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Thema: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

  1. #26
    Feiner Herr Avatar von Ungesund
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @Skipjack:
    Richtig, und jetzt ersetz "sexuelle Belästigung" durch "JUDEN VERGASEN", und niemand mehr würde auch nur das Maul aufmachen, nicht wahr?
    Was für ein völlig unsinniger Vergleich deinerseits, entbehrt jeglicher Logik das hier, zu diesem Thema anzubringen.

    @Topic:

    "Mobbing" hat es schon zu meiner Schulzeit gegeben, und es ist erstmal Grundsätzlich nichts zutiefst schlechtes, sondern eher eine Art von unausweichlicher Gruppendynamik die entsteht wenn viele Menschen zusammen kommen. Ich denke positive wie negative Erlebnisse in der Jugend sind elementar für einen gesunden Geist. Nur dass es eben heute nicht dabei bleibt in der Schule mal gehänselt zu werden, oder einen blöden Spitznamen weg zu haben, nein, inzwischen gehen die mobbenden ja oftmals in Full-Beast-Mode über und machen ihren Opfern auf allen verfügbaren Kanälen das Leben zur Hölle. Dass das enorme Auswirkungen auf die Entwicklung eines Menschen haben kann steht ja außer frage.

    Es gibt ja auch unterschiedliche Intentionen beim Mobbing. Manchmal geht es darum jemanden den man nicht mag von einer Position zu verdrängen, manchmal geht es um den puren Spaß an Gehässigkeit. Zu letzterem kann ich ein wenig was schreiben, denn da war ich in meinem Leben schon in beiden Positionen.

    Zu der Frage wie viel "Schuld" bei dem "Opfer" zu suchen ist:
    Ich denke Mobbing ist ein Selbstläufer, wenn das einmal angefangen hat befeuert sich dieser Kreislauf von selbst. Der Initiale Angriff geht, manchmal sogar ohne bösartige Intention, vom Mobbenden aus, entspricht die Reaktion des Opfers darauf allerdings seiner Idee von Amüsement, führt das zu weiteren Angriffen usw. Eine gewisse "Beteiligung" an diesem Ablauf kann man dem Opfer also nicht ganz absprechen, ob aus Ohnmacht oder weil es einfach nicht weiß wie es sich verhalten soll, liefert es immer wieder aufs neue was den Mobbenden amüsiert.

    Das hat allerdings nichts mit "Schuld" oder "geschieht ihm recht" zu tun, es ist eher verhalten dass den Status Quo aufrecht erhält, ohne dies zu wollen.

    Es geht als Opfer darum diesen Kreislauf zu durchbrechen, beim Mobbenden muss man versuchen Empathie zu wecken, dazu anregen das Opfer nicht nur als Zeitvertreib zu sehen, der sich so lustig aufregt, sondern als Mensch kennen zu lernen.

    Allerdings bin ich ebenso wie War-10-ck der Meinung dass heute vieles als "Mobbing" bezeichnet wird was keines ist. Kinder sollen nach Möglichkeit in einem vor jeglichem negativen Einfluss geschützten Umfeld aufwachsen, ohne jemals substantieller Kritik ausgesetzt zu sein. Und somit auch ohne jede Idee wie man sich bei solchen Angriffen zur wehr setzt/nicht daran zu Grunde geht.
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  2. #27
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    Avatar von Seedy
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @Skipjack:
    DU verdrehst weder, noch missverstehst du - alles gut.


    Mobbing quasi die automatische Abwehrreaktion einer Gruppe auf einen solchen "Störfall" darstellt.
    Jap, das führt zu.

    Der Wunsch jemanden zu Mobben führt zur Suche der Schwachstelle.
    1. Du störst
    2. Weil du störst, will ich dich angreifen
    3. Weil ich dich angreifen will, such ich mir deine Schwachstelle


    Es soll auch noch dem Opfer obliegen, sich aus der "Situation raus zu arbeiten"?
    Wem denn sonst?
    Kennst du die geschichte von dem Motorradfahrer auf dessen Grabstein stand "Ey, ich hatte Vorfahrt"?

    Im Recht zu sein, heißt nicht das man dieses Recht bekommt!

    Du musst schon selber tätig werden, auch als unschuldiger.
    Und solange die Täter keine Straftaten begehen, sind ihre Handlungen (welche auch immer) ok.
    Nein, sie sind absolut nicht ok, du hast nur kaum eine Handhabe etwas daran zu ändern.

    Versuch mal in deinem Kopf eine Trennung hinzubekommen zwischen gefühltem Recht und einer lösungsorientierten Strategie.

    Wichtig als Opfer ist, dass man nicht nur schluckt,
    das man aktiv an einer besseren Situation arbeitet -
    nicht das es Fair ist, dir das auchnoch aufzubürden,
    es ist sogar höchst unfair.
    Es ist nur, dass du kaum eine andere Wahl hast.
    Wenn du nichts tust, wird es langsam und stetig deine Seele vergiften.

    Ich empfehle dazu mal den Post von Metal_warrior zu dem Thema in einem anderen Topic
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  3. #28
    Slayer
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @KaPiTN:

    Schön dass Du es in diesem Thread schaffst Menschen nicht wegen ihrer Herkunft als minderwertig zu betrachten

    Macht deine Annahme trotzdem nicht richtig.

  4. #29
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Es ist keine Annahme und richtig ist es natürlich aus anderen Gründen.

    Warum Ostdeutsche jetzt minderwertig sein sollten, verstehe ich nicht, gehört aber auch hier nicht hin.
    J'irai pisser sur votre bombes
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  5. #30
    Slayer
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @KaPiTN:

    Leg mir nicht ständig Worte in den Mund, Du hetzt genug in anderen Threads, nicht anders als die Leute gegen die Du so heuchlerisch wetterst.

    Als weitere Ursache für Mobbing gilt die Persönlichkeit des Mobbers. Einige Autoren gehen davon aus, dass Menschen zu Mobbern werden, um ihr schwaches Selbstvertrauen zu kompensieren.[27] Mobber benutzen demnach die Opfer als Prügelknaben und als Projektionsfläche für ihre eigenen negativen Emotionen.[28] Untersuchungen von Olweus (unter anderem Untersuchung von Stresshormonen und projektive Tests) unterstützen diese Annahme nicht. Seine Forschungsergebnisse weisen auf das Gegenteil hin; das heißt, dass die Täter im Durchschnitt selbstbewusster und weniger ängstlich sind.[11] Leymann beruft sich auf eigene Forschungsergebnisse, wonach grundsätzlich jede Person Täter werden kann, wenn die situationsbezogenen Voraussetzungen passen.[29]

  6. #31
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Versuchst Du gerade ein Beispiel für Mobbing zu geben? Verleumdung kommt bei Mobbing häufiger vor.

    Dann ist das aber auch ein gutes Beispiel dafür, wie man Mobbing ins Leere laufen lassen kann. Denn mit Deinen Falschbeschuldigungen komme ich gut klar, und zusätzlich machst Du Dich damit ziemlich lächerlich.

    Das von Dir Zitierte widerlegt i.ü. meine Aussage nicht.
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  7. #32
    ist überreif.. Avatar von Tomatenpfahl
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Das dieser Thread noch offen ist, schockiert mich.

    -Das Opfer ist krank oder hat eine Behinderung
    Wie kann man an einer Behinderung von Schuld sprechen? Höchstens trifft eine Schuld die Eltern
    -Zu schlechte oder zu gute Leistungen
    Nur wenn eine Leistung selbstverschuldet schlecht ist.
    -Vorgesetzter nutzt seine Macht aus (Bossing)
    Das ist Machtmissbrauch. Wie soll das Opfer daran Schuld sein?
    -Das Opfer ist körperlich schwach
    Das ist Verteidigung. Was hat das mit Schuld zu tun?
    -Das Opfer ist nicht anpassungsfähig (z.B. psychisch)
    ?
    -Angst des Opfers
    ?
    -keine optische Anpassung (z.B. kann sich keine Markenklamotten oder moderne Handys leisten)
    Hab ich noch nie gesehen.
    Geändert von Tomatenpfahl (19.08.16 um 09:35 Uhr)
    Nimmt man Tomatenpflanzen mit hohem Tomatengewicht, so variiert deren Nachkommenschaft in gleicher Weise..

  8. #33
    Mitglied Avatar von cokeZ
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Wieso sind Eltern an der Behinderung des Kindes Schuld?
    Du sagst also, es ist meine Schuld oder meiner Frau, dass meine Tochter nach der Geburt eine Hirnblutung hatte und deshalb koerperlich eingeschraenkt ist? (Reales Szenario, ist bei uns naemlich so)

    Selten sowas daemliches gelesen.
    I have lived under the threat of death for a year now, and because of that, I've made choices. I alone should suffer the consequences of those choices, no one else.

  9. #34
    ist überreif.. Avatar von Tomatenpfahl
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @cokeZ:


    Weil man gewisse Behinderungen und Risiken vor Schwangerschaft testen kann. Wenn du eine dominante Erbkrankheit hast und trotzdem ein Kind machst, finde ich das Verantwortunglos.
    Nimmt man Tomatenpflanzen mit hohem Tomatengewicht, so variiert deren Nachkommenschaft in gleicher Weise..

  10. #35
    visual basic Avatar von GoPro
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Wie macht an denn Kinder?

    1. Termin beim Arzt wahrnehmen
    2. Termin mit dem Geschlechtspartner wahrnehmen.

    Etwa so?

    Das scheint mir weltfremd.
    Für diesen Beitrag bedankt sich KaPiTN
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  11. #36
    offizielles GEZ-Haustier Avatar von Pleitgengeier
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Zitat Zitat von GoPro Beitrag anzeigen
    Wie macht an denn Kinder?
    Für dieses Gespräch sind deine Eltern zuständig, nicht wir.
    Für diesen Beitrag bedanken sich GoPro, KaPiTN, Seedy
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  12. #37
    Nur die BSG

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    Avatar von PaRaDoX
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Ich lasse das Thema vorerst geöffnet und die Beiträge für die Nachwelt erhalten, kehrt hier keine Ruhe ein ist zu!

    1. Zurück zum Thema!
    2. Persönliche Kontroversen klärt Ihr bitte per PN!
    3. Keiner mag Klugscheißer!

    Klar soweit? Dann weitermachen...
    A guy opens his door and get shot, and you think that's me? NO, I AM THE ONE WHO KNOCKS!

  13. #38

    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Ohne jetzt klugscheißen zu wollen, ich finde das Thema auf vieler Arten interessant und diskussionwürdig...

    Wurde es schon erwähnt?
    Psychische "Gewalt" - ist defacto Gewalt und ist "mutmaßlich" noch schlimmer als wenn man mal die Nase gebrochen bekommt - die Nase verheilt von selbst - Psychische Narben und die Folgen von Aus- und Abgrenzung und "Druck" / seelischer Grausamkeit auf eine Person, aus was für Gründen auch immer, wurzeln weit tiefer in einem Menschen, im schlimmsten Fall verankert es sich; es ist nur nicht so leicht nachweißbar.

    Ich glaube man kann hier nicht danach gehen Menschen in Gruppen (Schubladendenken) einzuordnern, das grenzt nur ab. Auch wenn es natürlich hilft bestimmtes Verhalten auf allen Seiten in bestimmten Situation nachzuvollziehen und zu helfen. Ich würde fast sagen, es gibt nur Opfer und Täter. Ganz oder gar nicht.... was die Opfer anbelangt.

    Mobbing ist, meiner Meinung nach, auch nicht gleich Mobbing - da würde ich auch in Stufen der "Aggresivität" und "Böswilligkeit" unterscheiden wollen, ohne jetzt in Details zu gehen.

    Natürlich kann man unter dem Begriff, ich versuche mal eine (generelle) Begriffsdefinition, weitläufig deuten, aber ich verstehe es so:
    Das kontinuierliche herabwerten oder das Angreifen eines anderen Menschen durch Worte und oder Handlungen, bei dem das Opfer in Stand und Würde herabgesetzt werden und oder zur Aufgabe einer Handlung oder eines Verhaltens gebracht werden bzw. moralisch unterwandert werden soll.

    Ist das generell genug? Trifft es etwas den Kern?
    Ich finde das nur wichtig, das man ungefähr ein Bild bekommt was man sich darunter vorstellen kann. Bitte erweitern, ergänzen

    ----

    Aber mal etwas Meinung zum Thema:

    Schuld sind eigentlich beide Seiten.

    Der der es zulässt den anderen Menschen nicht in seine Schranken zu weißen, aus Angst, Unverständnis oder Handlungsunfähigkeit.
    Auf der anderen Seite der der aktiv gegen den anderen Menschen handelt oder agiert, aus Neid, Angst, Unverständnis dem anderen, um Stärke zu demonstrieren oder weil man es nicht besser vermittelt/kennengelernt hat.

    Natürlich hat das etwas mit Evolution zu tun, wir leben auch in Hierarchien.
    Aber die evolutionäre Prägung von Verhalten ist kein Argument nicht selbst nachzudenken und etwas zu unterlassen oder sich zu fragen ob etwas "unfair" ist oder ein Spaß nicht zu weit geht.

    Das hängt natürlich stark davon ab auf was für eine Situation man sich bezieht, aber wenn man sich generell vor Augen führt das kein Mensch indirekt mehr oder weniger wert ist als ein anderer und man in einer Gesellschaft lebt bei dem man auch schnell selbst der "schwächere" sein kann... sollte man generell eine Portion Respekt entwickeln und diese auch aufrechterhalten.

    Wer natürlich glaubt sich immer an der Evolutionsspitze zu bewegen, wird über kurz oder lang auf die Nase fallen. Außer man ist so gut das andere über diese anderen "Unzulänglichkeiten" und oder unverschämtes Verhalten drüber hinwegsehen. Aber selbst dann ist man der erste der geht, sobald einer schneller, höher, weiter, besser ist oder macht.

    Ich würde gar soweit gehen zu sagen das man unter Mobbing nicht nur, wenn auch hauptsächlich negative Entwicklungen/Folgen durchmacht, je nachdem ob man Mobbing "konstruktiv" sehen kann, wenn es nicht das blanke "fertigmachen" ist.
    Aber vielleicht ist dies der idiotische und hilfelose Versuch der anderen einen Selbst zum besseren zu verändern. Daher auch der Wink mit meiner Definition.

    Generell ist Mobbing aber so ziemlich die schlauste zeitgleich primitivste Form sich an einem Menschen zu vergreifen. Man braucht Hirn um zu mobben, aber oftmals spricht man die niedrigsten "Gedankengänge" und Triebe damit an....

    Auf der anderen Seite, ich hab und will gar keine guten Beispiel von Mobbing geben - die kann ja jeder in sich selbst finden und erkennnen. Wer kennt solche Gedanken nicht?
    Gruß theSplit
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  14. #39
    offizielles GEZ-Haustier Avatar von Pleitgengeier
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Wenn nichts gegen Mobbing und Beihilfe/unterlassene Hilfeleistung durch Lehrer spricht weil das "in der menschlichen Natur liegt", dann spricht aus gleichem Grund auch nichts dagegen, wenn das Mobbingopfer nach Jahren des Terrors bewaffnet in die eigene Schule geht und mit aller ihm möglichen Gewalt die Schuldigen in Selbstjustiz hinrichtet.

    Sollte man im 21. Jahrhundert wirklich noch so denken?
    Sollen wir auch das Faustrecht wieder einführen weil es sich in der Steinzeit bewährt hat?
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  15. #40
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    ...
    Schuld sind eigentlich beide Seiten.

    Der der es zulässt den anderen Menschen nicht in seine Schranken zu weißen, aus Angst, Unverständnis oder Handlungsunfähigkeit....?
    ah ja.
    Jemand ist also schuld weil er zu schwach ist sich zu wehren.
    Wo leben wir denn? Im Ernst, wer Schwächere die sich nicht wehren können fertig mach ist ein Arschloch und der einzige Schuldige an dieser Situation.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Pleitgengeier

  16. #41

    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Zur Schuldfrage:
    Meiner Meinung nach ist das Opfer nicht schuld.
    Klar gibt es Kinder / Menschen, die sich so etwas eher gefallen lassen, aber das Fehlverhalten geht ja von vornherein von wo anders aus, und ohne dieses würde das Opfer gar nicht erst geärgert werden.
    Es gibt natürlich Opfer, bei denen man sich vllt insgeheim denkt, dass ihr Verhalten nicht gerade dem Stopp des Mobbings zuträglich ist, und hier dann verleitet ist, zu sagen, das Opfer sei auch selbst schuld, doch dann muss man sich fragen in was für einer Gesellschaft man sich befindet, wo mehrere einen einzelnen ärgern, nur weil er sich nicht nach ihren Vorstellungen verhält.


    Grundsätzlich denke ich auch, ähnlich wie seedy, dass die Ursachen nicht im Aussehen etc. liegen, das begünstigt die Sache nur ggf.

  17. #42

    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @keinbenutzername:

    Ich gebe dir ja Recht, aber man darf auch nicht alles mit sich machen lassen.
    Man muß anderen auch zeigen das man Respekt verdient - selbst wenn man nicht gemoppt wird - um eine gewisse Authorität zu haben muß man auftrumpfen können. Aber grundsätzlich hast du schon Recht, die Opfer sind und bleiben die Opfer von Leuten die es nicht besser verstehen können/wollen oder einfach keinen Respekt eingebläut bekommen haben.

    Was man für ein Mensch sein muß um auf so einer Schiene zu fahren, sage ich lieber nicht. Aber das sind oft ganz kleine Lichter.... die auch aus Bosheit und Spaß andere "quälen".
    Gruß theSplit
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  18. #43
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Man muß anderen auch zeigen das man Respekt verdient - selbst wenn man nicht gemoppt wird - um eine gewisse Authorität zu haben muß man auftrumpfen können.
    So wie ich meine Dich zu kennen, bin ich mir sicher, daß Du das nicht so meinst, wie Du es formuliert hast.

    Respekt, im Sinne von Achtung und Toleranz, braucht man sich nicht zu verdienen.

    Wenn man Respekt im Sinne von Autorität und Anerkennung von Leistung meint, dann sieht das vielleicht anders aus, aber dann bewegen wir uns in einem anderen Bereich, wo es nicht um Mobbing geht.
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  19. #44

    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @KaPiTN:

    Hmmm..... ich meine damit, das man sich behaupten muß wenn man Respekt genießen will bzw. "sogar" Autorität.

    Einen respektvollen Umgang untereinander setzte ich als Grundvoraussetzung voran. Aber wer bei anderen Gut bzw. Besser dastehen will, muß auch zu gewissen Teil auftrumpfen können, zumindest mehr als Vorausgesetzt wird um im (alltäglichen) Leben zu bestehen.

    Macht das mehr Sinn?
    Gruß theSplit
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  20. #45
    ♪♪♫♪♫♫♪ Avatar von KaPiTN
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    Einen respektvollen Umgang untereinander setzte ich als Grundvoraussetzung voran.
    Ich war mir sicher.
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  21. #46
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    @keinbenutzername:

    Ich gebe dir ja Recht, aber man darf auch nicht alles mit sich machen lassen.
    Man muß anderen auch zeigen das man Respekt verdient - selbst wenn man nicht gemoppt wird - um eine gewisse Authorität zu haben muß man auftrumpfen können. ..
    und wenn jemand das nicht kann wird er halt zum Opfer der vermeintlich Stärkeren.
    Das ist einfach nur asozial.

  22. #47
    A.C.I.D

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    Avatar von Seedy
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

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  23. #48
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    und warum nicht?
    Warum ist es ok wenn man Schwächere unterdrückt?

  24. #49

    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    @keinbenutzername:

    Lass den Part mit dem "Auftrumpfen" mal weg, ich weiß auch nicht wieso mir das gestern Abend in den Sinn gekommen ist....

    Aber selbst dann muß man im Leben auch schon einmal "Nein" direkt oder indirekt sagen können, um andere in Ihre Schranken zu weisen bzw. in Ihrer Meinung/Weltanschauung zu korrigieren.
    Sich also gegen etwas "wehren" was man nicht mag, nicht will oder wenn ein andere einfach nur "falsch liegt" sollte natürlich sein da wir alle nicht perfekt sind, aber wir können uns gegenseitig unterstützen.
    Ohne dieses Feedback weiß ja auch kein Mensch ob etwas richtig oder falsch ist, woher auch, wenn ich das nicht irgendwie "mitgeteilt" bekomme.

    Hat meiner Meinung nach etwas von wechselseitigen Lernprozessen zu tun, damit wir uns gegenseitig "korrigieren" und auf dem Boden der Tatsachen halten und nicht mit falschen Vorstellungen, Gefühlen oder gar (Gott)komplexen und anderem im Kopf durch die Weltgeschichte düsen.

    Ich weiche jetzt auch vom Thema ab, aber gutes Feedback ist immer gut wie auch negatives Feedback/Kritik notwendig ist. Hoch gelobt zu werden ist nicht richtig, aber auch nicht ständig nur gesagt zu bekommen das etwas falsch ist... naja, anderes Thema.
    Aber ich wollte damit nur sagen, "Nein" zu sagen ist genauso wichtig wie "Ja" zu sagen.

    Kinder werden auch mehr oder minder mit "Ja" und "Nein" erzogen damit man einordnet was richtig und falsch ist - ist also auch unabdingbar für unsere Entwicklung. Betrifft aber auch die "großen"
    Gruß theSplit
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  25. #50
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    Re: Mobbingopfer - selber Schuld oder nicht?

    Zitat Zitat von theSplit Beitrag anzeigen
    @keinbenutzername:
    ...
    Aber selbst dann muß man im Leben auch schon einmal "Nein" direkt oder indirekt sagen können, um andere in Ihre Schranken zu weisen bzw. in Ihrer Meinung/Weltanschauung zu korrigieren....
    und was ist mit Menschen die das halt definitiv nicht können?
    Und da gibt es sehr, sehr viele.

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