• Hallo liebe Userinnen und User,

    nach bereits längeren Planungen und Vorbereitungen sind wir nun von vBulletin auf Xenforo umgestiegen. Die Umstellung musste leider aufgrund der Serverprobleme der letzten Tage notgedrungen vorverlegt werden. Das neue Forum ist soweit voll funktionsfähig, allerdings sind noch nicht alle der gewohnten Funktionen vorhanden. Nach Möglichkeit werden wir sie in den nächsten Wochen nachrüsten. Dafür sollte es nun einige der Probleme lösen, die wir in den letzten Tagen, Wochen und Monaten hatten. Auch der Server ist nun potenter als bei unserem alten Hoster, wodurch wir nun langfristig den Tank mit Bytes vollgetankt haben.

    Anfangs mag die neue Boardsoftware etwas ungewohnt sein, aber man findet sich recht schnell ein. Wir wissen, dass ihr alle Gewohnheitstiere seid, aber gebt dem neuen Board eine Chance.
    Sollte etwas der neuen oder auch gewohnten Funktionen unklar sein, könnt ihr den "Wo issn da der Button zu"-Thread im Feedback nutzen. Bugs meldet ihr bitte im Bugtracker, es wird sicher welche geben die uns noch nicht aufgefallen sind. Ich werde das dann versuchen, halbwegs im Startbeitrag übersichtlich zu halten, was an Arbeit noch aussteht.

    Neu ist, dass die Boardsoftware deutlich besser für Mobiltelefone und diverse Endgeräte geeignet ist und nun auch im mobilen Style alle Funktionen verfügbar sind. Am Desktop findet ihr oben rechts sowohl den Umschalter zwischen hellem und dunklem Style. Am Handy ist der Hell-/Dunkelschalter am Ende der Seite. Damit sollte zukünftig jeder sein Board so konfigurieren können, wie es ihm am liebsten ist.


    Die restlichen Funktionen sollten eigentlich soweit wie gewohnt funktionieren. Einfach mal ein wenig damit spielen oder bei Unklarheiten im Thread nachfragen. Viel Spaß im ngb 2.0.

32-Bit oder 64-Bit - die richtige Version für den PC

Hezu

Ruhe in Frieden

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Windows wird für den Heimanwender seit XP in 2 unterschiedlichen Versionen ausgeliefert, einmal 32-Bit und einmal 64-Bit. Hier soll geklärt werden, wo die Unterschiede dieser beiden Versionen sind.

32 Bit oder 64 Bit
Zuvor ein paar Grundlagen:

[anchor=64-Bit]Was heißt 64-Bit?[/anchor]

64-Bit ist ein Attribut, das vielfältig im Bereich der Computertechnik verwendet wird. Es dient dort der Abgrenzung gleichartiger Techniken mit anderer Bitzahl. Ohne weiteren Kontext verweist es meist auf die Ausrichtung auf eine 64-Bit-Architektur.

Im Zusammenhang mit Prozessoren ist oftmals die Rede von unterschiedlichen Generationen, deren Unterschied im Wesentlichen in der Breite der Datenpfade der jeweiligen ALU liegt, wobei es mit jeder Verdoppelung 8, 16, 32 und 64 Bit breite ALUs gibt. Analog spricht man zum Beispiel von 64-Bit-Hauptprozessoren.

In der Computertechnik (und für diese Hilfe relevant) findet man das 64-Bit-Attribut häufig für:
  • 64-Bit-Hauptprozessor (engl. Central Processing Unit, CPU) – zur Bezeichnung der ALU-Berechnungsbreite, meist intern (nicht-segmentierte) Adressbreite
  • 64-Bit-Arbeitsspeicher (engl. Random Access Memory, RAM) – meist wie Cache die interne Organisation, seltener der Datenpfade zum RAM-Riegel
  • 64-Bit-Betriebssystem (engl. Operating System, OS) – Ausrichtung auf 64-Bit-Hauptprozessor und mehr als 4 GiB Arbeitsspeicher pro Prozess
Quelle: etwas angepasst aus

[anchor=Unterschied]Was ist der Unterschied zwischen den 32-Bit- und 64-Bit-Versionen von Windows?[/anchor]

Die Begriffe 32-Bit und 64-Bit beziehen sich auf die Informationsverarbeitung des Prozessors eines Computers.

Die 64-Bit-Versionen von Windows können mehr Arbeitsspeicher verwenden als die 32-Bit-Versionen von Windows. Dies trägt zur Minimierung der Zeit für Auslagerungsprozesse im Random Access Memory (RAM) bei, da die Festplatte nicht benötigt wird. Auf diese Weise können Sie wiederum die Programmleistung steigern.

Um das Problem genauer zu benennen: Im Bereich der x86-CPUs (also da, wo ein Windowsuser sich im Allgemeinen befindet) können mit einem 32-Bit Betriebssystem maximal 2^32 Speichereinheiten (Byte) direkt adressiert werden, d.h. 2 ^ 32 = 4.294.967.296 Byte = 4 Gigabyte. Das beim 32Bit Windows nicht mal diese 4 Gigabyte genutzt werden können liegt auch daran, dass aktuelle Computerarchiteckturen Adressraum für die Einblendung von System-ROM und IO-Bereichen abzweigen, z. B. Onboard- und Erweiterungshardware wie Grafik- und Soundkarten, Centronics- oder USB-Schnittstellen. Im x86-Umfeld sind 2,0 bis 3,75 GB RAM üblicherweise nutzbar, die genauen Werte hängen vom Mainboard und Ausbau an internen Erweiterungskarten ab. ,
Daher (diese Grenze ist halt momentan erreicht) wurde die 64-Bit-Erweiterung eingeführt. Bei diesen Versionen liegt die theoretische Grenze des Adressraums bei 2^64 Byte, also 17.179.869.184 Gigabyte bzw. 16 Exabyte. Bis diese Grenze erreicht wird, dürfte zumindest etwas Zeit vergehen. Praktisch liegt der maximal adressierbare Bereich zwar wesentlich niedriger, da nicht alle 64 Adressleitungen genutzt werden, allerdings ist das nicht notwendig, da die aktuell genutzten Adressleitungen für bis zu 256 Terabyte ausreichen.

Ein Nachteil der 64-Bit-Erweiterung ist allerdings der Speicherverbrauch. Alle Adresswerte sind 64 Bit statt 32 Bit breit, ihre Speicherung verbraucht daher doppelt soviel Platz, bei Bewegungen zwischen RAM und CPU müssen somit doppelt so viele Bytes bewegt werden, und sie verbrauchen auch in den Caches doppelt soviel Platz. Auch manche andere Objekte werden bei der Neuübersetzung von herkömmlichem x86-Code von 32 Bit auf 64 Bit im x86-64-Modell erweitert. Sichtbar wird dieses in den erzeugten Programmdateien, die in der Regel 25 bis 30 Prozent größer sind. Dies kann die Ausführungsgeschwindigkeit der Programme spürbar herabsetzen.

Ein weiteres Problem bei 64-Bit besteht darin, das eigentlich nur 64-Bit-Software eingesetzt werden kann, so wie schon bei 32-Bit nur 32-Bit eingesetzt werden kann. Das trotzdem unter 64-Bit 32-Bit-Programme eingesetzt werden können liegt an einem 32-Bit-Subsystem, auch oder Windows-On-Windows64 genannt. Das WOW64-Subsystem ermöglicht die Ausführung von 32-Bit-Programmen ohne Modifikationen unter den x64-Versionen von Windows. Ähnliches galt früher schon unter NT, dem es erlaubte 16-Bit-Anwendungen unter 32-Bit auszuführen.

Leider gilt das nur für normale 32-Bit-Programme. 32-Bit-Treiber, Systemnahe Programme wie z.B. Virenscanner oder auch 16-Bit Programme lassen sich nicht mehr unter 64-Bit ausführen. In solchen Fällen lohnt es sich, nach Updates bzw. 64Bit-Versionen der Software zu suchen, oder sich doch mal nach Alternativen umzusehen. Die 64-Bit-Erweiterung ist inzwischen schon lang genug eingeführt, so das es diesbezüglich viele Lösungen geben sollte. Natürlich gibt es immer noch Ausnahmen von dieser Regel, aber das sind meist einige speziellere Fälle.


Jetzt zur eigentlichen Frage:

[anchor=oder]Was soll ich jetzt nutzen, 32 Bit oder 64 Bit?[/anchor]

Das kommt natürlich darauf an, was ihr für Hardware habt.

[anchor=erste]Die erste Bedingung[/anchor] ist natürlich das Vorhandensein einer 64-Bit CPU. Diese sind allerdings schon seit mehreren Prozessorgenerationen eingeführt: Bei Intel seit dem Pentium D (auch einige Pentium 4 haben die Erweiterung, wer sichergehen will kann bei Intel nachschauen: ), AMD hat es wie der Name schon sagt ab dem Athlon 64 integriert (notfalls aber auch nachschaubar unter ). Wer ältere Hardware hat sollte sich nicht Sorgen um die Betriebssystemvariante machen, vielleicht ist dann eher (im Falle, dass das System nicht mehr ausreicht) hier ein Besuch zu empfehlen. Übrigens: Solltet ihr auf die Idee kommen, auf euer Netbook ein 64-Bit-OS zu installieren, solltet ihr euch Informieren, ob eure Netbook-CPU das unterstützt, denn nicht jede tut es, zumal die nächste Bedingung meines Wissens noch kein Netbook aufweist.

[anchor=zweite]Die zweite Bedingung[/anchor] - und das eigentliche Entscheidungskriterium - ist der Arbeitsspeicher.

[anchor=unter]Unter 4 Gigabyte:[/anchor]
Wenn ihr nicht mal ansatzweise in die Nähe der 4 Gigabyte kommt, lohnt sich nicht mal das Nachdenken über die 64-Bit Version - siehe Nachteil beim Unterschied 32/64-Bit. Wenn der RAM schon knapp ist, sollte man ihm nicht auch noch mit unnötig größeren Daten belasten.​

[anchor=ueber]Über 4 Gigabyte:[/anchor]
Solltet ihr 6 Gigabyte oder mehr RAM haben, sollte man nicht mehr über eine 32-Bit-Version nachdenken, der o.G. Nachteil wird schon bei 6 Gigabyte durch das Mehr an RAM wieder wett gemacht.​

[anchor=um]Um 4 Gigabyte:[/anchor]
Überlegen sollten die Leute es sich, die um die 4 Gigabyte herum liegen.
Sollte eure Hardware nicht mehr als 4 Gigabyte unterstützen, lohnt sich meist kein 64-Bit-Betiebssystem. Der o.g. Nachteil (im 2. Spoiler) von 64-Bit wiegt schwerer als der Speicherverlust, der durch die o.g. Abzweigung des Adressraums hervorgerufen wird. Zu Deutsch: Mit 4 Gigabyte RAM ist das 64Bit Betriebssystem langsamer als die 32-Bit-Variante. Dazu muss ich aber sagen, dass das Ergebnis sich umkehren kann, wenn Programme verwendet werden, die für 64-Bit optimiert worden sind. Daher sollte man auch abwägen, wie die eigene Softwareausstattung aussieht. Quelle: Eigene Erfahrung, Bestätigung durch andere User.
Ein weiteres Problem kann bei diesen Mainboards vorkommen: Es kann sein, das sie kein Memory Remapping unterstützen. wird genutzt, um den Ram, dessen Adressen von der Erweiterungshardware belegt werden, oberhalb von 4 GB wieder einzublenden. Sollte das Mainboard das nicht können, stehen auch unter 64-Bit nicht die vollen 4 GB zur Verfügung.

Sollte eure Hardware mehr als 4 GB unterstützen, und ihr plant irgendwann vor der nächsten Windowsneuinstallation eine Ramaufrüstung auf 6 Gigabyte oder mehr sollte euch klar sein, dass man nicht einfach von 32-Bit auf 64-Bit upgraden kann. D.h. man muss, um vom 32-Bit-OS auf ein 64-Bit-OS zu kommen, zwingend eine Neuinstallation durchführen.
Von daher solltet ihr euch überlegen, auf was ihr Wert legt: Etwas weniger Leistung und ein Aufrüstbares System (64-Bit) oder ein etwas schnelleres System mit anschließender Neuinstallation bei Ramaufrüstung (32-Bit).​

[anchor=Hinweis]Kleiner Hinweis zum Thema Treiber:[/anchor] 64-Bit ist inzwischen seid mehreren Jahren etabliert, fast jede neue Hardware wird inzwischen mit 64-Bit-Treibern für Vista ausgeliefert, Ausnahmen sind wirklich selten geworden, und wer wirklich 15 Jahre alte Hardware betreiben will, sollte vielleicht auch den passenden alten PC bereithalten. Wer sich vorher informiert, wird wahrscheinlich alle passenden Treiber zusammen bekommen.

Ebenfalls kommt häufig die Frage, ob 32-Bit-Anwendungen unter 64-Bit langsamer laufen. Dem kann ich mit nem ganz klaren Jein kommen :D. Einige 32-Bit-Programme laufen unter diesen Betriebssystemen möglicherweise langsamer als unter den 32-Bit-Versionen von Windows. So wird ein 32-Bit-Programm zum Beispiel unter Windows XP Professional x64 Edition eventuell langsamer ausgeführt als unter Microsoft Windows XP Professional. Andererseits ist die Leistung mancher 32-Bit-Programme mit sehr hohen Speicheranforderungen unter den 64-Bit-Versionen von Windows möglicherweise sogar besser. Diese Leistungssteigerung hat ihre Ursache darin, dass die 64-Bit-Versionen von Windows eine größere Menge physischen Speichers unterstützen als die 32-Bit-Versionen von Windows Server 2003 und Windows XP Professionell. Einen richtig gravierenden Leistungsunterschied, so das man Programme nicht mehr nutzen kann ist mir noch nicht untergekommen.

Im Internet kursieren , die es erlauben, mittels unter 32-Bit die vollen 4 GB Ram und mehr zu nutzen. Ob das wirklich effektiv was bringt, kann ich nicht sagen, allerdings kann ich solch tiefe Eingriffe ins System - es wird dabei ja am Kernel herumgebastelt - nicht empfehlen. Das Risiko, das danach nichts mehr funktioniert, oder das das System teilweise nicht mehr Updatefähig ist (z.B. Service Packs), ist hoch.
und
Danke nochmal an normabates.

[anchor=XP64]Diese Hilfe soll zwar nur darüber helfen, ob ihr 32Bit oder 64Bit nehmt, allerdings möchte ich noch eine Kleinigkeit über die Windows XP x64 Edition loswerden:[/anchor]

Zwar treten unter XP die gleichen Unterschiede zwischen 32 und 64-Bit auf, allerdings ist die XP64-Version nicht empfehlenswert, da die Treiberunterstützung - auch aufgrund der späten Veröffentlichung und der dann stärkeren Verbreitung von Vista - nicht gut ist. Wer also noch XP nutzt und 64-Bit in Erwägung zieht, dementsprechend auch einen leistungsfähigen PC hat, sollte wirklich zur 64-Bit-Version von Vista, 7 oder 8 greifen.

Ich hoffe euch ein wenig geholfen zu haben bei eurer Entscheidung zwischen 32 oder 64 Bit.

Wer gerne ein paar Benchmarks sehen will, dem kann ich einen Bericht von ans Herz legen. Die Empfehlungen sind die gleichen, nur eben noch mit einigen Spiele-Benchmarks ergänzt.

Fragen, Hinweise oder Ergänzungen gern gesehen.

Dank an user1220 für den Ergänzungsvorschlag.
 
Zuletzt bearbeitet:

B3n

Corporal Bullshit

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Frage:

Sollte man nicht generell von XP Abstand nehmen? Sich jetzt noch XP (egal ob 32- oder 64-Bit) zu kaufen macht doch keinen Sinn, wenn es nur noch ein paar Monate supported wird, oder?
 

Hezu

Ruhe in Frieden

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  • #3
Die Frage nach der Supportzeit von XP wird ist ja hier in diesem Thread gar nicht behandelt (sowas kommt aber vielleicht bald™). Zudem diejenigen, die noch zwingend XP einsetzen wollen, es vermutlich auch noch weiterhin einsetzen werden.
Außerdem ist der im Gulli schon Mitte 2009 entstanden, da war 2014 noch weit weit weg.
 

The_Emperor



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Ich find's nicht ratsam den Text so zu formulieren das er suggeriert dass man ein 64-Bit Betriebssystem nur nehmen sollte wenn man mehr als 4GB Arbeitsspeicher hat/braucht. Alleine schon aus Kompatibilitätsgründen sollte JEDER der 64-Bit Hardware hat (was sowieso 98% aller PCs einschließt die neuer als 4 oder 5 Jahre sind) auch ein 64-Bit Betriebssystem verwenden.
 

Timon3

Team ModMii

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Wenn man aber nicht gerade mehr als 4 GB Arbeitsspeicher hat, bringt einem die Kompatibilität überhaupt nichts, weil die Programme kein bisschen schneller sind. Der Text passt so.
 

The_Emperor



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Ich rede nicht von der Kompatibilität zu irgendwelchen Programmen. Ich meine die Kompatibilität zu Geräten. Schon jetzt sind mir mehrere Drucker, Multifunktionsgeräte und sogar ein Laptop untergekommen für die es gerade mal 64-Bit Treiber für Windows 7 und Windows 8 vom Hersteller gab.
 

Hezu

Ruhe in Frieden

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  • #7
Du möchtest also auch auf ein 64-Bit-OS installieren, nur weil die CPU das technisch möglich macht?

Das ich bei 2 GB Ram und weniger kein 64-Bit empfehle, liegt an der Erfahrung, die ich und auch andere User gemacht haben, wenn ein 64-Bit-OS auf solche Rechner installiert wurde.
Und bei 4 GB schreibe ich ja auch, das man schauen soll, was der Rechner, und auch die Softwareausstattung, überhaupt möglich macht.

Bei welchem Hersteller bzw. welcher Hardware gibt es denn nur noch 64-Bit-Treiber?

---

Zusammenführungstest
 

The_Emperor



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Wer arbeitet noch mit einem System das weniger als 2GB Speicher hat? Selbst meine alte Gamerkiste (Baujahr 2004, Pentium 4) die ich vor 4 Jahren entsorgt habe hatte schon 3GB. Andererseits kenn ich auch keine halbwegs moderne Software die nicht auf einem 64-Bit System lauffähig ist. Wenn man auf Steinzeitprogramme angewiesen ist (was ich in zwei Fällen auch selbst bin) wird virtualisiert. Sich selbst mit einem 32-Bit System an ein altmodisches System zu ketten ist unwirtschaftlich und in einer virtuellen Maschine hab ich selbst ein Programm aus dem Jahre 1987 (!) noch zum Laufen gebracht (unter Windows 98SE mit VM-Ware Workstation 9 falls jemanden interessiert).

Hier noch die Geräte für die ich keine 32-Bit Treiber bekam: HP Deskjet (neumodischer Tintenstrahldrucker mit WLAN und eigenem AppStore), ein Canon Multifunktionsgerät (Farblaser Fax mit Druck und Kopierfunktion) und ein Dell XPS12.
 

Hezu

Ruhe in Frieden

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  • #9
Wie gesagt, laut deiner Aussage sollten alle (!) 64-Bit-fähigen Systeme auch ein 64-Bit-OS nutzen, das das unpraktikabel ist, sollte klar sein. Wessen System noch mit weniger als 2 GB Ram arbeitet? Mein Netbook (1GB) z.B.. Läuft mit XP und 7 wunderbar, jeweils mit 32-Bit. 64-Bit wären theoretisch möglich, aber das wäre einfach nur Ressourcenverschwendung (wenn Gulli wieder da sein sollte, kannst du dir ja mal den Thread durchlesen, die Diskussion hatten wir da schon zu genüge).

Zudem: Nicht jede "Steinzeitsoftware" ist lauffähig unter ner VM, da mitunter notwendige Hardware nicht richtig durchgereicht oder zumindest emuliert werden kann.

Das beim Dell keine 32-Bit-Treiber auf deren Homepage zur Verfügung stehen heißt doch nicht, das es keine gibt... Aber warum sollte Dell Treiber für ein System zum Download anbieten, was es nicht lohnt zu unterstützen, da ein 32-Bit-OS gar nicht die 8 GB abdecken kann, die ein aktuelles XPS12 eingebaut hat.

Und bitte, wenn du Beispiele bringst, dann bitte konkrete, und nicht allgemein HP Deskjet oder Canon.
 

CCS

The dark side of BDs
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zu Hause ;)
Kommt wie zumeist ganz auf die Bedürfnisse an...PCs & Läppis sind bei mir alle mit 64bit-OS (Win7, OpenSuSe) ausgestattet...mein mir seitens meines Auftraggebers überlassener Lenovo Thinkpad läuft noch mit 32bit WinXP...stört mich jetzt auch nicht groß :)

:cool: Cee ya, CCS
 

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hab an meinem system mit amd fx 8000 irgendwas 16gb RAM eingebaut aber nur ein 32bit wd7 ultimate, kann also nur 3,25gb nutzen.

würdet ihr auf ein 64 bit umsteigen ? macht es sich stark bemerkbar ?
 

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ausnahmsweise mal keine ironie :D den wichtigsten fakt habe ich vergessen, ich nutze nie mehr als 2 gb des RAMS, also habe ich es nie für notwenig gesehen.
habe auch nicht vor mehr zu nutzen :D
habe mich als ursprünglicher osx ler nie damit auseinandergesetzt.

Unbenannt1.JPG

so sieht das aus, mehr kommt auch selten dazu :D

also meine ihc es leider ernst, das es sich unter enormer leistungsabfrage bemerkbar macht ist klar, aber ich meine jetzt eher so beim hin und her chilln :D
 

Steev

(ツ)

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Unter 4 Gigabyte:
Wenn ihr nicht mal ansatzweise in die Nähe der 4 Gigabyte kommt, lohnt sich nicht mal das Nachdenken über die 64-Bit Version - siehe Nachteil beim Unterschied 32/64-Bit. Wenn der RAM schon knapp ist, sollte man ihm nicht auch noch mit unnötig größeren Daten belasten.​
Das hört man überall, deswegen bleibe ich aktuell bei 32bit :coffee:
 

M-M-C

Aktiver NGBler

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@turbolader
dir ist schon klar, das ein halbwegs modernes windows (also neuer als windows 98) den ram selbst schon gut verwaltet? wenn einfach nur wenig ram da ist, dann sind eben die caches für festplattenzugriffe und ähnliches sehr klein und es wird viel geswapped: du hast zwar immernoch irgendwie ram zur verfügung, das windows läuft aber merklich langsamer.
wenn du genug freien ram hast, dann benutzt windows den auch, wäre ja sonst verschwendung:
Unbenannt.jpg #
wenn windows erstmal 5gb an daten im ram als cache vorhält, dann kann dein pc noch so sehr am rödeln sein, ein explorer fenster geht immer noch flott auf.
kommt natrülich auch auf die software an, die man verwendet. bei solitär merkt man nix, sobald du zb vmware benutzt kommst du an 64bit nicht mehr vorbei, und aktuelle 3d-renderung programme gibt es gar nicht mehr für 32bit, weil 32bit nur speicherblöcke bis 2gb verwalten kann, das reicht für sowas hinten und vorne nicht.
tl:dr
du bremst dein windows künstlich aus, wenn du was anderes als word und solitär benutzt
 

Cybercat

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eine Festplatte für Videos, Musik, Bilder.....
1GB vom RAM als RAM-Disk abgezwackt für Temp, und den Internet-Gruscht der sich während einer Session ansammelt.
So ist ein flottes arbeiten rumspielen möglich.
 
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