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Thema: [Reisebericht] Niederlande

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    Post [Reisebericht] Niederlande

    Die letzten Jahre war ich mehrmals beruflich in Holland und hab meist noch was privat angeschaut.

    Um die Berichte etwas kompakter zu haben, werde ich alles hier rein packen. Sicherlich können noch andere, die dort gelebt haben oder häufiger rüber fahren, einige Infos ergänzen

    Utrecht

    Am häufigsten verschlug es mich nach Utrecht. Vom Amsterdamer Flughafen ist es eine angenehme Zugfahrt hin. Utrecht hat ebenfalls Grachten, nur mit dem Unterschied zu Amsterdam, dass es kleiner und nicht von Touris überrannt ist. Dafür sieht man häufiger Studenten und ihre Fahrräder. Ach ja, der Marktplatz ist sehenswert. Nur das UNESCO-Weltkulturerbe im Bauhaus-Stil habe ich weggelassen.

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    Wie so häufig bei beruflichen Reisen geht man Abends gemeinsam Essen. Einen der Abende verbrachten wir im Lokaal Negen, welches in der Altstadt von Utrecht gelegen ist. Für Gruppen werden Überraschungsmenüs angeboten, was wir gleich nutzten. Wenn ihr die Möglichkeit bekommt, bestellt euch so ein Überraschungsmenü! Es ist das Geld wert. Die erste Entdeckung für mich war das Getränk. Aus einer Liste von Bieren, die nicht nur Heineken, Amstel und die anderen großen Brauereien umfassen, wählte ich das Pale Ale von Petrus. Endlich ein Bier, was meiner Meinung nach besser als der übliche Einheitsbrei von Heineken und Co schmeckt. Angenehm erfrischend mit leichter Zitrusnote. Als Vorspeise wird anscheinend meistens Fisch serviert. Wir bekamen Cannelloni mit Garnelen, Rote Bete, Feldsalat. Als Hauptspeise, normalerweise Fleisch, wurde Perlhuhn auf regionalem Gemüse serviert. Von der Menge her hätte ich nicht mehr benötigt. Es soll aber nicht heißen, dass ich nicht geschmeckt hätte; ganz im Gegenteil. Die Nachspeise bestand aus Erdbeeren (leider nicht fruchtig-süß) mit kleinem Feigenkuchen, kleinem Brownie und Panna Cotta, umrahmt von einer Schokoladencreme. Der Service war auch sehr aufmerksam, das Essen war insgesamt sehr gut und preislich in Ordnung. Der Durchschnittspreis für Speisen und Getränke lag mit Trinkgeld bei 42 Euro.

    Ein andermal hatten wir schönes Weter, was wir nutzten umabends draußen direkt an der Oudegracht im Los Argentinos zu speisen. Wie der Name schon vermuten lässt, bietet das argentinische Restaurant sehr viele Fleischgerichte an. Diese wurde natürlich auch in probiert, wobei ich befürchte, dass der Projektkollege mir gegenüber und ich mit Mixed Grill am meisten abbekamen. 1/2 Sparerib, marinated chicken fillet, sirloin steak, lamb chop served with BBQ- and garlic sauce, oder mit anderen Worten: Fleisch mit Fleisch und Fleisch und nochmals Fleisch. Ach, es gibt auch noch Saucen und ein (wirklich 1 Stück) verlorenes Salatblatt dazu. Das Fleisch schmeckte mir sehr gut, insbesondere das Sirloin Steak. Das Hähnchen war fruchtig mariniert und nicht trocken. Lamm passte ebenfalls und die das halbe Sparerib war weder zu süß noch zu scharf. Insgesamt gefiel mir das Essen. Keine Portion für den kleinen Hunger, aber genau richtig für ein Abendessen nach Sandwiches mittags.

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    Rotterdam

    Von Utrecht ist es nicht weit bis Rotterdam. Bahnfahrten in den Niederlanden sind dank ihres Ticketsystems ziemlich einfach und die Züge gut in Schuss (nur manchmal etwas voll). Den restlichen Nachmittag/Abend nach der Besprechung verbrachte ich mit einem Spaziergang durch die Stadt, die im 2. Weltkrieg fast komplett zerbombt wurde. Entsprechend sind fast keine alten Gebäude erhalten, dafür sieht man moderne Architektur an jeder Ecke, wie auch in und außerhalb der Markthalle, zu der ich die folgenden Tage noch mehrmals schaute.

    Markthalle

    Die Markthalle ist Markt, Supermarkt, Restaurant und Wohnhaus in einem und bietet eine sehr große Auswahl an Speisen, wobei die Preise sich im Rahmen bewegen. Italienische Antipasti, französisches Gebäck, chinesische Kuchen oder holländischer Käse, man bekommt fast alles.
    Negativer fiel mir der Verpackungsberg auf. Egal ob Obst, Gemüse, Käse oder Wurst, so ziemlich alles im Supermarkt – und auch in der Kantine des Projektpartners – ist eingepackt. Selbst einzelne Käsescheiben oder Wursträdchen bekommt man einzeln verpackt. Auch hatte ich das Gefühl, dass Bio weniger verbreitet, Obst und Gemüse dafür stärker gespritzt ist.
    Es ist eben nicht alles super, aber ich fand doch einige leckere Dinge, wie diesen Wassermelone-Erdbeer-Smoothie.
    Ebenfalls ging dieser Becher Käse to go mit Senfsauce mit. Diese Becher gabs gemischt oder in einer Sorte, wobei beide Becher, die ich probierte, lecker waren. Zu meiner Überraschung passte die Senfsauce sehr gut zum Käse.

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    Frühstück

    In den Niederlanden wird mittags häufig kalt gegessen. Als Gäste bekamen wir immer unsere Sandwiches. Für die Mitarbeiter gibt es beim Projektpartner eine kleine Kantine, in der sie sich die Sandwiches selbst zubereiten können. Daneben fertige Salate, Joghurt und Schokostreusel. Schokostreusel? Da schaute ich auch etwas überrascht, als jemand am Tisch die Schokostreusel auf ein Butterbrot strich. Wie ich später mitbekam, ist das ein typisches Frühstück. Für Kinder gibt es auch noch bunte Fruchtstreusel. Wer es luftiger mag, kann auch Schokoraspeln verwenden. Die ersten Streusel waren in den 20er Jahren Anisstreusel.
    Kennt ihr Zuckerbrote? Also Butterbrote mit Zucker drauf? Ich habe das als Kind einmal probiert und nicht gemocht. Irgendwie kam ich auf die Idee statt Zucker Schokostreusel auf das Butterbrot zu streuen. Meine Mutter konnte ich überhaupt nicht verstehen. Schokostreusel sind wenn dann fürs Gebäck gut.
    Anscheinend hat es dieser niederländische Butterbrotbelag es nicht bis nach Süddeutschland geschafft. Ich konnte es trotzdem nicht lassen und habe jeden Morgen andere Streusel ausprobiert. Insbesondere die bunten Fruchtstreusel schmecken anders als hierzulande und haben auch eine leicht veränderte Struktur.

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    Tagesausflug Rotterdamer Hafen und Kinderdijk

    Bei Rotterdam gab es genau zwei Dinge, die ich unbedingt sehen wollte: den Hafen und Kinderdijk.
    Der Rotterdamer Hafen ist der größte Tiefseehafen in Europa und der drittgrößte Seehafen der Welt. Die Pilgrims sind von diesem Hafen aus nach Amerika aufgebrochen, der Hafen der Stadt Delft wurde eingemeindet und er liegt im Rhein-Maas-Delta. Bei einer 75-minütigen Rundfahrt wurden uns die Trockendocks und viele andere Dinge gezeigt. Mir gefiels, nur fand ich die Besichtigung zu kurz. Ich hätte gerne viel mehr gesehen und erfahren. Übrigens, die erste Rundfahrt des Tages benötigt mindestens 20 Personen, die folgenden Rundfahrten sind gesichert. Ich hatte zusammen mit 17 anderen Interessierten Pech und wir mussten auf die zweite angegebene Uhrzeit warten.

    Nachdem das Wetter noch hielt, machte ich mich auf nach Kinderdijk. Kinderdijk ist ein kleiner Ort in der Nähe von Rotterdam, zu dem man leicht per Wasserbus kommt. Das besondere an dem Ort sind die Windmühlen, die in der UNESCO Weltkulturerbe Liste stehen. Die mittlerweile noch 19 übrig gebliebenen Windmühlen sorgten früher dafür, dass das Land bewohnbar und bewirtschaftet werden konnte. Sie pumpten das Wasser aus den Poldern in einen künstlichen Kanal, dessen Wasser bei entsprechendem Wasserstand in den Fluß Lek geleitet wurde.
    Für die Windmühlen wird kein Eintritt verlangt. Will man jedoch auf dem Kanal mit einem kleinen Boot schippern oder einmal einen Blick in zwei der Windmühlen werfen und einen Informationsfilm sehen, muss man zahlen. Viel sieht in den Windmühlen nicht, trotzdem bekommt man einen Eindruck vom beengten Wohnen und dem einfachen, arbeitsreichen Leben in einer Windmühle.

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    Pommes

    Soviel sehen macht hungrig. Ich habe vor einiger Zeit von Pommes mit Erdnusssauce gehört. Die Erdnusssauce ist anscheinend ein Überbleibsel der früheren Kolonie in Indonesien. Pommes sind, wie in Belgien, berühmt in NL. Das musste ich natürlich auch probieren. In der Markthalle habe ich bei meinem ersten Rundgang bereits eine schöne Pommesbude entdeckt, der ich wieder einen Besuch abstattete. Witzig: es gibt sogar Pommestütenhalter! Und die Sauce erst! Für mich eine neue Liebe! Etwas schärfer und salziger hätte es sein können, aber nicht schlecht. Die Pommes waren für meine Begriffe fast zu wach, aber ich mag es auch recht knusprig. Die Kombi möchte ich unbedingt einmal selbst ausprobieren. Erdnussbutter schmeckt übrigens in den Niederlanden auch anders als hierzulande oder in den USA.

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    Tagesausflug Den Haag und Delft

    Ursprünglich wollte ich Amsterdam einen Besuch abstatten, entschied mich dann um und fuhr mit der Bahn nach Den Haag. Einer der bekanntesten Gebäude in Den Haag ist der Friedenspalast, ein Gebäude im Stil der Neorenaissance, das gleichzeitig Sitz des internationalen Gerichtshofs und anderen Institutionen ist. Das kleine Besucherzentrum ist kostenlos, weiter kommt man als Besucher jedoch nicht.

    Den Haag besitzt zwei bekannte Kunstmuseen, wobei ich mich für das Panorama Mesdag entschied. Die Besonderheit dieses Museums ist ein großes 360° Panorama-Gemälde des Badeortes Scheveningen (leicht mit der Metro erreichbar) des Malers Hendrik Willem Mesdag. Das Gemälde hat die Ausmaße 120 x 14 Meter und ist überraschend detailgetreu.

    Mittags wandere ich durch China Town. In der QQ Bakery machte ich Halt. Die Auswahl erschlug mich zunächst. Alles sah lecker und frisch gebacken aus. Einige der Kuchen wurden mit Pandanblättern hergestellt, aber auch der Rest sah appetitlich aus. Nach ein paar Minuten fand ich dann etwas, was mich vollkommen verzückte: Black Sesame Cookie. Genau das habe ich zuletzt 2002 gegessen, als wir es als Gastgeschenk von meiner Austauschpartnerin aus China bekamen!!!! Endlich habe ich dieses Gebäck wieder gefunden! Weiß jemand zufällig, wo ich das hierzulande, am besten in München, bekomme??? Ich bin für jeden Hinweis dankbar. Der Cookie schmeckte sehr gut, fast besser als ich ihn in Erinnerung hatte! Aber auch die anderen Teilchen, die ich kaufte, wie dieser Green Bean Sesame Ball, überzeugten.
    Wer chinesisches Gebäck will, ist im der Bäckerei gut aufgehoben!

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    Praktisch an Fahrkarten der niederländischen Bahn ist, dass man die Fahrt unterbrechen kann, solange dies keinen Umweg bedeutet. Das habe ich auf der Rückfahrt ausgenutzt, um mir das schöne Städtchen Delft anzuschauen. Da zudem auch Markttag mit Flohmarkt war, ging es ordentlich zu. Live-Musik, verkleidete Personen, aber auch frische Sirupwaffeln, Fischhäppchen und vieles mehr. Ich war allerdings noch voll vom chinesischen Gebäck und beschränkte mich auf Durchschlendern und die beiden Kirchen.

    Die neue Kirche besitzt zwei Besonderheiten: das Grab von Wilhelm von Oranien sowie einen besteigbaren Kirchturm mit gigantischer Aussicht. Leider ist die enge Wendeltreppe sowohl für Aufstieg, wie auch Abstieg gedacht und nichts für Leute mit Platzangst oder Höhenangst. Wer es bis oben geschafft hat, kann dafür eine wunderbare Aussicht auf dem windigen Turm genießen. Ich konnte bis Rotterdam, Den Haag und Utrecht schauen und überblickte die gesamte Länge des Rotterdamer Hafens! Gigantisch!

    Wer noch Lust hat, kann ins Porzellanmuseum, wo das typische Delfter Blau erklärt wird.

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    Stadtfest Rotterdam

    Mit Begeisterung stellte ich fest, dass es in Rotterdam an den Tagen auch ein Stadtfest geben soll. Während es sich sonst eher um Mode und Shoppen drehte, gab es in der Nähe vom Hotel einen kleinen asiatischen Bereich mit Speis und Getrank. Das konnte ich mir wieder einmal nicht entgehen lassen. Der Bereich füllte sich sehr schnell.
    Es gab alles mögliche zu Essen und Trinken, sogar Insekten, wie auf dem Schild zu lesen. An den meisten Ständen bildeten sich lange Schlangen. Es gab aber auch importiertes Obst zu kaufen. Von den Preisen träume ich immer noch. Eine Mangosteen (leider zu dem Zeitpunkt schon ausverkauft) oder Rambutan für 50 Cent (!!!), eine Dose Longan für 2 Euro. Mit Glück habe ich hier Mangosteen für 2 Euro das Stück bekommen, meist zahle ich eher mehr dafür. Und das Obst in Rotterdam war wirklich gut! Am liebsten hätte ich meinen Koffer vollgebackt damit. Vorsichtshalber beließ ich es bei einer gemischten Box, die ich gleich vernaschte.

    Auch wenn ich in NL bereits genügend Sandwiches aß, musste das Banh MI unbedingt probiert werden: Honey Beef Sandwich mit Koriander, Karotten, bisserl Kraut und Chili. Erfrischend, saftig und zugleich süß-scharf. Die Bierauswahl bestand aus fast 10 asiatischen Bieren, die ich allesamt kannte. Meine Wahl fiel schließlich auf das Tiger.
    Eigentlich war ich zu dem Zeitpunkt schon satt, aber diese leckeren, gebratenen Gyoza konnte ich nicht stehen lassen. Es hat sich gelohnt.

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    Mitbringsel

    Neben vielen Eindrücken und Erfahrungen nehme ich, wie meistens, auch einige kulinarischen Souvenire mit:

    • Lakritze
    • Schokostreusel und andere Streusel
    • 3 Sorten an Sirupwaffeln
    • Ziegenkäse mit Lavendel


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    "Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?"
    Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield

    Hasenbraten-Rezepte


  2. #2
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    Re: [Reisebericht] Holland

    Amsterdam

    In Amsterdam war ich zweimal. Beim ersten Besuch lief ich alle Sehenswürdigkeiten ab und bummelte durch die Gassen, ein paar Abstecher inklusive. Beim zweiten Besuch konzentrierte ich mich auf Museen und ähnliche Aktivitäten.

    Spaziergang

    Ziele: Käse probieren, Blumenmark, Altstadt,... Hier lasse ich lieber die Bilder sprechen.

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    Ein andermal schaute ich zum buddhistischen He Hua Tempel.

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    Sightseeing

    Nach der Veranstaltung widmete ich den ersten Sightseeing-Tag zu Kunst und Getränken um. Erster Stopp war das van Gogh-Museum, welches mich am meisten faszinierte. Zum Glück war ich bereits um kurz nach 9 Uhr vor Ort, so dass ich ohne Schlange zu stehen rein kam. Als ich das Gebäude verließ, standen die Leute an.

    Alkoholisch

    Nächster Stopp: Heineken Experience. Auch wenn ich bereits einige Brauereien gesehen habe und auch schon in einem Braukurs war, wollte ich mir die Besichtigung trotzdem anschauen. Neben Braukesseln, Pferden und den Zutaten zum Angucken und Probieren, gab es noch eine Erlebniswelt, in der man Fotos machen, Rugby ausprobieren und Karaoke singen kann. Viel Marketing – mir wurds fast zu viel.
    Zum Abschluss, bevor man durch den Laden muss, gibts noch Bier. Zunächst eine offizielle Probe, bei der man zusätzliche Gläser durch Fragen beantworten gewinnen kann. Wenn, dann sagt die Antwort ja laut genug. Ich hab zweimal als erster geantwortet, aber nichts abbekommen. Später kann man noch die zwei Coins am Armband einlösen: entweder ein Extra Cold Heineken mit 0,35l oder zwei normale Heineken a 0,25l. Im Nachbarbarraum kann man alternativ die zwei Coins für ein selbst gezapftes Bier inklusive Diplom tauschen. Nachdem eine Frau am Tisch nichts trinken wollte, bekam ich ein weiteres Bier geschenkt.
    Die Heineken Experience ist ganz nett gemacht, aber viel Werbung und nicht ganz billig. Ich habe leider erst später mitbekommen, dass man auch in der Mikrobrauerei eine Führung mitmachen kann, die deutlich günstiger ist (8,75 statt 18 Euro).

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    Weiter gings zur nächsten Experience: Bols. Bols kennt ihr sicherlich. Liköre und Schnäpse, die häufig zum Mixen verwendet werden. Zunächst gab es verschiedenste Geruchsproben, die man erraten sollte. Nach ein paar weiteren Ausstellungsobjekten gings in die Bols Bar, wo man sich aus 4 verschiedenen Geschmacksrichtungen seinen Lieblingscocktail wählen und ausdrucken konnte. Mit dem Zettel gings zur gut bestückten Bar. Bei mir wurds ein Red Fruit: ok, fruchtig, aber nicht wirklich komplex, und ich hatte schon bessere Cocktails. Dazu gabs zwei Geschmacksproben, die man aus einer langen Liste an Likören und Schnäpsen auswählen konnte. Ich entschied mich für einen Butterscotch Likör und einen Whisky.

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    Kunst

    Den Abschluss des Tages bildete das Rijksmuseum, ein Nationalmuseum mit Schwerpunkt Kunst und Geschichte. Viele niederländische Meisterwerke aus dem goldenen Zeitalter sind hier ausgestellt: Künstler, wie Rembrandt, Vermeer und viele mehr. Nach dem van Gogh Museum in der Früh wurds mir fast zu viel Kunst – Buffer overflow. Zudem ist das Gebäude recht verwinkelt, so dass man manche Wege doppelt gehen muss, um alles zu sehen.
    Sehr schön, aber anschließend war ich zu erschlagen, um noch was zu unternehmen.

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    Anne Frank

    Für den zweiten Tag nahm ich mir vor neben dem Anne Frank Haus auch die jüdischen Museen mir anzuschauen. Also ging es zeitig zum Anne Frank Haus, nachdem ich sogar 2 Wochen im Voraus kein Online-Ticket mehr bekam. Das Wetter spielte noch mit. Noch? Bis ich anstand. 20 Minuten vor Türöffnung hat sich schon eine beträchtliche Schlange gebildet, in der ich insgesamt 1 Stunde stand. Gleichzeitig zog der Nebel auf und es wurde ziemlich frisch.
    Das Haus ist an sich wirklich interessant und zeigt neben den damaligen Räumen (inklusive Verdunkelung) auch Filmmaterial, Fotos und Schriften. Leider steht man im Haus selbst auch häufig Schlange.

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    Mehr oder weniger gegenüber vom Anne Frank Haus befindet sich das Käsemuseum, was eigentlich ein Verkaufs- und Probierraum mit einem Schauraum im Untergeschoss ist. Praktisch, wenn man etwas Käse probieren will.
    Zudem brauchte ich eine kurze Pause und einen Kaffee, hier direkt am Blumenmarkt. Nachdem ich wieder aufgewärmt war, machte ich einen kurzen Abstecher zum Begijnhof, einer früheren Wohnanlage für Beginen.

    Jüdische Geschichte

    Weiter gings zu Fuß über so manche interessante Brücke. Einen Blick in den Innenhof der Hermitage musste ich werfen. Die Hermitage in Amsterdam zeigt Kunst aus der Hermitage in St. Petersburg. Der Kunst wollte ich mich aber an dem Tag nicht widmen, also ging es weiter in das frühere jüdische Viertel, in dem die Portugiesische Synagoge mein erstes Ziel bildete. Auch wenn ich kein Fan von Audioguides bin, war ich von dem positiv überrascht. Es werden viele zusätzliche Geschichten erzählt, die man jederzeit abbrechen und auswählen kann. Die Angestellten waren allesamt sehr freundlich und haben teils von sich aus ein paar Geschichten erzählt.

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    Neben dem alten Herren an der Kasse der Portugisischen Synagoge, fiel mir das beim jüdischen historischen Museum auf. Hier hatte ich beim zweiten Anlauf Glück einen der 10 Plätze bei der kostenlose Probierrunde zu ergattern. Wenn ihr im Museum seid, schaut, dass ihr sowas mitmacht. Die Verkostung findet im Café statt und man kann neben Mazze-Brot eine Dattelpaste mit Tamarinde, Meerrettich mit Rote-Beete-Saft (ohhh), gelbe eingelegte Silberzwiebeln (ohhhh), Fladenbrot, gefilte Fisch und Bolus (wenn ich mich recht erinnere) probieren.
    Typisch: Taschen und Rucksäcke müssen im Schließfach bleiben, während man das Museum besichtigt. Dabei habe ich leider vergessen den Geldbeutel mitzunehmen und ich war zu faul ihn zu holen. Also gabs nicht noch weitere Köstlichkeiten von dem Café.
    Im Museum selbst hat mich vor allem die temporäre Fotoausstellung mit Bildern aus den 50er Jahren fasziniert.

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    Essen

    Allgemein ist durch die koloniale Vergangenheit das Essen aus Indonesien und den weiteren Kolonien empfehlenswert. Holländische Küche eignet sich meiner Meinung nach gut zu Bier, während ich auch noch ein leckeres libanesisches Restaurant entdeckte.

    Die unterschiedlichen Speisen und Küchen gefielen mir äußerst gut. Nur leider machte das die Entscheidung nicht wirklich leichter. Nach mehreren (!!!) Runden durch das große Restaurantviertel zwischen Hauptbahnhof und Nieuwmarkt mit Chinesen, Malayen, Steakhäusern usw. blieb ich schließlich bei einem Imbiss mit indonesisch-polynesischem Fingerfood namens Tokoman hängen.
    Eggroll mit Gemüse, Nudeln, Hähnchenfleisch und vielem mehr. Größe entspricht grob zwei Hände, also das übliche Fingerfood
    Als Zweites genehmigte ich mir Samosas mit Hähnchenfüllung. Die Füllung war noch einen Ticken würziger als die von der Eggroll und ebenfalls fantastisch. Die Portion war erneut reichlich. Ein Bierchen durfte dazu nicht fehlen.

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    In den Imbiss schaute ich noch häufiger, beispielsweise für eine Nudelbox mit Bohnen und Schweinefleisch für 6,50 Euro.Auch die Teigtasche mit Kochbanane und Chili, zusammen mit eine Tripel der Mikrobrauerei Brouwerij de Prael, schmeckt gut!

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    In der Nähe des Hotels fand ich mehrere Restaurants, die ich eigentlich ausprobieren wollte. Im Endeffekt aß ich allerdings nur in einem: Dabka, einem eher kleinen libanesischem Restaurant. Besonders interessierte mich hier die libanesische Pizza. Pizza, wie langweilig? Ich war einfach zu neugierig und nachdem mein Libanese daheim sowas nicht anbietet, griff ich zu. Genauer gesagt zu einer Variante mit Spinat und Feta.

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    Und noch n leckeres Bier:

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    Allgemeine Infos zu Amsterdam:

    • Tickets Online: Anne Frank Haus, van Gogh Museum und weitere Museen bieten Online-Tickets an, bei denen man eine Zeit aussuchen kann. Leider ist der Vorrat begrenzt. Wenn man so ein Ticket ergattert hat, kann man aber leicht eine Stunde Wartezeit vermeiden.
    • Tickets über I amsterdam: wer sich viele Museen ansehen will, ist ggf. mit der I amsterdam Karte günstiger dabei. Ich dachte nicht, dass ich in so viele Museen gehen werde. Im Nachhinein betrachtet hätte ich mir mit der Karte Geld sparen können.
    • Besuchermagneten: am besten Früh dran sein, hat zumindest mir beim van Gogh Museum geholfen.
    • Tickets über Ticketschalter: in der Nähe von vielen Sehenswürdigkeiten gibts zudem offizielle Ticketschalter, bei denen man sich kleinere Euro-Beträge sparen kann.
    • Fortbewegung: ich hatte ein Mehrtagesticket von Tram/Bus/Bahn. Nachdem man vieles in Amsterdam gut zu Fuß erreichen kann, hätte es das bis auf den beruflichen Teil nicht mal gebraucht. Tickets kann man übrigens auch in der Tram selbst kaufen. Die typischen Hop-on-Busse sind im Gegensatz zu den Öffentlichen teurer.
    • Essen: gibts überall, keine Sorge. Leider habe ich es wieder einmal nicht geschafft indonesisch zu essen, aber das Essen aus Surinam faszinierte mich zu sehr. Auch Lobster & Burger, sowie das Irish Pub, in dem es vom Hotel aus das Frühstück gab, müssen auf den nächsten Besuch warten.


    Mitbringsel diesmal: Tulpenzwiebeln, zwei Magnete aus dem van Gogh Museum, Pfefferminzdrops, geräucherter Käse und ein kleines Fläschchen von Bols – wenig Essbares im Vergleich zu sonst.
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    Re: [Reisebericht] Holland

    Amsterdam, Zaandam und Zaanse Schans

    Letztes WE ging es für 3 Tage nach Holland. Der Flug war mit KLM, die am Weltfrauentag die Frauen als erstes ins Flugzeug ließen. Die Unterkunft lag diesmal in Zaandam, einem Örtchen nördlich von Amsterdam. Das Hotel Zans lag nahe des Hauptbahnhofs, hatte etwas weiche Matratzen und ein gutes Frühstücksbuffet. Grob alle 5 Minuten fährt ein Zug nach Amsterdam, am Abend eher alle 15 Minuten. In Zaandam selbst gibt es einige grüne Häuser. Viel mehr haben wir allerdings auf Grund des Wetters nicht gesehen. Das Zar Peter Haus soll noch eine weitere Sehenswürdigkeit sein.

    Der Aufenthalt war grob so gegliedert:
    • Tag 1 Hinflug, Einchecken im Hotel, durch Amsterdam laufen, Brauerei.
    • Tag 2 Grachtenfahrt, Foodhallen, Anne Frank Haus und was uns noch so einfällt.
    • Tag 3 Zaanse Schans und Rückflug.


    Essensbilder wirds im Fressbereich geben, Bierbilder im Bierthread.


    Amsterdam

    Nach einem typischen Rundgang inklusive Blumenmarkt und einer Verköstigung der Waffeln ging es Richtung Brouwerij 't IJ, einer Craft Bier Brauerei in einer alten Windmühle mit Kneipe. Für die Führung waren wir knapp zu spät, also verköstigten wir die wichtigsten Biere selbst. Neben Bier gibt es noch alkoholfreie Getränke und paar Häppchen. Der Spaziergang ging dann weiter über die Aussichtsterrasse bei NEMO zum Rotlichtbezirk mit leckeren Pommes zurück zum Bahnhof. Eine weitere Verköstigung von Bieren erfolgte im Hotel. Mehr dazu im Bier-Thread.

    Der zweite Tag in Amsterdam startete mit einer Grachtenfahrt. Es gibt zig Anbieter. In der Stadt waren die Preise etwas höher als am Hauptbahnhof. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und zeigt einen schönen Einblick in die Stadt. Anschließend ging es für uns in die Foodhallen, wo wir uns nicht entscheiden konnten, was wir alles probieren sollten. Schlussendlich wurden es Bitterballen-Tasting-Platter, Bao mit Schwein, vietnamesische Sommerrollen gefüllt mit zweierlei Arten an Fleisch, Brownies und ein Eclairs sowie verschiedene Biere. Die Burger haben zugegeben auch lecker ausgeschaut, aber irgendwann waren wir doch satt. Um die Zeit bis zum Eintritt ins Anne Frank Haus zu überbrücken, probierten wir in einer Bar Bier. Anne Frank Haus selbst war überlaufen trotz der Online-Tickets und man stand die meiste Zeit nur rum und wartete weitergehen zu können. Schade, den letzten Besuch hatte ich angenehmer in Erinnerung. Den Abend ließen wir in einem Irish Pub ausklingen.







    Zaanse Schans

    Zaanse Schans ist ein Freilichtmuseum bei Zaandam, welches man entweder per Bus oder Zug leicht aus Amsterdam erreichen kann. Aus Zaandam sind es genau zwei Stationen per Zug, der am Wochenende alle 30 Minuten, unter der Woche alle 15 Minuten fährt. Das Freilichtmuseum ist an sich kostenlos. Für das Zaans Museum, Windmühlen und manche Workshops zahlt man dafür. Wenn man in das Museum will, lohnt sich die Zaanse Schans Karte (15 Euro als wir dort waren), ansonsten fährt man günstiger jede Sehenswürdigkeit einzeln zu zahlen. Angefangen hat das bereits im 19. Jahrhundert mit einem Mühlenmuseum in einem der Mühlen. Mit der Zeit wurden mehr historische Gebäude und Mühlen zusammen getragen. Zu bestaunen gibt es Läden, wo Clogs hergestellt werden, Mühlen (wir waren in einer Färbermühle, daneben gibt es Sägemühlen und Ölmühlen), Schokoladenladen mit alten Formen, Süßigkeitswarenladen, bei dem hinten Spekulatius gebacken wird und ebenfalls alte Formen betrachtet werden können, Käserei (eher Verköstigung und Verkauf), ein Nachbau von Albert Heijns erstem "Supermarkt" und vieles mehr. Auf Grund des Wetters ließen wir die Windmühlenrundfahrt bleiben. Auch wenn man Geld ausgeben kann, fand ich das Freilichtmuseum eine willkommene Abwechslung zu Amsterdam und schön aufgebaut.









    Für diesen Beitrag bedankt sich Cybergreek
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  4. #4
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    Re: [Reisebericht] Holland

    Schön, dass du in Rotterdam und Den Haag warst! Ich glaube, es war vor 1 oder 2 Jahren, als ich bei einem Freund zu Besuch in Rotterdam war. Die Stadt war ganz nett anzusehen, sehr viel neue Architektur, was nicht jedem gefällt. Das nächste Mal, außer ich habe es übersehen, wenn du in Rotterdam bist, musst du mal Kapsalon probieren. Eine Mischung aus Dönerfleisch/Schawarma-Fleisch, Salat, Soße (glaube keine Pommes?) und das alles mit Käse überbacken. Himmlisch! Generell fand ich Holland (viel) teurer als Deutschland. Den Haag hat mir weniger gefallen, die Geschäfte waren ähnlich wie bei uns, Mediamarkt und was es alles gibt. Dafür habe ich ein bisschen Zeit damals am Strand in Den Haag verbracht, der wirklich Klasse ist. Amsterdam, obwohl ich es kannte, hat mir dann eher weniger gefallen. War zu sehr touristisch. Aber alleine hat man immer einen anderen Eindruck als mit anderen zusammen. Übrigens sollte man den McKrokett? bei McDonalds versuchen. Ist zwar kein kulinarisches Erlebnis, aber wenn man schonmal in Holland ist.. Da ich diesmal mit dem Auto mitfuhr, machten wir auf dem Rückweg einen kurzen Stopp in Deventer, eine nette, kleine historische Stadt, aber viel hatte ich nicht gesehen.
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  5. #5
    in Schwarz

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    Re: [Reisebericht] Holland

    @Ruper: Essenstipp habe ich immer gern Danke, werde ich beim nächsten Besuch probieren!
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