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Thema: Go-Statistik Programm

  1. #101
    Freier Denker

    (Threadstarter)


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    Re: Go-Statistik Programm

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    @Roin: ich weiß nicht ob dir das weiterhilft - aber du kannst vielleicht auch ein "Grid" nehmen und dort Inhalte "positionieren"
    Scheint so, als hätten wir mit unseren Edits uns jeweils überholt.

    @Brother John: Ich habe das mit cmake jetzt ein bisschen verstanden. Ist zwar immernoch recht komplex aber vielleicht doch ein Stück einfacher als die Makefiles selber zu schreiben.
    Auf meiner Maschine habe ich offensichtlich so ziemlich alle Generatoren, die man sich nur vorstellen kann. Mit dem richtigen -G Parameter geht es dann aber auch ganz gut.

    Ich schau dann mal weiter, ob ich mich da noch ein wenig reinfuchse und so. Vielleicht kannst du ja auch noch eine kleine Erklärung dazu schreiben, die mir hilft das etwas besser zu verstehen und so.
    Auch würde ich gerne bald die Ordnerstruktur anpassen.
    • src
    • bin
    • res (Bilder und so)

    wäre mir ganz lieb. Aber ich weiß nicht recht, wie ich das mit dem CMakeList.txt anpassen müsste und wo ich was ausführen müsste, damit das alles vernünftig klappt...

  2. #102

    Re: Go-Statistik Programm

    @Roin
    Unter Windows erzeugt CMake standardmäßig Dateien für die Microsoft-Toolchain. Wenn du was anderes haben willst, musst du den passenden Generator mit der Option -G setzen.

    MinGW in der MSys-Bash:
    Code:
    cmake -G "MSYS Makefiles" [usw.]
    make -j4
    MinGW in der nativen Cmd-Konsole:
    Code:
    cmake -G "MinGW Makefiles" [usw.]
    mingw32-make -j4
    Oder ein passenderes -j für dein System; je nachdem wie viele Jobs du parallel laufen lassen willst.

    Oder du besorgst dir Ninja und nimmst in beiden Konsolen:
    Code:
    cmake -G Ninja [usw.]
    ninja
    V.a. unter Windows ist Ninja empfehlenswert, weil make fürs parallele Compilieren richtig, richtig mies ist. Ninja braucht kein explizites -j. Parallel-Compile ist standardmäßig aktiv und die Jobanzahl wird automatisch je nach CPU-Cores gesetzt.


    Zur CMakeLists.txt:
    CMake arbeitet genauso wie make mit Targets. Die zwei wichtigsten sind add_library(), um eine Lib zu bauen, und add_executable(), um ein Programm zu bauen. Beide funktionieren nach dem Schema:
    Code:
    add_XXX(target_name sourcefile sourcefile ...)
    Relative Pfade bei den Quelldateien sind immer relativ zur CMakeLists.txt. Was du anpassen musst, sind die Pfade zu den .cpp in der add_executable-Anweisung. Header stehen eigentlich erstmal nicht in der CMakeLists.txt, weil die sich aus den #include automatisch ergeben. Manche IDEs sind aber nicht so schlau, die Header trotzdem zu erkennen. Haben willst du sie natürlich, damit »Jump to header/declaration«, Codevervollständigung etc. komplett funktionieren. Es schadet nichts, die Header für die IDE einfach mit ins add_executable zu packen. Ich hatte sie nicht gleich mit rein, weil das eine Quck&Dirty-CMakeLists war, um das Projekt in Qt Creator reinzukriegen.

    Must-Watch für modernes, gutes CMake: C++Now 2017: Daniel Pfeifer “Effective CMake"

    Oh, und eines sollte nach dem add_executable noch mit rein:
    Code:
    if (WIN32)
        set_target_properties(${PROJECT_NAME} PROPERTIES WIN32_EXECUTABLE ON)
    endif()
    Weil Windows bei der main()-Funktion mal wieder Extrawürste brät . Falls der Linker über »unresolved Symbol WinMain« o.ä. meckert, dann schafft genau der CMake-Schnipsel Abhilfe.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Roin

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