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Thema: Frage zu iMac Bootzeit

  1. #1

    Frage zu iMac Bootzeit

    Ich habe eine Frage zu einem iMac. Und zwar ist es ein iMac auf dem Mojave läuft. Mir ist aufgefallen, dass es extrem lange dauert, bis er hochfährt. Ich habe ihn ein paar Monate nicht genutzt. Wenn ich ihn starte, dann ertönt der Sound, aber es dauert mindestens 4-5 Minuten, bis der schwarze Bildschirm weg geht und mal ein Ladebalken kommt.

    Laut Test ist die HDD in Ordnung, der Langzeittest ergab keine Fehler. Ich habe 24 GB RAM eingebaut. An was könnte das liegen? Ich vermute, dass die HDD evtl. einfach sehr langsam arbeitet und die Schreib-/Lesegeschwindigkeit fast ganz unten ist. Oder welche Ideen habt ihr noch?

  2. #2

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Ich würde erstens den NVRAM zurücksetzen wenn es evtl. Probleme mit dem Startvolume geben sollte. Wenn das nicht hilft, dann einen sicheren Systemstart durchführen. Wenn das auch keine Abhilfe schafft, hat man das Problem zumindest ein wenig eingegrenzt.

    Ist es eine originale HDD? Ist der RAM original?
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  3. #3
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    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Was Wellen sagt, vor dem sicheren Systemstart würde ich jedoch mit dem NVRAM auch noch gleich den SMC zurücksetzen. Dazu den Imac herunterfahren, Stromkabel vom Rechner trennen, den ein-schalter kurz drücken (wie wenn man den rechner startet) und dann 15 Sekunden warten. Dann Rechner wieder an den Strom anschließen.

    Täte aber generell gut wenn du uns mitteilen würdest Welches iMac Modell du nutzt, und wie wellen sagt, infos zur HDD und evtl. hinzugefügten Komponenten.
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  4. #4

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Installier ONYX und lass das Deinen Mac ausmisten.

    Mein Mac hat so ein VErhalten aub und zu auch mal, mir hilft ONYX seit Jahren ohne jemals Probleme verursacht zu haben.
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  5. #5

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Abgesehen davon dass ich von diesen Aufräumfunktionen generell nicht viel halte, würde ich OnyX ich einem unbedarftem Nutzer nicht empfehlen. Da kann auch einiges schief gehen.
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  6. #6

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Ich nutze ONXY seit Jahren, da muss man kein SuperDuper Nerd sein !
    Einfach in Automatisierung die Häken setzen und starten - 5 Minuten warten - Neustart - fertig !
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  7. #7
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    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    VIELEN DANK an alle!!!

    @wellen

    Ich werde die angesprochenen Vorschläge ausprobieren. Vielen Dank! Gehen dabei SICHER keine Daten auf der HDD verloren?


    Ist es eine originale HDD? Ist der RAM original?
    Die HDD ist die 1 TB originale. Den RAM habe ich einmal aufgerüstet, aber das Problem bestand schon davor.
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  8. #8

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Daten gehen bei diesen Aktionen keine verloren. Ein Time Machine Backup schadet aber nie, wenn nicht sowieso vorhanden.
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  9. #9
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    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    O.K., vielen Dank! Ja, sicher, Backup ist immer gut.

  10. #10
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    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    So, ich habe das mal letztes WE gemacht. Ich habe den NVRAM gelöscht (kamen keine Fehler) und auch im abgesicherten Modus gestartet - aber leider brachte das keinen Erfolg. Teilweise dauert es vier- fünf Minuten, bis ich auf dem Desktop bin. Die Festplatte ist in Ordnung, habe sie getestet, keine Fehler. Auch habe ich einen Benchmark durchgeführt, teilweise habe ich 150 MB/s beim Lese-/Schreibzugriff. An was kann das liegen? Kann es sein, dass nach vier Jahren einfach einen Neuinstallation sein muss?

  11. #11

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Im Grunde sind 4-5 min für einen jahrelang genutzten Mac mit normaler HDD i.o, denn du hast dann natürlich viele Apps die schon beim Systemstart per Autostart hochkommen, und damit natürlich die Startzeit dehnen. Miste mal deine StartupItems aus.

    Blöder Weise kann man die nicht mehr, wie früher, einfach aus dem Startup-Ordner schmeissen, wenn man die loswerden will, sondern muss sich durchs System wühlen, weil die jetzt überall abgelegt sein können. Ein par kannst du auch in der Systemsteuerung-->User-->Anmeldeobjekte deaktivieren, aber lange nicht alle.

    Da brauchts ein nützliches Tool, wo man alles sauber deaktivieren kann. Sowas wie 'CleanmyMac', was ich zwar nicht empfehlen kann, aber damit kann man sich ziemlich einfach den nötigen überblick verschaffen, was da alles so für Leichen von längst nicht mehr genutzten Apps beim Start auferstehen.
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  12. #12

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Lade dir mal EtreCheck und poste den vollständigen Report dann hier im Thread.

    Die lange Ladezeit finde ich gar nicht in Ordnung. Habe hier noch einen Early 2008 iMac mit originaler HDD am Laufen, der benötigt bei einem Kaltstart bei weitem nicht so lange.
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  13. #13

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Zitat Zitat von wellen Beitrag anzeigen
    ... einen Early 2008 iMac mit originaler HDD am Laufen, der benötigt bei einem Kaltstart bei weitem nicht so lange.
    Der startet aber nicht mit Mojave, oder?

    Ich musste grade runterfahren und habe mal die Zeit genommen für Mojave: 4 min bis zur Desktopansicht, und genau 5 min bis auch alles oben in der Menüzeile, also iStatmenu und Viscosity und solches geladen ist. Und das auf einem gut gepflegten i5 2,6 Gh Late 2014.

    Auf HighSierra habe ich jetzt nicht gemessen, aber gefühlt halb so lange. Mojave ist echt mega laggy, nicht nur der Finder, sondern in jeglicher Beziehung.
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  14. #14
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    11

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    @401

    Vielen Dank, ich werde das testen.

    @wellen

    Auch das werde ich testen.

    Aber was ist, wenn auch dabei nichts gefunden wird? An was kann das liegen? Wie gesagt, HDD ist völlig in Ordnung, keine Defekte und recht schnelle Transferraten.

    Der startet aber nicht mit Mojave, oder?
    Eine Frage, auch bei Windows ist es immer besser, z.B. direkt Windows 7, 8 oder 10 zu installieren, statt Upgrade für Upgrade - daran kann es auch liegen.

    Was ist denn die letzte Basisversion, die man installieren sollte, um nur dann als einziges Upgrade das aktuellste zu haben?

  15. #15

    Re: Frage zu iMac Bootzeit

    Lass doch Dein Mojave erstmal so wie es ist, und partitioniere Deine Platte einfach neu, damit sich da mindestens ein zweites Betriebssystem parallel installieren lässt.

    Sowas lässt sich sehr einfach entweder mit einem externen Betriebssystem auf einer mobilen Festplatte oder Stick machen, oder auch im laufenden betrieb die derzeitige Partition einfach zusammenschieben und mindestens noch eine, besser aber zwei weitere Partitionen erstellen.
    Der erste Weg ist der sichere, da Risikolos, beim zweiten kann ich Dir nicht mal sagen ob das ‚Festplattendienstprogramm‘ das mittlerweile selber kann, möglicher Weise gehts von der Recoverpartition aus. Ich habe dafür dann jedenfalls immer ‚iPartion‘ benutzt.

    Zwei bis drei seperate Betriebssysteme, mehr als je 100GB pro System brauchts da nicht, und der Rest als gemeinsam genutzte Speicherpartition ist optimal. So lässt sich bei Bedarf stets hin.- und herswitchen und auch neues ausprobieren.

    HighSierra ist das letzte vor Mojave, und auch das besserte Betriebsystem. Einem mehr als drei Jahren altem Mac sollte man laggy-Mojave im Alltagsbetrieb wohl auch nicht antun, es sei denn, es zwingt irgend etwas dazu. Die Startzeit von HighSierra halbiert sich zu Mojave jedenfalls. Das ist eben Appels art die Leute zu einem Mac-Neukauf zu nötigen.

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