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Thema: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

  1. #51

    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Poliz

    Zum Thema "Dreck" - "Nicht Putzen" usw. kann ich auch etwas beitragen - es handelt zwar NICHT von Flüchtlingen und es betrifft die Philippinen (wohin ich ausgewandert bin) - aber ich denke es ist durchaus vergleichbar !

    Ich kenne viele Auslander die hier in den Philippinen leben, auch viele Touristen - und ich höre jedesmal, dass die Hotels etc. "dreckig" seien - ja da gibts dann halt Schimmelspuren, Kalkränder oder ähnliches in besseren Hotels.
    Oder es liegt sichtbar Dreck herum, teilweise überall Ameisen oder gar Kakerlaken.

    Was wir als "Ausländer" und "Touristen" aber nicht wissen - und das geht halt den Deutschen in Deutschland genauso mit den "Flüchtlingen" - ist, wie diese Flüchlingen bei sich "zuhause" üblicherweise wohnen.
    Glaubt Ihr denn, alle Flüchtlinge wohnten vorher in Villenvierteln, hatten 50 Zoll Fernseher und fliessend heisses Wasser samt Aircon?

    Die Hotelangestellten oder Maids hier in den Philippinen kommen aus ärmlichen Verhältnissen, aus den Dörfern bzw. aus "Slums" wie wir es nennen. Der Vater meiner Freundin lebte zB in einer Bretterbude mit Lehmboden - offenes Holzfeuer und Wasser (nur kalt) musste jeden Tag neu in Plastikkanistern herangeschafft werden. Waschen auf Lehmboden, Wäsche waschen mit "kaltem" Wasser und Kernseife.

    Denkt Ihr Menschen die SO aufwachsen haben ein Verständnis für "deutsche Sauberkeit" ?

    "Sauber" ist für die, wenn der Fussboden mit dem Reisigbesen gefegt wurde.
    Sauber ist, wenn das ausgebleichte, ausgeleierte T-Shirt nicht stinkt.

    Wenn mich hier Leute besuchen, dann führe ich sie auf der "Tour" gerne immer zum Haus des Vaters meiner Freundin - inzwischen hat das Zementfussboden, ein Wellblechdach und stabile Holzwände. Aber nachdem sie gesehen haben wie die einfachen Menschen, die als Maids in den Hotels etc. Arbeiten, hier leben frage ich sie immer "Und, denkst Du jetzt immer noch, dass Dein Hotelzimmer dreckig ist?"
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  2. #52
    Mitglied Avatar von Sibi
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Poliz

    Damit sie an Zuhause erinnert werden können und auch so weiter leben können wie sie daheim, bin ich gerne bereit in meinem eigenen Land Krieg anzufangen

    Anderes Land, andere Sitten, ganz einfach. Verlangt ja niemand, dass man sich innerhalb 24h verändert.
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  3. #53
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Poliz

    Jo, so ist das halt. Die einen unterschätzen den Kulturellen Unterschied schlicht und denken bei Kulturunterschieden nur an Hochkultur, Literatur etc. und deswegen wird ja eh alles gut und so.
    Und die anderen sagen "die müssen sich anpassen" und unterschätzen den Unterschied auch und das Menschen kulturelle Prägungen typischerweise nicht mal so eben ablegen.
    Richtig ist daher: "Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, in denen Menschen sich (faktisch) integrieren." Das geht natürlich bis zu einem gewissen Grad, aber verantwortlich für diese große Bevölkerungsgruppe ist vor allem die Politik.

    Meine persönlichen Erfahrungen mit der Gegend um Syrien: Es ist alles viel dreckiger. Umweltschutz ist ein Luxusthema das abgehandelt wird, wenn sonst grad nichts zu tun ist (gilt auch für Deutschland btw.). Und die Menschen sind viel freundlicher und offener im alltäglichen Umgang.
    Btw., wenn man zum Beispiel als syrischer Flüchtling nach Jordanien geht (Nachbarland), dann wird man niemals eingebürgert werden. Die ganze Familie inklusive deinen Kindern wird zu Lebzeiten diskriminiert werden, zum Teil sogar vom Staat. Wenn du es als syrischer Flüchtling aber nach Europa/Deutschland schaffst, einen Pass kriegst und dann z.B. nach Jordanien auswanderst - dann bist du von Amtswegen her Europäer und damit Bürger / Mensch erster Klasse.
    Das sind so Dinge, die man als Deutscher nicht auf dem Radar hat, weil das ganze 'die kommen her weils in Deutschland besser ist' sehr abstrakt ist, aber dahinter stehen nunmal ein Haufen ganz konkreter Dinge.
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  4. #54
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    Post Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Poliz

    Zitat Zitat von Goetz-Expat Beitrag anzeigen
    Lehmboden, Wäsche waschen mit "kaltem" Wasser und Kernseife.

    Denkt Ihr Menschen die SO aufwachsen haben ein Verständnis für "deutsche Sauberkeit" ?

    "Sauber" ist für die, wenn der Fussboden mit dem Reisigbesen gefegt wurde.
    Sauber ist, wenn das ausgebleichte, ausgeleierte T-Shirt nicht stinkt.

    Wenn mich hier Leute besuchen, dann führe ich sie auf der "Tour" gerne immer zum Haus des Vaters meiner Freundin - inzwischen hat das Zementfussboden, ein Wellblechdach und stabile Holzwände. Aber nachdem sie gesehen haben wie die einfachen Menschen, die als Maids in den Hotels etc. Arbeiten, hier leben frage ich sie immer "Und, denkst Du jetzt immer noch, dass Dein Hotelzimmer dreckig ist?"
    Ich kann das absolut nachvollziehen.
    Nun würde ich mich allerdings nicht ans "typischen Deutschen" bezeichnen, der das alles so eng nimmt.
    Mich interessiert die "deutsche Sauberkeit" nicht - viele übertreiben es einfach!
    Mein Nachbar kehrt jeden Sonntag die Straße und seine Frau putzt jeden Sonntag die Fenster Richtung Hauptstraße - für mich ist das Wahnsinn ganz abgesehen von den unnötigen "körperlichen Verschleiß".
    Solche Menschen tun das nicht (nur) für sich selbst sondern machen sich vermutlich vor allem Gedanken über die anderen Nachbarn und was diese sich denken könnten, würden die Fenster mal nicht blitz blank sauber sein.

    Zitat Zitat von BurnerR Beitrag anzeigen
    Richtig ist daher: "Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, in denen Menschen sich (faktisch) integrieren." Das geht natürlich bis zu einem gewissen Grad, aber verantwortlich für diese große Bevölkerungsgruppe ist vor allem die Politik.
    Die Frage ist wie - zudem hatte ich auch das Gefühl, dass die Parteien bei mir entweder total blöde waren oder einfach keinen bock hatten.
    Zitat Zitat von BurnerR Beitrag anzeigen
    Meine persönlichen Erfahrungen mit der Gegend um Syrien: Es ist alles viel dreckiger.
    Nachvollziehbar - interessant wäre natürlich in meinem konkreten Fall zu wissen, wie genau diese Leute vorher gelebt haben.
    Ich kann mir zudem nicht vorstellen, dass man vor dem Ausziehen kocht und alles stehen lässt.
    Da ich auch per WhatsApp keine Rückmeldung mehr bekam und ich besagten Mohammed schon beim Auszug der anderen Partei darauf hingewiesen habe gehe ich davon aus, dass er wusste, dass er "irgendetwas falsch gemacht hat", aber es ihm einfach egal war - da kam nichteinmal eine Entschuldigung in Textform und über seinen Kumpel konnte ich ja klar kommunizieren, was er beim Auszug "vergessen" hat d.h. die Message kam bei ihm an und wurde verstanden.

    Gestern war sein einer dicker Kumpel hier und hat seinen Briefkasten geleert.
    Leider kann auch dieser kein Deutsch/Englisch sonst hätte ich dem mal was erzählt ... wobei, er kann ja nichts dafür.

    Grüße

  5. #55

    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Poliz

    @coffeerhyder: Beim Thema Ordnung kann man es auch übertreiben, aber wie gesagt, wenn ich etwas verlasse - dann zumindest in einem annehmbaren Zustand oder im besten fall so "wie ich es vorgefunden" habe.

    Das mag nicht immer 100% gehen - aber so viel sollte man Wissen.

    Ich glaube schon das du den Leuten eine Chance gibst und auch versuchst über den Tellerrand zu blicken. Klar, es gibt Dinge, die sind "eklig", "merkwürdig" oder "lachhaft"... aber man muß auch sehen, mit was kommen die Menschen.

    Ich musste zum Beispiel darüber schlucken, das du dich über den Zettel der Dame lustig gemacht hast, die da in Deutsch lernt, "ich bin X Jahre alt, Single" und Co... - das du in irgend einer Form wissen mußt - ob ein Zettel et cetera "wichtig" sein könnte für jemanden, gerade wenn du Sachen aufhebst, was ja alles okay ist - macht man sich darüber nicht wirklich lustig. Ich vermute mal das die Leute generell wenig haben und sich daher entsprechend behelfen - irgendwelche "Becher", "Dosen", "Packungen" werden aufgehoben und halt mit etwas befüllt. Machen Deutsche auch mit Einmachgläsern oder Joghurtgläsern oder whatever....
    Das wirkt "komisch", das mit dem Schimmel war per se eklig, aber man hätte es auch einfach nur in die Hand nehmen können und wegschmeißen..... und nicht alles bis auf die unterste Ecke ausleuchten müssen.

    Alles in allem finde ich, du gibst dir mühe, aber du solltest vor manch anderem etwas mehr "Respekt" haben... ich würde, wenn ich eine Wohnung ausräume, und das habe ich schon bei Mietnomanden machen müssen (als ich geholfen habe) und der Kühlschrank Inhalt ging in den Müll genau wie alles andere was nicht Kleidung oder Elektronik, Schmuck oder sonst was war. Da hab ich aber nicht reingeschaut oder Fotos von gemacht und die ins Internet gestellt.

    Mir tat das zwar in der Seele weh ungeöffnete Lebensmittel die noch haltbar sind weg zu werfen, aber das ist in dem Moment egal....

    Alles in allem hab ich da keine Fotos gemacht um jemanden vorzuführen ob der Kühlschrank versifft war oder nicht oder ob man im Joghurtbottich "Kulturen" züchtet... den Ekel hab ich mir erspart das "herausfinden" zu wollen, weil, was hätte man machen sollen damit? - Ist es irgendwie "wichtig" ? Nicht wirklich. Hauptsache das Apartment ist heile...

    Ich will dich damit nicht vorführen, aber ich denke manche Sachen sind für deine Augen bestimmt, aber man sollte auch nicht explizit nach "Merkwürdigem" suchen und vieles sagt ja nichts über einen Kulturkreis aus, sondern es sind alles nur Menschen die alle nicht 100% sind oder einfach "faul"....

    Auch das entfremden von Gegenständen, wenn man nichts anderes zu Verfügung hat?

    Ich finde deine Beiträge sind definitiv Erfahrungen, die andere nicht haben, aber du solltest dir besser überlegen was "egal" ist (Kühlschrank Inhalt, alte Lebensmittel), und was dich als Vermieter wirklich betrifft (Lebensmittel auf dem Boden/im Teppich)... und das etwas mehr abgrenzen. Und auch was Privatsphäre angeht ("Zettel"!)....

    Und ob man mit manchen nicht nur Leute "anprangert" und das im schlimmsten Fall verallgemeinert.
    Für diesen Beitrag bedankt sich coffeerhyder
    Gruß theSplit
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  6. #56
    offizielles GEZ-Haustier Avatar von Pleitgengeier
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Poliz

    Damit sie an Zuhause erinnert werden können und auch so weiter leben können wie sie daheim, bin ich gerne bereit in meinem eigenen Land Krieg anzufangen

    Anderes Land, andere Sitten, ganz einfach. Verlangt ja niemand, dass man sich innerhalb 24h verändert.
    Vor ein paar Jahren galt so eine Meinung noch als rechts(radikal) - nichts gegen deren Autor, ich will es nur mal in den Raum stellen, also bitte als einfach Beispiel betrachten

    Interessant finde ich aber, dass sich die Meinung in Volk und Politik exakt in die Gegenrichtung bewegt.

    Edit: Oder täuscht mich da meine Wahrnehmung?
    Geändert von Pleitgengeier (25.10.17 um 00:02 Uhr)
    Ich wähle die Partei - sie ist sehr gut!

  7. #57
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Poliz

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Ich musste zum Beispiel darüber schlucken, das du dich über den Zettel der Dame lustig gemacht hast, die da in Deutsch lernt, "ich bin X Jahre alt, Single" und Co... - das du in irgend einer Form wissen mußt - ob ein Zettel et cetera "wichtig" sein könnte für jemanden, gerade wenn du Sachen aufhebst, was ja alles okay ist - macht man sich darüber nicht wirklich lustig.
    Das stimmt - ich war wohl einfach zu neugierig!
    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal das die Leute generell wenig haben und sich daher entsprechend behelfen - irgendwelche "Becher", "Dosen", "Packungen" werden aufgehoben und halt mit etwas befüllt. Machen Deutsche auch mit Einmachgläsern oder Joghurtgläsern oder whatever....
    Das wirkt "komisch", das mit dem Schimmel war per se eklig, aber man hätte es auch einfach nur in die Hand nehmen können und wegschmeißen..... und nicht alles bis auf die unterste Ecke ausleuchten müssen.
    Die Bilder waren nichteinmal unbedingt für mich, darauf gehe ich weiter unten nochmal genauer ein.

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Alles in allem finde ich, du gibst dir mühe, aber du solltest vor manch anderem etwas mehr "Respekt" haben... ich würde, wenn ich eine Wohnung ausräume, und das habe ich schon bei Mietnomanden machen müssen (als ich geholfen habe) und der Kühlschrank Inhalt ging in den Müll genau wie alles andere was nicht Kleidung oder Elektronik, Schmuck oder sonst was war. Da hab ich aber nicht reingeschaut oder Fotos von gemacht und die ins Internet gestellt.
    Da gebe ich dir recht.
    Die Bilder wollte ich auch eigentlich nicht hier posten (glaube das habe ich auch geschrieben), aber ich war dann wohl doch zu sauer, dass ich es aus irgendeinem Grund getan habe.
    Hinzu kommt, dass die Bilder rein symbolisch sind - man hätte auch andere ähnliche aus dem Netz verlinken können und es hätte gereicht um die Lage zu verdeutlichen.
    Natürlich würde ich die Bilder in Zukunft auch verwenden um meine Vermiet-Erlebnisse zu teilen, aber ich habe die Bilder vor allem gemacht um ggf. etwas in der Hand zu haben, sollte die VB sich irgendwann querstellen also z.B. uns unterstellen, wir hätten diese Zustände verursacht.
    Deswegen auch das "bis auf die unterste Ecke ausleuchten".

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Mir tat das zwar in der Seele weh ungeöffnete Lebensmittel die noch haltbar sind weg zu werfen, aber das ist in dem Moment egal....
    Ist mir auch immer sehr unangenehm - ich hatte leider auch einiges wegwerfen müssen.

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Alles in allem hab ich da keine Fotos gemacht um jemanden vorzuführen ob der Kühlschrank versifft war oder nicht oder ob man im Joghurtbottich "Kulturen" züchtet... den Ekel hab ich mir erspart das "herausfinden" zu wollen, weil, was hätte man machen sollen damit? - Ist es irgendwie "wichtig" ? Nicht wirklich. Hauptsache das Apartment ist heile...
    Auch ich habe keine Kühlschrankbilder gemacht um diese Menschen damit zu "erziehen" - eigentlich wollte ich damit lediglich herausfinden, ob überhaupt noch jemand dort wohnt und habe in dem Zuge halt bemerkt, dass diese Kultur den Kühlschrank nicht vor dem Verreisen leert.
    Noch eines zum Thema Bilder:
    Ihm diese Bilder nach seinem Auszug zu schicken, daran sehe ich wirklich nichts verwerfliches!
    Klar, das macht meine Lage nicht besser, aber vielleicht wird er sich in Zukunft bessern und außerdem ist es nicht unwahrscheinlich, dass irgendwann wieder syrische Flüchtlinge bei uns unterkommen, diese dann mit ihm befreundet sind (das ist Wahnsinn was für ein Netzwerk die haben) und er sich dann wieder in besagten Räumlichkeiten aufhält.

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Ich will dich damit nicht vorführen,[...]
    Top - das NGB ist einfach nen Forum, in dem man noch vernünftig kommunizieren kann!

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Auch das entfremden von Gegenständen, wenn man nichts anderes zu Verfügung hat?
    In meinem Fall das Verwenden eines Kerzenständers als Aschenbecher, obwohl zig Aschenbecher da waren ... aber ich will mal nicht kleinlich sein vermutlich habe ich das in den Schilderungen meiner vorherigen Posts schon übertrieben.

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Ich finde deine Beiträge sind definitiv Erfahrungen, die andere nicht haben, aber du solltest dir besser überlegen was "egal" ist (Kühlschrank Inhalt, alte Lebensmittel), und was dich als Vermieter wirklich betrifft (Lebensmittel auf dem Boden/im Teppich)... und das etwas mehr abgrenzen. Und auch was Privatsphäre angeht ("Zettel"!)....

    Und ob man mit manchen nicht nur Leute "anprangert" und das im schlimmsten Fall verallgemeinert.
    Ich werde mir das zu Herzen nehmen und in Zukunft mehr darauf achten.

    ... und wenns was neues gibt melde ich mich

    Grüße, kaffee
    Für diesen Beitrag bedanken sich justme, saddy, Kokser, theSplit
    Geändert von coffeerhyder (25.10.17 um 15:18 Uhr) Grund: Noch ein Punkt zum Thema Photos ergänzt

  8. #58
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    Arrow Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    04.09.2018 - Kündigung der VB - vermutlich letztes Update
    Wir erhielten letzte Woche einen freundlichen, personalisierten Brief, in dem sich für die Bereitstellung der Räumlichkeiten bedankt wurde.
    Nachdem die Wohnungen seit über einem Jahr leer standen, wurde der Vertrag nun seitens der VB gekündigt, da "[...] der Bedarf für die Unterbringung von Asylbewerber/Obdachlosen derzeit nicht mehr gegeben ist".
    Viele Flüchtlinge seien mittlerweile "[...] anerkannt, arbeiten bzw. beziehen Leistungen vom Jobcenter/Hartz 4IV[...]" --> Heißt die Lage hat sich vielleicht nicht wirklich geändert, aber die VB ist für diese nicht mehr zuständig (?)

    Anbei bot die VB uns an, solche Menschen bei Interesse direkt an uns zu vermitteln was wie sich Leser dieses Threads vielleicht denken können, nicht passieren wird.
    Andere Nachmieter haben wir bereits gefunden.

    Mich würde interessieren, ob die Wohnungen Absichtlich so lange auf "Bereitschaft" gemietet wurden oder, ob man dort irgendwann den Überblick über die Verträge verloren hat.
    Letzteres erscheint mir fast unwahrscheinlich, da im Schreiben beide Daten der Verträge genannt wurden (nach beginn des ersten Vertrages wurde ca. ein halbes Jahr später noch eine Wohnung mehr angemietet).
    Auch geht der bisher dafür zuständige Mann in Rente - vielleicht hat der Nachfolger "aufgeräumt" - vermutlich werden wir es nie erfahren.

    Grüße, kaffee
    Geändert von coffeerhyder (05.09.18 um 22:59 Uhr) Grund: Rechtschreibung fixed

  9. #59
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    @Goetz-Expat - Zum Thema "Dreck".

    Erst vor 14 Tagen flimmerte bei uns im Regional Programm (Buten un Binnen) ein Beitrag zum Thema der mich indirekt betrifft weil mein Onkel Wohnungen vermietet. Es ging da aber um rumänische Familien und nicht um Kriegsflüchtlinge. Debattiert wurde über Probleme in den Wohnanlagen und mit der Stadtverwaltung die Vermieter im Regen stehen lässt. Wo in den Anlagen der Hausmüll einfach aus den Fenstern geworfen wird selbst große Elektro Altgeräte vom Balkon geworfen werden. Und um die von der Stadt bezahlten (im Voraus) Heizkostenpauschalen. Wo diese Mieter was ich nicht nachvollziehen kann monatliche Heizkosten von 300€ erzeugen und diese aufkommenden Nachzahlungen nicht von der Stadt getragen werden. Eine Wohnung war nach einer Nacht und Nebel Aktion verlassen worden und nicht mehr bewohnbar, also vorab komplett Sanierung. Hat die Stadtverwaltung auch nicht interessiert so das mein Onkel auf allen kosten sitzen bleiben wird. Der Beitrag im Fern ist noch zu sehen unter "Buten un Binnen" von vor zwei Wochen.

  10. #60
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    Das ist das große Thema "Gutmenschentum vs. Realität.
    Die bösen Rechten, die (in dem Fall) rumänische Familien diskriminieren und was gegen sie haben weil sie ja rechts sind und offensichtlich ausländerfeindlich etcetc.
    Auf der anderen Seite dann eine Realität wo die letzten 5 rumänischen Familien massive Probleme gemacht haben und man sich deswegen ganz persönlich eine Meinung gebildet hat oder halt ganz pragmatisch einfach keine rumänischen Familien mehr als Mieter haben will.

    Sowas nehme ich an vielen Stellen wahr, auch wenn ausnahmsweise mal Polizisten oder Sanitäter zu ihren Erfahrungen befragt werden. Oder Menschen die in Flüchtlingswohnheimen arbeiten.

  11. #61
    vivo forlasis

    Moderator

    Avatar von poesie noire
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    @HTL:

    Es ging da aber um rumänische Familien
    Streiche rumänische Familien und setze *x-beliebige Mietnomaden*. Sollten die Wohnungen deines Onkels nicht über die Stadt oder den Kreis zum Zweck der Flüchtlingsunterbringung angemietet worden sein, ist es nachvollziehbar, dass sich die Stadtverwaltung nicht verantwortlich fühlt. Das ist dann eine privatwirtschaftliche Angelegenheit.
    + kill six billion demons +

  12. #62

    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    Wer um Hilfe bittet, soll sie auch bekommen.

    Anstatt Mittelmeer, lässt man die Menschen einfliegen. Fliegen ist so billig wie nie. Und billig sind auch die Werte. Die sind leicht zu haben aber können einen teuer zu stehen kommen. Billig ist eine menschengerechte Demokratie nicht zu bekommen. TamTam machen ist das Eine, und am Menschen helfen das Andere.

    Müll ausm Fenster werfen ist so herrlich unkompliziert. Mir gefällt das!

  13. #63
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    Wer um Hilfe bittet, soll sie auch bekommen.
    So ein Blödsinn. Schwanke grad ob das echt einer Erläuterung bedarf.. na gut. Nicht jeder der um Hilfe bittet braucht auch Hilfe.
    Ich brauche Hilfe in Form von 1.000 Euro. Gibst du mir die jetzt? Oder ist dir das zu unbequem, soll lieber wie immer ein anderer machen?
    Für diesen Beitrag bedankt sich nachtmasse

  14. #64
    A.C.I.D

    Veteran

    Avatar von Seedy
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    @BurnerR:
    Du,
    komplexe Gedanken passen nicht auf ein Plakat,
    man kann sie nicht im Chor singen,
    in Petitionen wird sie keiner verstehen.


    "Wir wollen: Ein Faires Asylrecht, dass jenen Menschen in Not ein Menschenwürdiges Leben ermöglicht unter Gleichverteilung der Last unter allen Zivilisierten Staaten, mit Möglichkeiten zur Migration bei dauerhaften Fluchtgrund, oder würdevoller Rückführung in sichere Gebiete, wenn die Fluchtgründe nicht mehr bestehen; Das alles unter Einhaltung des deutschen Rechts und Sanktionierung von Betrugsversuchen"

    Das schreibt sich halt schlecht auf ein Plakat.

    Da ist "Wer hilfe will, soll sie auch bekommen" doch wohl die bessere Lösung
    Für diesen Beitrag bedanken sich nachtmasse, saddy
    Elitär, bourgeois und amoralisch

  15. #65
    Bot #0384479 Avatar von BurnerR
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    Sinnvolles lässt sich auch auf ein Plakat quetschen z.B.: "Hilfsbedürftigen helfen." oder "Menschen in Not helfen".

  16. #66
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Erfahrungen mit Flüchtlingen (Vermiet.) und den Behörden (Verbandsgemeinde, Polizei)

    Zitat Zitat von nachtmasse Beitrag anzeigen
    Anstatt Mittelmeer, lässt man die Menschen einfliegen. Fliegen ist so billig wie nie. Und billig sind auch die Werte. Die sind leicht zu haben aber können einen teuer zu stehen kommen. Billig ist eine menschengerechte Demokratie nicht zu bekommen. TamTam machen ist das Eine, und am Menschen helfen das Andere!
    Aber man kann auch "Anstatt Mittelmeer" (das sind oft so häßliche Bilder), mit EU-Geld die Küstenwachen ausstatten lassen. Die von Libyen z.B..
    Da ertrinken die Menschen nicht, sondern landen in Lagern, die mit der Hölle verglichen werden. Das sollen Flüchtlinge mißhandelt, gefoltert und sogar hingerichtet werden.
    Ob das so stimmt läßt sich schlecht nachprüfen. Es gibt Kontakte, aber die Einreise für Journalisten ist schwierig.

    Die Strategie ist doppelt erfolgreich. Diese Flüchtlinge kommen nicht und zudem sieht man auch keine Bilder von ihnen in der Tagesschau.
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    J'irai pisser sur votre bombes
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