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Thema: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

  1. #26

    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    HERTA ... WAS KOSTEN DIE KONDOME .... die nutzen ja auch nur Männer ... Lol

    Grundsätzlich aber ein berechtigter Fall - genauso wie bei Babynahrung - Deutschland stirbt zwar aus, aber sinnvollerweise Babysachen zu reduzieren ... das ist zuviel für männliche Politiker ....

  2. #27
    Dr. Zyn. Avatar von Novgorod
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    Re: Dafuq

    Zitat Zitat von Metal_Warrior Beitrag anzeigen
    Die Märchensteuer sollte für essentielle Grundbedarfsmittel 7% betragen. Dinge, die Frau während ihrer Periode benötigt, sind essentiell. Die Einstufung reflektiert das aber nicht.
    korrekt, sollte (wenn hotels, dann auch seife und so).. das ist ein problem der steuerkategorisierung, weil diese auf politischen und wirtschaftlichen interessen basiert und nicht auf "vernunft", siehe shodans post.. daraus dann einen diskriminierungsvorwurf konstruieren zu wollen, nur weil einige der produkte überwiegend von frauen genutzt werden, ist nicht mehr absurd, sondern schon geisteskrank und ein weiteres paradebeispiel dafür, wie gehirngewaschen die gesellschaft mittlerweile geworden ist (dass so ein facebook-outrage-porn-thema sogar von ngb-nerds ernsthaft in erwägung gezogen wird)..

    da wird berechtigter zorn am steuersystem mal eben von feministen vergewaltigt und für ihre schwachsinnsagenda missbraucht - dass der/die/das arme dumme facebookler/In ja nicht auf diee idee kommt, die herrschende klasse und ihr system in frage zu stellen, sondern ihre wut schön dorthin umleitet, wo sie keinen schaden anrichten kann (nämlich auf 50% der bevölkerung mit Y-chromosom).. am ende könnten ja noch unbequeme fragen auftauchen, wie es z.b. andere länder mit 10-12% MwSt. schaffen, dafür aber halt auf alles..

  3. #28
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Dafuq

    Zitat Zitat von Novgorod Beitrag anzeigen
    am ende könnten ja noch unbequeme fragen auftauchen, wie es z.b. andere länder mit 10-12% MwSt. schaffen, dafür aber halt auf alles..
    Auch auf Tiernahrung?
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  4. #29
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    Avatar von Seedy
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Ich sehe das persönlich generell sehr skeptisch mit der Mehrwertsteuer mit zwei Argumenten:

    1. Stellt sie in meinen Augen eine doppelte Besteuerung da.
    Man zahlt vorweg Einkommenssteuer und das bereits besteuerte Einkommen wird erneut versteuert, wenn man es benutzen möchte.

    2. Mehrwertsteuern treffen vor allem jene, die viel Konsumieren und das sind idr. Familien.
    Wenn mehr Menschen von einem Gehalt leben, kaufen diese Menschen eben auch mehr von diesem einen Gehalt, weswegen jede zusätzliche Besteuerung viel härter ins Gewicht fällt.

    Ich wäre ganz stark dafür die Mehrwertsteuer grundlegend abzuschaffen, bzw. nur noch auf nicht essentielle Produkte zu erheben (Luxussteuern für Alkohol, Tabak, Fastfood, Gedöns sind mmn. ok)

    Falls jemand frag wie man das Bezahlen will:
    1. Erhöhung der Einkommenssteuer, bei gleichzeitiger Erhöhung der Kinderfreibeträge.
    2. Aus den Milliarden an Überschüssen des Bundes.
    3. Erhöhung der Luxussteuern für Gedöns.

    Wäre z.B. mal interessant zu wissen wie viel Geld der Staat von Harz4 Empfängern zurück bekommt durch die Mehrwertsteuer, oder?
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  5. #30
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Was würden wir machen wenn wir unsere Tina nicht hätten:


  6. #31
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    Avatar von Chegwidden
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Und wäre bei Oliver Welke das Frühstück im Übernachtungspreis nicht inkludiert, er lässt es erst direkt vorm Verzehr auf die Zimmerrechnung setzen,
    hätte dieses Frühstück 19% Mwst, wenn er es im Speisesaal isst und 7% Mwst, wenn er es mit aufs Zimmer nimmt um Pornos zu gucken

    Deshalb wird man auch bei Mäcces und B-Kings immer gefragt: hier essen oder mitnehmen?
    Man lässt Menschen nicht absichtlich ertrinken!
    Egal ob kriegsgeflüchtet, armutsgeflüchtet oder Folteropfer!
    Regelt das endlich ordentlich!
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  7. #32
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    @Seedy:

    Am meisten Geld von MwSt kriegst der Staat von jenen mit hohen Einkommen da diese mehr ausgeben können und auch tun.


    Wie will man das bezahlen? Mal die Verantwortung übernehmen und eben nicht 6 Mrd in den Bach setzen und mit Achselzucken kommentieren.
    Generell werden Steuergelder verschwendet, dies sollte aufhören.

    MwSt reduzieren, Einkommensteuer lassen wie sie ist, damit die Leute mehr konsumieren können.

  8. #33
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    Avatar von Metal_Warrior
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Zitat Zitat von Shodan Beitrag anzeigen
    "Lügen für Kinder" - das sind vereinfachte Erklärungsmuster, die das Denken in die richtigen Bahnen lenken sollen.
    Das Buch hab ich auch gelesen, stimmt an der Stelle aber mit den Regentropfen nicht, denn die Winkel der Brechung erklären in ihrer Gesamtheit tatsächlich alle Aspekte des Regenbogens

    Können wir uns vielleicht drauf einigen, dass die Märchensteuer allgemein Kacke ist und reformiert gehört, und das Problem der Feministinnen zumindest ein netter Aufhänger ist?
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    Das Ende ist nahe: Dem Harleyschen Kometen folgt der Gammablitz beim Scheißen.

  9. #34
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    @U.S.C.H.:
    Wenn es hinreicht, bin ich für deine Lösung.

    Natürlich bekommt der Staat mehr von Leuten, die mehr Konsumieren.
    Nur sind Gruppen bei denen mehrere von einem Gehalt leben am stärksten von der Mehrwertsteuer belastet.
    Wenn man den ganzen Luxus außer acht lässt:
    Eine Familie mit 4 Leuten kauft halt idr. 4 mal so viel Brot, wie ein allein stehender.
    Damit bezahlt sie eben auch grob das 4fache an Mehrwertsteuer, was sie umständlich über Kindergeld und Freibetrag irgendwie halbwegs wieder rein bekommt.
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  10. #35
    runs on biochips Avatar von Shodan
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Ich bin nicht an und für sich gegen eine Steuersenkung für Tampons und Binden. Im Gegenteil! Was mich daran stört ist die Argumentationslinie.

    Es gibt eine gute Argumentation dafür:
    - Frauen menstruieren und benötigen regelmäßig Tampons oder Binden. Der Staat soll für diese Produkte den ermäßigten Steuersatz ansetzen.

    Damit habe ich überhaupt kein Problem. Leute, die absolute Gleichheit verlangen und gerne "Diskriminierung" rufen müssten ein Problem damit haben, da offensichtlich wird, dass es ein "Steuergeschenk für Frauen" ist. Und mit denen würde ich dann über essentiellen Bedarf, über Seife und Medikamente1 reden, um zu sehen, ob wir es ausweiten können, bis es nur ein Nebeneffekt einer allgemeinen Steuersenkung ist

    Ja, diese Argumentation genügt nicht der Anforderung "Prämisse --> Folge". Das ist beim Umsatzsteuergesetz aber auch nicht notwendig, da die Liste arbiträr ist.

    Im aktuellen politischen Klima würde ich es feiern, wenn es eine Steuersenkung betreffs offensichtlicher biologischer Geschlechterunterschiede gäbe. Das wäre ein seltenes Zeichen, dass die Vernunft noch nicht abgeschafft wurde. Die LGBT-Community müsste sich aufregen und irgendetwas von menstruierenden Männern faseln, aber ich denke Person Personperson findet eine gleichbedeutende Formulierung, mit der auch das gelöst werden kann.

    Mich stört, dass hier eine Diskriminierung unterstellt wird, die nicht existiert, wegen einer angeblichen Rechtsnorm (essentielle Produkte), die ebenfalls nicht existiert und wenn einer dann "dafuq?" sagt, wird die Sexismuskeule geschwungen2. Auf dem Level will ich keine politischen oder rechtlichen Diskurse führen.


    Zitat Zitat von Metal_Warrior Beitrag anzeigen
    stimmt an der Stelle aber mit den Regentropfen nicht, denn die Winkel der Brechung erklären in ihrer Gesamtheit tatsächlich alle Aspekte des Regenbogens
    Ich habe das Buch zwar gelesen und im Regal stehen, den Absatz aber ohne besondere Achtsamkeit zur Erläuterung aus den ersten Google-Ergebnissen kopiert.
    Das Regenbogenbeispiel ist wirklich schön, sieh noch mal genau hin:
    - "weil das Sonnenlicht durch Regentropfen in seine Spektralfarben zerlegt wird."
    - "die Winkel der Brechung erklären ..."
    Die Erklärung "reicht erstmal" aber in den kleinen Details muss man sehr viel genauer sein und viel mehr erklären
    Der ermäßigte Steuersatz lässt sich mit "essentiellen Produkten" erklären, aber in den Details sind Hörbucher-auf-Smartcards keine essentiellen Produkte, es sind gar keine Produkte, ich habe niemanden gefunden, der sowas verkauft. Man muss "Hörbücher wurden aufgenommen, Hörbucher können auf Datenträgern verkauft werden, Datenträger nach Zollgesetzen enthalten Smartcards" verstehen, um zu verstehen, warum es darauf 7% gibt. Das sind die "Winkel der Brechung" im Umsatzsteuergesetz.

    Aber ich schweife sehr weit ab, mein Punkt ist: Das Gesetz enthält eine abschließende Liste aller ermäßigten Produkte. Es enthält keine Regelung betreffend "essentieller Produkte", keinen Anspruch darauf die Liste zu erweitern, keine Regelung alte Dinge irgendwann zu streichen3, keine Regel, die untersagt zum Beispiel Luxusjachten in die Liste aufzunehmen und weder andere Hygieneprodukte noch Medikamente1.

    19% auf Tampons ist daher keine Diskriminierung. Die Prämisse ist ungültig und alle Argumente, die darauf aufbauen sind ungültig. Insbesondere die ad hominems2, die an sich schon keine akzeptablen Argumente sind, darf man im politisch/rechtlichen Diskurs gar nicht akzeptieren.

    Aber: wir können Tampons und Binden trotzdem in die Liste aufnehmen! Einfach unten anhängen, dann stehen sie unter dem Import von Münzsammlungen4.


    1: Ich finde Medikamente naheliegend, da ich Leute kenne, die diese aus biologischen Gründen regelmäßig kaufen. Da geht es aber um Leben und Tod und mit den Krankenkassen kommt noch ein weiterer Winkel dazu.
    2: Kein Rückbezug auf Beiträge in diesem Thread. Ich unterstelle einer Strohfrau-Bewegung die Diskriminierungs-Prämisse zu nutzen um ad-hominems zu legitimieren. Wer Zynismus findet, darf ihn behalten.
    3: Nachtrag zum letzten Beitrag: wer sich für das Mark der Sagobäume interessiert: das wurde wohl irgendwann wieder gestrichen.
    4: Achtung beim Zitieren: Verkauf und Vermietung von Münzsammlungen hat 19% nur die Einfuhr ist essentiell ermäßigt.



    Nachtrag: Zwei Punkte habe ich noch
    a) Der neuen Titel des Threads: "die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel". Dafür habe ich nur ein Wort: dafuq? (da fehlt ein n)
    b) @Metal_Warrior: wir zwei können uns einigen, aber dazu musst du in Sachen des letzten Nebensatzes von #13 nachgeben ("die Argumentation selbst ist schlüssig") Dafür stimme ich dir im zweiten und dritten Satz von #24 zu ("Die Märchensteuer sollte für essentielle Grundbedarfsmittel 7% betragen. Dinge, die Frau während ihrer Periode benötigt, sind essentiell."). Deal?
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    Geändert von Shodan (01.09.18 um 21:42 Uhr)
    Art. 6 der Richtlinie 2006/24 ist mit den Art. 7 und 52 Abs. 1 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union unvereinbar, soweit er den Mitgliedstaaten vorschreibt, sicherzustellen, dass die in ihrem Art. 5 genannten Daten für die Dauer von bis zu zwei Jahren auf Vorrat gespeichert werden.
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  11. #36
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    @Shodan: Ich erkläre mich gern nochmal: Frauen menstruieren. Tampons sind essentiell für die Eindämmung der Menstruation. Daraus folgt: Tampons werden von Frauen benötigt. Männer menstruieren nicht, brauchen daher keine Tampons. Ergo: Tampons werden NUR von Frauen benötigt. Unter der Annahme, dass dem Märchensteuersatz eine Regel zugrunde liegt, dass essentielle Notwendigkeiten geringer besteuert werden, müssten Tampons geringer besteuert werden. Da das nicht der Fall ist, ist es Benachteiligung der Frau, ergo schlüssige Argumentation.

    Knicken wir die Annahme, dass die Märchensteuer essentielle Notwendigkeiten geringer beaufschlagt, bricht die Argumentationskette mittendrin ab. Ist soweit klar.

    Kann man das so unterschreiben?
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  12. #37
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Zitat Zitat von Metal_Warrior Beitrag anzeigen
    @Shodan: Ich erkläre mich gern nochmal: Frauen menstruieren. Tampons sind essentiell für die Eindämmung der Menstruation. Daraus folgt: Tampons werden von Frauen benötigt. Männer menstruieren nicht, brauchen daher keine Tampons. Ergo: Tampons werden NUR von Frauen benötigt.
    https://www.youtube.com/watch?v=GryQiamGxpY&t=76
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    Geändert von Shodan (02.09.18 um 01:14 Uhr) Grund: Der Video-Tag übernimmt die Zeitmarkierung nicht?
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  13. #38
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Zitat Zitat von Metal_Warrior Beitrag anzeigen
    Knicken wir die Annahme, dass die Märchensteuer essentielle Notwendigkeiten geringer beaufschlagt, bricht die Argumentationskette mittendrin ab. Ist soweit klar.

    Kann man das so unterschreiben?
    Ich unterschreibe gerne, dass eine falsche Argumentation unter Verwendung falscher Tatsachen verwendet wurde.
    Klopapier dürfte jeder benötigen. Dass hier ein Steuervorteil für Tampons und Binden verlangt wird, weil Männer diese nicht benötigen ist Dafuq. Insbesondere, wo in einer Ablehnung dieser steuerlichen Bevorzugung eine verfassungswidrige Diskriminierung gesehen wird.

  14. #39
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    @Shodan: Und ich hab sogar auswendig die richtige Stelle zitieren können, bevor ich auf den Link geklickt hab. Wir zwei verstehen uns
    Für diesen Beitrag bedankt sich Shodan
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  15. #40
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Der Rat der Männer ist sich einig geworden und hat beschlossen:

    - Wir stimmen der Versammlung der Frauen zu, dass Tampons und Binden zu den essentiellen Gütern gehören.
    - Der aktuelle Steuersatz auf Tampons und Binden ist keine Diskriminierung, denn das Umsatzsteuergesetz ist dafuq.
    - Wir fordern eine Reform des Umsatzsteuergesetzes, damit alle essentiellen Güter mit dem ermäßigten Satz besteuert werden.
    - Eine kurzfristige Änderung betreffs Tampons und Binden ist akzeptabel, wenn dies nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer gilt.

    Das kann dann so an die Versammlung der Frauen zurückgehen.



    Irgend ein Spaßvogel hat an den Beschluss ein Dokument angetackert. Darin wird gefordert, die Versammlung der Frauen solle sich emanzipieren und die Ketten der eristrischen Dialektik abwerfen, indem sie gegen unsachliche Argumentationen der feministischen Bewegung vorgeht. Außerdem wird der Versammlung der Frauen vorgeworfen Spalter zu sein. Das Dokument verwendet nicht das offizielle diskordische Dokumentennummerierungssystem und wurde wahrscheinlich nie vom Rat akzeptiert.
    Well done you noticed my fake Signature - Shodan
    Geändert von Shodan (03.09.18 um 00:55 Uhr) Grund: this is fun

  16. #41
    肉まん Avatar von nik
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Gerade dachte ich, dass das Gehirn faszinierend ist. Dann ist mir aufgefallen, dass das Gehirn selbst das gedacht hat. Arroganter Fleischklumpen.

    Verallgemeinerung ist die Philosophie der Primitiven

  17. #42
    Dr. Zyn. Avatar von Novgorod
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Zitat Zitat von Shodan Beitrag anzeigen
    - Eine kurzfristige Änderung betreffs Tampons und Binden ist akzeptabel, wenn dies nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer gilt.
    genau, männer kriegen ja schließlich schon ihr bier billiger besteuert! aber wann kommen endlich die steuersenkungen auf BHs und krawatten??

  18. #43
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    Avatar von Flip
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    So richtig Dafuq hoch Unendlich wir die ganze Sache ja dadurch, daß eine Ungleichbehandlung und Diskriminierung ja angeblich deshalb stattfinden würde, weil die zugrundeliegende körperliche ein Alleinstellungsmerkmal darstellen soll.

  19. #44
    ★★★★☆ (Kasparski) Avatar von Jester
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Nö, Dafuq wird das aus einem ganz anderen Grund.

    Durchschnittlich benötigt eine Frau per Definition 12 Tampons bzw. Binden pro Monat.
    Binden kosten üblicherweise zwischen 13 (Billigprodukt Naty) und 21 Ct (Markenprodukt Always).
    Tampons kosten üblicherweise zwischen 5 (Billigprodukt Elkos) und 27 Ct pro Stück (Markenprodukt Tampax).

    Das macht also zwischen 0,60 und 3,24 € im Monat.
    Die darin enthaltene Mehrwertsteuer beträgt monatlich also zwischen 10 und 64 Ct.

    Wir reden also über ein monatliches Delta - sprich die Diskussionsgrundlage - von 5 bis 32 Ct.

    Liebe Initiator*innen, ich verstehe ja, dass das eine prinzipiell berechtigte Forderung ist, aber mal im Ernst: echt jetzt? Doch wohl nicht wegen der immensen Summen, die hier genderunspezifisch abgedrückt werden müssen, oder?

    Und mal als Gegenbetrachtung: Rasierklingen (zugehörige Kosmetika lasse ich mal weg. Und ja, ich zumindest muss mein Gesicht rasieren. Und nein, Intimrasur hat damit überhaupt nichts zu tun, die ist weder geschlechterabhängig, noch mandatorisch).

    Typischer Bedarf pro Monat sind 4. Eine kostet zwischen 0,95 und 1,55 €, macht also monatlich 3,80 bis 6,20 €.
    Enthaltene Mehrwertsteuer ist also im Monat zwischen 61 und 99 Ct.

    Das sind doch Themen, die die Welt bewegen.
    Die Welt ist grau. Und bunt!

  20. #45
    A.C.I.D

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    Avatar von Seedy
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    @Jester:
    Typischer Bedarf für Klingen sind zwar 4, aber sein wir mal ehrlich, die letzte im Pack hält in der Regel bis zu nem halben Jahr.
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  21. #46
    Toter Troll Avatar von Trolling Stone
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Ich benutze einen Rasierhobel, und nicht jeden Tag. Klinge wechsle ich alle 2 Rasuren, 100 kosteten 10 Euro und habe nach einem Jahr nicht mal die Hälfte verbraucht.
    Rasierschaum schlage ich mir ebenfalls selber auf.

    Effektiver und sehr günstig.

    Tägliche News der Kryptowelt
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  22. #47
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Die Geschichte der Menstruation ist eine Geschichte voller Mißverständnisse.
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  23. #48
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen. Aber Binden und Tampons sind nicht essentiell. Die Damen menstruieren seit ca. 300.000 Jahren auch so, in sehr vielen Ländern bis heute. Deshalb ist die Diskussion über Medikamente auch überflüssig, da zumindest die GKV ohne staatliche Zuschüsse nicht hinkommt.

    Zitat Zitat von BMG
    Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) finanziert sich durch Beiträge und einen jährlichen Bundeszuschuss sowie sonstige Einnahmen.
    https://www.bundesgesundheitsministe...erung-gkv.html

  24. #49
    As expected Avatar von Levron
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    Re: Dafuq

    Zitat Zitat von Trolling Stone Beitrag anzeigen
    @Flipp:

    Finde ich nicht wirklich "Dafuq", sondern sogar richtig, dass dies gefordert wird.
    Andere Frage: Wieso werden Kondome auf diversen Veranstaltungen kostenlos verteilt aber Tampons und Binden nicht?
    Weil Tampons nicht zum verhüten geeignet sind und auch nicht vor diversen Krankheiten schützen?

  25. #50
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    Re: Damenbinden oder die Ungleichbehandlung von Hygienartiklel bei der Mehrwertsteuer

    In sehr vielen Ländern müssen Frauen diese eine Woche im Monat auch außerhalb des Zuhauses vor sich hinbluten.

    Schulbesuch, arbeiten gehen, überhaupt irgendwo blutend hinzugehen: kannste vergessen.
    Und dann zu sagen, dass Frauen schon seit 300.000 Jahren keine Tampons oder Binden brauchen ist dreist.
    Zumal die Lebenserwartung irgendwo zwischen 30 und 35 Jahren lag und die Frauen die meiste Zeit davon schwanger waren oder gestillt haben.
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