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Thema: Verliebt in depressive Frau

  1. #51
    Warp drölf

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    Avatar von godlike
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von Alias Beitrag anzeigen
    Ich hab es jetzt mit meinem Alter noch nie geschafft eine Beziehung einzugehen [..] usw.
    Naja, immerhin habt ihr gebumst! Seh es mal positiver - andere schaffen nicht mal das Außerdem wie alt bist du denn? Wahrscheinlich unter 25, sprich mach dir nicht ins Hemd du hast dein Leben noch komplett vor dir Je mehr Mädels du kennen lernst desto höher ist die Chance das da auch mal eine ohne Probleme dabei ist. Klar, momentan siehst du alles schwarz aber das ändert sich auch wieder...
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  2. #52
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    Avatar von Seedy
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    @Alias:
    Wenn du eine tiefersitzende Problematik vermutest ist der Gang zum Kopfdoc wohl doch net verkehrt.

    Nur alleine wegen der Trennung, dem einen Vorfall, wäre das aber überzogen gewesen.
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  3. #53
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Naja, immerhin habt ihr gebumst! Seh es mal positiver - andere schaffen nicht mal das Außerdem wie alt bist du denn? Wahrscheinlich unter 25, sprich mach dir nicht ins Hemd du hast dein Leben noch komplett vor dir Je mehr Mädels du kennen lernst desto höher ist die Chance das da auch mal eine ohne Probleme dabei ist. Klar, momentan siehst du alles schwarz aber das ändert sich auch wieder...
    Ich bin 28 und habe es halt noch nie geschafft eine Beziehung einzugehen. Da kommt man sich schon so vor, als hätte man im Leben etwas verpasst. Und das merken die Frauen natürlich auch, dass man unsicher im Umgang mit ihnen ist. Mir ist es z.B. extrem unangenehm in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten auszutauschen oder Nähe zu zeigen. Ich wirke im Umgang mit Frauen oft distanziert und kühl bzw. auch allgemein im Umgang mit Menschen. Das liegt dann wohl an meiner Kindheit/Jugend und lässt sich ohne Hilfe wohl eher schwer ausmerzen. Und mein Beruf macht es nicht besser, da man dort oft mit den ganzen Problemen der heutigen Gesellschaft tagtäglich konfrontiert wird. Dort muss man dann auch eine gewisse Distanz bzw. emotionale Barrikade schaffen um sich nicht zu schaden.

  4. #54
    Humanistischer Misanthrop Avatar von Kokser
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    @Alias: Google mal nach Wegweiser Psychiatrie für deinen Wohnort/dein Bundesland, falls du das Gefühl hast, dass generell psychiatrische Hilfe angebracht sein könnte. Die meisten Bundesländer haben da Listen unter anderem auch für Beratungsstellen, bei denen man eher mal 'nen Termin bekommt und die auch weiter vermitteln können.
    Nobody exists on purpose; nobody belongs anywhere; everybody's gonna die.
    Come watch TV?

  5. #55

    Re: Verliebt in depressive Frau

    ...oder einfach mal weniger ngb & dafür mehr RL.
    Sein eigenes Leben kann man nur verbessern, indem man´s macht und nicht indem man darüber philosophiert, dass man´s sollte bzw. in den "mimimi"-Modus verfällt. Jeder hat sein Päckchen. Relevant ist´s das man´s anpackt. Zur Not selbstverständlich auch mit Hilfe von außen.
    Sei es der gute Kumpel, der als Wingman hilft, ein sexual Therapeut oder eben der hier:

    Spoiler: 


  6. #56
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Ne beste Freundin hilft auch ungemein, mir zumindest
    Unsere weiblichen Mitmenschinnen sind eben auch nur Menschen
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  7. #57

    Re: Verliebt in depressive Frau

    @Alias:

    Spätestens wenn du einer anderen Frau hinterherguckst, wird die vorherige Geschichte sein.

    Das man immer so Typen drifft.... nun, vielleicht ist das nun einmal dein "Beuteschema" - vielleicht gar nicht mal mit Absicht, das will ich damit nicht sagen. Aber vielleicht sinds die Frauen die gerade "anders" vom Wesen her sind, weil sie eben "empathisher" sind, "emotionaler", "ehrlicher" oder "gebrochen" oder "flippiger" sind, was auch immer.
    Irgendwas wird dich schon daran faszinieren, ob du das magst oder nicht.

    Ich würde auch pauschal nie sagen, "lass es sein, weil du nur draufzahlst" - aber wie gesagt, man weiß es vorher nicht. Aber versuch dir halt klar zu machen das es "scheinbar" so nicht geht und sie das von sich aus, vielleicht mit Gründen, nicht weiterführen will. Vielleicht auch weil du selbst einfach zu emotional oder empfindsam bist und nicht den "Abstand" hast, den man (vielleicht) langfristig braucht um eine "gesunde Beziehung" zu führen, also nicht das man sich nur um den anderen dreht oder sich für seine Partnerin/Partner aufgibt, sondern jeder seine Freiräume hat, auch in einer Beziehung.

    Weißt du natürlich selbst am besten wie es ist, und da will ich dir nicht reinreden. Nur ich will es dir mal zu bedenken geben.

    Manch einer Frau gefällt auch das 150% Beziehung und wenn sie allein im Mittelpunkt steht - aber langfristig geht man sich in der Regel dann auf den Nerv....
    Aber gut, kommt immernoch auf den Typ Frau an. Aber Grenzen zu "bewahren" und ein wenig "professionellen Abstand" in manchen Sachen ist, meiner Meinung nach, gar nicht schlecht.
    Geändert von theSplit (15.03.17 um 21:59 Uhr)
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  8. #58

    Re: Verliebt in depressive Frau

    Ich habe den Artikel gelesen und stelle fest, dass hier viele Rationalisten sind. Ich finde es widerlich und unmenschlich wie hier einige argumentieren.

    @Alias,
    Du hast nicht den Auftrag jemanden zu heilen. Es ist nicht deine Aufgabe die Probleme anderer zu lösen. Verstehst du überhaupt etwas von Depressionen? Weißt du was liebe ist? Ich meine nicht geillheit und verlangen, sondern liebe wie man sie zB zu seinem Behinderten Geschwister haben kann. Wenn du sowas wie liebe empfindest, dass sollte sie dir die stärke geben ihr einfach nur beizustehen. Wenn sie mal wieder eine schlechte phase hat.

    1. Akzeptier dies und mach ihr keine Vorwürfe oder Lösungsvorschläge.
    2. Mach weiterhin dein Ding.

    Ihr halte hier viele führ schwach, unbewandert und zu klug für diese Welt. Viele Rationalisten sind nicht in der Lage mit Gefühlen umzugehen und genau das ist das perverse. Wie kann ein Lebewesen sich wie ein Roboter verhalten. Wie soll Inspector Gadget jemanden von Depressionen heilen? Dafür hat er einfach nicht die nötigen Fähigkeiten.

    Schwierige Zeiten schweißen Menschen zusammen. Dadurch kann wahrhaftige Liebe entstehen. Vor Problemen und Belastungen wegzulaufen ist schwach und behindert. Und weil andere dir hier sagen, du sollst sie sofort fallen lassen, bedeutet dies nur, dass die andere es ebenfalls nicht hinbekommen haben und daran zugrunde gegangen sind und auch schwach sind.

  9. #59
    Mitglied Avatar von phre4k
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von UsiDusi Beitrag anzeigen
    Ich habe den Artikel gelesen und stelle fest, dass hier viele Rationalisten sind. Ich finde es widerlich und unmenschlich wie hier einige argumentieren.
    Wäre schön, wenn du Beispiele nennen könntest, mir fällt in diesem Thread nämlich eigentlich eher Empathie entgegen.

    Verstehst du überhaupt etwas von Depressionen? Weißt du was liebe ist?
    Die Fragen würde ich gerne zurückgeben und sind hier dennoch Fehl am Platz. Hast du die Konversation auf den letzten Seiten wirklich gelesen? Da stellt sich der TS schon selbst diese Fragen.

    Viele Rationalisten sind nicht in der Lage mit Gefühlen umzugehen und genau das ist das perverse. Wie kann ein Lebewesen sich wie ein Roboter verhalten. Wie soll Inspector Gadget jemanden von Depressionen heilen? Dafür hat er einfach nicht die nötigen Fähigkeiten.
    Wer hat das denn hier konkret vorgeschlagen?

    Vor Problemen und Belastungen wegzulaufen ist schwach und behindert.
    Nein, wenn man nicht zwangsweise eine Bindung zu einem solchen Menschen hat und selbst nicht gerade psychisch/beziehungstechnisch absolut "fit" ist, ist das nicht schwach und behindert, sondern dient dem Selbstschutz und zeugt sogar von Stärke, wenn man sich im entscheidenden Moment distanzieren kann. Oder um es mit deinen Worten auszudrücken:

    Es ist nicht deine Aufgabe die Probleme anderer zu lösen.



    Zitat Zitat von Kokser Beitrag anzeigen
    @Alias: Google mal nach Wegweiser Psychiatrie für deinen Wohnort/dein Bundesland, falls du das Gefühl hast, dass generell psychiatrische Hilfe angebracht sein könnte.
    Wäre Psychologie in dem Falle nicht sinnvoller? Der Psychologe kann ja dann immer noch die Empfehlung für die Psychiatrie aussprechen, aber gleich die schweren Geschütze auffahren ist vielleicht ein wenig übertrieben.

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Am Anfang ist es Scheisse, extrem Scheisse, dann wirds irgendwann besser. Deal with it, wirst es überleben
    Meinst du mit "am Anfang" und "irgendwann" die Zahl der Beziehungen oder die Zeitdauer nach dem Ende einer Beziehung bzw. nach einer Abfuhr? Also ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass ersteres mit jeder neuen Beziehung schlimmer wird.

    Ich bin niemand, der über die Dauer seines Lebens durch seine Beziehungen total abstumpft, habe aber die Erfahrung gemacht, dass es für viele Menschen entweder in diese Richtung geht oder sie immer mehr Angst haben, Beziehungen einzugehen, und dann noch viel mehr verletzt werden, wenn sie es doch tun. Ist irgendwie wie ein Teufelskreis, über den man sich bewusst sein sollte.

    Mein Tipp an dieser Stelle wäre eher, sich nicht in die Tasche zu lügen – also damit, dass einen das überhaupt nicht tangiert –, sein Verhalten aber auch nicht in die falsche Richtung (=einmauern) zu ändern. Damit gehe ich mit godlike, theSplit und einigen anderen d'accord: Alpha, zieh' nicht die falschen Schlüsse.
    Geändert von phre4k (27.03.17 um 07:17 Uhr)
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  10. #60
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    Avatar von Seedy
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    @phre4k:
    Ein Psychiater (Facharzt für Psychiatrie) ist nicht das härtere Geschütz.

    Der Name mag es einem suggerieren, da man sofort das Bild von einer geschlossenen Einrichtung vor Augen hat.
    Dem ist aber nicht so.

    Im Gegensatz zu einem Psychologen ist ein Psychiater ein Arzt.
    Der wird einen (essenden man gerät an einen Quacksalber) nicht einweisen, oder sinnlos mit Medikamenten vollstopfen.

    --- [2017-03-27 07:49 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

    @UsiDusi:
    Ais einem anderen Thread.
    Es ist kein Geheimnisse, dass man mit zB Liebe sehr vieles heilen kann. Eine Depression, einen Suizidgedanken oder auch Verhaltensstörungen.
    Du magst das eventuell glauben.

    Du verstehst vermutlich allerdings nicht das es sich dabei um Krankheiten handelt, die man nicht einfach "weg lieben" kann.

    Die ganzen doofen Rationalisten haben alle keine Gefühle.... jaja.
    Deswegen haben geliebte Personen auch niemals irgendwelche psychischen Probleme.....wait!
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  11. #61
    Mitglied Avatar von phre4k
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von Seedy Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu einem Psychologen ist ein Psychiater ein Arzt.
    Der wird einen (essenden man gerät an einen Quacksalber) nicht einweisen, oder sinnlos mit Medikamenten vollstopfen.
    Er ist aber genausowenig – falls er nicht eine Zusatzqualifikation als praktizierender Psychologe/Gesprächstherapeut hat – geeignet, psychologische Probleme zu lösen. Sondern er ist genau dafür verantwortlich, Medikamente zu verschreiben. Ein guter Psychiater wird ihn auch erst mal zur Gesprächstherapie weiterverweisen.
    *mit Linux wäre das natürlich nicht passiert™
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  12. #62
    Mitglied Avatar von KePa
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von phre4k Beitrag anzeigen
    Wäre Psychologie in dem Falle nicht sinnvoller? Der Psychologe kann ja dann immer noch die Empfehlung für die Psychiatrie aussprechen, aber gleich die schweren Geschütze auffahren ist vielleicht ein wenig übertrieben.
    Ohne die Situation des Threadstarters zu kennen muss das in erster Linie nichts heissen. Psychatrie heisst ja nicht gleich ambulante/stationäre Behandlung mit Medikamenten, wenn man dort zur Tür reinläuft. Ein guter Facharzt für Psychatrie (und der muss nicht mal in der Psychatrie sein! ) hat mit dir zu Beginn erst einmal ein Vorgespräch, um abzustecken was denn die Situation und der Zustand ist. Er weist dir die Möglichkeiten zur Behandlung auf und kann dich dann unter Umständen an einen Psychotherapeuten vermitteln, wenn z.B. keine intensiveren Massnahmen notwendig sind. Über den Weg war es erfahrungsgemäss sogar deutlich einfacher einen Therapieplatz zu finden. Um aber den Termin beim Facharzt zu bekommen und wenn man die finanzielle Unterstützung der Krankenkasse will, braucht es eine Überweisung des Hausarztes. So kenne ich das zumindest.

    Eigenhändig im Internet nach Psychotherapeuten zu suchen zu müssen ist ein Krampf. Die, die sich finden lassen haben meist schon volle Terminkalender. Es gibt aber auch einige, die nicht im Netz stehen, sich aber über obrigen Weg finden lassen.

  13. #63
    Mitglied Avatar von phre4k
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von KePa Beitrag anzeigen
    Er weist dir die Möglichkeiten zur Behandlung auf und kann dich dann unter Umständen an einen Psychotherapeuten vermitteln, wenn z.B. keine intensiveren Massnahmen notwendig sind. Über den Weg war es erfahrungsgemäss sogar deutlich einfacher einen Therapieplatz zu finden.
    Ah, gute Information. Da die Therapeuten ja i.d.R. deutlich überlaufen sind, lohnt sich ein Besuch beim Psychiater dann vermutlich doch. Aber sind Psychiater nicht genauso überrannt? Wenn man einen Termin bei beiden gleichzeitig vom Hausarzt in die Wege leiten lässt, geht das doch sicher insgesamt schneller als erst zu Einen und dann zum Anderen zu tingeln?

    Falls der TS ein Student ist, kann er sich eventuell auch beim psychologischen Dienst der Hochschule melden, an der er eingeschrieben ist. Ich glaube, mittlerweile müssen das alle Präsenz-Unis anbieten.
    Für diesen Beitrag bedankt sich KePa
    *mit Linux wäre das natürlich nicht passiert™
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  14. #64
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    @KePa: Ansonsten hat auch jedes Bundesland ein Patiententelefon mit Listen von Therapeuten mit kürzerer Wartezeit.
    Ansonsten immer schön alles Anrufe protokollieren, nach afaik 3 Monaten erfolgloser Suche gibt es die Möglichkeit der Kostenerstattung eines privaten Therapeuten durch die gesetzliche KK, wenn die erfolglose Suche nachgewiesen werden kann.
    Für diesen Beitrag bedanken sich KePa, phre4k

  15. #65
    Mitglied Avatar von KePa
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    @phre4k: Als ich zum Hausarzt gegangen bin war es Anfang Dezember. Etwa 2 Wochen später hatte ich den Termin beim Facharzt. Anfang/Mitte Januar hatte ich den ersten Termin bei der Therapeutin und somit meinen festen wöchentlichen Therapieplatz (sogar zu Randzeiten, um es an der Arbeit vorbei zu schiffen). Ich empfand das als schnell, vorallem wenn man bedenkt, dass Dezember durch Weihnachten und dem ganzen Zeug geschäftlich gesehen eh fast nur ein halber Monat ist.
    Vom Hausarzt würde ich nicht erwarten, dass er genau abschätzen kann was du brauchst oder wie dein Zustand ist und die Verbindungen hat, um dich an einen Therapeuten vermitteln zu können.
    Ich habe es letztendlich so gemacht, dass ich zum Hausarzt bin und meine Situation kurz geschildert habe mit der Aussage, dass ich professionelle Hilfe brauche. Es gab einen Bluttest (grosses Blutbild) und eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse, um zu checken ob hier alles in Ordung ist und anschliessend eben den ersten Termin beim Facharzt. Der Termin beim Facharzt war insofern für mich auch wichtig, um eine Referenz zu bekommen wo es lang geht, da es für mich selbst schwer wurde meinen eigenen Zustand und die Schwere meiner Probleme einzuschätzen.

    Was das "vom einen Arzt zum anderen tingeln" betrifft: Ich empfand es auf diese Weise deutlich angenehmer, da ich wusste, dass es voran geht, anstatt ewig in der Weltgeschichte herum zu telefonieren, um irgendwie irgendwo rein zu rutschen. Auch fand ich die Vorgehensweise gut:
    Hausarzt: Grundlegende Abklärung, Bluttest, etc. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann z.B. Depressionen begünstigen.
    Facharzt: Absteckung der Situation durch Gespräche über meine Situation. Ich merkte schnell, dass er an (für ihn) relevanten Stellen nachhakte, was mir wiederum das Gefühl gab, dass er die Situation versteht und ich am richtigen Ort war. Ich durfte auch einen Fragebogen ausfüllen worin ich meine Gefühlszustände, Ängste, Aktivität und anderes in Skalen beurteilen durfte. Wir sprachen auch über meine Ziele und Vorstellungen, die ich in einer Behandlung sehe und das berücksichtigte er auch (das fand ich sehr wichtig). Besagter Arzt arbeitet mit drei Psychotherapeuten und übergab mich nach einem weiteren Gespräch zu einer dieser wovon er dachte, dass sie zu mir passt.
    Psychotherapeutin: Erste Vorgespräche und genauere Absteckung der Situation. Es wurde auch über die Form der Therapie und eventuelle frühere Erfahrungen gesprochen. Sie achtete dabei darauf ob wir beide zueinander passten. Ähnlich wie beim Facharzt wurde dabei auch über meine Ziele und Vorstellungen gesprochen und danach kam es langsam ins Rollen.
    Für diesen Beitrag bedanken sich phre4k, theSplit
    Geändert von KePa (03.04.17 um 11:00 Uhr)

  16. #66

    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von Seedy Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu einem Psychologen ist ein Psychiater ein Arzt.
    Der wird einen (essenden man gerät an einen Quacksalber) nicht einweisen, oder sinnlos mit Medikamenten vollstopfen.
    Die meisten Ärzte vertreten auch das Credo, so viel wie nötig, so wenig wie möglich was Medikamente anbelangt.
    Und man sollte, da stimmte ich auch Kepas Beschreibung zu, erstmal zum Hausarzt -> Psychiater, dann vielleicht noch der Gang zum Psychologen.

    Aber der Hausarzt kann erstmal nur die Schritte einleiten, damit man eine Überweisung und erste Hilfe bekommt.
    Der Psychiater stellt dann höchstens eine erste Diagnose bzw. kann dann einschätzen ob es man versucht die Symptome einer Krankheit mit Medikamenten zu lindern bzw. anzugehen (was aber auch nicht gesagt ist das man sofort was verabreicht bekommt....) und kann parallel dazu auch noch andere Kontakte zu Psychologen mit denen zusammengearbeitet wird, empfehlen.

    Psychiater klingt vielleicht gleich nach Therapie - aber im Grund haben die Zugriff auf "Symptom"lindernde Medikamente, die der Hausarzt so nicht verschreiben kann oder will (weil teuer, oder was auch immer)... jedenfalls kann man dann, falls ein Klinikaufenthalten nicht nötig ist den Gang zum Psychologen wagen und hat eventuell noch etwas unterstützung durch Medikamente, falls überhaupt nötig.

    Kostet einen weniger Zeit als wenn zu einem Psychologen geht, aber eigentlich unter "Symptomen" leidet, die dieser aber nicht mit Medikamenten zur "Unterstützung" verschreiben kann.


    --- [2017-03-27 07:49 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

    Zitat Zitat von Seedy Beitrag anzeigen
    @UsiDusi:
    Ais einem anderen Thread.


    Du magst das eventuell glauben.

    Du verstehst vermutlich allerdings nicht das es sich dabei um Krankheiten handelt, die man nicht einfach "weg lieben" kann.

    Die ganzen doofen Rationalisten haben alle keine Gefühle.... jaja.
    Deswegen haben geliebte Personen auch niemals irgendwelche psychischen Probleme.....wait!
    Ich glaube das hat Usidusi aber nicht ganz unrecht, er sagt es nur nicht ganz richtig:
    Wenn jemand bekanntlich erkrankt ist und man diesen mit "gesunden" Menschen zusammenpackt, können auch die Symptome gelindert werden bzw. abschwächen. Ich sage nicht das sie komplett verschwinden, aber die Psyche beschäftigt sich dann in der Regel mit "gesunderen Gedanken" und vergisst"schlimme(re) Erfahrungen/Emotionen"...

    Oder noch nie gehört das gute Laune "abfärbt"
    Für diesen Beitrag bedankt sich KePa
    Geändert von theSplit (27.03.17 um 11:17 Uhr) Grund: Fixing Typos
    Gruß theSplit
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  17. #67
    Mitglied Avatar von KePa
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von phre4k Beitrag anzeigen
    Falls der TS ein Student ist, kann er sich eventuell auch beim psychologischen Dienst der Hochschule melden, an der er eingeschrieben ist. Ich glaube, mittlerweile müssen das alle Präsenz-Unis anbieten.
    Ergänzend hierzu noch: Ein Freund von mir hat diesen Dienst in Anspruch genommen und durchaus positiv darüber berichtet. In seiner Region zumindest scheint es ein gut funktionierendes Netzwerk aus Psychotherapeuten & Co zu sein, wo er schnell einen Therapieplatz fand.

    @saddy: Interessante Information, das wusste ich nicht!

  18. #68
    A.C.I.D

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    Avatar von Seedy
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    @theSplit:
    Ich wollte Wertschätzung und liebe nun auch nicht in völlige Abrede stellen.
    Sie helfen, aber sie sind keine Behandlung.

    Mein Problem ist, dass viele Leute psychische erkrankungen nicht ernst nehmen und denken das "der einfach nur klar kommen muss"

    Dabei vergessen sie das dies echte Krankheiten sind.
    Die treffen Mütter und Väter, Doktoren und Harzer, dumme und schlaue. Waaterkanten und Schluchtenscheißer.

    Ein bisschen Liebe ist wohl Heilungsfördernd, aber kein Ersatz für eine Behandlung
    Für diesen Beitrag bedanken sich Pleitgengeier, saddy
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  19. #69
    offizielles GEZ-Haustier Avatar von Pleitgengeier
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    @Seedy: Macht der Staat doch auch nicht anders.
    Da bei psychischen Probleme nicht 3 Tage Krankenstand und Antibiotika ausreichen, werden solche Diagnosen einfach weitgehend ignoriert.
    Ich wähle die Partei - sie ist sehr gut!

  20. #70
    Löwendoktor Avatar von Doc Lion
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Zitat Zitat von UsiDusi Beitrag anzeigen
    Ich habe den Artikel gelesen ...
    Scheinbar nur überflogen!

    Ich finde es widerlich und unmenschlich wie hier einige argumentieren.
    Wenn du meinst ....


    Viele Rationalisten sind nicht in der Lage mit Gefühlen umzugehen und genau das ist das perverse. Wie kann ein Lebewesen sich wie ein Roboter verhalten.
    Wie lange hast du denn in deiner Hobbywerkstatt gebraucht, um dir so eine Ansicht zusammen zu basteln?

    Ich glaube nicht, dass du auch nur ansatzweise das Problem des T.S. verstanden hast und ebensowenig, dass du wenigstens ein bisschen Ahnung von dem Thema Depression hast.


    Natürlich gehe ich mit meiner langjährigen Partnerin, ihren und meinen teilweise schweren Erkrankungen GEMEINSAM durchs Leben. Aber das ist etwas ganz anderes, als sich NEU auf jemand mit einer erheblichen Erkrankung oder Beeinträchtigung einzulassen. Das kann man überhaupt nicht vergleichen!

    Wer, wie ich, zudem im nahen Umfeld zweifach die Auswirkungen solcher extremen psychischen Erkrankungen auf ihr Umfeld erlebt hat, weiß weitaus besser, was abläuft und wie immens schwer bis unmöglich es ist, zu helfen, ohne selbst maßgeblich verändert zu werden. Und das nicht im positiven Sinne, von 'zusammen schweißen' ...!
    Mit Islamisten kann man nicht diskutieren!
    Meinungspluralismus im ngb? Fehlanzeige!

  21. #71
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Ich melde mich mal wieder zurück, ich habe meine seelischen Probleme jetzt einigermaßen in den Griff bekommen. Nur habe ich festgestellt, dass ich echt Schwierigkeiten darin habe, Frauen in der Anbahnung einer Beziehung zu vertrauen. Ich habe wieder eine Frau kennengelernt, die mich anfangs so behandelte als wär ich ihr absoluter Traummann. Aber dann wieder auf einmal umschwenkte (wie es halt immer so bei mir ist...), und zweifelte ob ich der Richtige bin. Das geschah auf einmal innerhalb weniger Stunden nach einem extrem schönen Treffen. Seitdem wird sie immer distanzierter und kühler.

    Wie kann ich mich selber dazu zwingen, falls ich mal eine "Normale" kennen lerne, ihr zu vertrauen? Ich habe noch als alles okay war, gemerkt das ich die ganze Zeit Angst habe vor einem plötzlichen Umschwenken. Die gesamte Zeit aufgewühlt, bis es dann auf einmal auch wieder passierte.

  22. #72
    A.C.I.D

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  23. #73
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Naja, aber ich habe mich nicht anders verhalten. Sie meinte erst noch, dass sie mich vermisst als ich gefahren bin per WhatsApp und aufeinmal schwenkt sie um...

  24. #74
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Kurze Frage:
    Ihr habt also vorher geschrieben (viel vermute ich)
    Ihr habt euch das erste mal getroffen und hinterher war nicht mehr viel mit der Flamme und sie hatte keine Lust mehr?

    Oder habt ihr euch vorher schon getroffen?
    Für diesen Beitrag bedankt sich Cold
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  25. #75
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    Re: Verliebt in depressive Frau

    Wir haben viel vorher geschrieben, ja. Weil sie das brauchte um Vertrauen aufzubauen. Wir trafen uns und es Funkte sofort. Ich schlief bei ihr und es wurde auch sehr intim zwischen uns. Es war auch ansich alles top, sie war sehr anhänglich und schlug Sachen wie eine gemeinsame Städtereise und sowas vor. Wollte am liebsten bald wieder ein Treffen, aber das länger. Jedoch immer wenn es zu einem Treffen kommen sollte wurde sie auf einmal distanziert bzw. fand irgend eine Ausrede. Sie verlor mit jedem abgesagten Treffen, dann mehr und mehr das Interesse.

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