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Thema: AdBlock Plus: Axel Springer scheitert vor dem BGH

  1. #26

    Re: AdBlock Plus: Axel Springer scheitert vor dem BGH

    @Novgorod:
    Nur 15 Prozent aller User haben Geld für journalistische Inhalte ausgegeben. Die weit überwiegende Mehrheit tut es also nicht.
    http://universal-code.de/2018/04/13/...drigem-niveau/

    Für Unterhaltung wie Netflix oder Spotify zahlen die Leute gerne. Aber Journalismus ist halt schwieriger. Du weißt im Vorfeld nicht, wie gut die Qualität ist, Nachrichten kriegst du sowieso überall kostenlos etc. Und guter Journalismus kostet meist auch recht viel Geld.

    Netflix-Vergleiche sind sinnlos:
    Auf der anderen Seite ließe sich dagegen halten, dass es vermutlich unfair ist, Anbieter wie „Netflix“ und Journalismus-Angebote in einen Topf zu schmeißen. Man vergleicht ja auch nicht Kinoumsätze mit denen eines Verlags. Und wenn man es machen würde, wäre es weitgehend sinnlos.
    "Tyranny is not terrifying; what is really scary is submission, silence, and even praise for tyranny." - Liu Xiaobo

  2. #27
    Dr. Zyn. Avatar von Novgorod
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    Re: AdBlock Plus: Axel Springer scheitert vor dem BGH

    Zitat Zitat von Dieter85 Beitrag anzeigen
    Nachrichten kriegst du sowieso überall kostenlos etc. Und guter Journalismus kostet meist auch recht viel Geld.
    ahm, ein bisschen paradox, oder? vielleicht liegt ja genau da die wurzel des problems bzw. das missverständnis über den "wert" eines angebots.. den wert bestimmt doch der markt, also angebot und nachfrage, und die deppen von der FDP wollte ich schon immer mal ernst nehmen ..

    kostenlose angebote gibt es auch im TV seit den 80ern, und das trotz konkurrenz von der GEZ, die unendlich tiefe taschen hat und keine aktionäre glücklich machen muss.. und dennoch bietet netflix offenbar genug mehrwert gegenüber "gratis", dass so viele trotz kostenloser konkurrenz echtes geld dafür bezahlen..

    meinetwegen kann der vergleich zwischen news und unterhaltung hinken (aber was sind denn massen-news, wenn nicht unterhaltung!?), aber markt ist nunmal markt und offenbar machen es die einen richtig und die anderen falsch .. wenn 15% der user bereit sind, geld dafür auszugeben, dann klingt das für mich nach einem riesigen markt und außer-GEZliches pay-tv hat einen ähnlichen anteil.. jedenfalls wird das (technisch und juristisch unmögliche) verbot von adblockern nichts an der zahl der user ändern, die bereit sind zu zahlen, allenfalls wird dadurch nur die gesamte userbasis kleiner, wenn leute ausgesperrt werden..
    Eine RTL-Transe weniger

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