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Thema: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

  1. #176
    Ex-Giga :< Avatar von Xe4ro
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Der Thread ist ja wie für mich gemacht : )

    Dann stelle ich mich mal mit einer kleinen Übersicht vor. Jede Platte steht für die Musikrichtung die in dem Teil des Kallax enthalten ist und gibt gleichzeitig einen Einblick in meinen Musikgeschmack .

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  2. #177
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    Avatar von KePa
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    @Xe4ro: Das sieht nach einer ordentlichen Sammlung aus!

    Die Schallplatte wird weiterentwickelt! Ein österreichisches Startup hatte bereits vor zwei Jahren ein Patent für ein neues Verfahren zur Herstellung der Press-Matrize angemeldet und nun auch eine Finanzierung (4,8 Mio Dollar) dafür erhalten. Das Negativ soll dabei mit Laser angefertigt werden und dabei nicht nur bessere Qualität, sondern auch längere Spielzeiten (+30%) versprechen.

    Quelle: http://winfuture.de/news,102736.html

  3. #178

    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Ich würde schon sagen, dass man einen Unterschied hört. Einige meiner Lieblingsalben habe ich sowohl auf Platte als auch CD. Und die Platte klingt in der Regel wärmer und insgesamt harmonischer, die CD dafür irgendwie brillianter. Aber was die Sound-Qualität anbelangt, macht es meiner Ansicht nach keinen Unterschied, ob Du Platte oder CD hörst.

    Ob man sich für das eine oder andere entscheidet ist glaube ich auch keine Sache der Qualität, sondern ganz subjektiv. Vinyl ist insgesamt halt deutlich haptischer. Auch das Auflegen und Wenden ist ein "bewussteres, aktiveres Musikhören".
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  4. #179
    Ex-Giga :< Avatar von Xe4ro
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    War jemand unterwegs für den RSD dieses Jahr? War jetzt das erste mal das ich mich in ne Schlange gestellt hab und das nur wegen einem Album. Aber es war eins für das es sich gelohnt hat. Bass Communion - I, zum ersten mal auf Vinyl seit dem Original Release in 1998. =). Hab dann noch das restliche Geld lieber meinem Lieblings 2nd Hand Laden überlassen, die beiden Platten außenrum

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  5. #180
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    Avatar von KePa
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    @Xe4ro: Der Recordstore Day ist bisher leider immer an mir vorbei gegangen. Vermutlich weil ich im Moment nicht wirklich nach LPs suche. Da hat sich im Moment eher eine Sättigung eingestellt (gut für den Geldbeutel). Im Moment suche ich eher nach 7" Singles. Die findet man aber kaum in den Läden, weshalb ich sie online kaufen muss. Die sind dann auch gern günstiger als LPs.

  6. #181
    Mitglied Avatar von Amixor33
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Hab erst letzte Woche zwei Schallplatten gekauft, eigentlich wollte ich ja CDs^^ - aber dann waren die Cover recht nett und eins gibt es glaub ich nur auf LP, egal.

    RSD find ich aber eher naja, hab zwar auch schon davon profitiert und gefunden was ich gesucht hab, aber oft private Preiswucherei von Schnellkäufern und oft Resteverwertung von Labels. Nicht unumstritten der Tag. =(
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    ... dann fangen wir halt nochmal von vorne an ...

  7. #182
    Ex-Giga :< Avatar von Xe4ro
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Allerdings, ja. Deswegen habe ich das auch eher all die Jahre gemieden. 2014 hatte ich das erste mal eine RSD Platte gekauft. Allerdings Online, im Nachhinein, bei Nuclear Blast. Die Opeth - Watershed .

    Als ich damals so 2006 rum angefangen habe Platten zu kaufen hab ich halt auch erstmal Jahrelang gedacht ich wär so nen Einzelgänger. Hab dann erstmal ewig nichts vom RSD mitbekommen bis ich dann irgendwann mal gecheckt habe das es anscheinend ne Menge Leute wie mich gibt
    Geändert von Xe4ro (29.04.18 um 02:19 Uhr)

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  8. #183
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    Avatar von thom53281
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Sooo, um das Thema hier mal wieder zum Leben zu erwecken, muss ich gerade mal meinen neuesten Neuzugang präsentieren: Eine Dual HS41 Kompaktanlage.

    Eigentlich ist das schade drum. Kompaktanlagen sind heute verpönt, keiner will mehr eine haben (wobei das auch zum Teil technische Ursachen hat, dazu aber weiter unten erst). Die meisten Kompaktanlagen werden heute wohl in erster Linie aufgrund ihrer Plattenspielerhauben gekauft, um damit dann entsprechende Standalone-Plattenspieler auszustatten. Das wohl selbe Schicksal ereilte vermutlich diese HS41, bevor sie zum Spottpreis bei Ebay-Kleinanzeigen ausgeschrieben wurde.

    Doch eine solche Anlage war genau das, was ich suchte, da ich bei meinem Fernsehtisch Plattenspieler und Verstärker nur sehr schlecht stellen kann. Also schnell mal vorbeigefahren und die Anlage gekauft. Aber sowas habe ich noch nie erlebt. Eingeschaltet, funktioniert. Kein Potikratzen, der Dual 1215 lief mit wenigen Tropfen Öl bereits wieder einwandfrei. Als hätte ich die Anlage gerade beim Geschäft um die Ecke neuwertig gekauft. Optisch natürlich ebenfalls top Zustand. Einziges sichtbares Manko: Der Hebel der Plattengrößeneinstellung (ganz rechts) war abgebrochen. Dort ist jetzt der Start-/Stophebel eingebaut und für Start/Stop ein anderer (etwas größerer).

    Die Haube fehlte halt leider, weswegen ich mir selbst eine gebaut habe. Man merkt aber leider, dass es meine erste Arbeit mit Acrylglas war und vermutlich auch meine letzte. Trotzdem, schöner als die braungetönten Originalhauben (vor allem nach 50 Jahren) ist sie imho trotzdem.



    Ungewöhnlich für Dual ist beim 1215 der Alu-Profiltonarm, welcher von der restlichen Serie komplett abweicht.

    Nun, aber um auf das Thema zurückzukommen: Warum will denn jetzt niemand diese Anlage, vor allem in dem Zustand? Das liegt vor allem daran, dass der Plattenspieler original mit einem Keramik-/Kristalltonabnehmer ausgestattet wurde, dem CDS700. Das wurde zwar damals als HiFi-Tonabnehmer verkauft, entspricht aber trotzdem nicht gerade dem, mit dem ich meine Platten abspielen würde. Eine Umrüstung auf einen Magnettonabnehmer ist erforderlich, aber leider nicht so ganz trivial, denn dafür ist ein zusätzlicher Entzerrer-Vorverstärker erforderlich. Gleichermaßen ist in der Anlage für das CDS700 bereits ein einfacher Vorverstärker eingebaut (da es als einziger Dual-Kristalltonabnehmer eine geringe Ausgangsleistung hat), welcher davor ausgebaut werden will. Das Umrüsten ist halt leider nicht jedermanns Sache, für mich waren das nur wenige Minuten Arbeit.

    Dazu kommen auch noch weitere "Probleme", die dem einen oder anderen nicht so gut gefallen:

    • Die Nussbaumoptik ist heuzutage in den Augen vieler nicht mehr zeitgemäß. Hier bei mir im Wohnzimmer passt sie aber optimal.
    • Die Anlage hat ab Werk eine Loudnessschaltung eingebaut, die nicht abschaltbar ist. Find ich schrecklich, da sie einfach falsch umgesetzt wurde. R1 und C1 wollten ausgelötet werden (und das selbe für den anderen Kanal).
    • Die Anlage ist komplett mit DIN-Steckern. Hier ist alles DIN (vorher Dual CV60), von daher, passt.
    • Vielen gefällt der kleine Teller des Dual 1215 nicht. Ganz allgemein ist der 1215 technisch das damals einfachere Modell gewesen und ein ganzes Stück entfernt von den damaligen Spitzenmodellen (1218/1219). Dennoch aber ein zuverlässiger Einsteiger-/Mittelklasseplattenspieler, der seinen Zweck mehr als erfüllt.
    • Der Dual 1215 ist ein Plattenwechsler, weswegen sich vom Tonarm her ein Fehlwinkel im Einzelbetrieb ergibt. Ich habe nun ein TK15 mit Spurwinkelselector montiert, darauf erstmal ein Audio Technica AT12XE.
    • Antiskating ist beim Dual 1215 nicht separat einstellbar sondern an die Auflagekraft gekoppelt. Aber Antiskating ist sowieso immer nur eine grobe Schätzung, von daher...


    Alles in allem, nach ein paar Modifikationen hab ich nun ein Gerät, was imho wirklich toll ist. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Gerät nun bald seinen 50. Geburtstag feiern wird, hab ich überhaupt keine Bedenken, dass es nochmal 50 Jahre machen wird.

  9. #184
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    Avatar von KePa
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    @thom53281: Ein schickes Teil! Ausserdem habe ich soeben zum ersten Mal ein Video gesehen, das zeigt wie ein Plattenwechsler funktioniert. Da kommt man ja fast schon in Versuchung. 50 Jahre sind viel aber wenn ich mir auch mein Projekt anschaue, sieht man das solche Geräte gebaut wurden, um zu halten. Erstaunlich ist es trotzdem. Interessieren würde mich trotzdem, wie du die Angelegenheit mit dem Vorverstärker gelöst hast. War der alte als separate Platine eingebaut und konnte so entfernt werden?

    Das ganze erinnert mich an das alte B&O Beocenter 3500 meines Vaters. Ein unfassbar schweres und klobiges Teil. Leider hatte das Gerät einige Schwächen. Die Schieberegler bestanden aus zwei horizontalen Drähten mit Eigenwiderstand, welche mit einem dazwischen laufenden Kontakt verbunden wurden. Dumm nur, dass durch die Schlitze der Reglerschiene immer wieder Staub auf die Drähte kam. Dumm auch, dass die Drähte einfach davon rosteten. Auch die Mechanik des automatischen Plattenspielers war anfällig. Leider war zudem der Motor defekt. Ohne verfügbares Ersatzteil bewegte es mich dann doch eher zur Aufgabe der Reparatur.

    Deine Acrylglashaube ist übrigens vollkommen ok. Ich habe eine online teuer für meinen Drehteller gekauft und die sieht auch nicht besser aus.

    In einer spanischen Mall habe ich zuletzt das hier gesehen:

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    Mobile Plattenspieler gab es früher schon und nun scheinen sie wieder angesagt zu sein.

  10. #185
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    Avatar von thom53281
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Ja, der Vorverstärker ist als separate Platine ausgeführt. Man musste das Verbindungskabel einfach nur vom Eingangs-Umschalter weglöten. Wobei ich das nichtmal gemacht hab. Ich hab den Vorverstärker nämlich nur um einen Pin weitergelötet auf dem Tuner-Eingang und die DIN-Eingangsbuchse daran angeschlossen. Das hat den Hintergrund, dass der dort angeschlossene PC leider nur ein sehr leises Signal ausgibt. Man musste daher die Anlage vorher deutlich aufdrehen. Er verstärkt nun sozusagen den dort angeschlossenen PC. An den freigewordenen Phono-Eingang kam dann der Entzerrer-Vorverstärker.

    Btw. hab ich in der Anlage auch noch meinen Verstärker für die Pseudoquadrofonie eingebaut, welcher vorher auch als eingenständiges Gerät ausgeführt war. So kommt nun wirklich alles aus einem Gerät.


    Das Problem bei den meisten Kofferplattenspielern ist, dass sie leider nur mit einfachen Keramiktonabnehmern ausgestattet sind. HiFi darf man da in den wenigsten Fällen erwarten, man muss da eher froh sein, wenn sie die Platten ganz lassen (wobei das mit neuer Nadel kein Problem sein sollte, aber die Saphirnadeln halten nur <100 Spielstunden).

  11. #186
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    Avatar von KePa
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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Danke für den Artikel über Pseudoquadrofonie. Das Thema hatte ich bis jetzt noch gar nicht auf dem Schirm. Das Konzept dahinter erscheint aber durchaus als simpel und einfach umzusetzen.

    Naja, mir würde wohl nie in den Sinn kommen einen Kofferplattenspieler zu kaufen, schon gar nicht damit in Spanien am Strand zu sitzen. Das vom herumfliegenden Sand herbeigeführte Knistern mag ja zum Ambiente beitragen, allerdings nicht zur Langlebigkeit der Platte, ganz geschweige von dem Aufwand den Koffer + Platten herum zu schleppen. Dann doch lieber einen modernen Bluetooth Lautsprecher.

  12. #187
    SYS64738

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    Re: Das Vinyl ist tot, lange lebe das Vinyl?

    Für die Klebekanten-Problematik bei der Haube habe ich nun auch eine Lösung gefunden: Aluleisten. Anbei auch noch ein Foto aus dem Innenleben der HS.



    Links vorne ist der nachgerüstete Phono-Vorverstärker. Hinten mittig der Verstärker für die Pseudoquadrofonie, welchen ich allerdings mit einem separaten Netzteil ausrüsten musste, zwecks Potentialtrennung (ansonsten würde man einen Lautsprecherausgang auf GND legen).

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