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Thema: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

  1. #76
    Vereinsheimer Avatar von Laui
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Es gibt auch die Möglichkeit, keinerlei Internetspuren zu machen, keine Passwörter bei Chrome oder Firefox oa Browser zu hinterlassen und Alle persönlichen Dateien auszulagern auf Externe Medien, die ich nur dann anschliesse bei einem Virenfreien Rechner. Sprich wird mein PC befallen, kann der Virus nichts ausrichten ausser mich zu nerven, mein System komprimitieren, aber findet nichts ausser eine Windows Installation, ja gut plus Programme, aber keinerlei Dateien. PC platt machen, neuinstallation und gut. Wir müssen auch mal die Frage erörtern, was richten Viren an? Ok es gibt Bundestrojaner die an deine Daten wollen, aber auch Script-Kiddies Viren die nur dein OS zerstören, bzw. nerven. Virus ist nicht gleich Virus und komprimitiert ist man auch nicht gleich
    aka Steev

  2. #77
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    Avatar von drfuture
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Dazu musst du aber wissen ob der PC wirklich frei von Schadsoftware ist wenn du schon sagst "ich schließe nur an wenn er frei von Schadsoftware ist" und wie stellst du das fest?

    Im zweifel geht dann die Platte kaputt weil du sie die ganze Zeit an und aus machst
    In erster Linie sollte man ja mit dem PC arbeiten können.
    Klar gibt es durchaus so einige Möglichkeiten den PC "anders" zu nutzen - die Frage ist immer wie praktikabel das ist und was man davon hat.
    Du kannst den PC ja dann auch Readonly verwenden - sprich es die Kaiser-Karten waren das glaube ich gemacht haben das nach dem Neustart schon Hardware-Seitig der PC immer wieder im "Original-Zustand" ist.

    Die Welt drumherum entwickelt sich halt weiter - wenn man keine Schnittstellen dort hin hat die im Zweifel dann nicht mehr funktionieren kann man sich natürlich für diesen Einzelfall eine Lösung überlegen.
    Das ist aber dann kein generelles Vorgehen das man "jedem" raten kann.

    In erster Linie versuchen aktuelle Schädlinge an Daten zu kommen - die können auch in Temp-Verzeichnisen, im Ram oder in einer Config-Datei liegen (Und seien es nur die Zugangsdaten zu Netflix in der Netflix-app) - Oder phisching über E-Mails in denen man auf einen Link klingt da man sie für Echt hält - oder eben Verschlüsselung von Nutzerdaten.
    Damit sollte man 90% der privaten Angriffe erklären können.

    Wenn man nun nur text-mail verwendet; keine Links dort anklickt; nicht surft und "nur" so eine Bürosoftware nutzt dann dürfte das dafür ein sicheres Szenario sein.
    |_|D *`~{ Ich kenne deine Zukunft }~´* |_|D

  3. #78
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    Avatar von dexter
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von drfuture Beitrag anzeigen
    Das heißt ist nicht eigentlich der in Ausführung befindliche Code der primär relevante?
    Am interessantesten wäre mal rauszufinden, wieviele Systeme

    * "direkt" über Sicherheitslücken a la Blaster angegriffen werden
    * über Benutzerinteraktion durch Programmexploits (Browser, PDF-reader, Office-exploits etc.)
    * über eigenständige Virusinstallation (porno.exe.pdf oder porno.deb etc.)

    Ich vermute letzteres. Und da wäre vollkommen irrelevant, auf welcher Codebasis welchen Systems das passiert.
    Wer nachts schläft, muss sich nicht wundern, wenn er tagsüber arbeitet!

  4. #79
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    @drfuture: Nein, ich seh nur, was in Windows so als Dienst läuft und was auf meinem Debian. Windows ist echt übel, vor Allem, weil die Dienste nicht getrennt sind. Da läuft fast alles mit Systemrechten, was im Linux weitestgehend vermieden wird. Cortana zum Beispiel. Sowas gibts im Linux-Universum schlicht nicht, Suchanfragen werden auf Userebene ausgeführt. Außerdem ist es eine Unsitte von Windows, tausende Funktionen in einem Dienst abzuarbeiten, siehe svchost.exe, der sich gefühlt um alles kümmert, was irgendwie mit Netzwerk zu tun hat. Ist bei Debian halt auch anders: DNS übernimmt bind, resolv oder dnsmasq, DHCP übernimmt der dhcpclient, WLAN der wpa_supplicant etc. Entsprechend ist meine Debian-Installation mit grundlegenden Arbeitsprogrammen (LibreOffice, Evolution, Gimp, etc.) halt auch nur ca. 4 GB groß, statt wie ein nacktes Windows 12-15 GB. Reduziere ich nur aufs OS selber, komm ich auf ca. 1 GB, und kann immer noch einzelne Komponenten rausschmeißen, wenn ich sie nicht brauche. Bei Windows ist AFAIK bei ca. 12 GB Schluss, das ist dann alles irgendwie Kernsystem, also nicht wirklich tote Daten.

    @dexter
    Und was Installationen via dpkg (also deb-Dateien) angeht: Das darf nur root. Bei Windows wandert es als Nicht-Admin automatisch in den Userspace, weil der Installer vom User selber aufgerufen werden darf. Ist bei Debian nicht der Fall, dpkg (der Installer) ist ein reines root-Programm.
    GCM/IT/S/O d-(--) s+:- a? C++(+++) UL+++(++++)$ P L+++>++++ W++ w@$ M--$ PS+(++) PE(-) Y+(++) PGP++(+++) t+ 5(+) R* !tv b+(++++) DI(++) G++ e+>++++ h(--) y?
    Das Ende ist nahe: Dem Harleyschen Kometen folgt der Gammablitz beim Scheißen.

  5. #80
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Installation als *.msi darf auch nur der Administrator - jedenfalls insofern es keine reine userspezifische .msi ist.
    Der Appstore der vielleicht dann eher mit einem Paketmanager zu vergleichen ist ist dafür ein reines User-Programm und kann im System nichts anrichten.
    System und User wird an sich seit Jahren durchaus sehr strickt getrennt.
    Das ein Binary oder ein Shell-Script durch einen User unter Linux ausgeführt wird - wird auch nicht verhindert.

    svchost ist ein Brocker-Prozess unter dem als Thread die einzelnen Dienste hängen wie dhcp oder ähnliches... svchost *ist* nicht der Dienst - er regelt z.B. das dynamische Starten eines Dienstes aus Anforderung.

    Das so mancher Systemdienst nicht zwingend mit Systemrechten laufen müsste - da gabe ich dir allerdings recht.
    Administrative rechte würde im Normalfall reichen.
    |_|D *`~{ Ich kenne deine Zukunft }~´* |_|D

  6. #81
    Vereinsheimer Avatar von Laui
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Natürlich muss ich bei einem DEB ein Passwort eingeben, aber das tut Porno-Opa doch dann auch...
    aka Steev

  7. #82
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    TL;DR:
    Windows XP Systeme UPDATEN.


    Daneben steht mein Privat Tablet, auch noch Win_XP [...]
    Also entweder die Geräte:
    1. sind nicht ans Internet angeschlossen UND
    2. werden keine externen Geräte drangesteckt UND
    3. wenn dann Software nur aus 100% vertrauenswürdigen Quellen installiert
    Dann brauchen die auch keinen Virenscanner.

    Aber imHo: Geschäft = Quasi-Öffentlicher Raum = Du kannst 2. nicht sicherstellen.
    Dazu Tablet (mit WinXP - what?).. Tablets sind ja stark auf Internet ausgelegt = werden 'alles tun', um sich zu verbinden .
    Wär mir alles zu heikel. Zumal ich mich auch frage, ob das im Schadenfall nicht als (grob) fahrlässiges handeln ausgelegt werden kann von einer Versicherung.

    nicht gesurft ausser eMails [...]
    Das ist doch keine Kleinigkeit, eMails sind eines der großen Einfallstore.
    Zumal sich bei freiwilligem WinXP die Frage stellt, wie es um den Router bestellt ist, den tauschst (und updatest) du ja sicher auch nur aus, wenn du gezwungen bist, also womöglich zuletzt vor x Jahren.





    Der Appstore der vielleicht dann eher mit einem Paketmanager zu vergleichen ist ist dafür ein reines User-Programm und kann im System nichts anrichten.
    Sicherlich würden diverse Linux-Spezifische kritische Schwachstellen auftreten, wenn Linux weiter verbreitet wäre unter unter Normalverbrauchern.
    Ich sag nur npm: 50% aller Packages infizierbar über schwache Package-Dev-Passwörter. Ist bei Debian-Paketen garantiert vergleichbar. Niemand garantiert, dass nicht einfach mal ein Dev-Account gehackt wird und Malware und Co. unter falschem Namen eingeschleust wird in ein Package das am besten noch diverse Abhängigkeiten hat. Ich traue ja vielen eine gewisse Sorgfalt zu, aber halt beiweitem nicht allen.

  8. #83

    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    @drfuture: Das Thema scheint ja Dein Steckenpferd zu sein Bezogen auf Deine Antwort von meinem Post: Letztendlich muss es doch jeder selber wissen wie er seine Daten schützt. Ich komme viel in Osteuropa rum, da surft 2/3 auf alten ausrangierten Win_XP Kisten rum, und das Lebbe geht (trotzdem) weida. Und die Jugend programmiert 100mal besser drauf rum als unsere überzüchtete Jugend.

    Auf was ich raus will:

    was soll in der Konstellation ein uralter Virenscanner?
    siehe oben

    Die Virendefinitionen müssen auch kompatibel sein mit der Version und Testen usw... deswegen ist zig Jahre eine Version zu betreiben auch von Herstellerseite schlicht nicht gewollt / nicht möglich.
    Falsch: Über 10 Jahre wurde meine Version mit Signaturen bedient, somit von Avast gewollt. Aufgrund mangelnder Nutzer haben Sie es dann doch eingestellt. 10 Jahre ist aber in der IT Welt eine Ewigkeit!

    kannst du in der Firma sicher stellen das da keine andere Person zutritt zum PC hat?
    Ja ich Chef, da Knecht kriegt eine auf die Finger wenn ich es sehe.

    Ein baugleiches Tablet bringt dir gar nichts wenn deine Daten entweder gestohlen > Identitätsdiebstal + deine Konten geleert oder deine Daten gelöscht und oder verschlüsselt werden. Nur gegen letzteres hilft ein Backup.
    Ist das nicht ein wenig Paranoia? Ich bin kein Bundeskanzler, kein Präsident. Meine Daten interessieren erstmal keine Sau auf der Welt, solange ich nicht groß im Lotto gewinne. Sorry, soll keine Majestätsbeleidigung gegenüber einen Admin sein Ein Vollbackup das funzt auf einem Zweitrechner, ist für kleine Leute doch die allerbeste Versicherung. Da scheiss ich auf Cloud etc. Ich habe es in der Hand. Man muss nur testen ob das Image auch geht, wenn die HDD einen Fehler hat, mags net, wenn der Laptop nicht wirklich baugleich ist, gehts net, alles getestet. Ich kann mit meiner Lösung ruhig schlafen und das ist doch das entscheidende für jeden. Eine perfekte Lösung gibt es zu dem Thema nie. Außerdem schützt ein Vollbackup nebenbei auch vor einem Systemausfall, der mich schon häufiger getroffen hat (3mal) als vor Viren&Co (0mal). Bei einem Vollbackup hab ich zumindest den allergrößten Teil meiner Daten noch, die eh unwichtig sind letztendlich . Wie viele haben schon Ihre ganzen Kinderfotos verloren aber was sagt Hr. Stepanovic? *g*

    Gr€€tz Biosman
    Geändert von Biosman (15.11.17 um 21:27 Uhr) Grund: Wechselstaben verbuchselt
    Info: Mein 2TB-Homi, PN mir! ; Mein Seti@Home Rang, hier Team beitreten; Trekkie arbeite mit bei Star Trek Wikia
    Uploads: Is ja hier nicht aber Ihr wißt: The faster you download, the bigger your penis is :)
    Da ich die Datasette noch kenne, ist alles schnell was über 1000 Baud liegt

  9. #84
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von Metal_Warrior Beitrag anzeigen
    Und was Installationen via dpkg (also deb-Dateien) angeht: Das darf nur root. Bei Windows wandert es als Nicht-Admin automatisch in den Userspace, weil der Installer vom User selber aufgerufen werden darf. Ist bei Debian nicht der Fall, dpkg (der Installer) ist ein reines root-Programm.
    Das ist zwar richtig aber Augenwischerei. Es gibt in aller Regel bei Windows keinen nicht-admin. Genauso wie bei einem Linux-desktop. (Dau-)User ist in 99% der Fälle root (oder "admin") und installiert "Programme". Ob ich als Dau bei exe, msi, deb oder npm etc. [x] ja ich will das installieren anklicke (oder in der Optimalconfig ein Adminkennwort eingebe) bleibt sich gleich.
    Für diesen Beitrag bedankt sich BurnerR
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  10. #85
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von Biosman Beitrag anzeigen
    Ist das nicht ein wenig Paranoia? Ich bin kein Bundeskanzler, kein Präsident. Meine Daten interessieren erstmal keine Sau auf der Welt, solange ich nicht groß im Lotto gewinne.
    .... es wirst auch nicht DU angegriffen sondern 100.000 beliebige Leute deren E-Mail adresse aus irgend einem Newsletter-Verteiler stammt der gehackt wurde oder von sonst wo her.
    Die ganzen Verkäufer die Zugangsdaten zu diversen Diensten wie ebay, paypal, netflix, spotify und was es sonst so alles gibt mit Lebenslanger Account-Garantie (Wenn ein Account gesperrt wird gibts einen neuen) im div. Online-Marktplätzen für 10€ oder so anbieten leben von Leuten wie dir (oder evtl. auch den Leuten in Osteuropa - und das ist keine Paranoia sondern Realität und kann jeder selber prüfen.

    Wenn ich 10 Jahre lang Lotto spiele und noch nicht einmal gewonnen habe, ist das auch kein Beweis dafür das man beim Lotto-Spielen nicht gewinnt.
    Und zum Virenscanner - ich hatte nur etwas dazu geschrieben weil du es "blöd" fandest das es nun nach 10 Jahren nicht mehr funktioniert... Wie du solber geschrieben hast ist das eh schon lang - irgendwann ist dann halt Schluss.

    So oder so macht der Virenscanner in der Konstelation schlicht nichts aus und du hättest ihn auch vor 2 Jahren schon abschalten können.
    Für diesen Beitrag bedanken sich alter_Bekannter, Metal_Warrior, dexter
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  11. #86
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von Biosman Beitrag anzeigen
    Letztendlich muss es doch jeder selber wissen wie er seine Daten schützt. Ich komme viel in Osteuropa rum, da surft 2/3 auf alten ausrangierten Win_XP Kisten rum, und das Lebbe geht (trotzdem) weida. Und die Jugend programmiert 100mal besser drauf rum als unsere überzüchtete Jugend.
    Deshalb kommen auch die meisten Angriffe auf meine Server aus Osteuropa. Weil sie so sicher unterwegs sind. Und deshalb waren die Zeus-Versionen, die ich ausprobiert hab, auch so superstabil, weil die Kleinkriminellen halt auch zu blöd zum sauber programmieren sind.

    Du kapierst nicht, dass es hier nicht um dich allein geht, sondern dass du ein Trottel mehr bist, der meine Server angreift, wenn du mit den Achseln zuckst und dir einen auf deine eingebildeten Kenntnisse rubbelst, während dein Rechner hübsch deine Leitung für Spamming und DDoS nutzt.

    Meine Daten interessieren erstmal keine Sau auf der Welt, solange ich nicht groß im Lotto gewinne.
    Deine Daten sind so interessant wie die eines jeden Anderen. Du hast ein Konto und Accounts bei Amazon und eBay - perfekt. Klar, der Schaden ist nicht groß, wenn du Rechnungen von ein paar Hundert bis Tausend wegen Einkäufen bekommst, die du nicht getätigt hast, aber Kleinvieh macht halt auch Mist, und viel Kleinvieh macht viel Mist. Hat drfuture ja schon erklärt, wie das abläuft.

    Außerdem schützt ein Vollbackup nebenbei auch vor einem Systemausfall, der mich schon häufiger getroffen hat (3mal) als vor Viren&Co (0mal).
    Ich verrate dir ein Geheimnis: Das wundert mich nicht. Wenn deine Clients so alt sind wie ihr Betriebssystem vermuten lässt, sind sie über 10 Jahre alt, und da steigt die Ausfallwahrscheinlichkeit rapide an. Badewannenkurve halt. Auf Systemausfälle bei dir zu tippen ist eine sicherere Anlage als auf nVidia zu spekulieren.

    Zitat Zitat von dexter Beitrag anzeigen
    Ob ich als Dau bei exe, msi, deb oder npm etc. [x] ja ich will das installieren anklicke (oder in der Optimalconfig ein Adminkennwort eingebe) bleibt sich gleich.
    Die meisten Infektionen laufen aber nicht so ab, sondern via Drive-By-Download bzw. infizierter Datei, bei der dann Fehler im öffnenden Programm ausgenutzt werden, um Zugang zu bekommen. Abgesehen davon läuft Windows anders als Linux. Bei Letzterem will man ein Programm und geht in den Paketmanager, das Web ist in 99% der Fällen keine Quelle (meist deshalb, weil die dort angebotenen Downloads andere Libs brauchen und nicht aufs System abgestimmt sind - die Wahrscheinlichkeit, dass da was schief geht, ist einfach zu hoch). Zentral verwaltetes System eben. Bei Windows ist es immer noch Standard, sich den Mist aus dem Netz zu laden, auch wenn sie langsam mit AppStore kommen. Da stören auch keine Lib-Versionen, weil eh jedes Programm seine ganzen Dependencies selber mitbringt und managed.
    Geändert von Metal_Warrior (16.11.17 um 12:14 Uhr)
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  12. #87
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zentral verwaltetes System eben.
    Super praktisch, aber zentral ist halt auch immer riskanter. Meine Theorie ist, wenn Linux deutlich mehr von Normalnutzern verwendet werden würde, dann würden wir eben mehr Paketmanager-bezogene Angriffe erleben als drive-by-downloads, infizierte .exe und ähnliches.

  13. #88
    Zeitreisender

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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Gab es ja schon...
    https://www.heise.de/security/meldun...t-3834693.html

    Also nicht bei Debian - aber so im Grunde
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  14. #89
    Mitglied Avatar von phre4k
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Haha, bisschen FUD ist immer gut.

    Ein User-Repo (PyPI, COPR, AUR, PPA) ist nicht mit einem offiziellen Repo der Distribution zu vergleichen. Da hat sich in der Vergangenheit soweit ich weiß nur Mint und Manjaro bekleckert, und warum man solche halbfertigen Noobdistributionen die so weit downstream sind, dass sie schon nahe am Wasser gebaut wurden, nicht nutzen sollte, ist ja wohl klar.
    *mit Linux wäre das natürlich nicht passiert™
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  15. #90
    Zeitreisender

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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Ein Anfänger weiß das im Zweifel nicht ... aber ansich ist das so oder so alles nur Spekulation was währe wenn. Mit so manchen Gefahren hat vor 2 Jahren noch keiner gerechnet - und in den nächsten 2 Jahren schaut es wieder anders aus - nur eines ist sicher - weniger wird es nicht werden.
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  16. #91

    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Klar, man fühlt sich in einer Linux Umgebung recht sicher - wenn ich 100 "normale" Abhängigkeiten schon vorinstalliert habe - und auch Dinge die "tolle Features für Missbrauch" mitbringen, ich aber dennoch "bewußt" (!) auf Systemebene installiere und ausführe, bei einer präperierten Paketmanager Datei, blättert auch mich das um.

    Aber was man auch noch Grundlegend unterscheiden sollte, bei Microsoft schaut nur Microsoft in den Quelltext - okay, das sind auch 100 "Äffchen" und mehr - aber bei Linux ist das nicht anders.

    Auch könnte man mal die Frage in der Raum stellen - fühle ich mich mehr jemanden gegenüber verpflichtet der mir meinen Gehaltscheck zahlt oder bei etwas, wo ich mit Herz und Blut bei bin, weil ich das will und "darf" und "kann" ?

    Außerdem schauen in vielen Open Source Projekten eine Menge entwickler darüber - gut, es ist eine Dunkelziffer und Fehler sind an sich nicht ausgeschlossen, jeder kann etwas übersehen und andere können dies als Lücke nutzen, aber da steht auch die Frage in dem Raum auf was eine Software aufbaut?
    Microsoft bringt Shitload - an tollen Funktionen mit, die alle von einer Software ohne Kenntnis "ist etwas installiert oder nicht?" - genutzt werden können.

    Wenn ich mir ein Minimalsystem einrichte, dann kann das einiges aber auch nicht wirklich viel von Haus aus - erst wenn ich "Features" (/Softwarepakete) hinzufüge, steigen die Möglichkeiten und potenziellen Angriffsflächen bzw. Angriffsvektoren. Und jedes dieser Pakete wird von Leuten, die sich damit auskennen (sollte man meinen), betreut und gepflegt, in Betrachtung auf diese EINE Komponenten - wie der Rest drumherum aussieht, interessiert erst einmal nicht - aber sind es 100 Teilprobleme oder ein großes? - Was ist wohl leichter zu betreuen?

    Also, bis etwas großes eingeschleust wird - sollte einige Zeit ins Land gehen, oder auch gar nicht, niemals nicht.

    So ist jedenfalls meine Meinung.

    Edit:
    Man darf auch nicht vergessen, Linux ist eine Lernkurve, ich installiiere "nach und nach" und weiß ab einem Zeitpunkt wofür etwas genutzt wird.

    Das einzige was man dann in einer DEB fordern kann, wenn nicht geschehen, welche Abhängigkeiten gibt der Code an zu haben, die vorinstalliert sein müssen.

    Sobald da irgendwas wie CuRL, wget, Mail, Inet oder sonst was auftaucht, sollte man schon stutzig werden, ansonsten meckert der Packetmanager wenn etwas nicht befriedigt ist... und dann muß ich als User zustimmen ob ich das will, da habe ich aber eine Wahl.
    Für diesen Beitrag bedankt sich phre4k
    Geändert von theSplit (16.11.17 um 21:25 Uhr)
    Gruß theSplit
    @ I'm the whisper in the wind, the tear on the land, the scream in the sky - the blood youve shed @
    +++ Aktuelle IT-Talents Code Competion 2018 +++ NGB-Statistik Opt-Out/Anonymisierung +++ KISS Ebook Starter [Linux] +++ Browser Add-on: Flag cookies +++ weitere Projekte auf Github +++

  17. #92
    Mitglied Avatar von phre4k
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von drfuture Beitrag anzeigen
    Mit so manchen Gefahren hat vor 2 Jahren noch keiner gerechnet - und in den nächsten 2 Jahren schaut es wieder anders aus - nur eines ist sicher - weniger wird es nicht werden.
    Du hast vielleicht damit nicht gerechnet, aber jeder Hacker weiß:

    User Input Is Evil.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Jester
    *mit Linux wäre das natürlich nicht passiert™
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  18. #93
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    ja mann kann kann ohne Virus Programm auskommen, man nutzt Linux!
    aka Steev

  19. #94
    肉まん Avatar von nik
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    @Laui: Du kannst auch unter Windows ohne "Virus Programm" auskommen
    Gerade dachte ich, dass das Gehirn faszinierend ist. Dann ist mir aufgefallen, dass das Gehirn selbst das gedacht hat. Arroganter Fleischklumpen.

    Verallgemeinerung ist die Philosophie der Primitiven

  20. #95
    Mitglied Avatar von phre4k
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von nik Beitrag anzeigen
    @Laui: Du kannst auch unter Windows ohne "Virus Programm" auskommen
    Das ist inkorrekt, zumindest der Windows Defender ist zu empfehlen.

    Und auch unter Linux kann man beispielsweise in einer Hostingumgebung NICHT ohne ein Antivirusprogramm auskommen – das zeigt der Befall von veralteten CMS-Installationen und generell löchriger Software, den ich regelmäßig bei div. Kunden bereinigen muss.
    *mit Linux wäre das natürlich nicht passiert™
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  21. #96
    Cloogshicer®

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    Avatar von dexter
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von phre4k Beitrag anzeigen
    Das ist inkorrekt,
    Das ist inkorrekt.
    zumindest der Windows Defender ist zu empfehlen.
    Thema verfehlt.
    Wer nachts schläft, muss sich nicht wundern, wenn er tagsüber arbeitet!

  22. #97
    Mitglied Avatar von phre4k
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    @dexter: korrigiere mich bitte mal.
    *mit Linux wäre das natürlich nicht passiert™
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  23. #98
    肉まん Avatar von nik
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    Re: Kann man ohne Virensoftware auskommen?

    Zitat Zitat von phre4k Beitrag anzeigen
    Das ist inkorrekt
    Was ist daran inkorrekt? Auskommen kann man auf beiden Systemen ohne.
    Ob es zu empfehlen ist, mag da schon anders gelagert sein. Mir ging es in dem Zusammenhang aber auch nur um die Pauschalisierung im Post davor.
    Gerade dachte ich, dass das Gehirn faszinierend ist. Dann ist mir aufgefallen, dass das Gehirn selbst das gedacht hat. Arroganter Fleischklumpen.

    Verallgemeinerung ist die Philosophie der Primitiven

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