Wohl eine psychische Störung - Noch weiß ich es nicht sicher.
Versuche schon seit 2 Jahren zum Arzt zu gehen - Traue mich nicht.
Kann mich nicht binden - Kann mich nicht lösen.
Immer einem Ideal interhereifernd - Welches mir unbekannt ist.

Freundin seit vier Jahren - Seit 8 Monaten ist es eine Fern"beziehung"
Ich habe ihr auf ihrem schwierigen, steinigen Weg immer wieder aufgeholfen - sie braucht mich.
Ich weiß nicht ob ich sie noch liebe - Habe Angst sie zu verlassen.
Ein bisschen wegen mir - Viel mehr aus Angst um sie.

"Wenn man zweifelt sollte man es lassen!" sagt die Schwester - Einfacher gesagt als getan.

Alles einfacher gesagt oder gedacht als getan.


Nun sitze ich hier - Mal wieder den Alkohol misbraucht.



Gerade meine beste Freundin übers Wochenende zu besuch gehabt.
Hege schon lange Gefühle für Sie.
Das merkt sie sicher auch - ist nicht dumm.

Erzählt mir trotzdem von Ihren Fickbeziehungen. Ist ja auch ok, ist jung, so wie ich - Verletzt mich trotzdem zu tiefst.

Sitze hier im Bett - Mal wieder voller trauer.

Wieso tut sie das? Wieso kommt sie mich besuchen? Wieso haben wir immer wieder eine so wunderschöne zeit zusammen?
Wieso schlafen wir in einem Bett und kuscheln? Wieso tut sie mir das an? Wieso kann sie sich nicht zu mir bekennen?

Liegt es daran, dass sie sich nicht traut? Dass sie gar nicht meine beste Freundin ist, sondern der Teufel der mich quält?

Oder dass sie wartet bis ich mich getrennt habe? Sie arbeitet zumindest nicht darauf hin.


Was ist nur los mit ihr? Erkennt sie nicht, dass ich sie schon lane liebe?

Liebe ich sie überhaupt?

Oder ist es meine (selbstdiagnostizierte) krankhafte Neigung alles zu lieben was mir Aufmerksamkeit entgegenbringt?

Und wenn dem so sein sollte: Wieso sollte es so sein?

Wurde nicht mishandelt oder vernachlässigt als Kind. Bin in gutem Hause aufgewachsen.


Gestört? Egomane? Dissoziativ? Dumm Faul Feige Arschloch Opfer Häufchen Elend.


Kann mein ganzes Leben lang noch nicht zu mir stehen.
Konnte noch nie mein eigenes Ding machen.
Musste immer Rücksicht nehmen, beschützen, helfen, bewahren. Aus eigenem Antireb heraus
Bin immerzu misstrauisch.

Was ist los mit mir?



Liebe ich jeden und hasse mich dafür selber?

Wer bin ich? Was bin ich?


Ich hasse meine Gedanen - Meine Eingeschränktheit - Mein Grübeln - Mein ständiges Schuldgefühl.

Will in die Wüste und dort in Einsamkeit eingehen.
Und nichts mehr hören.
Und nichts mehr sehen.
Und nichts mehr riechen.

Und nicht mehr lieben und nicht mehr hassen.

Einfach nichts mehr ich sein.

Mein Traum.

Ich will nicht Wahnsinnig werden.

Bitte.