• Hallo liebe Userinnen und User,

    nach bereits längeren Planungen und Vorbereitungen sind wir nun von vBulletin auf Xenforo umgestiegen. Die Umstellung musste leider aufgrund der Serverprobleme der letzten Tage notgedrungen vorverlegt werden. Das neue Forum ist soweit voll funktionsfähig, allerdings sind noch nicht alle der gewohnten Funktionen vorhanden. Nach Möglichkeit werden wir sie in den nächsten Wochen nachrüsten. Dafür sollte es nun einige der Probleme lösen, die wir in den letzten Tagen, Wochen und Monaten hatten. Auch der Server ist nun potenter als bei unserem alten Hoster, wodurch wir nun langfristig den Tank mit Bytes vollgetankt haben.

    Anfangs mag die neue Boardsoftware etwas ungewohnt sein, aber man findet sich recht schnell ein. Wir wissen, dass ihr alle Gewohnheitstiere seid, aber gebt dem neuen Board eine Chance.
    Sollte etwas der neuen oder auch gewohnten Funktionen unklar sein, könnt ihr den "Wo issn da der Button zu"-Thread im Feedback nutzen. Bugs meldet ihr bitte im Bugtracker, es wird sicher welche geben die uns noch nicht aufgefallen sind. Ich werde das dann versuchen, halbwegs im Startbeitrag übersichtlich zu halten, was an Arbeit noch aussteht.

    Neu ist, dass die Boardsoftware deutlich besser für Mobiltelefone und diverse Endgeräte geeignet ist und nun auch im mobilen Style alle Funktionen verfügbar sind. Am Desktop findet ihr oben rechts sowohl den Umschalter zwischen hellem und dunklem Style. Am Handy ist der Hell-/Dunkelschalter am Ende der Seite. Damit sollte zukünftig jeder sein Board so konfigurieren können, wie es ihm am liebsten ist.


    Die restlichen Funktionen sollten eigentlich soweit wie gewohnt funktionieren. Einfach mal ein wenig damit spielen oder bei Unklarheiten im Thread nachfragen. Viel Spaß im ngb 2.0.

[Tarnkappe] Smart Borders: Erfolgloser Testlauf soll 1.49 Mio Euro kosten


Bis Ende September wurden am Frankfurter Flughafen Tests zur Erprobung von „Smart Borders“ durchgeführt, daran nahmen etwa 11.000 Personen teil. Die EU-Kommission begründet den Vorstoß mit einem gestiegenen Passagieraufkommen, hohem „Migrationsdruck“ und der „erhöhten Bedrohung durch Terrorismus“.
Bereits im Februar 2013 legte die EU-Kommission ihre Pläne für ein intelligentes Ein- und Einreisesystem nach US-Vorbild vor. Der Entwurf mit Namen „Smart Borders“ sieht vor, dass sich Ausländer aus Drittstaaten vor ihrer Einreise mit allen zehn Fingerabdrücken registrieren lassen müssen. Zeitpunkt und Ort der Ein- und Ausreise von Personen außerhalb des Schengenraums sollen jeweils protokolliert werden. Werden Kurzzeitvisa überzogen, soll bei den nationalen Sicherheitsbehörden ein automatischer Warnhinweis erfolgen. Der zweite Teil der „Smart Borders“ ist ein System, bei dem Personen schneller abgefertigt werden, die zuvor bereit waren, sich biometrisch erfassen zu lassen. Dafür sollen Schleusen zur Kontrolle der biometrischen Merkmale (Gesichtserkennung in Verbindung mit 3D-Technik) eingesetzt werden. Vielreisenden soll möglich sein, ihr Fllugzeug schneller zu betreten beziehungsweise wieder zu verlassen.

Der eigentliche Zweck wurde mittlerweile deutlich erweitert. So ist geplant, die Datensammlung auch für diverse Polizeien und Geheimdienste zu öffnen. Frankreich forderte unlängst, nicht nur Personen außerhalb des Schengenraumes sondern auch die Angehörigen der EU-Mitgliedsstaaten „systematischen Kontrollen“ zu unterziehen. Auch die Pässe von EU-Bürgern sollen dabei ausnahmslos mit den Informationen aus Polizeidatenbanken abgeglichen werden. Dieses Verfahren war bislang nur bei Drittsstaatsangehören erlaubt. Weil umfassende Kontrollen die Wartezeit an den Grenzübergängen deutlich erhöhen würden, soll die EU-Kommission überlegen, wie die vorhandenen technischen Lösungen „in vollem Umfang genutzt werden“ könnten, um trotz der Kontrollen „einen fließenden Grenzverkehr zu gewährleisten„.

Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (Die Linke) hat die Bundesregierung im Rahmen einer Kleinen Anfrage gefragt, wie hoch man die Anzahl der Einreisenden schätzt. Der Bundesregierung liegen dazu aber noch keine Erkenntnisse vor. Auch ist noch unklar, welche Optionen für das „Maßnahmenpaket intelligente Grenzen“ die Bundesregierung für am besten geeignet hält. Die Auswertung der Tests des neuen Überwachungsapparates soll im Frühjahr erfolgen. Fakt ist: Der Zwischenbericht der Tests am Frankfurter Flughafen (Terminal 2) war überaus enttäuschend. Die eingesetzten Fingerabdruckscanner funktionierten nur sporadisch. Durch auf die Pässe aufgeklebte RFID-Chips konnten dem System die biometrischen Daten völlig fremder Person vorgegaukelt werden, weil die Kontrollgeräte diese nicht überprüfen konnten. Auch die mobilen Scanner in den Zügen waren aufgrund von Verbindungsproblemen nur teilweise einsatzbereit. Die Scanner hatten oft mit der schlechten Versorgung mit Mobilfunk zu kämpfen und versagten ihren Dienst.


Fühlen Sie sich jetzt sicher? Moderna Museet, Stockholm. Foto: Lars Sobiraj.



39 Fragen hat MdB Hunko der Bundesregierung insgesamt gestellt, die unter dem Strich nur sehr sporadisch beantwortet wurden. Immer wieder zieht man sich darauf zurück, dass die Auswertung der Tests noch nicht abgeschlossen sei, weswegen sich die Bundesregierung noch kein abschließendes Urteil bilden könne. Auch bei der Frage nach dem Datenschutz in Anbetracht des Plans, die erfassten Informationen mit diversen Behörden zu teilen, wird (wie oft in dieser Antwort geschehen) auf fehlende Erkenntnisse und die ausführliche Vorbemerkung verwiesen. 1.49 Millionen Euro haben die Tests am Frankfurter Flughafen gekostet. Nach Erkenntnis der Bundesregierung hat die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX, mit der später auch ein Datenaustausch geplant ist, eine beratende Rolle im Rahmen des Pilotprojektes wahrgenommen.



https://tarnkappe.info/smart-borders-erfolgloser-testlauf-soll-1-49-mio-euro-kosten/Quelle
Autor: Lars Sobiraj
Quelle
 
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