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Thema: EFI Bootloader von Linux aus installieren

  1. #1
    Mitglied Avatar von phre4k
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    EFI Bootloader von Linux aus installieren

    Hi Leute,

    Habe Debian installiert und dabei aus Versehen die EFI-Partition neu angelegt.

    Soll heißen: Ich brauche jetzt den EFI-Part des Bootloaders.

    Kann ich den aus dem laufenden Linux-System heraus irgendwie in den EFI-Ordner kopieren oder muss ich dafür echt den komplexen Weg über die Windows-Systemwiederherstellung gehen?

    Code:
    bootrec /fixboot
    bcdboot c:Windows /l de-de /s b: /f ALL
    Ich hätte das mal mit ImageX machen können, aber ich bin ja kein Windows-Admin, daher habe ich nur Vollbackups

    Und nein, ich möchte nicht aus einem Backup wiederherstellen, ich will lernen, wie das richtig geht. Hatte jetzt schon so oft Probleme mit Windows' EFI Bootloader, dass ich mir denke, dass das doch nicht sein kann, dass das so kompliziert ist. Unter Linux kann man ja auch einfach ein paar Dateien auf die EFI-Partition kopieren und Textdateien bearbeiten und fertig…

    EDIT: Kann mir einer erklären, was genau bootmgr und ntldr sind und wo der Unterschied liegt? ntldr = NT Loader = Bootloader, bootmgr = Boot Manager = Bootloader?

    EDIT2: Okay, die interessantere Frage wäre wohl eher: Was genau macht bcdboot? Kopiert das nur die Dateien aus C:\Windows\Boot\EFI\ in \EFI\Microsoft\Boot\?
    Für diesen Beitrag bedankt sich nowel
    Geändert von phre4k (01.01.17 um 06:00 Uhr)
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  2. #2
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    Re: EFI Bootloader von Linux aus installieren

    Moin,

    ich würde an deiner Stelle gar nicht erst versuchen so viel zu tüfteln, am einfachsten du stellst mittels Windows CD/DVD den Bootmanager wieder her.

    Danach bootest du zum Beispiel ResuceGrub-CD / Super Grub2 Disk mit USB Stick/CD, dort sollte auch die Option sein Grub wieder neu zu installieren und einzurichten bzw. dein Linux zu booten.

    Sparst dir echt Mühen jetzt nachzuvollziehen was Windows da genau betreibt.

    Achso, dazu noch etwas aus den News, von SuperGrubDisk:
    New option: Chainload directly /ntldr or /bootmgr.
    (Note this new option will only work in BIOS/CSM mode). This option chainloads Windows’ ntldr or Windows’ bootmgr. It should be useful if you have somehow corrupted your Windows partition boot record. It might also be useful if you clone Windows into another hard disk and it refuses to boot.
    Könnte hilfreich sein...
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    Geändert von theSplit (01.01.17 um 15:08 Uhr)
    Gruß theSplit
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  3. #3
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    Re: EFI Bootloader von Linux aus installieren

    Ich hab's eh schon hinbekommen wie immer: Backup von der EFI-Partition, Booten von Windows PE und bcdboot.

    Aber das kann doch nicht alles sein. Da muss es einen schlaueren Weg geben.

    Ich hab jetzt schon so oft Windows neu installieren müssen, weil ich irgendwie den Bootloader geschrottet hatte und bcdboot ihn nicht mehr hinbekommen hat. Manchmal half sogar das Backup nicht und kein Windows-Experte konnte mir sagen, warum.

    Ein Mysterium! Ich will, dass es aufgelöst wird!


    Der Chainloader von SuperGrubDisk ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Das jetzt noch irgendwie im EFI-Modus und für Grub2 selbst und ich bin zufrieden. Dann kann man quasi den sch…ön programmierten Bootloader von Windows ersetzen.
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  4. #4
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    Re: EFI Bootloader von Linux aus installieren

    Hm..

    also ntldr war der Bootloader bis windows XP und wurde in Zeiten von UEFI und GPT usw. von der Bootmgr.exe abgelöst.
    Da auch win10 theo. noch auf einem alten System mit MFT und ohne UEFI läuft ist ntdlr aber nach wie vor mit in Windows enthalten und darf zum Start nicht fehlen da sonst die Sytemintigritität verletzt wurde - der Boot schlägt also weniger Fehl weil er die Datei benötigt sondern weil etwas manipuliert wurde.

    Ist UEFI nun aktiv nutzt Windows seit Windows 8 den SecureBoot. Über Signaturen wird geprüft ob alle Dateien die mit dem Boot zu tun haben, Firmware, OS usw. "original" und "unverändert" sind. Nur Dann ist der Start erlaubt. Damit beim Booten kein Bootkit untergeschoben wird welches z.B. Verschlüsselungen aushebeln könnte.
    Das könnte evtl. das Problem mit dem Backup erklären. Insofern es ein Update von Bestandteilen des Bootprozesses gibt wird vom TrustedInstaller / System selber als einiger Berechtigter der passende Key im SecureBoot-Store ausgetauscht und nur der neue der getauschten dateien ist von nun an gültig.
    Ist dein Backup nun nicht aktuell genug schläft nach deiner Reperatur der Boot fehl.

    BCDEdit ist ein Editor für die neue Bootkonfiguration die die boot.ini ablöste. Ob du die Datei theo. von Hand Editieren kannst oder ob die Datei ebenfalls von einer Signatur geschützt wird konnte ich bisher noch nicht rausfinden.

    Infos gibt es noch unter:
    https://technet.microsoft.com/en-us/...(v=ws.10).aspx
    https://technet.microsoft.com/en-us/.../hh824987.aspx
    (ist ja nicht so das nur unter Linux Dokumentiert wird ;D )
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  5. #5
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    Re: EFI Bootloader von Linux aus installieren

    Secure Boot war aber deaktiviert. War kein Key im Speicher, da habe ich ja auch nichts geändert.

    Windows Boot Loader (Winload.exe or Winload.efi)
    Soll heißen, es reicht, wenn ich Winload.efi im Chainload lade?
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  6. #6
    Zeitreisender

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    Re: EFI Bootloader von Linux aus installieren

    ok ohne secure boot ist das dann natürlich komisch ... hm - @winload - ja sollte passen
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  7. #7
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    Re: EFI Bootloader von Linux aus installieren

    Mit der Info habe ich folgende Beiträge gefunden:

    http://reboot.pro/topic/19371-chainl...to-winloadexe/
    https://superuser.com/questions/7292...wn-bootmanager
    http://reboot.pro/topic/17655-boot-i...ation-via-bcd/

    Probiere mal rum und editiere dann.

    EDIT: Geht nicht!

    Zitat Zitat von chrisr auf superuser.com
    To answer your original question, no. Windows cannot be loaded without going through it's own bootloader (in the case of UEFI installs, bootmgfw.efi). This is because Windows expects that bootmanager to be there AND to call winload.efi. If that does not happen, then Windows will crash until you fix the problem. There are many reasons to this (practical and ignorant). Mostly, it is because Microsoft wrote the bootmanager to handle all things (loading the OS, loading the recovery environment, pseudo pre-os environment, and etc). The only way to currently achieve any semblance of sanity is to chain load using Grub-efi.
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