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Thema: Reisebericht Philippinen (laufend)

  1. #1

    Reisebericht Philippinen (laufend)

    Hallo zusammen,
    wie schon angekündigt möchte ich hier mal meine Erfahrung mit den Philippinen teilen.
    Die Liebe hat mich in das Land geführt und so war es natürlich klar, dass ich mich da nun öfters blicken lassen muss (Bevor es im Dezember one-way dort hin geht)

    Termine:

    Februar 2018: Done
    Mai: Coming
    Juli/August: Coming
    Dezember: Coming



    Februar 2018 / Emirates -> Frankfurt -> Manila

    Mein erstes Mal auf dem Weg Richtung Philippinen. Freundin und ich entsprechend aufgeregt und es sollte, nach einigen Tagen Manila - nach Puerto Galera (Mindoro) gehen.

    Geflogen wurde mit Emirates (über Dubai) und gebucht alles über Airbnb und Booking(.)com.

    Ankunft am Ninoy Aquino International Airport - Terminal 3. Danach wurde das Gepäck in die 800 Meter entfernte Condo-Anlage Palm Tree Villas gebracht und es ging weiter ins Vikings (Büffet mit allem (ja, alles) was das Herz begehrt. Bilder habe ich leider keine, ich war nach all den Stunden im Flug und der Aufregung etwas im Arsch


    So sieht es vom Condo aus (24h Security, Pool, Gym und Zutritt nur für hinterlegte Personen)




    Als ich dann morgens um 7 wach wurde, roch es schon lecker und meine holde Dame hat Chop-Suey zum Frühstück gemacht:




    Ihre Schwester hat zusätzlich eine leckere lokale Spezialität (gebacken?) Es nennt sich Ube Halaya. Ich kann noch immer nicht sagen, was genau es ist, aber es schmeckt köstlich!




    Nun gut, am nächsten Tag ging es dann erstmal in die Mall of Asia. Eines der größten Malls in Süd-Ost-Asien:



    Nach einigen Tagen habe ich mich wirklich in Manila verliebt. Klar, die Gegensätze zu Arm und Reich sind enorm, aber nirgendwo sonst habe ich so viele unterschiedliche (und immer freundliche und lächelnde) Menschen gesehen. Hier gefällts mir. Da will ich mehr von. Aber erstmal ging es nun in Richtung Puerto Galera.

    Mit dem Bus sind wir dann von Manila nach Batangas zum Hafen gefahren, wo es dann mit dem Boot nach Puerto Galera ging:



























    Dort haben wir dann Geschnorchelt, Island-Hopping, sind Jetski gefahren und haben Parasailing ausprobiert. Puerto Galera ist recht touristisch und es rennen viele Verkäufer herum, die einem schon recht gern auf den Sack gehen. Abe ein freundliches "Thank you, po" ohne Blickkontakt hilft dann gut weiter.

    Die Abreise war recht schwierig, da keine Boote fuhren. (Taifun sollte kommen). Wir sind dann 1.5 Stunden (!) mit dem Tricycle zum anderen Hafen getuckert, wo dann eine recht große Fähre (stark schaukelnd und wohl auch überladen) bereitstand uns uns zurück nach Batangas brachte. War lustig.


    Last but not least musste es dann irgendwann wieder nach Deutschland gehen, alle versuche, die Herzdame mitzunehmen, schlugen fehl




    Fazit: Tolles Land, tolle Stadt, tolle Menschen! Preise sind (für uns Europäer) meist spottbillig - dennoch sollte man einmal versuchen, wie ein local zu leben. Es lohnt sich und ermöglicht wesentlich tiefere Einblicke in die Kultur

    PS: Ja, mein Nickname in Verbindung mit dem Urlaubsziel ist nunja, zum schmunzeln. Aber sei's drum - ich komme wieder! (In 6 Tagen geht los)

  2. #2

    Re: Reisebericht Philippinen (laufend)

    Schöner Bericht - wenn Du nach Cebu-City fährst gib Bescheid - ich wohn ja hier !

    Du hast allerdings die Philippinen noch nicht wirklich erLEBT - Manila ist ein Moloch und Puerto Galerta ein Touristenort.
    Mach Dir den Spass und fahr mit Deiner Freundin zu ihren Eltern in die Provinz - 1 Nacht reicht - besser ist aber ne Woche.
    DANN weist Du was es bedeutet die Philippinen zu kennen - aber WARNUNG - sowas "überlebt" nicht jeder - LACH

    Ich bin gerade letzte Woche durch die Provinz gefahren (Mitsubishi Montero Sport 4x2) - das Dashcamvideo zeigt da auch schön wie die "Strassen" in der Provinz sind - es war gottseidank trocken - bei REGEN wäre ich an den unbefestigten Teilstücken auch nicht weitergefahren - nicht ohne ALLRAD !
    https://www.youtube.com/watch?v=v28EJpruqEY&t=127s
    Für diesen Beitrag bedankt sich MSX

  3. #3
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    Avatar von RedlightX
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    Re: Reisebericht Philippinen (laufend)

    Cebu ist im August dran und in der Provinz (naja, Cainta) waren wir auch
    Ist anders, aber dennoch schön. Klar, vieles ist anders. Nicht nur die Mentalität, sondern auch die Lebensumstände - aber ich bin da relativ schmerzfrei. Ich denke, man muss sich einfach nur ohne Vorurteile drauf einlassen

  4. #4
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    Re: Reisebericht Philippinen (laufend)

    Ube Halaya scheint nach meinen recherchen eher irgenwas zwischen Pürree und Pudding zu sein als Kuchen.
    Wichtig: Warum die Installation von Win XP ein Linuxproblem ist.

    Autos töten keine Menschen, sie beschützen sie, vor Menschen mit kleineren Autos.

  5. #5

    Re: Reisebericht Philippinen (laufend)

    UBE wird aus dieser Wurzel hergestellt, das ist eine Art Süsskartoffel: https://en.wikipedia.org/wiki/Dioscorea_alata
    Mir persönlich schmeckt das Zeug zu fad

  6. #6
    Warp drölf

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    Re: Reisebericht Philippinen (laufend)

    Zitat Zitat von Goetz-Expat Beitrag anzeigen
    https://www.youtube.com/watch?v=v28EJpruqEY&t=127s
    Erinnert mich doch stark an Österreich

    Haben ja geile Kombinationen dort. Spaghetti mit Pizza und Cheesetoast?

    Schöne Landschaft!
    »Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch« Orson Welles

    „Eine Gestalt von seltenem Ebenmaß“

  7. #7
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    Re: Reisebericht Philippinen (laufend)

    Was das Essen angeht - Ja. Gut, in Puerto Galera habe ich vorwiegend "Westlich" gespeist. Einmal gab es was lokales, aber in der Nacht war mir dann abwechselnd heiß und kalt. Ich dachte, ich werde zwei Tage später am Strand bestattet. Zum Glück hat sich die Freundin dann rührend um mich gekümmert. Ob es nun wirklich an dem Essen gelegen hat, weiß ich natürlich nicht.

    Wenn ich schon dabei bin:

    Eines Abends habe ich die Dame zur Arbeit gebracht (NAIA Airport) und auf dem Weg dorthin sagte sie "Merk dir den weg. Mach meinetwegen Fotos und verlauf dich nicht."
    - Nein. Verlaufen? Ich? Also bitte

    Ich habe mich verlaufen. Plötzlich war es dunkel, ich war der einzige weiße und als einziger zwei Köpfe größer, als der Durchschnitt
    Angst hatte ich natürlich keine. Im Gegenteil. Ich habe mich schon lange nicht mehr so sicher gefühlt wie in Pasay. Überall Security (teils schwer bewaffnet) und Polizei. Letzte hab ich dann nach dem Weg gefragt und habe freundlich den Weg erklärt bekommen. In der Wohnung angekommen (WLAN) kamen dann direkt 10 besorgte Nachrichten, wo zur Hölle ich stecke

    Edit 2: In 4 Tagen gehts endlich wieder los. Diesmal mit Kuwait Airways. Muttern schickt mir einen Geburtstagskuchen von Norddeutschland in den Südwesten und ich nehme den im Koffer mit nach Manila. Drückt mir die Daumen
    Geändert von RedlightX (14.05.18 um 20:44 Uhr)

  8. #8

    Re: Reisebericht Philippinen (laufend)

    Thema Essen:
    Generell wird hier alles zu Tode frittiert. Richtig kochen und braten hat die normale philippinische Frau nie gelernt - die lernen es von der Mutter die es auch nicht wirklich kann.
    ÖL kommt 2cm hoch in die Pfanne, dann heiss machen und das Fleisch rein - für 10 Minuten brutzeln lassen - fertig - das Ergebnis ist dann kein zart gebratenes Kotlett sondern eine Schuhsohle die nach Fleisch schmeckt.

    Essen wird gekocht und steht dann abgedeckt auf dem Tisch - wobei abgedeckt eben nur ein Teller ist - aber trotzdem finden Ameisen und Fliegen den Weg hinein. Philippinos essen immer und ständig - das Essen steht generell bei 30+ Grad auf dem Tisch - bevor ein Philippino "isst" riecht er aber dran ob es noch frisch ist - zu 90% ist es das aber und es wird gegessen - auch wenn es schon den halben Tag bei 30 Grad auf dem Tisch stand. Kühlschränke sind hier Luxus !

    BBQ und Carenderias sind hier die Strassenrestaurants - BBQ ist "gegrillt" - Holzkohle und dann grillen bis es dunkel genug ist - Gesund ist sicher anders, aber es schmeckt und sterben müssen wir eh alle irgendwann.
    Hier wird auch alles verwertet - meine Freundin isst zB sehr gerne die gegrillten Hühnerdärme (schmecken wie Nieren), Hühnerfüsse und Hühnerköpfe - ja alles wird gegrillt und gegessen - der Mensch ist von Natur aus eben ein ALLESFRESSER !

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