreten?

    PS:
    Bachelorarbeit:
    https://www.academia.edu/35705180/Di...und_der_Stimme
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  2. #2
    N.A.C.J.A.C. Avatar von alter_Bekannter
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Willkommen im Gesellschaftspolitischem Affentanz.

    Das Problem hat man nicht nur in der Biologie. Das fundamentale Problem liegt einfach darin das für die menschlcihe Wahrnehmung die Fakten gänzlich irrelevant sind. Mein größte Angst ist schlicht und ergreifend das ich selbst so irre bin wie ein young earth creationist und lediglich alle Beweise dafür ignoriere. Kann man das feststellen? Offenbar nein. Was ist die Lösung?
    Was ist mit dem Universum in dem Hitler Krebs geheilt hat?
    Denk nicht drüber nach!

    Das "Wohlergehen" einer Gruppe ist sowieso zu paradox definiert.
    Da man Geburtenkontrolle jeglicher Art nicht mit der Kneifzange anfassen möchte läuft es letztendlich darauf hinaus das man eine Menschheit die wie Hühner in einer Legebatterie leben Freilandgockeln bevorzugt. Weil man Resourcenbedingt weniger Freilandhühner halten kann. Die Erde ist halt begrenzt, sehts ein.

    Oder etwas abstrakter mit einfacheren Variablen:
    Wir haben 100 Ressourcen und 100 Menschen. EIne Ressource macht genau einen Menschen glücklich.
    Da Geburtenkontrolle aber Prinzipiell abgelehnt werden muss.
    Ist nur eine von Option auf Dauer akzeptabel:
    100 Resourcen und unendlich Menschen

    Es gibt allerdings einen Faktor in em ich da den (aktuell) populärsten Meinungen gerne widersprechen würde:
    Nämlich bin ich der Auffassung das wird die Ressourcenkapazität derzeit noch garnicht einschätzen können. (Erinerung: Die Ressourcenvariable steht für "alles was möglich ist", nicht für "Öl" oder "Gold" oder gar "technischer Fortschritt". In den 80ern hat man schließlich auch Gedacht Faxgeräte seine das non Plus Zltra der hightech Komminkation. Oder "Alles was erfunden werden kann wurde bereits erfunden" - Zitat von vor etwa 100 Jahren)
    Das Problem ist schlicht Prinzipbedingt. Und aktuelle siehts halt mal wieder nur mäßig gut aus. Aber eben nicht zum ersten mal, das kann man auch in der Geschichte schön beobachten.
    Die Dominante Meinung ist abwechselnd: Wir werden alle sterben und das Universum wird implodieren
    Und: Fortschritt wird uns alle erlösen

    Ich sag nur: Keine Ahnung ist mir egal lang lebe Mammon.

    Fazit: Wir sind doch alle religiöse Spinner. Nur manche geben es nicht zu damit sie die Unterdrückung anderer rechtfertigen können ohne die Schuld bei sich selbst suchen zu müssen.
    Oder: Es gibt nur 2 Sorten von Menschen, Arschlöcher und lügende Arschlöcher
    Dank der von dir thematisierten Problematik müssen wir alle in der Öffentlichkeit lügende Arschlöcher sein um weiter existieren zu dürfen.
    Wichtig: Warum die Installation von Win XP ein Linuxproblem ist.

    Autos töten keine Menschen, sie beschützen sie, vor Menschen mit kleineren Autos.

  3. #3
    A.C.I.D

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    Avatar von Seedy
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @KaPiTN:
    Psst.
    Geschlecht und Ethnie sind gesellschaftliche Konstrukte und wer was anderes sagt wird mit den Füßen zuerst am Kreuz gesteinigt...
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  4. #4

    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Das ist wohl eine Mischung aus Elfenbeinturm, Sommerloch und dem Ziel möglichst viel (in diesem Fall Klick-)Interaktion mit dem Artikel zu erreichen.

    Macht die Stokowski schon seit Jahren so - "26% Gender Pay Gap!!!11elf".
    Da geht dann bei vielen der "Das ist aber der unbereinigte..."-Reflex an und die Redaktion freut sich, weil sie den Werbepartnern viel Interaktion verkaufen können.

    Das ist aber kein Alleinstellungsmerkmal von SPON, so sieht es gefühlsmäßig bei allen kostenlosen journalistischen Onlineangeboten aus. Telepolis bedient ja mit 90% ihrer Artikel auch nur noch den braunen Forumsmob.

    Einfach entspannen und nicht draufklicken, beziehungsweise nichts kommentieren, sonst unterstützt man den Kack noch .

  5. #5
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    Avatar von KaPiTN
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @m6rley:

    Als hätten die sich getraut, hier Kommentare zuzulassen.
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  6. #6
    Feiner Herr Avatar von Ungesund
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    So ist das halt, wenn man einer Ideologie anhängt, und sich dann auch nur mit Menschen umgibt die dieser folgen.

    Da entsteht dann gerne diese Dynamik dass Menschen in dieser Gruppe ihre Umwelt nach Dingen absuchen die gegen die eigene Doktrin verstoßen, um diese dann den Mitstreitern zu präsentieren und gemeinsam mit ihnen darauf zu spucken.
    Verfolgt werden dabei vermutlich mehrere Ziele. Zum einen zeigt man so was für ein reiner & engagierter Verfechter der Ideologie man selbst ist, und kann so sein Ansehen in der Gruppe steigern.
    Zum Anderen tut man das aber auch um die Indoktrination innerhalb der Gruppe zu festigen. Solch ansehnliche Beispiele die zeigen was passiert wenn man gegen das Dogma verstößt (z.B. Verbaler Angriff, Ächtung der Person als schlimmstes Beispiel der Feind-Ideologie (Rechts: "Nazis!" - Religiös: "Ketzer!", Links: "Postmoderner Neomarxist!"...etc.,) Verlust des Arbeitsplatzes, Bedrohung bis hin zu tätlichen Angriffen...usw.) halten die eigenen Leute auf Linie.

    Bei den SJWs, und dazu zähle ich jetzt mal diesen Artikel, kommt noch hinzu dass deren Ideen derzeit mit am stärksten den westlichen Mainstream beeinflussen. Dadurch kann ein ansonsten eher abstoßend wirkendes, aggressives Verhalten wie das Angreifen von wildfremden Menschen aufgrund von Dingen die sie vor Jahren mal gesagt haben, als positiver, "mutiger" Akt im Dienste einer besseren Welt gewertet werden. Und das strahlt derzeit gerne über die Grenzen der eigenen Gruppierung hinaus.

    Zusätzlich sind die Werte dieser speziellen Gruppierung auf den ersten Blick voll kompatibel mit der gängigen Moral und Ethik der westlichen Welt. Geht ja schließlich nur darum nett zueinander zu sein und niemanden zu kränken oder zu unterdrücken. Das klingt doch gut?
    Und so oberflächlich kann man das auch bejahen. Schmutzig und zutiefst gefährlich wird es auch erst, wenn man etwas tiefer blickt und beobachtet wie die aufgestellten Dogmen in der Praxis angewandt werden. Da tut sich nämlich der selbe gähnende Abgrund auf wie bei jeder anderen Ideologie die Menschen Verhaltensweisen vorschreibt und jene aktiv bekämpft die diesen nicht entsprechen.

    Menschen haben keine Passform. Dennoch kommt alle Jahrzehnte, teils unbemerkt und als solches nicht direkt erkennbar, irgendein Patentrezept daher, unter dessen Flagge die Menschheit zu einem Utopia geführt werden soll. Und jeder muss nur ein paar spezielle Dinge tun wenn er Mithelfen will das zu verwirklichen.
    Anfangs geht es da noch darum Zäune und Mauern zu bauen bzw. Zäune und Mauern einzureißen, Empathie mit allen Menschen bzw. Empathie mit dem eigenen Volk/Rasse/Glauben zu zeigen, usw. - Gipfeln tut es dann in Nazis Punchen, Dönerverkäufer erschießen, Innenstädte verwüsten, Asylbewerberheime anzünden, Intellektuelle in Gulags vernichten, Juden vergasen, Hexen verbrennen usw. usw.
    Für diesen Beitrag bedankt sich saddy
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  7. #7
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    In den USA ist man schon deutlich weiter, da werden wissenschaftlich astreine und hochwertige Veröffentlichungen vom Journal zurückgezogen weil sie 'nicht hilfreich' sind. Da ging es um die geschlechtsspezifischen Unterschiede der IQ-Verteilung.
    https://www.the-scientist.com/news-o...s-debate-64873

    Hier in dem vorliegenden Fall jedoch ist ganz offensichtlich unwissenschaftliches Vokbaular verwendet worden, welches in dem Kontext eigentlich nurvon rechtsradikalen verwendet wird. Allein in der kurzen Einführung (weiter hab ich jetzt erstmal nicht gelesen) kommt der Begriff "Rasse" drei mal vor, davon zuerst im aller ersten Satz. Sowas hätte nicht als Bachelorarbeit durchgehen dürfen. Ich kann aber nachvollziehen, dass der Grad nicht aberkannt wird wegen sowas, wenn denn die Arbeit an sich von hinreichender Qualität ist.
    Die Uni bzw. die Gutachter haben hier schlampig gearbeitet und sich zum Steigbügelhalter eines rechtsradikalen machen lassen. Peinlich und traurig.

  8. #8
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    Avatar von KaPiTN
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Welcher Begriff wäre denn für das untersuchte Sujet passender?
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  9. #9
    A.C.I.D

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    Avatar von Seedy
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @KaPiTN:
    Das wissenschaftlich korrekte wäre eine Option.

    Lost in Translation
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  10. #10
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Welcher Begriff wäre denn für das untersuchte Sujet passender?
    Ich habe in dem Bereich hauptsächlich Wikipedia-Wissen, aber der korrekte Begriff wäre hier "Ethnie". Der Begriff 'Rasse' oder 'Negride' wird seit Jahrzehnten bzw. einem Jahrhundert nicht mehr verwendet und auch damals schon soweit ich weiß nur in Zuge der allgemein bekannten 'Rassentheorie' des Menschen, die 'den Neger' als allgemein unterlegen angesehen hat.

    Kurzum:
    Warum wird hier Rassismus geschrien?
    Weil von Rassen und Negriden gesprochen wird und körperliche Unerscheidungen darauf bezogen werden und damit ziemlich unzweideutig auf die Rassentheorie bezug genommen wird, welche meines Wissens nach quasi den Begriff Rassismus überhaupt erst hervorgebracht hat.
    Für diesen Beitrag bedanken sich Buschfunk, propagandhi
    Geändert von BurnerR (24.05.19 um 21:56 Uhr)

  11. #11
    A.C.I.D

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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @BurnerR:
    Lost in Translation.

    Das deutsche Wort "Rasse" ist anders definiert, als das englische "Race".

    Ich will da nix beschönigen, nur darauf hinweisen, dass ein semantisches Argument nicht das richtige ist.
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  12. #12
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @BurnerR:

    Ethnie ist aber ein Begriff aus den Sozialwissenschaften und beschreibt eine kulturelle Gemeinschaft und bedarf keiner gemeinsamen Abstammung.
    Das paßt aber ja nicht zu der Untersuchung.

    Und wenn jemand sagt, der Begriff Rasse entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Wissenschaft, dann ist das ja wohl nicht korrekt, sondern vielmehr ist es allenfalls common sense, solche Begriffe zu vermeiden bis hin zu ächten.

    Jetzt mag eine Kategorie nicht eindeutig sein, aber der Begriff alleine kann es ja nicht sein, warum derartige Forschung verpönt ist.
    Ich sehe da auch ein Form von Denk- und Forschungsverbot.

    Sicher ist da eine Vorbelastung, aber deswegen kann man sich dem ja nicht vollkommen verschließen.

    Und wenn es tatsächlich nur der Begriff sein sollte, dann halte ich das auch für dumm. Denn der Begriff Ethnie paßt von der Bedeutung halt nicht und warum ihn dann verwenden, nur um einen anderen zu vermeiden?

    Und Ungleichheiten bestehen halt, nicht nur bei z.B. der Schädelform.


    Weiße sind nun mal langsamer

    Schwarze sind schneller. Das sagt man vielleicht nicht, aber das zeigt ein einziger Blick aufs Sprintfinale. Wissenschaftler kennen dafür einige physiologische Ursachen.
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  13. #13
    Mitglied Avatar von Amixor33
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Das schlimmste ist ja, dass meisten die am meisten empört sind, die gar nicht selbst betroffen sind - sich aber gerne stellvertretend angegriffen und verteidigen sehen wollen. Wenn ich mir alleine alte Harald Schmidt Clips anschaue, denen ich nun wirklich keinen stumpfen Rassismus unterstellen würde, sowas kannst du heute nicht mehr senden - was ich schade finde. Intelligenter Humor oder tiefsinnige Satire sollte nicht gleichwertig mit betrunkenen Stammtischparolen und Hetze in die selbe Schmuddelecke geschoben werden. Sowas ist relativierend...
    Für diesen Beitrag bedankt sich justme
    ... dann fangen wir halt nochmal von vorne an ...

  14. #14

    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Wohin der Wahnsinn führt, und worüber sich in Deutschland merkwürdigerweise kein Politiker aufregt ist aktuell doch die "Kauft nicht bei Huawei" Politik. Es fehlt nur noch dass solche Produkte mit einem Stern gekennzeichnet werden müssen ...

  15. #15
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @Goetz-Expat: Was hat das mit dem Thema zu tun?
    Oder anders gefragt: Welcher Rasse gehören die Huaweis an?
    Für diesen Beitrag bedankt sich BurnerR
    Geändert von NoName1954 (25.05.19 um 09:41 Uhr) Grund: Tippfehler
    Sagen sie später nicht, sie hätten von nichts gewusst.

  16. #16

    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Aus Wikipedia: "Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche ..."

    Ich erlaube mir deinfach mal den Schritt zu behaupten, dass Smartphones heute so etwas wie "Kleidungsstücke" darstellen.
    Und so kann dann auch der Amerikaner mit seinem iPhone den Chinesen mit seinem Huawei diskriminieren - weils eben auch gut in die politische Weltsicht passt, dass die Chinesen böse sind.

  17. #17
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Seedy: Erstmal handelt es sich nicht um einen Übersetzungsirrtum. Der Autor erklärt recht ausführlich, warum er genau diesen Begriff gewählt hat.
    Kapitän: Stimmt, der Begriff Ethnie wäre falsch, dennoch wird er in der Wissenschaft auch in der art verwendet, siehe die Studie aus deinem Link: Klick
    Der korrekte Begriff dazu ist offenbar Unterart.

    Der Autor verwendet aber nicht nur fälschlich(!) einen Begriff, den es so in der Wissenschaft nicht gibt, sondern er verwendet ohne jede Quellenangabe (soweit ich das gesehen habe) die Einteilung von Menschen in drei Großrassen, was komplett inakzeptabel ist in einer wissenschaftlichen Arbeit ohne Belege und ernsthafte Begründung so eine Kategorisierung vorzunehmen. Da wo er sich auf Studien bezieht ist vielmehr die Rede von 'afro americans' und ähnliches.

    Darüber hinaus strotzt zuminest die erste Hälfte nur so von Politik. Erstmal bedankt er sich bei seinem Volk dafür, dass es so fleißig ist. Dann geht es weiter mit einer autochothomen österreichischen Bevölkerung und wie viel Unrecht dem armen Sarrazin widerfahren ist. Zwischendurch problematisiert er noch die Einstellung zum multikulturellen bis der dann irgendwann zum eigentlichen Thema kommt.

    Allein der Hinweis auf eine autochthone österreichische Bevölkerung scheint mir ziemlich eindeutig zu sein.


    Gerade noch einen ganz tollen Satz gefunden in der Arbeit:
    Ist die Forderung einer Gleichheit im Sinne gleicher Rechte für alle Menschen aus politischer oder religiöser Perspektive legitim, muss gleichsam das genaue Gegenteil, nämlich die bewusste Ungleichbehandlung von Menschen vertretbar sein, wenn davon ausgegangen wird, dass sich Menschen(-gruppen) biologisch oder kulturell unterscheiden und demnach in Staaten unterschiedliche Rechte zugesprochen bekommen.
    Ich hoffe dass das keiner Übersetzung bedarf.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Kokser

  18. #18
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @BurnerR:

    Damit dürfte klar sein, daß in diesem Fall nicht nur Rauch da war, sondern auch Feuer. *

    Nichtsdestotrotz bleibt die Frage, inwieweit bereits bei der Themenwahl oder bei der Verwendung von Begriffen Arbeiten und Personen bereits diskreditiert werden. Denn auch in diesem Falle waren wohl nicht die eindeutigen Beweise, für die man die Arbeit hätte lesen müssen, der Grund, warum der Artikel im Spon geschrieben wurde.

    Auch der verlinkte Artikel aus der weist darauf hin, daß dieses Themengebiet sich als Minenfeld anbietet.

    * Bei er Haltung des Autors tun sich wohl wahre Abgründe ab. In wieweit dies und das Vorwort an sich den Wert der Arbeit als solchen, ist dann noch eine andere Frage.
    Für diesen Beitrag bedankt sich BurnerR
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  19. #19
    Such da fuq Avatar von DandG
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @Goetz-Expat: Das mit dem Stern hatten wir damals in Deutschland schon.
    Damit hat man nur schlechte Erfahrungen gemacht.
    /OT
    Zitat: Ich bin klein, mein Herz ist rein, werd immer Chegs Liebling sein.
    Warum ist EA der schlechteste Publisher der USA?
    Weil Ubisoft französisch ist!

  20. #20
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Da ich das gleiche grade in einem anderen Thema habe:

    Das deutsche "Rasse" und das englische "race" sind in ihrer Bedeutung und Konnotation nicht deckungsgleich.
    Passt also beim Diskutieren ein bisschen darauf auf, dass ihr nicht eure deutsche Interpretation auf das englische Wort anwendet.
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  21. #21

    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Jetzt hast du das gleiche zwei mal in einem Thema.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Seedy

  22. #22
    A.C.I.D

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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    @Abul:
    Scheiße Passiert
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  23. #23

    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    @BurnerR:

    Nichtsdestotrotz bleibt die Frage, inwieweit bereits bei der Themenwahl oder bei der Verwendung von Begriffen Arbeiten und Personen bereits diskreditiert werden. Denn auch in diesem Falle waren wohl nicht die eindeutigen Beweise, für die man die Arbeit hätte lesen müssen, der Grund, warum der Artikel im Spon geschrieben wurde.

    * Bei er Haltung des Autors tun sich wohl wahre Abgründe ab. In wieweit dies und das Vorwort an sich den Wert der Arbeit als solchen, ist dann noch eine andere Frage.
    Es ist in vielen bereichen der modernen Wissenschaft so, dass man bestimmte Themen gar nicht erst mit der Kneifzange anfassen will. Hochschulpolitik ist so korrupt wie die Sowjetunion und die wissenschaftlichen Leistungen sind bei weitem nicht mehr das wichtigste Kriterium für eine akademische Karriere. Wenn da ein Post-Doc ein paar unpassende Forschungspapiere veröffentlicht hat macht sich das gar nicht gut. Und solche Themen sind nicht nur die Einteilung des Menschen in genetisch distinkte Rassen sondern auch andere umstrittene Themen wie Glyphosat.
    Mittlerweile ist ja schon längst bekannt wie groß die Unterschiede zwischen Menschen sein kann aber wenn es dann mal veröffentlicht wird, dann wird es auch mit Neusprech korrigiert. Auf einmal sind dann 0.05% genetischer Unterschied kein großes Ding mehr, obwohl es bei Pflanzenarten ein Grund wäre eine neuen Speziesnamen zu vergeben. Und auf einmal ist die Frage Nature vs. Nurture dann auch geklärt und die Umgebung bestimmt den Menschen und nicht seine Abstammung.
    Und was der Otto-Normalbürger dann auf SpOn lesen können werden tun wird, das ist dann sowieso nochmal vom links-gepolten Journalisten verfeinert worden. Natürlich hatte dieser Journalist in der Schule nie so Bock auf Biologie und Mathe und Naturwissenschaften, aber basst scho hätt ich gsagt ghabt.

    Ich finde diese allgemeinen Denkverbote unsäglich schlimm. Es wäre sogar noch besser sehr kritische Meinungen zu tolerieren als irgendeine unwissenschaftliche Pseudomeinung vorzugeben an die sich alle halten müssen. Aber Kritik davon kommt ja dann auch nur von politischen Parteien die keiner für voll nimmt, wie z.B. die AfD. Wie bereits erwähnt, der Professor der in der Hochschulpolitik noch was reißen will, der kommentiert das nicht oder lässt gleich die Finger davon.

    Vergleiche mit ähnlichen Bewegungen in vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten kommen einem da natürlich sofort in den Sinn. Und natürlich auch bzgl. dieser elendigen Dopppelmoral. Man nimmt eben immer gerade das was einem politisch und moralisch am besten in den Kragen passt.

    Beispiel: https://www.blood.co.uk/news-and-cam...-blood-donors/
    Auf einmal ist es doch richtig und wichtig die Menschen in Gruppen/Ethnien/Rassen zu klassifizieren. Aber wenn es dann um sportliche oder mentale Leistung geht ist sowas natürlich total rassistisch. Die Gene die die kognitiven Verhaltensweisen prägen sind nämlich dann doch wieder alle gleich, fasteht ihr? Ergibt Sinn, ja? ja!!!!

    Grüße
    Euer Holger

  24. #24
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Am schlimmsten finde ich beim Thema Rasse die Heuchelei, wenn angeblich die Kategorie Rasse abgelehnt wird, aber eigentlich allenfalls der Begriff.
    Denn wenn es auch nicht ausgesprochen wird, so wird ganz offen eine derartige Kategorisierung vorgenommen.

    Warum gelten denn z.B Halle Barry oder Collin Powell als Schwarze?

    Wohl kaum wegen der Hautfarbe.

    Rashida Jones i.ü. eher nicht, obwohl sie auch einen schwarzen Vater hat. Aber irgend etwas scheint da wohl zu fehlen.
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  25. #25
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    Re: Denkverbote über Ungleichheiten? / Freiheitsverlust

    Verdammte Axt, da schreibt man nen ganzen Absatz und dann ist der wech

    Um mal wieder auf das Kernthema zu kommen.
    Der Genetische Einfluss der "Rasse" auf das Veralten wird überschätzt und der Soziokulturelle häufig unterschätzt.
    Es ist halt einfacher jemanden nach seinem Aussehen zu beurteilen als nach Faktoren die man ihm nicht ansehen kann.


    Das da viel Heuchelei im Spiel ist, kannst du an was einfachem sehen:
    Wenn euch das nächste mal jemand eine Statistik vor die Nase hält wie viel Schwarze weniger als weiße verdienen, dann schaut mal ob die Asiaten da auch drauf stehen
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