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Thema: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

  1. #1
    Schneehasen-Reptiloid 2.5

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    Avatar von Lokalrunde
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    Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

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ID:	49789Da sich die Besitzer der Sendeantennen und die Betreibern der Sendernetze bislang nicht über den Preis einigen konnten, droht am kommenden Mittwoch die Zwangsabschaltung vieler UKW-Sender in Deutschland.

    Der Großteil des UKW-Sendebetriebs wurde bislang von dem Unternehmen Media Broadcast übernommen. Künftig will sich die Firma jedoch vom UKW-Geschäft trennen, da der Betrieb aufgrund der staatlichen Preisregulierung nicht mehr lukrativ sei. Der Chef von Media Broadcast Wolfgang Breuer erklärte, dass von einer Zwangsabschaltung bis zu zehn Millionen Zuhörer betroffen sein könnten.

    Betroffen sind von einer möglichen Zwangsabschaltung neben dem NDR in Mecklenburg-Vorpommern, dem MDR und dem Deutschlandradio auch jede Menge private Radiosender wie beispielsweise ffh, Big FM und Radio NRW.


    Bild: Pixabay
    Quelle: FOCUS Online
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  2. #2

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    "Für uns ist UKW Geschichte" ist auf jeden Fall eine eindeutige Aussage von Media Broadcast.

    Die privaten Sender wird ein (temporärer) Sendeausfall auf jeden Fall deutlich stärker zu schaffen machen als den nicht-kommerziellen, vermutlich selbst mit Livestream und DAB als Backup, da der Großteil doch über UKW hört.

  3. #3
    Löwendoktor Avatar von Doc Lion
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Wieder so eine Geschichte, bei der deutlich wird, dass die Privatisierung einst staatsmonolpolistischer Aufgaben nicht immer eine Wendung zum Besseren gebracht hat.
    Mit Islamisten kann man nicht diskutieren!
    Meinungspluralismus im ngb? Fehlanzeige!

  4. #4

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Was ich nicht so richtig verstehe, warum die Privaten Radiosender nicht mehr ihre eigenen Antennen betreiben und das ganze Outsourcen muessen?
    Spaetestens als das Ganze privatisiert wurde haette man sich da ja wieder einkaufen koennen.
    Aber Outsourcing ist halt heutzutage in. Da kann man nur sagen selber Schuld!

  5. #5
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    @justme:

    Die Ausbreitung von UKW liegt nur knapp über Sichtweite. Die Antennen müssen da schon sehr hoch sein. Das läuft auch nicht über Netzspannung.
    Eine Eisdiele hat auch keinen eigenen Kuhstall.
    J'irai pisser sur votre bombes
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  6. #6
    Para La Santa Muerte Avatar von Propaganda
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Ich hab noch nie wirklich Radio gehört und wenn doch, kam da rauf und runter immer nur derselbe Mist. Von daher: sollen sie machen, mich juckt das nicht.
    Man kann alles hacken. Und jeden...

  7. #7

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    @justme:
    Die Ausbreitung von UKW liegt nur knapp über Sichtweite. Die Antennen müssen da schon sehr hoch sein. Das läuft auch nicht über Netzspannung.
    Brauchst mir nicht zu erklaeren wie das funktioniert. Bin selber lizensierter Amateurfunker, von daher weiss ich ganz gut was die Ausbreitung von bestimmten Wellenlaengen angeht.
    Bei UKW reicht aber selbst ein leicht erhoehter Punkt schon ganz gut aus, genau wie man sie auch bei Handymasten verwendet. Bei grossen Staedten sind das meist die Fernehtuerme. Klar, ein Berg ist natuerlich das Optimum aber Landwirtschaftliche Erhoehungen gibt es ueberall und man muss halt nur solche Standorte ankaufen, anmieten wie es auch die Mobilfunkbetreiber machen.
    Bei kurzen Mobilfunkwellen ist der direkte Sichtkontakt sogar noch viel wichtiger. Das gleicht man halt aus indem man die Relais ueberall hinpflastert

    AFN hat z. Bsp. seinen eigenen Sendemast mitten auf dem Flachland bei Oberursel und kommt trotzdem richtig weit. Frueher kamen die sogar noch viel weiter als der hessische Rundfunk weil die das vielfache an Sendeleistung hatten. In den Schrebergaerten im Umkreis konnte man Neonroehren zum leuchten bringen indem man einfach zwei Draehte angeschlossen hat. Wenn man an dem Sendturm vorbeigefahren ist kam auf jeder Frequenz nur noch AFN weil der Sender so stark Oberwellen geschmissen hat ...
    Aber lassen wir dass. Frueher hatten die privaten Radiosender auch ihre eigenen Antennen. Gut heute muesste man halt noch ein paar Standorte dazumieten dass man eine groessere Reichweite bekommt.
    Kann mich auch noch gut daran erinnern als FFH angefangen hat zu senden direkt von Bad Vilbel aus.

    Zitat Zitat von Propaganda Beitrag anzeigen
    Ich hab noch nie wirklich Radio gehört und wenn doch, kam da rauf und runter immer nur derselbe Mist. Von daher: sollen sie machen, mich juckt das nicht.
    Dann bist Du aber doch eher der seltene Fall. Die Mehrheit der deutschen Anwohner hoert nachwievor noch Radio regelmaessig ueber UKW was ja auch die Statistiken beweisen
    Klar es gibt immer jemanden auf den das nicht zutrifft, aber darum geht es ja auch nicht.

  8. #8
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von justme Beitrag anzeigen
    Frueher hatten die privaten Radiosender auch ihre eigenen Antennen.
    Das ist mir neu. Welcher private Sender hatte seine eigene UKW-Sendeanlage?
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  9. #9

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Das ist mir neu. Welcher private Sender hatte seine eigene UKW-Sendeanlage?
    Zitat Zitat von justme Beitrag anzeigen
    Kann mich auch noch gut daran erinnern als FFH angefangen hat zu senden direkt von Bad Vilbel aus.
    Hier in Nordamerika ist das uebrigens auch heute noch Gang und Gebe dass Radiosender ihre eigenen Antennenmasten haben.

  10. #10
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Die haben da ein Funkhaus. Ich kann leider nichts über eine UKW-Sendeanlage in Bad Vilbel finden?
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  11. #11

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Ich kann leider nichts über eine UKW-Sendeanlage in Bad Vilbel finden?
    die gibts ja auch in der Zwischenzeit nicht mehr. Das war ganz am Anfang. Aber rate mal woher der Name "Funkhaus" wohl herkommt? Ich glaube nicht vom Platten auflegen
    Gerade mal gegoogeld die AFN Masten gibts auch nicht mehr. Die hatten das ganze Rhein Main Gebiet gut versorgt.
    http://www.radioszene.de/54089/afn-s...sender-ab.html
    Aber gut, hier kann ich verstehen dass sich dass nicht mehr gelohnt hat, nachdem in der Zwischenzeit fast alle US Kasernen um Frankfurt praktisch geschlossen sind.

  12. #12
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von justme Beitrag anzeigen
    Das war ganz am Anfang. Aber rate mal woher der Name "Funkhaus" wohl herkommt? Ich glaube nicht vom Platten auflegen
    Wie gesagt, da ist nichts zu finden. So eine Anlage reißt man ja nicht einfach ab.

    Das heißt so, weil da Rundfunkssendungen hergestellt werden. Es gibt auch keine Funkenstrecke mehr in den Geräten.
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  13. #13
    Pottblach™ Avatar von Bruder Mad
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    So eine Anlage reißt man ja nicht einfach ab.
    Naja, die Gebäude werden oftmals einfach umfunktioniert, wie die der ehemaligen Senderanlage Jülich. Da war zuletzt eine Flüchtlingsunterkunft in einigen Gebäuden eingerichtet.
    Nachdem 2011 abgeschaltet wurde, haben die Kabelratten heftig gewütet...

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    Sendemasten (wie z.B. die des Senders Donebach) zu entfernen ist eigentlich auch nicht allzu schwer und geht mit etwas Vorplanung recht fix, wie man im Video sehen kann...

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  14. #14

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, da ist nichts zu finden. So eine Anlage reißt man ja nicht einfach ab.
    Glaub mir, ich hab da damals ganz in der Naehe gewohnt und die Antennen gesehen. Das war auch kein riesiger Mast wie in dem Video von AFN oder in dem Video vom Bruder Mad.
    Das war ein kleiner Mast auf dem Dach des Gebaeudes, nicht viel hoeher als man es bei manchen Privathaeusern sieht. Ich hab schon private Haeuser gesehen mit einem groesseren Antennenwald.
    Mal davon abgesehen dass eine Antenne selber fuer den 4 meter Radiofunkband (UKW) ueberhaupt nicht gross ist.
    Selbst im sehr unwahrscheinlichen Fall einer Lambda Ganzwellen Antenne waere die Antenne selber nicht hoeher als 4 Meter. In der Praxis wird aber eher eine Lambda 5/8 Antenne Rundstrahl Antenne verwendet werden welche etwa 2.50 Metern Laenge entspricht. Oder aber mehrere Richtantennen die viele Richtungen gleichzeitig abdecken.

    Im Fall von FFH war anfangs die Reichweite auch noch garnicht sehr hoch. Das ging Richtung Sueden so dass gerade Frankfurt abgedeckt wurde und Richtung Norden bis Friedberg. Weiter Richtung Norden ging es dann erst kurz spaeter als man einen Sender in Giessen aufgestellt hat.

    nen Funker Kumpel von mir hat damals als er 17 Jahre alt war mal fast ne Hausdurchsuchung gehabt weil er sich nen kleinen 5 Watt UKW Sender gebastelt hatte.
    Der wurde laut deuscher Post in 25km Entfernung noch empfangen, hatte halt ne gute Antenne
    Er hatte aber Glueck gehabt und es wurde keine Anklage erhoben weil er sein Equipment direkt ausgehaendigt hat.
    Da stand auf einmal die Post mit Peilwagen und Polizei vor der Tuer des Elternhauses Fast wie bei Piraten Sender Powerplay
    Ihm wurde angeboten alles zu vergessen wenn er den Sender und Antenne sofort rausrueckt oder eine Hausdurchsuchung innerhalb von wenigen Stunden angedroht. Er hat sich dann fuer ersteres entschieden.
    Geändert von justme (08.04.18 um 23:48 Uhr)

  15. #15
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Die mögen da ja Antennen gehabt haben, wahrscheinlich um die Signale zu den Sendeanlagen zu senden, aber die werden keine Sendeanlage mit 4 damit betrieben haben. Sowohl Friedberg als auch Frankfurt City sind 20 Km entfernt.
    Die Reichweite von UKW liegt etwas 15% über dem Sichthorizont.

    Die Gebäudehöhe schätze ich auf 8m.

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    Sagen wir einfach 10m.
    Eine 4m Antenne oben darauf wäre 16m. Der Sichthorizont ist etwas mehr als 14 Kilometer. Mit den 15% darüber etwas 16 1/2 Km. Und das auf freier Fläche.

    Ich halte es für zweifelhaft, das derartige Antennen die Sendeanlagen dargestellt haben sollen.
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  16. #16

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Sagen wir einfach 10m.
    Eine 4m Antenne oben darauf wäre 16m. Der Sichthorizont ist etwas mehr als 14 Kilometer. Mit den 15% darüber etwas 16 1/2 Km. Und das auf freier Fläche.

    Ich halte es für zweifelhaft, das derartige Antennen die Sendeanlagen dargestellt haben sollen.
    Du ueberschaetzt die Wichtigkeit der Hoehe.

    zwischen Friedberg und Frankfurt gibt es nur einen einzigen Huegel und der ist direkt zwischen Friedberg und Woellstadt. Danach ist es komplett flach bis Frankfurt. Bei guter Sicht kann man von Woellstadt bis hinter Frankfurt schauen, dass sind weit mehr als 25 KM. Selbst mit nem 2 Meter Handfunkgeraet kannst Du ohne Problem von Friedberg aus mit Frankfurt sprechen wenn die Gegenseite eine gescheite Antenne hat, und da ist noch der kleine Huegel dazwischen.
    Ob eine Antenne nun nur 10 Meter hoch ist oder 50 Meter hoch ist auf gut deutsch gesagt scheiss egal solange keine direkten Hindernisse in der Naehe sind bzw. z. Bsp. ein 30 Meter hoher Huegel einen Kilometer entfernt. Die Antenne muss nur alle umliegenden Gebaeude gut ueberragen.

    Viel wichtiger ist, dass die Antenne vor Ort am hoechsten Punkt ist und keine hoeheren Gebaeude ganz nahe sind die die Abstrahlung beeinflussen koennten. Ist da zum Beispiel ein Gebaeude direkt nebendrann, das auf Antennehoehe ist dann wirkt dieses als Reflektor und ein senden in diese Himmelsrichtung waere stark begrenzt. Ein gleich hohes Gebauede mit der Antenne in einem Kilometer Entfernung ist dagegen schon wieder kein Problem da die Funkwellen dort schon so ausgebreitet sind dass sie einfach um das Gebaeude herum gehen.

    Ist die Sendeleistung hoch genug und die Antenne halbwegs hoch genug, sind kleine sanfte Erhoehungen auch kein Problem mehr. Dann prallen die Wellen von diesen Erhebungen ab wie ein flacher Stein der uebers Wasser tanzt und kommen auch dahinter wieder auf.

    Im Fall von FFH war dies aber noch nicht einmal das Problem da dieser anfangs gerade mal einen Senderadius von ca 30km hatte, nicht wegen der Huegel aussenrum die auch garnicht da sind, sondern wegen der Sendeleistung die mit der Entfernung abnimmt und bei FFH nicht sehr stark war. Als ehemaliger Lokaler kann ich Dir versichern, dass man von Bad Vilbel in 10 Metern hoehe bis Woellstadt und in die andere Richtungen bis Hanau, Frankfurt und Bad Homburg schauen kann.
    Die Firma eines guten Kumpels hat damals sogar beim Neubau von FFH die ganzen Verputzarbeiten gemacht.

    Vom Dach der Grossmarkthalle von Frankfurt bei Weiskirchen, da wo der AFN Sendesturm stand hat man eine Rundumblick von knappen 50km wenn die Sichtweite es zulaesst an einem klaren Tag. Hab da selber auf dem Dach gearbeitet, von daher wuerde selbst diese Hoehe schon ausreichen um diese Umgebung zu versorgen.

    FFH hat ganz klein angefangen mit nur ein paar Mitbarbeitern. Da war eine Antenne auf dem eigenen Gebaeude nun einmal die guenstigste Moeglichkeit und fuer die von mir vorher genannte Reichweite auch voellig ausreichend.

    Wie gesagt, von den riesigen Antennenmasten sollte man sich nicht unbedingt so beeindrucken lassen und sie sind nur bedingt notwendig. Das Wenigste davon ist Antenne und das Meiste davon ist Mast. Will ich dagegen ueber die 50 km hinauskommen ist eine gewisse Hoehe unabdingbar, da es ja immer mehr Boden Unebenheiten gibt die es zu ueberwinden geht.

    Und wie gesagt, hier in Nordamerika ist es das Normalste auf der Welt dass die kleinen Radiosender ihre eigenen Antennen haben.

    Deshalb verstehe ich halt nicht warum man in Deutschland so bequem geworden ist, das nur noch Subunternehmer machen zu lassen, bzw sich nicht einfach wieder mit eingekauft hat als der Staat seine Sendetuerme privatisiert hat? Um so einen Sendeturm zu betreiben braucht es nicht mehr als 3 Leute. Die Hoehe sollte auch nicht unbedingt das Problem sein. Immerhin duerfen auch ueberall ueber 100 Meter hohe Windmuehlen Raeder gebaut werden, da ist ein 40 Meter Mast nichts dagegen. Zumal man den auch noch gleichzeitig an die Mobilfunkbetreiber untervermieten koennte
    Geändert von justme (09.04.18 um 01:37 Uhr)

  17. #17
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    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    Zitat Zitat von justme Beitrag anzeigen
    Ob eine Antenne nun nur 10 Meter hoch ist oder 50 Meter hoch ist auf gut deutsch gesagt scheiss egal solange keine direkten Hindernisse in der Naehe sind bzw. z. Bsp. ein 30 Meter hoher Huegel einen Kilometer entfernt. Die Antenne muss nur alle umliegenden Gebaeude gut ueberragen.

    Es geht nicht um das maximale Mögliche und das bei evtl vorkommenden Überreichweiten.
    Es geht um eine Versorgung eines Gebietes mit einem Programm durch ein UKW-Signal.

    Es ging auch weder um die USA, noch um deren Militärsender in Deutschland.

    Es geht um Deine Frage, warum die dt. Privatsender "nicht mehr ihre eigenen Antennen betreiben und das ganze Outsourcen muessen" und um die bislang fehlende stichhaltige Beantwortung der Frage, welche Privatsender denn in der Vergangenheit ihre eigenen UKW-Sendeanlagen betrieben haben und dies nun nicht mehr tun.
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  18. #18

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...hlimmeres.html

    Abschaltung wie fast zu erwarten erst einmal bis auf Ende Juni verschoben. Also noch ein bisschen Zeit um sich einig zu werden.

  19. #19

    Re: Radiosendern droht UKW-Zwangsabschaltung

    UKW/Radio nicht benötigt? Is mir egal?

    Jaa.. heute ist es UKW, morgen schalten sie was anderes ab, was Dir vieleicht NICHT egal ist... anderen aber schon.
    So funktioniert doch der ganze Laden: Man baut auf die Gleichgültigkeit der Masse. Man muß nur darauf achten, daß die Menge der Betroffenen nie signifikante Größen erreicht..
    Für diesen Beitrag bedanken sich Pleitgengeier, Bruder Mad

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