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Thema: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

  1. #1
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    [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Auf mehrere Posts aufgeteilt nehme ich euch mit auf der Kreuzfahrt von Montréal nach New York.

    Das Thema war Indian Summer und die mitgemachte Kreuzfahrt sollte die letzte davon sein. Indian Summer bezeichnet man den bunten Herbst nördlich von Neuengland. Andere Bezeichnungen in anderen Gegenden sind Altweibersommer (wenigstens so halbwegs), Ruska-Aika in Lappland, goldener Oktober und Momijigari in Japan. Die Blätter sind eigentlich bunt, also gelb, orange, rot bis violett, nur das Chlorophyll sorgt für die grüne Farbe im Sommer. Wenn nicht mehr genug Licht durchkommt, bleibt der Saft eher in den Wurzeln, die Blätter bekommen keinen Saft mehr und fallen irgendwann ab. Zudem wird Chlorophyll nicht mehr benötigt, wodurch die bunten Farben sichtbar sind. Die Farben sind abhängig vom Baum und vom Boden. Die Kombi sorgt dafür, dass in USA und Kanada mehr rötliche Farben sichtbar sind. Rot ist meist der Zuckerahorn. Normalerweise ist der Indian Summer früher. Dieses Jahr ist aber der Sommer länger geblieben, wodurch sich der Zeitpunkt der Blattfärbung nach hinten verschoben hatte. Quebec ist normalerweise bis Mitte Oktober die schönste Zeit. Als ich da war, war der Indian Summer noch im vollen Gang.

    Die Stationen der Kreuzfahrt waren:



    Dazwischen gab es natürlich auch Seetage.

    Die Kreuzfahrt ist DAU-sicher: es wird an alles gedacht, man bekommt alle Informationen doppelt und dreifach. Nichtsdestotrotz waren immer genug Leute an der Rezeption, um Fragen zu stellen. Man kann Ausflüge buchen, muss aber nicht. Im Endeffekt entschieden Mitreisende und ich uns für eine Mischung. Ich persönlich hätte noch mehr Ausflüge und die Anreise selbst organisiert. Zu den Ausflügen komme ich an den einzelnen Stationen. Gefühlt brauchen viele Gäste aber auch die DAU-Sicherheit... Publikum war allgemein ziemlich bunt gemischt, von jung bis alt, von sich was gönnen bis Vielfahrer war alles dabei. Nur als Metaler fällt man etwas aus dem Rahmen

    Auf drei Decks gab es Restaurants, so dass man fast rund um die Uhr essen konnte. Interessant fand ich die Themenabende, die je nachdem besser oder schlechter umgesetzt wurden. Griechisch und portugiesisch war eigentlich mediterran angehaucht, während Französisch und Farewall ziemlich geil umgesetzt wurden. Raclette-Käse zum Runterschaben, Schnecken, Quiche, und vieles mehr. Beim Farewell gab es im ausgewählten Buffet-Restaurant Hummersuppe, Hummer, Steaks, Gemüse dazu, noch einige andere Gerichte und massig Süßes. Eigentlich konnte man immer etwas finden. Essen schmeckte, nur leider war es manchmal schwierig einen Sitzplatz zu bekommen. Mir gefiel der Snack an den Seetagen: knapp vor Mittag gab es ein Motto, zu dem es mehrere Speisen und Getränke üblicherweise auf dem Pooldeck gab. Abwechslungsreich, mit guter Musik und bis auf einmal in der Sonne. Zusätzlich hätte man für ein A la Carte Restaurant Essen zahlen können.
    An den Bars bekam man eine gute Auswahl an Getränken. Wir entschieden uns für ein Light-Getränkepaket, in dem alkoholfreie Getränke enthalten waren. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es sich gelohnt hat oder nicht. Die Barkeeper konnten mehr als auf der Karte stand und ich durfte ab und zu was anderes kosten. Das machen sie glaube ich aber auch nicht für jeden Gast.

    Die Shows und Aktionen waren dafür weniger nach meinem Geschmack. Zu stark RTL-Niveau in meinen Augen. Ansonsten gab es einige Läden (mit schlechter Buchauswahl), Sauna, Schwimmbecken (fast nur im Freien...), Fitnessstudio, Minicasino und vieles mehr. Zu so ziemlich jeder Station gab es einen kleinen geschichtlichen Aufriss durch einen Lektor.

    Mir gefiel es sehr gut auf einem Schiff sich aufzuhalten. Man bekommt einen guten ersten Eindruck von den Städten (und der Umgebung). Mehr ist es aber auch nicht. Wer mehr von Land und Leute kennenlernen will, ist hier falsch.

    So viel zu den allgemeinen Infos. Ausgelagert sind:

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  2. #2
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Montréal

    Nach der Ankunft am Flughafen wurden wir - DAU-sicher - mit dem Shuttle zum Schiff gefahren. Jeder bekam eine Bordkarte, mit der man auch bezahlen konnte. Da die Ankunft spät war, gab es noch Pizza, bevor es ins Bett ging.

    Montréal ist das Hauptzentrum der Provinz Québec: politisch als auch kulturell ist die Stadt das Tor zur Provinz. Sie ist nach Paris die zweitgrößte französischsprachige Stadt. Benannt ist die Stadt nach dem Hügel Mont Royal, von dem man einen tollen Ausblick auf die Stadt hat. Genau das machten wir. Vom Hafen ging es über die Basilika Notre Dame, Altstadt (Vieux-Montréal), Downtown und die schöne Uni (natürlich mit eduroam) zum Hügel. Leider war ein Weg gesperrt, aber so kamen wir zu einer Anhöhe, von der man ebenfalls einen schönen Blick hatte.





    Zurück ging es über die Einkaufsstraße, einem riesigen unterirdischen Shoppingkomplex zur Brauereischänke Brutopia. Nach einer Pause mit leckerem Essen und Getränken führte der Weg weiter zum alten Hafen und anderen Teilen der Altstadt sowie dem Studentenviertel Quartier Latin. Von dort aus ging es zurück zum Schiff.



    Leider nicht geschafft: Olympiazentrum (Olympische Sommerspiele 1976), botanischer Garten, Marché Jean-Talon (Markt)

    Küche: Neben Poutine ist Montréal bekannt für die Steamé (Hotdogs), Bagels (kleiner, dünner als die von NY) und Smoked Meat Sandwiches (am besten angeblich bei Schwartz's). Leider reichte es nur für Poutine.
    In Montréal gibt es viele Mikrobrauereien, häufig mit Schänken.



    Montréal liegt am Sankt-Lorenz-Strom, den wir stromabwärts fuhren. Nächster Halt: Québec.
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  3. #3
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Québec

    Québec ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Stadt wurde als erste Siedlung der Franzosen in Nordamerika gegründet. Der Stadtname Québec stammt aus der Algonkin-Sprache und bedeutet „Die Stelle, an der sich der Fluss verengt“. Der Sankt-Lorenz-Strom ist nur noch 600 Meter breit und daher schwerer beschiffbar.

    In Québec unterahmen wir einen Ausflug und besichtigten die Stadt auf eigene Faust. Der Ausflug führte zu einer "Zuckerhütte", in der die Ahornsirupverarbeitung erklärt wurde. Die Zuckerhütte war stark touristisch - natürlich. Inzwischen wird Ahornsirup nicht mehr mit Eimern gewonnen - oder zumindest nicht kommerziell - sondern über ein ausgeklügeltes Leitungssystem. Der Pfropfen wird jedes Jahr neu im Januar geschlagen. Das Ahornwasser wird grob im März gewonnen. Wenn der normale Baumsaft kommt, hört die Produktion für ein Jahr wieder auf. Größere Bäume haben bis zu 4 Pfropfen. Durchschnittlich kann man pro Baum und Jahr einen Liter Ahornsirup gewinnen, wofür 40 Liter Ahornwasser benötigt werden.





    Zudem besichtigten wir die Montmerency-Wasserfälle und die Île d'Orléans Insel vor der Stadt, auf der vor allem Obst angebaut wird. Die Wasserfälle kann man auch mit Öffentlichen besichtigen und sind nicht nur wegen der Wasserfälle selbst sehenswert. Die Aussicht Richtung Québec lohnt sich ebenfalls. Erdbeeren werden bis in den Oktober gepflückt, was ich wiederum faszinierend fand. Zudem werden hier Äpfel und Weinreben angebaut. Cider und Ice Cider sind folglich zwei bekannte Mitbringsel - genauso wie Wein.



    Anschließend ging es alleine weiter. Neben dem Markt im alten Hofen ist die Altstadt (Ober- und Unterstadt) sehenswert. Das aufragende Schloss ist ein Luxushotel, daneben gibt es eine alte Verteidigungsanlage, alte Häuser und schöne Gassen.



    Weitere Fahrt: nach zwei Seetagen gehts in Halifax an Land.
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  4. #4
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Halifax

    Halifax ist die Hauptstadt von Nova Scotia und war der Anlaufpunkt für Immigranten nach Kanada. In der Stadtgeschichte spielt die Explosion von 1917 eine große Rolle, bei der etwa 2000 Menschen ihr Leben verloren und viele Häuser zerstört wurden. Als Dank für die Hilfeleistung von Boston wird immer noch jedes Jahr ein Christbaum an Boston geschenkt. Aber nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Umgebung ist einiges geboten. Leider war der Aufenthalt nur kurz, so dass in einem Ausflug die Umgebung angeschaut wurde.

    Das beliebteste Fotomotiv is Peggy's Cove, ein Leuchtturm an einer schönen Steinküste.



    Insgesamt ist die Küste sehenswert. Es gibt nur einen einzelnen Sandstrand. Die restliche Busfahrt führte uns zu verschiedenen Küstenabschnitten und mal wieder n Ahornsirupverkaufsladen. Mit dem Bus gab es eine kurze Rundfahrt durch die Stadt, um wenigstens einen Eindruck zu erhalten. Zudem machten wir halt an einem der Friedhöfer (Fairview Lawn Cemetery), auf dem Titanic-Opfer begraben wurden, und in einem Park.



    Essen: Hummer! Aber auch allgemein Fisch und Meeresfrüchte. Zudem gibt es paar gute Brauereien.

    Persönlich hätte mich noch folgendes in Halifax selbst interessiert:

    • Zitadelle: 1749 erbaute Wehranlage, um bei einem Angriff der Engländer gerüstet zu sein
    • Uhrturm unterhalb der Zitadelle (war leider gerade Dank Gerüst nicht zu sehen)
    • Canadian Museum of Immigration at Pier 21: Ausstellung über die Einwanderungswelle, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stattfand. Pier21 ist der Ort, an dem damals viele Schiffe mit Immigranten aus Europa anlegten.
    • Maritime Museum of the Atlantic, u.a. mit Titanic-Ausstellung
    • Waterfront Boardwalk
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  5. #5
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Bar Harbor

    Bar Harbor war der erste amerikanische Ort und der einzige, der mit Tenderbooten angefahren wurde. Direkt nach Bar Harbor fängt der Acadia National Park an, den wir uns anschauen wollten. Es ist zudem der einzige Nationalpark in Neuengland. Der größte Teil des Nationalparks befindet sich auf Mount Desert Island mit dem Hauptort Bar Harbor, westlich davon ist ein Großteil der Isle au Haut Teil des Nationalparks und im Osten ist der südliche Teil der Schoodic Halbinsel der kleinste Teil. Der Cadillac Mountain ist die höchste Erhebung des Nationalparks mit Blick über die Ostküste. Genau dahin führte uns auch die Tour. Im Nationalpark kann man übrigens auch sehr gut wandern.





    Anschließend gab es noch eine Rundfahrt um die Insel mit der Möglichkeit in Bar Harbor ganz kurz zu shoppen - oder Lobster Eis zu essen.



    Die Einreise kann übrigens etwas dauern...
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  6. #6
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Boston

    Nächste Station: die größte Stadt Neuenglands. Viele Großkonzerne haben hier ihren Sitz. Zudem verfügt Boston über eine verhältnismäßig lange Geschichte. Vor allem irische und italienische Einwanderer haben Boston geprägt. Im Großraum von Boston liegen mehrere Spitzenunis, wie MIT und Harvard. Patriots und Red Sox könnten einigen ein Begriff sein. Red Sox veranstalten auch gerade dann eine Parade, als wir in der Stadt waren...



    Um die Geschichte und viele Sehenswürdigkeiten zu erkunden, gingen wir den Freedom Trail entlang. Auf dem Weg kann man u.a. die Trinity Church, Quincy Market, USS Constitution (zweitältestes erhaltenes Kriegsschiff), das Paul Revere-Haus (einer der großen Unabhängigkeitskämpfer) und Bunker Hill Monument besichtigen. Den Weg fand ich sehenswert.
    Mehr Infos gibts u.a. unter https://www.thefreedomtrail.org





    Anschließend ging es zu Fuß zum MIT und mit der Metro dann weiter zu Harvard.





    Leider nicht geschafft:

    • MIT Museum
    • Boston Tea Party Museum
    • Lightship LV-112
    • viele weitere Geschichtsmuseen
    • Aquarium
    • Plymouth mit der Mayflower: etwas außerhalb


    Essen: Pizza, Lobster, Clam Chowder (gabs auf dem Schiff), Austern mit Bacon

    Die Stadt hat mir gut gefallen, auch wenn ich nicht unbedingt hier leben möchte.

    Nächster und letzter Stopp nach einem weiteren Seetag: New York.
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  7. #7
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    New York

    New York ist halt NY. Während ich früher unbedingt in die Stadt wollte, hat sich im Lauf der Zeit das Interesse etwas gelegt. Ist halt eine Stadt. Zwar eine, die ich einmal sehen wollte, aber mehr auch nicht. New York besteht aus den Stadtteilen Manhatten, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Manhatten kann man selbst wieder in verschiedene Viertel einteilen. Unser Schiff ankerte natürlich an einem Pier in Manhatten.

    Sehenswert war die Einfahrt am Morgen, bei der sich die Gäste drum schlugen einen möglichst guten Platz zu haben...





    Uns blieb im Großen und Ganzen ein Tag, den wir mit dem Hop on Hop off Bus in Manhatten verbrachten. Am zweiten Tag folgte eine kleine Bootstour und der Transfer zum Flughafen. Das Ticket für den Bus hat etwa 50 Euro gekostet für einen Tag. Nicht günstig, aber praktisch.

    Angeschaut:
    • Times Square, Broadway, Central Park, The Rock, St. Patrick's Cathedral, Grand Central
    • Flat Iron, Empire State Building
    • Chinatown, Ladder 8 (Feuerwache von Ghostbusters), 9/11 Ground (leider ohne Museum), Battery Park, Brooklyn Bridge








    Bei der Bootsfahrt: Brücken, wie Brooklyn Bridge, dann etwas den Hudson River hoch, rüber über Ellis Island zur Statue of Liberty und wieder zurück. Die Fahrt war durch den anschließenden Transport zum Flughafen praktisch, ansonsten sollte die kostenlose Fähre zu Staten Island eigentlich auch reichen.



    Tipps:

    • Wer auf eine Aussichtsplattform will, kann das Ticket vorab Online buchen. Direkt vor Ort können durchaus auch Wartezeiten entstehen, die bei ungeduldigen Mitreisenden dann lieber gestrichen werden...
    • Günstige Broadway Tickets gibts ab 3 pm bei TKTS am Times Square, 30-50% Rabatt für Tickets am selben Tag.
    • Gutes Leitungswasser
    • Nicht mitten im Weg stehen bleiben


    Was mich noch interessiert hätte:

    • High Line: Park auf alten Schienen im Meatpacking District
    • Ellis Island: braucht man aber mindestens 1/2 Tag
    • Kunstmuseen wie Guggenheimer und Museum of Comic and Cartoon Art
    • eher geschichtliche Museen wie Museum of Jewish Heritage, National Museum of the American Indian
    • Sandwich bei Katz's
    • Musicalbesuch
    • kostenlose Fähre nach Staten Island


    Und damit ging es wieder zurück. Ein netter erster Eindruck, aber das kann nur der Anfang sein Insbesondere die Ecke um Halifax hat mir getaugt.
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  8. #8

    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    hört sich interessant an so eine reise. darf man fragen wie viel so was kostet? muss ich davor noch im lotto gewinnen?

  9. #9
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Schiff:
    Also Meerblickkabine hat bei mir 1,5k etwa gekostet, Flug inklusive. Im Preis nicht dabei waren die Getränke außerhalb vom Buffet-Essen. Bei mir kamen dadurch ein Getränkepaket alkoholfrei für 10 Euro am Tag und einzelne alkoholische Getränke hinzu.
    Je nach Reisezeitpuknt wäre es auch für die Hälfte gegangen.

    Ausflüge:
    Dazu kamen die Ausflüge mit etwa 50-100 Euro pro Ausflug. Auch ein Grund für mich, möglichst wenige fertige Ausflüge zu buchen. Selbst organisiert zahlt man meist weniger.

    Sonst:
    Teuer ist das Internet. Halbwegs annehmbares Paket kostet gleich 40-50 Euro. Ich hatte zusätzlich eine SIM-Karte mit Paketen für Kanada und USA (estnische Travelsim).

    Also nicht wirklich günstig, aber man braucht dafür auch kein Lottogewinn.
    Für diesen Beitrag bedankt sich paike
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  10. #10
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    @LadyRavenous: Du hast dir die Kabine aber geteilt mit jemandem? Oder 1500 € für eine Meerblick-Einzelkabine?
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  11. #11
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    @Chegwidden: Geteilt mit jemanden. Alleine kostet es mehr. Wären wir früher gefahren, hätte ich für eine Einzelkabine so viel gezahlt.
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  12. #12

    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    ok das ist tatsächlich im rahmen des machbaren. hätte ich jetzt mehr erwartet danke für die info.

  13. #13
    Nein.

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    Avatar von Fhynn
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Für mich wäre es nichts, aber man sieht natürlich verschiedene Länder/Städte in einem recht überschaubarem Zeitraum. Das was du so gesehen hast war ja auch eher ein 'vorbeistreifen', die Zeit um wirklich selbstständig was zu erkundigen hattest du ja nicht. Wenn ich irgendwo eine kleine Gasse oder einfach irgendeinen Punkt finde, der mich anspricht, halte ich da bzw. schlender da durch, ohne jeden Termindruck. Das geht bei solchen Fahrten natürlich nicht. Gut, NYC waren hier jetzt knappe zwei Tage, aber ich behaupte mal: Da kann man auch locker zwei Wochen verbringen und hat trotzdem nur an der Oberfläche gekratzt.

    Danke für die Einblicke!

    Wie viele Tage warst du jetzt unterwegs? Mindestens 7? Mit Flug und Meerblick-Kabine? Die 1.5k sind vermutlich pro Person? Dann finde ich aber es geht preislich. Hätte ich mir teurer vorgestellt, irgendwie hatten Kreuzfahrten für mich immer so diesen $$$-Stempel

    Ich wurde so geboren, Ich werde so bleiben bis ich sterb,
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  14. #14
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    1,5k pro Person für Flug und Kabine, jupp. Geht finde ich, würde aber auch teils noch günstiger gehen. Das Publikum war auch bunt gemischt, von jung bis alt, von sich ausnahmsweise was gönnen bis geldig. Die $$$-Zeiten sind vermutlich vorbei.

    Man streift alles, aber das wirkliche Erkunden geht kaum. Zumindest weiß ich jetzt, wo ich nochmals in den Urlaub hin will Insbesondere um Halifax hat mich der kurze Aufenthalt genervt. In NY könnte ich niemals 2 Wochen Urlaub machen, lieber mehrmals ne halbe Woche und dann weiter. Dafür hat mir die Stadt nicht so zugesagt, aber leider gibts trotzdem genug, was mich interessiert.

    Insgesamt waren es glaub 11 Tage.
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  15. #15
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Kreuzfahrten kommt auch ganz stark auf die Reederei und das Schiff an was den Preis angeht. Ich plan nächstes Jahr auch mal eine ein. Interessieren würde mich das schon. Wie Wohnmobil nur weniger Flexibel und aufm Wasser

  16. #16
    Hat sich hochgeschlafen-

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    Avatar von Chegwidden
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Wir haben letztens auch eine Kreuzfahrt gemacht. Westeuropa. 13 Tage.
    Aber mehr in Kultur. Mit Vorträgen über die kommenden Städte und mit besonderen Führungen/Ausflügen.
    Das Essen war immer auf das jeweilige Land oder Region abgestimmt.

    An drei Stationen haben wir uns selber um den Festlandsausflug gekümmert, die Zeit von ca. je acht Stunden ist aber ausreichend.

    Man braucht sich wirklich um kaum was kümmern, der Service ist prima, die Vorbereitungen auch.
    Da wir aber Balkonkabine und noch ein paar Extras hatten, schweige ich mich über den Preis aus
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  17. #17
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    @War-10-ck: Stimmt. Besonders deutlich finde ich die Unterschiede bei Kreuzfahrten in der Ostsee (und Südostasien). Während eine russische Reederei nur einen Bruchteil kostet (selbst mit Flug, Hotel usw.), sind hier deutsche Reedereien deutlich teurer.

    Also die gemachte Kreuzfahrt war mit AIDA - ohne dafür jetzt Werbung machen zu wollen.
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  18. #18
    střelec

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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Ohne das jetzt in einen Kreuzfahrtthread wandeln zu wollen..
    Aida hat dafür aber auch die Trinkgelder inklusive, das ist bei so gut wie allen anderen nicht der Fall. Da kann schon noch gut was zusammen kommen.
    War das deine erste Kreuzfahrt? Wie sah es mit Seekrankheit aus?

  19. #19
    in Schwarz

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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Bis jetzt hatte ich nur kurze Fahrten, wie Helsinki-Tallinn, Stockholm-Turku oder Lulea-Vasa, also ja.
    Während grob die Hälfte vom Schiff am zweiten Seetag seekrank war, ging es mir blendend. Das Geschaukel zwischen Lulea und Vasa im Sturm (waren damals das letzte Schiff, was auslaufen durfte und während der Nacht sind auch welche gekentert...) war deutlich schlimmer und da ging es mir schon gut.
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  20. #20
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Wie hat dir Quebec City gefallen? Ich war ja im Frühling letzten Jahres für 4-5 Tage dort, aber ich fand es ziemlich langweilig. Die Altstadt war ja ganz nett, aber nach 30 Minuten hat man auch alles gesehen. Montreal dagegen fand ich ziemlich cool, aber zu lange ist es dort auch nicht auszuhalten.

  21. #21
    in Schwarz

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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    Die Altstadt fand ich ebenfalls sehr hübsch, aber länger hätte ich in Quebec auch nicht sein wollen. Montreal fand ich diesbezüglich besser, aber glaub auch hier reichen 2-3 Tage. Zumindest gibt es mehr Mikrobrauereien und coole Bars

    Was hast du während der Zeit noch angeschaut?
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  22. #22
    Mag nur die alte Dame
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    Re: [Reisebericht] Kreuzfahrt Montréal nach New York

    In Montreal habe ich fast dasselbe wie du besucht: Die Kathedrale, die Altstadt, den alten Hafen, mal abends im Partyviertel ein Bierchen getrunken, war auf dem Mont-Royal ganz oben, super Ausblick. Ansonsten angeblich das beste Poutine der Stadt gegessen bei La Banquise, fands ganz okay. Downtown natürlich und die Underground City. Viel mehr fällt mir jetzt nicht ein. Dafür hatte ich noch Maple Taffy gegessen, Schnee mit Ahornsirup. Fand Kanada eben ziemlich teuer, besonders Bier.

    In Quebec City war ich bei Poutineville einmal essen, mal Shawarma probiert, der durchschnittlich war, dann im Ninkasi gewesen, wo man sehr schön auf der Terasse sitzen konnte, aber ich so stockbesoffen war, dass ich im Apartment von wildfremden Menschen aufgewacht bin, die mich auf der Straße aufgegabelt hatten. Was ganz hübsch war, war so ein kleiner Hügel mit einem Kriegsdenkmal. War aber zu der Zeit noch recht kalt und viel Schnee, auch deswegen konnte man nicht viel machen. Habe irgendwie an Quebec City nur sehr negative Erinnerungen, weshalb es mich gar nicht mehr reizen würde.
    Für diesen Beitrag bedankt sich LadyRavenous

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