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Thema: [Projekt] Mein erster Met

  1. #1
    Met-Brauer Avatar von Fluffy_Unicorn
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    [Projekt] Mein erster Met

    Hallo Leute,

    Ich habe seit einigen Tagen ein Projekt gestartet, dass ich dem Met-Thread zu verdanken habe. Ich mache meinen eigenen Met!

    Nun habe ich gedacht, ich könnte dies hier in einem Thread etwas dokumentieren, für solche die auch einmal so etwas machen wollen, oder für solche die es einfach interessiert. Eventuell erhalte ich ja auch noch ein paar Tipps zum guten Gelingen.

    Nun gut: Grundsätzlich habe ich mich nach diesem Rezept gerichtet. Danke an diese "geile" Seite (kann man nicht anders sagen), sehr verständlich und alle Infos übersichtlich zusammengefasst. Gibt dort auch ein Forum, falls es jemand etwas interessiert.

    Bevor jemand sagen will, dass ich das tunlichst lassen soll, wegen dem bösen gefährlichen Methanol, sollte sich den Beitrag von Tomatenpfahl dazu durchlesen. Danke dir!

    Ich habe am Freitag einen Ansatz hergestellt:
    • 0.5L Apfelsaft
    • 0,5g Hefenährsalz
    • 50g Zucker

    Diesen habe ich in eine gut gewaschene Pet-Flasche gefüllt und mit Korken und Gährröhrchen verschlossen. Der Ansatz blubberte auch am nächsten Tag schon ganz eifrig. Er war aktiv!


    Somit machte ich mich ans Reinigen meines 15L-Gärballones. Dies erwies sich mit meinen Mitteln als sehr schwer. Er hatte einige Verkrustungen innen, die ich nicht wegbrachte. Im Internet habe ich dann gesehen, dass eine Natronlaugenlösung helfen könnte. Leider erwischte ich etwas zu heisses Wasser, und das Resultat war ein grosser Sprung im Boden des Glasballons...

    Da ich nun nicht weitermachen konnte, stellte ich den Gärstarter in den Kühlschrank, da er praktisch nicht mehr blubberte.

    Ich beschaffte mir dann einen Flaschenreiniger und einen neuen Glasballon. Dieser ist etwas grösser, nähmlich 25L. Das reinigen war mit dem Reiniger relativ leicht zu machen. Da vorher "Schnaps" im Ballon war, gehe ich davon aus dass er relativ keimfrei ist. Somit musste ich auch nicht mit starken Chemikalien dahintergehen.


    Nun konnte ich gestern Abend den eigentlichen Ansatz machen:
    • 4,3kg Honig
    • 11,5L Wasser
    • 8,5 L Apfelsaft
    • 8g Hefenährsalz
    • 2g Tannin
    • 15mL Antigel
    • 6 geriebene Äpfel


    Das Vorgehen könnt ihr unter dem Link weiter oben nachlesen, das schreibe ich nicht mehr auf. Auf jeden Fall gab es eine riesige Sauerei, da sich das Umfüllen von 4kg Honig in einen Glasballon als nicht sehr einfach erwies . Den Honig habe ich NICHT erwärmt, das Wasser war aber etwas lauwarm, damit es sich besser vermengen liess im Glasballon.

    Zu den Kosten habe ich hier etwas geschrieben.

    Hefe und Hefenährsalz:




    Ansatz und Gährröhrchen (musste da noch etwas improvisieren, da das Loch im Zapfen zu gross für das Gährröhrchen war, jetzt ist es aber dicht):




    Dann habe ich das Ganze erstmal ruhen lassen.
    Heute morgen dann ist der Ansatz schon eifrig am Blubbern gewesen. Etwas mehr als ein Blubb pro Sekunde:


    Nächste Schritte: Der Ballon wird jetzt jeden Tag geschüttelt (sofern mein Rücken das mitmacht ), dies unterstützt die Gärungsaktivität. Ausserdem muss ich den Säuregehalt noch auf den richtigen Wert bringen, dies pressiert aber im Moment noch nicht. Werde ich erledigen, wenn ich genug Zeit dafür habe.

    Wie lang wird das Projekt dauern? Ich rechne mit 4-6 Monaten, kommt natürlich auf den weiteren Gährungsverlauf an. Einen Teil werde ich dann für ein paar Monate oder auch Jahre einlagern (da soll sich der Geschmak noch positiv verändern), der andere Teil wird getrunken .

    Fragen? Fragt nur! Werde es nach Möglichkeit beantworten, auch wenn ich noch nicht viele Erfahrungen damit habe. Wenn möglich werde ich auch die nächsten Schritte und alle meine Überlegungen erklären und festhalten.
    Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Im frühen Stadium wird es sicher noch mehr Updates geben, später eher weniger.

    Gruss,
    Fluffy_Unicorn



    Gärprotokoll:
    08.02.2016: Ansatz angesetzt
    09.02.2016: Der Ansatz blubbert fröhlich, ca. 50-60 Blubbs per Minute (BpM)
    10.02.2016: ca. 30-40 BpM
    12.02.2016: ca. 30-40 BpM
    Säure von 4 g/L, 40g Säuremischung hinzugefügt
    13.02.2016: ca. 20-30 BpM
    14.02.2016: ca. 20-30 BpM
    15.02.2016: ca. 15-20 BpM
    16.02.2016: ca. 10-15 BpM
    17.02.2016: ca. 5-10 BpM
    18.02.2016: ca. 2-3 BpM
    750g Honig nachgezuckert, Säure von 6 g/L, Alkohol 11,5% ("Schätzwert")
    19.02.2016: ca. 15-20 BpM
    21.02.2016: ca. 5-10 BpM
    23.02.2016: ca. 2-3 BpM
    24.02.2016: ca. 1-2 BpM
    500g Honig nachgezuckert, Alkohol 12,5%("Schätzwert")
    25.02.2016: ca. 8-10 BpM
    26.02.2016: ca. 10-15 BpM
    27.02.2016: ca. 8-10 BpM
    28.02.2016: ca. 4-6 BpM
    29.02.2016: ca. 3-6 BpM
    02.03.2016: ca. 1-2 BpM
    250g Honig und 200g Zucker nachgezuckert, Alkohol 13,0% ("Schätzwert")
    04.03.2016: ca. 3-5 BpM
    06.03.2016: ca. 5-6 BpM
    08.03.2016: ca. 4-5 BpM
    10.03.2016: ca. 1-2 BpM
    250g Honig nachgezuckert, Alkohol 13,0% ("Schätzwert", komisch, da unverändert)
    13.03.2016: ca. 2-3 BpM
    16.03.2016: ca. 1-2 BpM
    17.03.2016: ca. 1-2 BpM
    200g Zucker nachgezuckert, Alkohol 14,% (Schätzwert)
    20.03.2016: ca. 2-3 BpM
    23.03.2016: ca. 1-2 BpM
    25.03.2016: 100g Zucker und 125g Honig nachgezuckert, Alkohol 14,5% (Schätzwert), keine Restsüsse vorhanden
    01.04.2016: 200g Zucker nachgezuckert, Alkohol 14,5%, etwas Restsüsse vorhanden
    11.04.2016: 200g Zucker nachgezuckert, Alkohol 14,5%, etwas Restsüsse vorhanden, aber immer noch zu wenig. Mit etwas Zucker versetzt ist der Met schon als solcher erkennbar und gut zu trinken .
    19.04.2016: 200g Zucker nachgezuckert, Alkohol 15%, etwas Restsüsse vorhanden. Schmeckt irgendwie etwas komisch in einer Art muffig, aber schwierig zu sagen. Hoffe das ist kein schlechtes Zeichen.
    29.04.2016: Ein Schuss Zucker nachgezuckert. Gute Restsüsse vorhanden, etwas Zucker kann es sicher noch ertragen, darum hab ich einen "Schuss" dazugegeben. Ich denke in einer Woche schwefle ich den Ansatz und stelle ihn zum Absetzen in den Keller.
    14.06.2016: Met in den Keller gestellt
    26.06.2016: Met vom Hefebodensatz abgezogen
    13.10.2016: Met gefiltert und abgefüllt
    18.10.2016:Endergebnis
    13.02.2017:Erster Geschmackstest
    12.09.2018:Zweiter Geschmackstest
    Geändert von Fluffy_Unicorn (12.09.18 um 13:47 Uhr) Grund: Gärprotokoll ergänzt

  2. #2

    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Kann man den Honig vor dem Befüllen nicht schon mit dem Wasser vermengen damit sich das Einfüllen leichter gestaltet?

  3. #3
    Met-Brauer

    (Threadstarter)

    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    @Abul: Könnte man sicher, da hast du recht. An dies habe ich natürlich nicht gedacht . Als ich den Honig und das Wasser drin hatte, habe ich sowieso zuerst das ganze durchgeschüttelt, damit es sich auflöst. Wird also keinen Unterschied machen ob man das vorher oder nachher macht.

  4. #4
    Warp drölf

    Moderator

    Avatar von godlike
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Ist ja ne ganz schöne Menge für den ersten Versuch Ich bin gespannt wie es weiter geht
    »Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch« Orson Welles

    „Eine Gestalt von seltenem Ebenmaß“

  5. #5
    Met-Brauer

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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Das stimmt. Wollte ja zuerst "nur" einen 15L-Glasballon ansetzen, aber aus dem wurde ja leider nichts ... Naja, nun ist es halt so. Wird schon gut kommen.

  6. #6
    great old one

    Moderator

    Avatar von cavin
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    R’lyeh
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Ui, coole Sache. Ich bin gespannt
    ever danced with the devil in the pale moonlight?
    ph’nglui mglw’nafh cthulhu r’lyeh wgah’nagl fhtagn

  7. #7
    Nur die BSG

    Veteran

    Avatar von PaRaDoX
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Tolles Projekt, da krieg ich direkt Lust es nachzumachen.

    Wie sieht es denn mit der Umgebungstemperatur aus? Dazu habe ich auf die Schnelle nichts entdeckt.
    A guy opens his door and get shot, and you think that's me? NO, I AM THE ONE WHO KNOCKS!

  8. #8
    Mitglied Avatar von HanZ
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Hey, coole Sache Wann darf man wo probieren?

    Was hast du denn im Endeffekt für alles ausgegeben? Sind da die Preise im Link noch aktuell?

  9. #9
    ist überreif.. Avatar von Tomatenpfahl
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Sehr Geil! Ich werde es auch versuchen, wenn er schmeckt sag bescheid. Wenn jmd. noch sein eigenes Bier braut, dann kann man fast sagen, das NGB ist nicht nur ein Forum, sondern auch eine Brauerei

    Übrigens: Wer jetzt auf die Idee kommt seinen eigenen Wein/Schnapps/Likör usw. herzustellen den möchte ich noch über folgendes in Kentniss setzen:

    Methylalkohol (Methanol)
    Wenn ich jemandem aus meinem Bekanntenkreis erzähle, dass ich selber Honigwein mache, bekomme ich oft zu hören, dass ich aufpassen soll, dass ich nicht blind werde. Bekanntlich können unprofessionell hergestellte alkoholische Getränke einen hohen Anteil an Methanol enthalten. Methanol ist in höherer Dosierung gesundheitsschädlich. Nach ein paar Recherchen im Internet bin ich zu dem Schluß gekommen, dass bei der Met-Herstellung in dieser Hinsicht keine Gefahr besteht.

    Methanol entsteht bei der Gärung durch den enzymatischen Abbau von Pektin. Je pektinhaltiger der Saft, desto mehr Methanol entsteht. Da Honig kein Pektin enthält, kann auch kein Methanol entstehen. Fruchtsäfte, wie oben im Rezept angegeben, enthalten Pektin. Allerdings ist die dadurch entstehende Menge Methanol zu gering, um zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen zu führen.

    Gefährlich wird es erst, wenn man Branntwein herstellt, da beim Brennen (=Destillieren) das Methanol im Destillat angereichert wird, wenn man es nicht richtig macht.
    Deshalb ist das herstellen von Met i.vgl. zu anderen alk. Getränken weniger problematisch und u.a. gefährlich.
    Für diesen Beitrag bedanken sich Abul, Fluffy_Unicorn
    Nimmt man Tomatenpflanzen mit hohem Tomatengewicht, so variiert deren Nachkommenschaft in gleicher Weise..

  10. #10
    Met-Brauer

    (Threadstarter)

    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    [Projekt] Mein erster Met: Gärtemperatur und Kosten

    Zitat Zitat von PaRaDoX Beitrag anzeigen
    Wie sieht es denn mit der Umgebungstemperatur aus?
    Gärtemperatur ist im Zimmertemperaturbereich. 20-25 Grad sind optimal. Mehr könnten dem Hefe schaden, weniger verlangsamt die Gärung. Ab einem bestimmten Punkt würde dies die Hefe abtöten. Ist aber je nach Hefe unterschiedlich, gibt auch "Niedergärhefe", diese sind bei einer Temperatur von 4-8 Grad am aktivsten.

    Zitat Zitat von HanZ Beitrag anzeigen
    Wann darf man wo probieren? Was hast du denn im Endeffekt für alles ausgegeben?
    Ich würde sagen am nächsten User-Treffen . Vorausgesetzt, alles klappt gut (nun gut, auch wenn er nicht super wird, muss ihn jemand trinken).

    Diese Bestellung habe ich online gemacht (alle angaben in Schweizer Franken ):


    Hier gibt es viele Positionen, die man wiederverwenden kann, wie den Säure- oder Alkoholmesser. Dies sind einmalige Kosten.

    Den Gärballon, den Gärspund und den Flaschenreiniger habe ich geliehen (Gratis), dazu kommen die Kosten für Honig, Apfelsaft und Äpfel, ungefähr 60 Franken.
    Total also +/-150 Fr. Da kommt noch der Honig dazu, den ich zum Nachzuckern brauchen werde, kommen noch einmal ungefähr 30 Fr. dazu.

    Filtern am Schluss und in Flaschen abfüllen werde ich müssen, da mach ich mir im Moment noch keine Gedanken darüber.

    Wenn ich das dann auf die Flasche (0,75L) ausrechne, gibt das ungefähr 7 Franken / Stück.

    Update zum Ansatz habe ich leider nicht präzise, da ich diese Nacht nicht zu Hause war. Mein Mitbewohner hat mir mitgeteilt dass er nach wie vor sehr eifrig am blubbern ist. Und dass er langsam einen etwas strengen Geruch verbreitet . Wahrscheinlich muss ich ihn von der Küche ins Reduit verlagern, da stört es nicht.

    10.02.2016:
    Der Ansatz blubbert immer noch mit ca. 0.5bps (blubbs per second).
    Die Ganze Küche riecht sehr nach dem Ansatz. Finde es aber nicht störend. Trotzdem stelle ich den Ansatz ins Reduit.
    Wenn ich das Ganze kräftig durchschüttle (sofern möglich) gibt es eine kleine Fontäne aus dem Gärspund. Habe etwas daraus gelernt, halte nun immer ein Tuch darüber, um das Wasser nicht überall zu verteilen. Trotzdem muss ich nach dem Schütteln immer etwas Wasser nachfüllen.
    Für diesen Beitrag bedanken sich Nerephes, HanZ
    Geändert von Fluffy_Unicorn (19.02.16 um 10:36 Uhr) Grund: Titel geändert

  11. #11
    Met-Brauer

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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    12.02.2016: Der Ansatz blubbert immer noch sehr regelmässig (0.5 bps), werte dies als gutes Zeichen. Der starke Geruch hat sich nun verzogen, ein leichter Gär-Apfelgeschmack ist immer noch zu vernehmen, stört aber so weit nicht.
    Schüttle den Ansatz immer am Morgen und am Abend, um alles durchzuwirbeln .

    PS: Wie soll ich das handhaben mit den Updates? Im vorherigen Post reineditieren? Startpost? Neuer Post?

  12. #12
    Warp drölf

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    Avatar von godlike
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Wegen den Updates. Also wenn du da jede Stunde oder alle paar Stunden was neues hast bitte eher rein editieren. Wenn es aber alle paar Tage was neues gibt kannst du wegen mir das dann in nen neuen Post schreiben. So bekommt man als Abonnent dann auch mit das es was neues gibt.
    »Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch« Orson Welles

    „Eine Gestalt von seltenem Ebenmaß“

  13. #13
    Met-Brauer

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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Alle paar Stunden werde ich sicher nicht Updaten, denke alle 2 Tage mal. Werde aber an jedem Tag den Startpost (das Protokoll) erweitern, und ab und zu in dem Falle hier ein Beitrag schreiben wenn es etwas erwähnenswertes gibt.
    Für diesen Beitrag bedankt sich cavin

  14. #14
    Met-Brauer

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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    [Projekt] Mein erster Met: Säurebestimmung & Korrektur

    So, hab wieder ein kleines Update für euch:

    Am Freitag (ist zwar schon etwas länger her, aber trotzdem erwähnenswert), startete ich den ersten Versuch den Säurewert korrekt einzustellen. Da der Honig an sich keine Säure mitbringt, ist es wichtig zusätzlich Säure hinzuzufügen. Ich habe eine Säuremischung verwendet (siehe hier)

    Wieso? Das Ganze hat zwei Gründe:
    1. Der Met wird gegen Weinfehler geschützt
    2. Der Geschmack wird erheblich verbessert durch einen Säuregehalt von 6,5 g/L (Anfängerwert, damit kann man nichts falsch machen). Wenn kein Restzucker mehr vorhanden ist, wird der ganze Met sehr sauer schmecken. Wenn die Dosis von Restzucker und Säure stimmt, wird der Geschmack am Besten.

    Mit dem Acidometer kann man die Säure bestimmen, indem man etwas Met abzieht und bis zur vorgegebenen Skala auffüllt, und dann tröpfchenweise Blaulauge dazugibt und anschliessend schüttelt, um den Met zu neutralisieren. Sobald sich das Gemisch blau-grün färbt, ist der neutrale Punkt erreicht. Dies kann auch mit einem "Papierstreifen" überprüft werden, der sich bei einem nicht neuralen Wert verfärbt.

    Abgezogener Met im Reagenzglas:


    Neutraler Met (bereits etwas basisch, da wir noch etwas Lauge dazugegeben haben, damit wir sehen ob der Papierstreifen auch stimmt):


    Die Messung ergab einen Wert von 4 g/L. Ob dies realistisch ist, weiss ich leider auch nicht so recht, da viele andere Ansätze im Bereich von 1-2g/L liegen. Je nach Säure des Apfelsaftes und der Äpfel variert dies natürlich.
    Da ich den Met nicht gefiltert habe vorher, könnte das Resultat auch verfälscht sein. Ich werde sicher bei gelegenheit noch eine gefilterte Messung machen.

    Nichtsdestotrotz (komisches Wort ) habe ich Säure hinzugegeben, um den Säurewert um 2g/L zu erhöhen. Dies waren 40g der Säuremischung. So bin ich sicher noch nicht zu hoch, aber trotzdem schon auf einem einigermassen guten Level. "Nachsäuren" kann ich auch später noch.

    Was nicht fehlen durfte, war der Geschmackstest. Es war besser als es roch (sehr viel Hefe), aber noch weit von einem guten Met entfernt. Habe ich auch nicht erwartet. Es war eine Mischung zwischen etwas Süss und Apfel, schwierig zu beschreiben .

    Die Gasentwicklung ist immer noch sehr gut, hat ein konstant hohes Niveau. Täglich wird der Met 2-4 mal geschüttelt.
    Für diesen Beitrag bedanken sich cavin, godlike, HanZ, Alfred Tetzlaff
    Geändert von Fluffy_Unicorn (19.02.16 um 10:37 Uhr) Grund: Titel geändert

  15. #15
    Met-Brauer

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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    [Projekt] Mein erster Met: Alkoholmessung und 1. Nachzuckerung

    Ich melde mich wieder mal, da es doch einige Updates gibt:

    Die Gasentwicklung hat die letzten Tage konstant etwas abgenommen, der Tiefpunkt war gestern bei ungefähr 2 BpM. Da ich dieses Wochenenende am Skifahren bin, steht der Ansatz bis Sonntagabend alleine rum. Das sollte soweit auch kein Problem sein.

    Da die Gasentwicklung doch drastisch zurückging, machte ich eine erste Alkoholmessung und den Säurewert habe ich noch einmal kontrolliert.

    Der Säurewert ist etwas über 6 g/L, dies stimmt mit der zugegebenen Säuremenge vom 15.02. überein. Somit gehe ich davon aus das der hohe Anfangswert von 4,5 g/L richtig war.

    Den Alkoholgehalt habe ich mit dem in Fachkreisen "Schätzmeter" genannten Präzisions-Vinometer bestimmt. Ich habe 3 Messungen durchgeführt, die ergaben alle einen Wert von 11-12%. Somit gehe ich von 11,5% aus. Ob das realistisch ist, kann ich nur schwer beurteilen. In der stürmischen Gärphase am Anfang sollen die Hefchen zu Höchstleistungen bereit sein, also vertraue ich diesem Wert einigermassen .


    Alkohol hat eine geringere Oberflächenspannung als Wasser. Diese Tatsache macht sich der Vinometer zu nutze, um den Alkoholwert zu "messen" (exakt ist es nicht, aber ein Richtwert zeigt es an). Man füllt den Trichter mit Wasser und wartet, bis einige Tropfen durch die Öffnung auf der anderen Seite des schmalen Röhrchens durchgekommen sind. Dann dreht man den Vinometer um (der Inhalt des Trichters bleibt NICHT im Trichter ), und die Flüssigkeit läuft aus dem Röhrchen aus, bis zu dem Punkt, an dem die Oberflächenspannung zu gross wird. Die Skala bleibt stehen, der Alkoholgehalt kann abgelesen werden.

    Nach den Messungen durfte ein Geschmackstest nicht fehlen. Es war absolut...

    ...scheusslich!

    Da ich mich aber genügend informiert habe, weiss ich auch das dies normal ist zu diesem Zeitpunkt. Da der meiste Zucker vergährt ist und keine Restsüsse mehr vorhanden ist, schmeckt der "Met" unglaublich sauer und unharmonisch. Dies habe ich als Anlass genommen, noch einmal 750g Zucker dazuzufügen. Dafür habe ich jeweils ungefähr einen halben Liter "Met" in ein Gefäss abgezogen und 250g Zucker aufgelöst (nicht erhitzt, geht auch ohne mit genügend Muskelkraft im Finger, der den Rührlöffel hält ), anschliessend wieder dazugegeben und das Ganze kräftig geschüttelt.

    Da es pro Liter 20,5g Zucker braucht, um 1% Alkohol zu erzeugen, reicht dies für ungefähr 1,3%.

    Rechnung: 750*0.8/20.5/22 --> Honig hat 80% Zucker, mein Ansatz 22 liter

    Mehr Infos zum Thema Zucker: http://www.fruchtweinkeller.de/Wine/zucker.html

    Heute Morgen war der Ansatz auch schon wieder munter am gähren, alle 3 Sekunden war ein hypnotisches "Blubb" zu vernehmen. Somit kann ich beruhigt ins Skiweekend fahren und werde sehen, was sich bis zum Sonntag getan hat .

    Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
    Für diesen Beitrag bedanken sich cavin, godlike, Nerephes
    Geändert von Fluffy_Unicorn (19.02.16 um 10:37 Uhr) Grund: 0.8% zu 80% korrigiert, Titel geändert

  16. #16
    The Dead One Avatar von Aurelio
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Lad mich dann ein wennde ihn fertig gebraut hast XD Will probieren

  17. #17
    Met-Brauer

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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Ich kann mir vorstellen was du unter "probieren" verstehst, du Sack

    Kannst vorbeikommen, dann stell ich dir ein 5cl-Glas hin .

    Spoiler: 

    Ich werde natürlich versuchen, dass alle interessierten irgendwie zu einer Verkostung kommen. Soweit mache ich mir aber jetzt noch keine Gedanken.

  18. #18
    The Dead One Avatar von Aurelio
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    @Fluffy_Unicorn: Waäre ganz brav gewesen hätte sogar mein eigenes Glas mitgebracht

    Spoiler: 

    Für diesen Beitrag bedanken sich DrDuke, Fluffy_Unicorn

  19. #19
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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Genau, so in etwa habe ich mir das vorgestellt
    Für diesen Beitrag bedankt sich Aurelio

  20. #20
    The Dead One Avatar von Aurelio
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Ist ja nicht weit^^ das kleine Gläschen hätt ich locker zu dir gebracht. Der Kontrolleur der SBB hätte dann gut geguckt XDDDD Kann man das eigentlich irgendwo kaufen? :0 also so ein Glas.

  21. #21
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    [Projekt] Mein erster Met: Alkoholmessung und 2. Nachzuckerung

    Wieder mal ein kleines Update zu meinem Ansatz:

    Nachdem die Gasproduktion in der letzten Zeit wieder merklich abgenommen hatte, habe ich gestern den Gärballon wieder einmal geöffnet. Ich habe eine Probe entnommen, probiert und Alkohol gemessen.

    Der Geschmack war wieder sehr trocken (sauer, etwas bitter), Restsüsse war nicht herauszuschmecken. Alkoholmessung ergab einen Wert von 12%-13%, ich gehe von 12,5% aus. Das heisst, dass seit der letzten Nachzuckerung wieder 1% dazugekommen ist. Ich habe nun noch einmal 500g Honig nachgezuckert.

    500*0.8/20.5/22 --> +0,9% (für Erklärung siehe oben beim ersten Nachzuckern).

    Ballon wird nach wie vor zwei mal am Tag geschwenkt, es ergibt sich mitlerweile schnell wieder einen Bodensatz. Apfelstücke schwimmen fast keine mehr an der Oberfläche, die meisten sind im Satz.

    Dazu habe ich mir einige Gedanken zum Filtern gemacht. In der Region gibt es einen Bauernhof, die dort ansässige Familie stellt Fruchtweine her und hat einen kleinen Hofladen, wo man Beeren, Gemüse und auch diese Weine kaufen kann. Der Sohn der Familie ist ein ehemaliger Schulkollege von mir. Diese haben sicher eine Filteranlage zu Hause. Wahrscheinlich werde ich sie kontaktieren, damit ich die Anlage benutzen könnte. Das wäre optimal.
    Für diesen Beitrag bedankt sich cavin

  22. #22
    ist überreif.. Avatar von Tomatenpfahl
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Kann man sagen wie lange es noch braucht bis er genießbar ist? Bin gespannt ob das was wird.
    Nimmt man Tomatenpflanzen mit hohem Tomatengewicht, so variiert deren Nachkommenschaft in gleicher Weise..

  23. #23
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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    @Tomatenpfahl: Schwierig zu sagen. Als ich gestern etwas Zucker in ein kleines Glas mit dem Met hinzugefügt habe, hat er eigentlich schon ganz gut geschmeckt. "Geniessbar" ist natürlich eine Definitionsfrage. Mit etwas (oder viel) Zucker versetzt kann man ihn in jeder Phase trinkbar machen, das ist kein Problem.

    Mein weiteres Vorgehen: Für die Gärung rechne ich noch mit mind. 2 Monaten. Dann wird er 2 Wochen kühl gestellt, bevor der Met vom Satz abgezogen wird. Immer noch im kühlen Raum wird er sich dann der ersten Reifung und Selbstklärung widmen. Diese Zeit ist variabel, ich werde aber eine Dauer von mind. 2 Monaten, besser 3, rechnen. Anschliessend kann ich ihn filtrieren und in Flaschen abfüllen. Dort muss er sicher 1 Woche ruhen, um den "Abfüllschock" zu verdauen.

    Ab diesem Zeitpunkt an werde ich anfangen zu trinken, einige Flaschen werden aber (hoffentlich) 6-12 Monate überleben. Der Geschmack soll dann feiner und harmonischer werden.

    Die erste Flasche werde ich wohl in ungefähr 6 Monaten trinken, das wäre August.

    Nicht alle haben aber so viel Geduld. Theoretisch kann die Selbstklärung weggelassen werden, dann spart man sehr viel Zeit. Die Harmonie und der Geschmack wird dabei aber leiden, das beste Resultat erzielt man mit viel Zeit.

    Spoiler: 

    Alle Angaben ohne Gewähr. Bei "extremer Geilheit" des Weins vor dem klären kann es durchaus sein, dass der Wein gar nicht in die nächsten Phasen kommen wird .
    Ich geb mir aber alle Mühe, den Plan so durchzuziehen...

  24. #24
    Met-Brauer

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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    Und täglich grüsst das Murmeltier...

    Gestern gab es wieder mal etwas Action: Da nur noch jede halbe Minute ein müdes, kleines "Blubbchen" zu vernehmen war, und seit der letzten Nachzuckerung eine Woche vergangen ist, habe ich gestern Abend den Stopfen des Glasballons ein weiteres mal herausgezogen.

    Ich habe etwas Wein abgezogen, Alkohol gemessen (ca. 13%) und verkostet: Sehr sauer, kaum Restsüsse zu schmecken. Da ich nur noch 250g Honig im Haus hatte, habe ich ausserdem noch 200g Zucker hinzugegeben:

    250*0.8/20.5/22 + 200/20.5/22 = 0.89%

    Dies steht jetzt wieder mindestens eine Woche lang, mit täglichem Schwenken. Nun sieht man auch wie wichtig dass das schwenken ist, ein ca. 5cm dicker Bodensatz bildet sich nun sehr schnell. Dieser besteht aus Apfel, toter und lebendiger Hefe. Wenn dieser zu lange nicht aufgewirbelt wird und der Satz über Tage oder Wochen steht, gibt dies einen fauligen Geruch (Bökser), der niemand im Wein will.

    Viele Fragen sich: "Warum ziehst du denn den Wein nicht vom Satz ab, dann hast du ja dieses Problem nicht mehr". Das stimmt, aber dafür hätte ich ganz andere Probleme. Da sich im Satz auch lebende Hefe befindet, würde ich die Anzahl der Hefen drastisch verringern, was zu einer Gärstockung führen könnte. Die Gärung würde dann nur noch sehr schleppend vorangehen und ausserdem kein Ende finden. Man zieht den Wein maximal 2 mal vom Satz ab: Nach Abschluss der Gärung und nach der Selbstklärung.
    Für diesen Beitrag bedankt sich cavin

  25. #25
    Met-Brauer

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    Avatar von Fluffy_Unicorn
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    Re: [Projekt] Mein erster Met

    No News are good News...

    In diesem Falle sind aber auch neue News keine schlechten News .

    Gestern Abend habe ich wieder einmal den Met verkostet und den Alkohol gemessen. Alkohol wurde vom Vinometer auf 14,0% geschätzt, ist also seit dem letzten Nachzuckern noch einmal angestiegen.

    Der Geschmackstest war folgendermassen: Ein kleines bischen Restsüsse war noch zu schmecken, aber der Met war doch wieder deutlich zu trocken geworden. Die Gärung ist also immer noch im Gang, wenn auch langsam.

    Ich habe 200g Zucker nachgezuckert. Nun muss ich sehr vorsichtig sein mit Nachzuckern, da ich nicht genau weiss, wann die Gärung wirklich stoppen wird. Mit 200g Zucker kann man auf ungefähr 22 Liter sicher nichts falsch machen, da ich einen halbtrockenen Wein herstellen möchte.

    Für dies darf der Restzucker pro Liter nicht über 18g sein, wobei der Zuckergehalt den Säuregehalt (momentan 6g/L) um 10g nicht übersteigen darf. Somit dürfte mein Wein maximal 16g/L an Restzucker haben, und dies wird mit den 200g Zucker nicht erreicht. Dies sind gesetzliche Vorgaben, wann ein Met wie genannt werden darf. Aber schlussendlich kann mir dies egal sein, da das wichtigste mein Geschmacksempfinden ist, und nicht irgendwelche Angaben aus dem Internet.

    Spoiler: 


    trockener Wein: <<< Restzucker unter 9 g/l, wenn gleichzeitig der Gesamtsäuregehalt nicht mehr als 2 g/l niedriger ist als der Restzuckergehalt.

    Halbtrockener Wein;<<< Restzucker bis zu 18 g/l, dabei darf der Restzuckergehalt den Gesamtsäuregehalt um nicht mehr als 10 g/l übersteigen.

    Lieblicher Wein <<< Restzucker bis zu 45 g/l.

    Süßer Wein<<< Restzucker über 45 g/l.

    Quelle: Imkerforum, Im Honigweinkeller steht das selbe, dies habe ich aber auf die schnelle nicht mehr gefunden.

    Jetzt kommt der mühsame Teil der Gärung, da es von nun an nur noch wenig Veränderung geben wird. Ich muss nun jede Woche wieder eine Probe nehmen und je nach Restzucker nachsüssen. Wenn sich der Restzucker nicht mehr verändert, lasse ich den Ballon nochmal 2 Wochen stehen. Wenn sich in dieser Zeit keine Veränderung mehr gezeigt hat, ist die Gärung beendet und der Ballon kommt an einen kühlen Ort zum Klären und Absetzen der Hefe.

    Wieso habe ich nun eigentlich mit Zucker nachgesüsst? Haushaltszucker vergärt besser als Honig, und da Met sowieso eher schlecht gärt, ist es besser, am Schluss mit Haushaltszucker nachzusüssen, damit die Gärung schneller und klarer zu einem Ende kommt. Ausserdem wirkt der Zucker als Geschmacksverstärker, deswegen tut er auch dem Geschmack gut. Er verhindert auch, dass der Met nach längerer Lagerung zu stark nach Honig schmeckt.

    So, das wars erstmal wieder für paar Tage oder Wochen, ihr hört von mir wenn ich erwähnenswerte Updates habt oder ihr eine Frage stellt .

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