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Thema: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

  1. #26

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Um mal ganz pedantisch zu werden, heißt Retro ja eigentlich, dass etwas modernes nach einer älteren Ästhetik strebt - retrospektiv eben. Alte Konsolen wurden nicht gemacht um alt zu sein, sie sind halt nur alt geworden, wären dann halt einfach nur "Old School", während Retro z.B. eher die aktuellen Trends in der Indie-Szene beschreibt. Shovel Knight ist Retro, weil es Old School imitiert. Megaman hingegen ist schlichtweg Old School. Retro ist eine Intention, nicht ein Alter.

    Es sei denn natürlich, man fasst Retro als Kurzform von Retro-Gaming auf, und meint damit die Tätigkeit, bewusst nur ältere Konsolen zu spielen. Aber wer würde schon in einem Internetforum im Jahre 2018 so sehr der Vergangenheit nachhängen? :uglysad:

  2. #27

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von Gluehwuermchen Beitrag anzeigen
    Huhu.

    Für mich persönlich ist in etwa die Phase erreicht, in der Cube / PS2 / erste X-Box in der Retrozone sind. Kann das aber nicht wirklich an einer Jahreszahl festmachen. Ist für mich eher so ein Gefühl und wird mit jeder Generation auch schwammiger, da ich jede Generation "bewusster" erlebe. Zu NES Zeiten habe ich die Spiele nach Cover ausgewählt, zu SNES Zeiten fing es dann mit Fachzeitschriften an. Dann kam die Phase, in der Internetaustausch + Fachzeitschriften Standard war und ab da wird es auch schwierig für mich "retro" zu definieren.
    Das finde ich auch, ist verdammt schwer, auch nur eine Grenze zu ziehen. Darum ist es ja so ein schönes Diskussionsthema, weil es einfach kein klares Ergebnis gibt.
    Zitat Zitat von Gluehwuermchen Beitrag anzeigen
    Bei der Wii tu ich mich z.B. besonders schwer, weil ich die Konsole an sich fast gar nicht miterlebt habe. Da war ich total im PC Gaming versunken.
    PC habe ich in Etwa 1993 intensiv angefangen, und die nächste Konsole war dann eine PS3 Slim, also schon mitten in deren Lebenszyklus. Bei PC ist es ja noch viel schwerer, weil es keine klaren Generationen gibt.
    Zitat Zitat von PerfectGreen Beitrag anzeigen
    Um mal ganz pedantisch zu werden, heißt Retro ja eigentlich, dass etwas modernes nach einer älteren Ästhetik strebt - retrospektiv eben. Alte Konsolen wurden nicht gemacht um alt zu sein, sie sind halt nur alt geworden, wären dann halt einfach nur "Old School", während Retro z.B. eher die aktuellen Trends in der Indie-Szene beschreibt. Shovel Knight ist Retro, weil es Old School imitiert. Megaman hingegen ist schlichtweg Old School. Retro ist eine Intention, nicht ein Alter.

    Es sei denn natürlich, man fasst Retro als Kurzform von Retro-Gaming auf, und meint damit die Tätigkeit, bewusst nur ältere Konsolen zu spielen. Aber wer würde schon in einem Internetforum im Jahre 2018 so sehr der Vergangenheit nachhängen? :uglysad:
    Dann machen wir es für die Pedanten und sagen, was würdest Du als Retro empfinden, wenn jemand Dir sagen würde, er spiele auf Konsole ABC.

    Btw., jetzt ist GIGA wohl schon retro...

  3. #28

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von ElPolloDelDiablo Beitrag anzeigen
    Dann machen wir es für die Pedanten und sagen, was würdest Du als Retro empfinden, wenn jemand Dir sagen würde, er spiele auf Konsole ABC.
    Joah, und da bleibe ich bei ~2000 als Grenze, auch wenn es langsam aufwärts schleicht.
    Wobei ich rein vom Gefühl her es leichter fände, eine PS2 als "Retro-Konsole" zu bezeichnen, nicht aber einen PS2-Spieler als "Retro-Gamer". Aber bei "Retro-Gamer" habe ich auch immer dieses Bild vor Augen, also ist das wohl auch wieder eine dieser persönlichen Ansichtssachen.

    Btw., jetzt ist GIGA wohl schon retro...
    Ja, darauf wollte ich ein klein wenig hinaus mit meinem zweiten Absatz.

  4. #29

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von PerfectGreen Beitrag anzeigen
    Joah, und da bleibe ich bei ~2000 als Grenze, auch wenn es langsam aufwärts schleicht.
    Wobei ich rein vom Gefühl her es leichter fände, eine PS2 als "Retro-Konsole" zu bezeichnen, nicht aber einen PS2-Spieler als "Retro-Gamer". Aber bei "Retro-Gamer" habe ich auch immer dieses Bild vor Augen, also ist das wohl auch wieder eine dieser persönlichen Ansichtssachen.
    Komm, bei dem Wort "Gamer" hat man uns beide auch nicht gerade vor Augen, da denken wohl die meisten eher an den vierzehnjährigen Counterstrike-Spieler, der unsägliche Sachen über die Mütter der Mitspieler sagt.

    Zitat Zitat von PerfectGreen Beitrag anzeigen
    Ja, darauf wollte ich ein klein wenig hinaus mit meinem zweiten Absatz.
    Ah komm, das Giga-Forum war vor zehn Jahren noch gut, aber die letzten Jahre waren eh schon traurig. Wenn diese Clickbait-Schmierfinken, die da die Artikel zusammenklauen, das Forum nicht am Leben halten können, dann ist es besser so. Wir haben das, was das Forum gut gemacht hat, selbst gemacht, jetzt sind wir hier in einer viel aktiveren Community, und können hier mitgestalten.

  5. #30
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    Avatar von El Pollo Diablo
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von ElPolloDelDiablo Beitrag anzeigen
    Komm, bei dem Wort "Gamer" hat man uns beide auch nicht gerade vor Augen, da denken wohl die meisten eher an den vierzehnjährigen Counterstrike-Spieler, der unsägliche Sachen über die Mütter der Mitspieler sagt.
    Ersetze Counter-Strike durch Call of Duty und es passt.

  6. #31
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    Avatar von cavin
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Schön dass die ehemaligen GIGA-User den momentan etwas verstaubten Konsolenbereich mit neuem Leben füllen herzlich Willkommen auch an dieser Stelle!

    BTT Retro: für mich ist bei Konsolen alles vor PS1/N64/Saturn retro, wobe ich bei PC-Spielen wie den LucasArts Klassikern auch gern von retro spreche. Alles, was mich mit Nostalgie an die guten alten Zeiten in meiner Kindheit (oder auch vor meiner Zeit ) erinnert. Zum Glück gibt es Konsolen wie die Nintendo Wii, welche per Emulatoren das Retro-Feeling sehr nahe bringen (bis auf die Hardware natürlich). Jedem Retro-Fan kann ich übrigens die etwas teure aber dennoch lohnenswerte Zeitschrift Retro-Gamer ans Herz legen. Habe ich abonniert, wobei wohl auch PDFs im Internet kursieren.
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  7. #32

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von El Pollo Diablo Beitrag anzeigen
    Ersetze Counter-Strike durch Call of Duty und es passt.
    Von mir aus.

    Counter Strike ist wohl nicht mehr so in, was?
    Zitat Zitat von cavin Beitrag anzeigen
    Schön dass die ehemaligen GIGA-User den momentan etwas verstaubten Konsolenbereich mit neuem Leben füllen herzlich Willkommen auch an dieser Stelle!
    Das war bei Giga fast der einzige Bereich, der noch etwas Leben hatte. Diesen Thread nämlich.

    Zitat Zitat von cavin Beitrag anzeigen
    BTT Retro: für mich ist bei Konsolen alles vor PS1/N64/Saturn retro, wobe ich bei PC-Spielen wie den LucasArts Klassikern auch gern von retro spreche. Alles, was mich mit Nostalgie an die guten alten Zeiten in meiner Kindheit (oder auch vor meiner Zeit ) erinnert. Zum Glück gibt es Konsolen wie die Nintendo Wii, welche per Emulatoren das Retro-Feeling sehr nahe bringen (bis auf die Hardware natürlich). Jedem Retro-Fan kann ich übrigens die etwas teure aber dennoch lohnenswerte Zeitschrift Retro-Gamer ans Herz legen. Habe ich abonniert, wobei wohl auch PDFs im Internet kursieren.
    Du wirst hier zwei Lucas Arts-Fans finden.

    Vielen Dank für den Tipp mit der Zeitschrift.
    Für diesen Beitrag bedankt sich cavin

  8. #33
    [¤.¤] Avatar von Spacehoshi
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Eine Konsole ist für mich dann Retro, sobald eine Mini-Version von Ihr auf dem Markt erscheint.
    Für diesen Beitrag bedankt sich cavin

  9. #34
    Mitglied Avatar von Erz
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von El Pollo Diablo Beitrag anzeigen
    C:S? Zu viele Abkürzungen, da komm ich nicht mehr mit.

    Ansonsten, ja Counter-Strike geht immer noch gut nach all den Jahren.
    CS:GO steht für Counter Strike: Global Offensive – dem aktuellsten CS-Ableger.
    PUBG wiederum steht für Player Unknown BattleGrounds und ist ein competitive COOP-Survival-Shooter: dabei werden ca. 10-20 Teams zu je 4 Mann (glaube ich) auf einer Map via Flugzeug abgeworfen, wobei die Map ungefähr die Größe von Cuba oder so ähnlich hat. Dort müssen sich die Teams mit Ressourcen wie Waffen (Pistolen, Gewehren, etc.), panzernder Schutzkleidung, Medikits und letzten Endes auch Fahrzeugen eindecken – wobei das auch nicht immer so einfach zugänglich ist, denn die anderen Teams versuchen dasselbe und die Ausrüstung ist zufällig und wohl auch asymmetrisch verteilt. Zumindest habe ich es so verstanden.
    Am 20. November 2017 hat ran esports das PUBG-Turnier von Oakland neben bzw. parallel zu CS:GO live auf Pro 7 Maxx übertragen. Daher weiß ich das.

    So wie ich es verstanden habe, befindet sich zu Beginn einer Spiel-Session in einem gewissen Umkreis um die Landmasse die Todeszone (eine strahlenverseuchte Zone oder so): tritt man in diese Todeszone ein, nimmt man permanent Schaden, bis man die Zone wieder verlässt oder man stirbt.
    Zu Beginn ist die habitable Zone sehr freizügig ausgelegt, weswegen man anfangs sogar ins Wasser flüchten kann (das, was ich gesehen habe, spielte auf einer Insel mit ca. 50% Natur, 50% verlassene Gebäude bzw. Siedlungen). Mit der Zeit, so eine einzelne Session dauert gerne mal 1-2 Stunden oder so, schrumpft die habitable Zone. Das hat zur Folge, dass die ganzen Teams irgendwie in die habitable Zone (in der Mitte der Landkarte) flüchten müssen und das heißt, sie können sich auf Dauer nicht mehr aus dem Weg gehen.
    Die habitable Zone kann bis auf einen Radius von vielleicht 10-20 m zusammenschrumpfen. Das konnte man da schon sehen. Ich weiß allerdings nicht, ob durch das Zusammenschrumpfen letztendlich auch eine Entscheidung erzwungen werden kann.

    Ich fand’s jedenfalls interessant und hätte davon gerne mehr gesehen. Ran Esport übeträgt ja jetzt auch regelmäßig CS:GO und das ein- oder andere moba-Turnier bzw. –runde. PUBG würde mich persönlich da mehr interessieren.
    Das mag auch daran liegen, dass PUBG nicht zwangsläufig bedeutet, man soll seinen Gegner vernichten. Das hat auch die Live-Übertragung gezeigt, am besten hat man so wenig Feindkontakt, wie es nur irgendwie geht. Am Ende hat der Letzte eines Teams gewonnen, der sich einen Großteil der Zeit (weil in der Unterzahl) im Gras versteckt hatte xD


    Was Retro betrifft:

    Ich sehe das ähnlich wie PerfectGreen: Retro beginnt für mich irgendwo um 1-2 Konsolengenerationen hinter der Aktuellsten. Aber ebenso wie Green ist der Übergang nicht genau definiert, sondern ziemlich fließend.

    Retro ist für mich allerdings auch nichts negatives: es gibt sehr viele alte Videospiele, die einen ganz besonderen Charme gerade wegen ihrer Spielmechaniken und ihrer Grafik haben.

    Ich persönlich betrachte allerdings die Spiele mit ihren Features auch ganz gerne zu dem Zeitpunkt, wo sie auf den Markt kamen. Meiner Meinung nach müssen SNES-Spiele auch gar nicht den Anspruch der heutigen Zeit erfüllen. Sie können, aber sie müssen es nicht.
    Von aktuellen Spielen wiederum erwarte ich mehr. Ist ja auch irgendwo logisch, denn zum Einen ist es Aufgabe der Spieleentwickler/Publisher, nach neuen Ideen/Konzepten zu suchen oder/und alte Ideen/Konzepte so gut es geht in das Spiel einzubauen. Irgendwo wollen diese Unternehmen ja auch den Vollpreis für ihre Spiele ausgezahlt haben und versuchen ja auch auf der anderen Seite, uns alte Konzepte immer wieder als neu zu verkaufen.
    Und gerade bei RPGs sehe ich halt, dass man da zu gerne verkackeiert wird. Gerade die Trends der letzten Jahre im Hinblick auf RPGs haben mich überhaupt nicht überzeugt. Da greife ich tatsächlich lieber auf die Retrospiele zurück und da fällt mir sogar ein Paradebeispiel ein: Xenogears!

    Warum? Weil ich Xenosaga und Xenoblade Chronicles noch vor Xenogears durchgespielt hatte. Xenogears hatte ich erst 2015 nachgeholt. Und ich persönlich fand es grandios. Ich liebe die Story, die Grafik, das Kampfsystem, die Hintergrundmusik. Für mich teilt es sich ein Podest mit Spielen wie Lufia, Suikoden 2 oder Chronotrigger oder auch *hust* FFVII.

    Save Points sind ja auch so ein Diskussions-Thema, wo man sich streiten kann, sind Save Points in Videospielen altbacken (im Sinne von Retro) oder ist es nicht etwas zuuuu vorteilhaft, überall zu jeder Zeit speichern zu können.
    Ein Spiel hat ja irgendwo die Aufgabe, einem Stolpersteine in den Weg zu legen. Mit diesen Stolpersteinen soll man sich messen. Gerade bei RPGs ist das ein fundamentales Konzept. Bei Jump’n Runs z. B. dann wieder etwas weniger.

    Gerade wenn jetzt ein RPGler (= Ich) mit nem „Jump’n Runnler“ (= Perfect Green xD) über dieses Thema diskutieren, können die Meinungen stark auseinander gehen, weil da die Spielkultur irgendwie stark variiert: ein RPGler grindet, löst Nebenquests und versucht dadurch etwas zu wachsen, um dann in der Regel die nächste Hürde nehmen zu können. Das ist irgendwo das Prinzip von nem RPG. Heißt: RPGs sind nicht so wirklich darauf angelegt, sie in Speedruns durchzuspielen, auch wenn das im Prinzip auch geht – sofern man die ganzen Macken/Schwächen eines RPGs perfekt ausgelotet hat und das abrufen kann.

    Jump’n Runs sind im klassischen Sinne nicht darauf angelegt, dass man grindet und Charaktere fördert, auf dass sie stärker und mächtiger und dadurch überlebensfähiger werden. Dementsprechend waren/sind die klassischen Jump’n Runs auch ziemlich harte Kost, weil sie eben keinen einzigen Fehler verzeihen und man schnell wieder komplett am Anfang beginnen muss/musste.
    Ich hatte vor einiger Zeit Drill Dozer für den GBA via Emu durchgespielt. Ohne Emu mit Quicksaves hätte ich es nie im Leben geschafft. Ab einem gewissen Punkt im Spiel wird Drill Dozer so bockschwer von den Endgegnern her (siehe Link)



    Diesen Boss… ohne Quicksaves hätte ich den nie geschafft. Im Video sieht der Boss um Längen einfacher aus als er es ist und es sieht schon nicht so einfach aus. Wenn ich mir jetzt das Video ansehe, kann ich noch nicht einmal sagen, wie sich der Typ in der Luft stehend hält. Entweder gibst du verzögert Schub oder du fällst. Sich stehend halten geht eigentlich gar nicht. Oder zumindest wüsste ich nicht wie. Aber es ist auch schon ne Weile her.
    Ein geiles Spiel ist es trotzdem. Green würde es wohl lieben (wenn er es nicht sogar in irgendeinem Tresor zur Sicherheitsaufbewahrung regelmäßigt verstaut – so im Nachtschränkchen neben seinem Bett xD)

    Bei dem Spiel hätte ich mir als RPGler definitiv dutzendweise Save Points (wobei das Spiel für ein Jump’n Run auch relativ viele hat) gewünscht, allein damit ich die Bosse unbegrenzt oft antesten kann. Aber ein Jump’n Runnler mag das dann vielleicht als zu lasch empfinden, ka.

    Ich persönlich habe jede Menge RPGs gespielt und ich finde Save Points sind, sofern sie gut gesetzt sind, up to date. Siehe Xenoblade Chronicles für die Wii – da fand ich es zu lasch gelöst.
    Ich will mich da nicht streiten, denn so eine Diskussion hatten wir ja schon einmal.

    Ich habe es nur als Beispiel in Bezug auf Retro in Sachen Spielfeatures/Spielmechaniken erwähnt.

    Ein anderes Beispiel fällt mir gerade in Bezug auf Watchdogs 2 ein: ich hasse das Waffen- bzw. Skillrad von Watchdogs 2! Meiner Meinung nach ist das von Teil 1 besser gelungen, denn in Teil 2 hat man nur einen einzigen Quick-Slot für Skills während man gut und gerne 10-20 Skills freischalten kann – und Watchdogs 2 ist ja relativ stark auf PvP getrimmt, d.h. da kann es schon mal auf zehntel Sekunden ankommen. Dementsprechend ist es ziemlich mühselig, dass Skill-Rad im Screen aufzumachen, um einen bestimmten Skill für den speziellen Moment anzuwählen.
    Ebenso kann es einem passieren, dass man unbeabsichtigt die Waffen wechselt (obwohl man immer nur 2 Waffen gleichzeitig mit sich herumschleppen kann) – was irgendwo teilweise lagg-bedingt ist und andererseits dann an der ungünstigen Doppelbelegung der Tasten liegt.
    Es mag atm bei mir aber auch an meinem zu schwachen Notebook liegen. Das ist auch ein Grund. Aber nicht der Einzige.

    In Watchdogs 1 sind die Flügeltasten (R1, R2, L1, L2) günstiger ausgenutzt: man klickt auf R1, was zur Folge hat, dass Steuerkreuz- bzw. D-Pad-artig das Menü für die Waffen, USVs & Co eingeblendet wird und man kann direkt auf links, rechts, hoch, runter Waffen/Items/Skills verteilen. Ich kann’s nicht so gut schildern. Ich kann nur sagen, es ist insgesamt erheblich günstiger.

    Trotz allem hat Watchdogs 1 auch einen erheblichen Fehler in Hinblick auf das Waffen- bzw. Skill- /Item-Rad, denn man musste alle Waffen, die man je eingesammelt bzw. gekauft hatte permanent mit sich herumschleppen. Es gibt mehrere Waffengruppen (Sniper-Rifle/Granatenwerfer, Shotgun, Sturmgewehr, Pistolen/MPs) und aus Platzgründen werden z. B. Sniper Rifle und Granatenwerfer zusammen auf einen Slot gepackt: sucht man ein bestimmtes Sniper-Rifle wie das Ende-Sniper Rifle, klickte man auf den Slot, wählte sich durch alle Sniper-Rifle UND Granatenwerfer und musste das Richtige auswählen. DAS war ziemlich unpraktisch.

    Watchdogs 2 macht das insofern besser, dass man nur 2 Waffen gleichzeitig mit sich herumschleppen kann. 2 Waffen aus 2 Waffengruppen ist aber gerade im PvP ziemlich dürftig z. B. wenn sich ein Camper auf der höchsten Plattform der Golden Gate Bridge in ca. 300 m Höhe verschanzt hat, um andere Spieler (die Kopfgeldjäger), die seiner Landkarte random zugeschaltet werden, einfach mal eben vom Spawnpunkt wegsnipen zu können. Klar, in der Regel hat man dann ohnehin so gut wie keine Chance, aber dann kommen die Waffen auch noch als Handicap dazu: viele Waffen überbrücken nicht mal eine Reichweite von 300 m und im „regulären PvP-Verlauf sind die Sniper Rifle, die so eine Distanz überbrücken können, soooo günstig, weil sie nur 1-2 Schuss im Magazin haben und der Lauf ingame derbe schwankt.
    Die Entwicklung, weniger Waffen mit herum zu schleppen war im Vergleich zu Teil 1, wo man überladen war, sinnvoll, aber es hätte schon ein bisschen mehr als 2 Waffen sein können. Es hätte dann immer noch funktioniert. 2 ist da, meiner Meinung nach, nicht die Lösung gewesen.

    ---

    Dieses Beispiel soll halt auch irgendwo verdeutlichen, das für mich der direkte Vergleich durchaus eine Rolle spielt, sofern dieser Vergleich sinnvoll und irgendwo logisch nachzuvollziehen ist. Für mich sind diese Vergleiche wichtiger als die Terminologie „was ist Retro und was nicht“. Für mich kommt eher die Frage auf „was ist sinnvoll und was nicht“ bzw. was passt auch zu dem Charme eines Spieles – denn z. B. RPGs oder Action-Adventures leben ja gerade auch vom besonderen Charme: selbst ein lasches RPG kann sehr beliebt sein, weil es einerseits leicht zu händeln ist und andererseits tolle Charaktere und eine gute bis grandiose Story beherbergt.

    Dementsprechend ist für mich ein RPG auch nicht Retro, weil der Trend zu Schlauch-RPGs wie Dark Souls geht. Ich kann z. B. Dark Souls nur wenig abgewinnen. Das liegt sogar weniger am Schwierigkeitsgrad, sondern mehr am Design: ich mag es nämlich nicht so düster, denn da fühle ich mich zu unwohl. Skyrim war mir insgesamt auch zu düster. Was aus meiner Sicht für Skyrim dann letzten Endes trotz allem sprach, war die Tatsache, dass die Welt und ihre Geschichte immens ist. Obwohl es in Skyrim praktisch keinen positiv abschließenden Handlungsstrang gibt, wo mal ein Quest-Charakter nicht stirbt (oder schlimmer: verflucht und verdammt wird) sind die Geschichten und der Welt-Eindruck von Skyrim bzw. the Elder Scrolls faszinierend. Z. B. habe ich mal in Skyrim ein Buch gefunden, wo Boethiah mit Sheogorath klären wollte, welcher der mächtigere daedrische Prinz sein sollte. Sheogorath – der Prinz des Wahnsinns, den kann man ja auch in einem anderen Nebenquest treffen und von ihm den Jabbawacky erhalten. Im Prinzip ist das der Wettstreit zwischen Wahnsinnigen und Widerling.
    Bei diesem Wettstreit macht wohl Boethiah den Vorschlag, dass sie beide je einen Champion in den Ring schicken – wessen Champion überlebt, ist der Sieger. Boethiah macht einen Muskelkoloss oder so zu seinem Champion. Sheogorath – halb wahnsinnig und irgendwie desinteressiert – schickt einen kleinen Singvogel in den Ring. Boethiah fühlt sich siegessicher, denn er hält ja Sheogorath ohnehin für unzurechnungsfähig.
    Der Kampf beginnt: Der Koloss nimmt sich Zeit, denn sein Gegner ist ja nur ein Singvogel (weiß nicht, ob das exakt so hinkommt, aber so stell ich’s mir gerade vor xD). Irgendwann bequemt sich der Muskelberg dann aber doch, loszulegen. Daraufhin macht der Singvogel seinen Schnabel auf, um zu singen. Er singt nur nicht, er schreit. Und mit dem Schrei zerfetzt er den Muskelberg.
    Und ich persönlich finde diese Gegenüberstellung so genial: leg dich niemals mit dem Wahnsinn an. Denn du kannst da nicht gewinnen. Wahnsinn kann man nicht kontrollieren.

    Und von solchen Geschichten hat Skyrim halt sehr viel und das ist für mich das, was an Skyrim den Reiz irgendwo ausmacht (und vielleicht Drachen zu schnetzeln! )

    Ups, ein bißchen lang und mit jeder Menge Abschweifungen
    Für diesen Beitrag bedankt sich cavin
    Die Klinge muß durch das Feuer, sonst zerbricht sie.

  10. #35
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Apropos retro Konsole. Bin ja auch einer der C64, Amiga und später NES-Zeit. Was ist denn von sowas zu halten?

    https://www.konsolenkost.de/retron-1...ovp/a-9950226/

    Oder gibts eine andere Möglichkeit seine Kindheitserinnerungen irgendwie am großen Flachbild-TV aufleben zu lassen? Dieser Amiga-Gaming-Joystick soll ja recht scheiße sein laut Bewertungen...
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    „Eine Gestalt von seltenem Ebenmaß“

  11. #36
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    @godlike: Was ich bei dieser Konsole nicht verstehe: wie müssen die Spiele vorliegen? Digital als ROM wie bei den Emulatoren oder frisst die Konsole noch alte NES-Datasetten?

    Eine original Nintendo Mini NES mit vorinstallierten Spielen gibt es für 90€.

    Ich finde die Wii als Emulator-Station echt super. Mit Softmod kommt sie mit sehr vielen Emulatoren klar, einfach die Emulatoren + ROMs auf die Speicherkarte schieben und auf der Wii starten (vorausgesetzt die ist gemoddet). Falls dir die WiiMotes nicht zusagen, gibt es Wii Classic Controller für besseres Tastensmasher-Feeling.

    Ne gebrauchte Wii findest günstig bei ebay oder auch Konsolenkost und den passenden Softmod hier im Forum oder bei wii-homebrew.
    Für diesen Beitrag bedankt sich godlike
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  12. #37

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    @Godlike: diese dort kenne ich nicht, aber die Aftermarket-Konsolen spannen von Schund bis hin zu 98% Original mit HDMI-Anschluss. Man kann sagen, dass die billigen immer Schund sind, die teureren Vertreter sind leider nicht immer gut. Viele Retro-Gamer holen sich deshalb gerne die Originalhardware, selbst wenn die oft teurer ist.
    Für diesen Beitrag bedankt sich godlike

  13. #38
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    Avatar von El Pollo Diablo
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von Erz Beitrag anzeigen
    CS:GO steht für Counter Strike: Global Offensive – dem aktuellsten CS-Ableger.
    PUBG wiederum steht für Player Unknown BattleGrounds und ist ein competitive COOP-Survival-Shooter: dabei werden ca. 10-20 Teams zu je 4 Mann (glaube ich) auf einer Map via Flugzeug abgeworfen, wobei die Map ungefähr die Größe von Cuba oder so ähnlich hat. Dort müssen sich die Teams mit Ressourcen wie Waffen (Pistolen, Gewehren, etc.), panzernder Schutzkleidung, Medikits und letzten Endes auch Fahrzeugen eindecken – wobei das auch nicht immer so einfach zugänglich ist, denn die anderen Teams versuchen dasselbe und die Ausrüstung ist zufällig und wohl auch asymmetrisch verteilt. Zumindest habe ich es so verstanden.
    Am 20. November 2017 hat ran esports das PUBG-Turnier von Oakland neben bzw. parallel zu CS:GO live auf Pro 7 Maxx übertragen. Daher weiß ich das.

    So wie ich es verstanden habe, befindet sich zu Beginn einer Spiel-Session in einem gewissen Umkreis um die Landmasse die Todeszone (eine strahlenverseuchte Zone oder so): tritt man in diese Todeszone ein, nimmt man permanent Schaden, bis man die Zone wieder verlässt oder man stirbt.
    Zu Beginn ist die habitable Zone sehr freizügig ausgelegt, weswegen man anfangs sogar ins Wasser flüchten kann (das, was ich gesehen habe, spielte auf einer Insel mit ca. 50% Natur, 50% verlassene Gebäude bzw. Siedlungen). Mit der Zeit, so eine einzelne Session dauert gerne mal 1-2 Stunden oder so, schrumpft die habitable Zone. Das hat zur Folge, dass die ganzen Teams irgendwie in die habitable Zone (in der Mitte der Landkarte) flüchten müssen und das heißt, sie können sich auf Dauer nicht mehr aus dem Weg gehen.
    Die habitable Zone kann bis auf einen Radius von vielleicht 10-20 m zusammenschrumpfen. Das konnte man da schon sehen. Ich weiß allerdings nicht, ob durch das Zusammenschrumpfen letztendlich auch eine Entscheidung erzwungen werden kann.

    Ich fand’s jedenfalls interessant und hätte davon gerne mehr gesehen. Ran Esport übeträgt ja jetzt auch regelmäßig CS:GO und das ein- oder andere moba-Turnier bzw. –runde. PUBG würde mich persönlich da mehr interessieren.
    Das mag auch daran liegen, dass PUBG nicht zwangsläufig bedeutet, man soll seinen Gegner vernichten. Das hat auch die Live-Übertragung gezeigt, am besten hat man so wenig Feindkontakt, wie es nur irgendwie geht. Am Ende hat der Letzte eines Teams gewonnen, der sich einen Großteil der Zeit (weil in der Unterzahl) im Gras versteckt hatte xD
    Ha, jetzt hast du es aber genau dem Richtigen erklärt. Ne, CS:GO ist mir schon klar, es ging nur um C:S. Das stand in dem Beitrag auch nochmal drin und ich weiß nicht, ob er damit ein anderes Spiel gemeint hat.

    Ich arbeite im eSports Bereich und hab jeden Tag ausgiebig mit Counter-Strike zu tun.

    Was die Speicherpunkte angeht: Überall speichern! Ich zocke auch viel am PC und da ist das schon seit... immer Standard. Wer das ausnutzen will und sich dadurch das Spiel kaputt macht, bitteschön. Aber ich will nicht vom Spiel "vorgeschrieben" bekommen, wann es sinnvoll ist mal mit dem Zocken aufzuhören.
    Geändert von El Pollo Diablo (18.04.18 um 22:58 Uhr)

  14. #39
    Pottblach™ Avatar von Bruder Mad
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    C:S ist "Cities: Skylines"...
    Für diesen Beitrag bedanken sich cavin, El Pollo Diablo

  15. #40
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    Avatar von El Pollo Diablo
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von ElPolloDelDiablo Beitrag anzeigen
    @Godlike: diese dort kenne ich nicht, aber die Aftermarket-Konsolen spannen von Schund bis hin zu 98% Original mit HDMI-Anschluss. Man kann sagen, dass die billigen immer Schund sind, die teureren Vertreter sind leider nicht immer gut. Viele Retro-Gamer holen sich deshalb gerne die Originalhardware, selbst wenn die oft teurer ist.
    Gibt es eigentlich irgendwas außer den beiden Nintendo Minis das noch ähnlich gut ist? Ich meine nicht sowas wie das Super NT, das ist ja für Leute, die eine Modulsammlung haben. Es geht mir eher um Konsolen mit vorinstallierten Spielen.

  16. #41

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von Bruder Mad Beitrag anzeigen
    C:S ist "Cities: Skylines"...
    Das auf der Console?

  17. #42
    Pottblach™ Avatar von Bruder Mad
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Gibt's zwar auch, aber ich spiele das auf dem PC.
    Da hat's dann auch deutlich mehr Möglichkeiten...

  18. #43
    Mitglied Avatar von Erz
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von El Pollo Diablo Beitrag anzeigen
    Ha, jetzt hast du es aber genau dem Richtigen erklärt. Ne, CS:GO ist mir schon klar, es ging nur um C:S. Das stand in dem Beitrag auch nochmal drin und ich weiß nicht, ob er damit ein anderes Spiel gemeint hat.

    Ich arbeite im eSports Bereich und hab jeden Tag ausgiebig mit Counter-Strike zu tun.

    Was die Speicherpunkte angeht: Überall speichern! Ich zocke auch viel am PC und da ist das schon seit... immer Standard. Wer das ausnutzen will und sich dadurch das Spiel kaputt macht, bitteschön. Aber ich will nicht vom Spiel "vorgeschrieben" bekommen, wann es sinnvoll ist mal mit dem Zocken aufzuhören.
    Ah sry, hab's überlesen. Wusste ich nicht. Davon abgesehen: hätte ich's nicht im Fernsehen gesehen, würde mir wohl PUBG auch nichts sagen :-)

    Zitat Zitat von El Pollo Diablo Beitrag anzeigen
    Apropos retro Konsole. Bin ja auch einer der C64, Amiga und später NES-Zeit. Was ist denn von sowas zu halten?

    https://www.konsolenkost.de/retron-1...ovp/a-9950226/

    Oder gibts eine andere Möglichkeit seine Kindheitserinnerungen irgendwie am großen Flachbild-TV aufleben zu lassen? Dieser Amiga-Gaming-Joystick soll ja recht scheiße sein laut Bewertungen...
    Zu der Retron 1 kann ich leider nichts sagen. RBTV hatte mal letztes Jahr die Retron 5 vorgestellt. Ich hatte mir danach gesucht, hab die Sendung aber nicht mehr gefunden. Laut Google war's wohl die Sendung vom 15.06.2017 mit Gregor und Simon.

    Ich hab hier...

    https://www.games-magazin.de/retron-...nsole-im-test/

    ... mal einen Test gefunden. Da schnitt die Retron nicht ganz so gut ab (Ladezeiten bei SNES-Spielen, eher minderwertige Verarbeitung, schlechter Controller und kein Original-Controller-Support). Wobei die Retron 5 in Sachen Pixel-Filterung wohl mit ein paar positiven Features überzeugte.

    Ich persönlich, würde eher auf die Retron 6 bzw. 7 warten, weil mit der Retron 6 zusätzlich N64- und PSX-Spiele abspielbar wären. Und mit der 7 käme dann noch die PS2/GC-Generation hinzu, wobei da sowieso die Frage aufkommt, ob die Retron 7 je entwickelt wird. Denn es ist ziemlich aufwendig, eine Konsole für sämtliche PS2-Spiele kompatibel zu machen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass die PS2-Spiele nicht so einheitlich entwickelt wurden. Das macht es schwieriger, die PS2-Spiele virtuell zu emulieren. Wobei ich mich da auch nicht so genau auskenne.

    Wenn ich dann allerdings lese, dass die Retron 5 Ladezeiten benötigt, nur um SNES-Spiele abspielen zu können. Da ist dann jeder Freeware-SNES-Emulator auf dem PC schneller und die unterstützen in der Regel auch Quicksaves, heißt man kann direkt vor nem Endgegner einen Quicksave einrichten und den Endgegner immer wieder ausprobieren (und das mit Ladezeiten von 2-3 Sekunden?).

    Zitat Zitat von El Pollo Diablo Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich irgendwas außer den beiden Nintendo Minis das noch ähnlich gut ist? Ich meine nicht sowas wie das Super NT, das ist ja für Leute, die eine Modulsammlung haben. Es geht mir eher um Konsolen mit vorinstallierten Spielen.
    Was hochwertiges? Schwierig...

    https://www.konsolenkost.de/retro-bi...yABEgKqS_D_BwE

    https://www.youtube.com/watch?v=HjjE54lJBgY

    In dem Video erklärt der Tester einer Retro-Bit Generations Konsole mit 90 vorinstallierten Titeln, die Stärken und Schwächen dieser Konsole. Kurz: Diese Konsole hat Schwächen. Manche Spiele laufen in einer viel zu hohen Geschwindigkeit ab und sind so kaum spielbar. Andere laufen sehr gut. Es ist also auch ein bißchen Glücksspiel, wenn man sich so eine Konsole zulegt. Außerdem kann man nur die mitgelieferten Controller für die Konsole nutzen. Dafür kann man allerdings die via USB-Anschluss anzuschließenden Controller auch am PC nutzen. Ansonsten: wie gesagt siehe Video

    Ich persönlich würde mir so eine Konsole wie die Retro-Bit nicht zulegen. Ich persönlich halt auch von den Nintendo Minis nicht so viel. Allerdings benötige ich sie auch nicht, weil ich die Originalkonsolen noch habe.

    Davon mal abgesehen: Ich würde mir mal die Frage stellen, warum auf der SNES-Mini Terranigma nicht vorinstalliert ist. Der Grund ist ganz simpel: Terranigma wurde nie in den USA veröffentlicht. Die Amerikaner hätten sicherlich auch gerne Terranigma, denn einige Amis haben ja damals Terranigma aus Europa importiert, um es spielen zu können.
    Aber weil Terranigma nun einmal nie offiziell in den USA veröffentlicht wurde, wäre es wahrscheinlich aufwendig geworden, dieses Spiel in den USA zu releasen (FSK, Lizenzen, etc.).
    Auf der anderen Seite ist das wohl auch das Problem, wenn du eine Konsole mit vorinstallierten Spielen (wie bei der Bittboy) releasen willst.

    http://retro.wtf/bittboy-hot-or-not/

    Die Bittboy ist ein Game Boy-Klon im Mini-Format, wo man 129 Spiele (nur NES? ka) vorinstalliert hat. Laut Verpackung sollten es sogar 300 sein, aber das stimmte wohl nicht, denn viele Spiele dieser Sammlung kamen da doppelt vor. Dementsprechend wurde da nachträglich in die Verpackung ein Entschuldigungsschreiben mit Erläuterung beigelegt. Finde ich auch ganz kurios
    China-Ware halt...

    Jedenfalls worauf ich hinaus wollte: die Bittboy hat ja auch das Problem, dass einige Marken-NES-Spiele wie Legend of Zelda, Metroid oder Kirby nicht darauf vorinstalliert sind, weil die Hersteller nicht die Lizenzen haben bzw. es sich nicht lohnen würde, diese zu erwerben. Wobei ich mich dann wieder frage, wie sie an die Lizenzen für Mario Bros., Tetris oder Contra gekommen sind.

    Btw.:
    Die Frage wäre außerdem, ob die Bitt-Boy über USB-Anschluss am Notebook ausgegeben werden kann (der Screen), dann könnte man via HDMI oder WLAN das Bild auch auf dem Fernseher ausgeben. Aber das vermute ich eher nicht. Mit nem Emulator geht das nämlich.

    Zitat Zitat von Bruder Mad
    Gibt's zwar auch, aber ich spiele das auf dem PC.
    Da hat's dann auch deutlich mehr Möglichkeiten...
    Hab's auch via Steam. Müsste es auch mal anfangen. Ich hab nur keine Lust, mich da einzuarbeiten, weil es ist halt schon irgendwo ein aufwendiges Spiel. Hatte es mal bei RBTV (Laser-City) gesehen und wollte es auch mal versuchen... das war vor Jahren...--'
    Für diesen Beitrag bedankt sich cavin
    Geändert von Erz (19.04.18 um 20:33 Uhr)
    Die Klinge muß durch das Feuer, sonst zerbricht sie.

  19. #44
    Pottblach™ Avatar von Bruder Mad
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Ich packe das immer gerne mal wieder aus zwischendurch, sei es, um an meiner "Haupt-Stadt" weiter zu arbeiten (Schönbau) oder um was Neues auszuprobieren, wenn Mal wieder ein neuer DLC draußen ist.
    Einarbeitung ist Pflicht, das stimmt schon. Aber wenn man die Spielmechanik einmal halbwegs verinnerlicht hat, geht's eigentlich... Wobei das Spiel wirklich sehr vielschichtig ist und kleinste Veränderungen große Auswirkungen haben können.
    Und wenn ich mir mittlerweile den Preis des Spiels anschaue und auch die eigentlich sehr günstigen DLCs, dann kann ich C:S immer nur empfehlen. Zumal es wirklich gut supported wird von den Entwicklern und auch der Community.

  20. #45

    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Ich suchte Cities: Skylines sehr. Habe laut Steam darin 132 Stunden. Gut, ist schon lange draußen, aber für mich ist das viel. Ist eben das bessere Sim City,

  21. #46
    Mitglied Avatar von Erz
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von Bruder Mad Beitrag anzeigen
    Ich packe das immer gerne mal wieder aus zwischendurch, sei es, um an meiner "Haupt-Stadt" weiter zu arbeiten (Schönbau) oder um was Neues auszuprobieren, wenn Mal wieder ein neuer DLC draußen ist.
    Einarbeitung ist Pflicht, das stimmt schon. Aber wenn man die Spielmechanik einmal halbwegs verinnerlicht hat, geht's eigentlich... Wobei das Spiel wirklich sehr vielschichtig ist und kleinste Veränderungen große Auswirkungen haben können.
    Und wenn ich mir mittlerweile den Preis des Spiels anschaue und auch die eigentlich sehr günstigen DLCs, dann kann ich C:S immer nur empfehlen. Zumal es wirklich gut supported wird von den Entwicklern und auch der Community.
    Ja, mich würde es ja auch reizen. Nur ist es halt nicht gerade einfach, da reinzukommen.

    Ich persönlich greif da lieber auf Subnautica zurück. Subnautica ist zwar primär ein Survival-Game, aber sekundär kann man da auch jede Menge schönes bauen...

    Hab schon seit einer Weile nicht mehr gespielt. Müsst mal wieder neu anfangen...
    Für diesen Beitrag bedankt sich Bruder Mad
    Geändert von Erz (20.04.18 um 17:52 Uhr)
    Die Klinge muß durch das Feuer, sonst zerbricht sie.

  22. #47
    Pottblach™ Avatar von Bruder Mad
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Hmm... Survival-Games sind nicht so ganz mein Ding...

    @ElPolloDelDiablo:

    Hab gerade mal geschaut: 818 Stunden

  23. #48
    Mitglied Avatar von Erz
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von Bruder Mad Beitrag anzeigen
    Hmm... Survival-Games sind nicht so ganz mein Ding...

    @ElPolloDelDiablo:

    Hab gerade mal geschaut: 818 Stunden
    Naja, Subnautica ist zwar primär ein Survival-Game, aber eben nur primär. Es besitzt sogar einen Kreativ-Modus, in dem man nicht sterben kann und in dem man auch keine Ressourcen zum Bau von Gebäuden oder Fahrzeugen sammeln braucht. Man kann also frei nach Lust und Laune die lustigsten Basen bauen.

    Wenn einem dass zu lasch ist, weil man Ressourcen sammeln möchte, spielt man halt den Survival-Mode im niedrigsten Schwierigkeitsgrad und konzentriert sich dort nur auf das Bauen und weniger auf den Story-Mode bzw. das Erkunden.
    Geändert von Erz (23.04.18 um 04:45 Uhr)
    Die Klinge muß durch das Feuer, sonst zerbricht sie.

  24. #49
    Pottblach™ Avatar von Bruder Mad
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Ah, okay... Mal anschauen, so als Alternative.

    --- [2018-04-19 23:41 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

    Wobei ich wohl noch viiieeel Zeit mit C:S verbringen werde. Ich will mal so was in der Art bauen... Irgendwann... Wenn ich's mal drauf hab...

    https://www.spielerheim.de/forum/ind...jekt/&pageNo=1
    Geändert von Bruder Mad (19.04.18 um 23:41 Uhr)

  25. #50
    Mitglied Avatar von Cessila
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    Re: Vergleichende Konsolenwissenschaft - der Konsolen-Stammtisch

    Zitat Zitat von Gluehwuermchen Beitrag anzeigen
    Ja, Andreas war weg, Han war weg, dieschlafendegefahr ist eine Altlast aus 2004, die ich so nach und nach im Internet loswerde.

    Gluehwuermchen war noch frei.
    War Jasmin in der engeren Wahl?
    Die Zeit nahm ihre Pflicht wahr und verstrich.

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