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Thema: Drogenpolitik

  1. #2001
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    Re: Drogenpolitik

    Verwechselst du Indica mit Sativa? Ich hatte das eher anders rum erlebt.
    Von den Sorten hatte mein Arzt gar keinen Plan, ich hab ihm dazu das Infoblatt von Dr. Franjo Grothenhermen ausgedruckt und mir eine THC reiche Sorte zum Testen und dann noch zwei der Sorten mit ausgewogenem THC/CBD Verhältnis vorgeschlagen: http://www.xup.in/dl,65993389/Sorten-Deutschland.pdf/

    Das Doofe ist, im Antrag an den MDK müssen schon die Sorten genannt werden. Das macht das Rumprobieren etwas schwierig.
    Das Rezept gilt dann auch nur für eine oder mehrere bestimmte Sorten.
    Privat wärs dir mit dem passenden Arzt ja jederzeit möglich, sind dann halt ca. 100€ für 5g.

    Zu den Blüten an sich kann ich leider noch nichts sagen.

  2. #2002
    temporär suspendiert Avatar von Hansolo
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    Re: Drogenpolitik

    Das ist dann aber auch ganz schön teuer oder?
    Für diesen Beitrag bedankt sich saddy
    Bück dich Fee, Wunsch ist Wunsch.

  3. #2003
    Mitglied Avatar von HoneyBadger
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    Re: Drogenpolitik

    Zitat Zitat von saddy Beitrag anzeigen
    Verwechselst du Indica mit Sativa? Ich hatte das eher anders rum erlebt.
    Das tut er wohl. War auch etwas irritiert.
    Für diesen Beitrag bedankt sich darksider3
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  4. #2004
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    Re: Drogenpolitik

    @Hansolo: Das ist verdammt teuer! Je nach Verfügbarkeit und so bekommt man auf dem Schwarzmarkt 10 - 20g für den Preis.

  5. #2005

    Re: Drogenpolitik

    @saddy: Qualität für 5€ das G hat man doch auch nur von Freunden
    Effiziens ist, wenn ich ein Loch bohre und mein Nachbar auch ein Bild aufhängen kann. ;)
    Redundanz macht wiederholen unnötig.
    quod erat expectandum - Unbekannt
    Veni, vidi,vici - Iulius Caesar

  6. #2006
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    Avatar von Seedy
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    Re: Drogenpolitik

    Zitat Zitat von saddy Beitrag anzeigen
    Verwechselst du Indica mit Sativa? Ich hatte das eher anders rum erlebt.
    Jap... irgendwie ist das in meinem Kopf genau verkehrtherum gespeichert
    Für diesen Beitrag bedankt sich HoneyBadger
    Es begann im Chaos. Unübersichtlich wurde die Sache erst danach.

  7. #2007
    Mitglied Avatar von HoneyBadger
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    Re: Drogenpolitik

    Nun weißte es ja.
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  8. #2008
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    Avatar von Seedy
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    Re: Drogenpolitik

    Interessant ist auch der Artikel mit dem gemahlenen Gras.
    Wo Apotheken das doppelte bis 4 fache verlangen nur weil sie das Zeug kurz durch den Grinder jagen.

    Auch die mengen sind für mich unvorstellbar.
    Ich kauf 10g für 80 Euro und der reicht für nen paar Monate und nun höre ich das jemand 10g pro Tag raucht?

    Ich würde mal Drugs inc auf Netflix empfehlen.
    Es begann im Chaos. Unübersichtlich wurde die Sache erst danach.

  9. #2009

    Re: Drogenpolitik

    @Seedy:
    Ich nehm mal an du nimmst es auch nicht aus medizinischen Gründen oder?
    Ja auch da wären 10 vermutlich ein wenig zu viel, jedoch gibt es durchaus auch Cannabis das nicht psychodelisch (?) wirkt sondern rein auf das Medizinische ausgelegt ist.
    Und bei manchen Schmerzpatienten ist das dann eben durchaus die Regel!
    Dass es hier noch großen Handlungsbedarf in der Medizin gibt ist wohl unumstritten.

    In den letzten Jahrezenten wurde eben der medizinische Aspekt auch oft außen vorgelassen und rein auf das "High sein" hingezüchtet..


    €:
    Bei den 10 ist natürlich der Krankheitsgrad zu beachten!

  10. #2010
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    Avatar von Seedy
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    Re: Drogenpolitik

    @thereds:
    Das die Regelung jetzt besser, aber trotzdem noch kacke ist ist klar.

    Ich selber Rauche wenig.
    Ich kauf mir alle 2-3 Monate 10g
    2-3g verkaufe ich zum Selbstkostenpreis, oder verschenke ich weiter.

    Der Rest wird nach und nach langsam weg geraucht, meist abends so 1-2 Stunden bevor ich schlafen gehe.
    Häufig auch nicht alleine, also rauche ich so 4~5g in 2-3 Monaten.

    Ich bin nach einer Tüte so Stoned, dass ich nur noch Esse, Musik höre oder Tierdokus schaue.

    Nun sehe ich diese Dokumentation über Drogen, in der es auch um Cannabis als Medizin geht.
    Da sind Leute die 10g am Tag rauchen und damit fröhlich durch die Gegend laufen und produktiv sind.
    Das ist für mich einfach unvorstellbar.

    Ich meine ich Freu mich zwar das es ihnen besser geht und das sie damit über den Tag kommen ~ aber die Menge ist mir wirklich nicht geheuer.
    Es begann im Chaos. Unübersichtlich wurde die Sache erst danach.

  11. #2011

    Re: Drogenpolitik

    Das kommt halt ganz auf den Strain und den Erntezeitpunkt an.
    Selbst ein Hammerkraut wie Utopia Haze kann, früh genug geerntet, zum "Aufputscher" werden (in Relation zu fertig gereiftem).
    Was die Strains betrifft, ist die Aufteilung in THC und CDB nur begrenzt tauglich. Schon alleine die verschiedenen Isomere des THCs machen da einen Strich durch. 2 der 4 Stereoisomere besitzen keinerlei psychoaktive Wirkung, sorgen also nicht für den Couch-Lock-Effekt den Du beschreibst, zeigen aber trotzdem Rezeptorenreaktion.
    Die ganze Thematik ist hochkomplex (und IMO interessant). Vorhandene Sorten haben zum Teil noch Phänotypen, deren Zusammensetzung an wirksamen Bestandteilen signifikant von den anderen abweicht, sind also nicht homogen.
    Gruß
    braegler

  12. #2012
    Miesepeter Avatar von ichdererste
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    Re: Drogenpolitik

    3 Gramm sind wirklich nicht viel. Ab meinem 15. Lebensjahr habe ich geraucht (Gras), ab dem 18. selbst angebaut und mit dem 30. von heut auf morgen aufgehört.
    Hätte mal wieder Lust, aber keine Sucht, bin mittlerweile 25 Jahre "clean".
    Habe nie eine Sucht,ein Verlangen, eine Abhängikeit gespürt.
    Es war einfach nur geil mit Freunden zu rauchen und sich über jeden Scheißdreck zu freuen und zu lachen.
    Damals noch um 18.25 Uhr den Laden zu stürmen um Chipis usw. zu ergattern (Ladenöffnungszeiten bis 18.30 Uhr).
    Mit Drogen hatte ich noch nie ein Problem,ich hatte die selbstaufgelegte Vorstellung alles was durch die Lunge geht einmal zu probieren.
    Habe H geraucht, Koks geraucht und Opium. Wobei Opium das geilste war. Habe das mit dem einmalig durchgezogen, obwohl ich die Möglichkeit hatte immer und ständig alles zu bekommen.

  13. #2013
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    Re: Drogenpolitik

    Hey was ist mit euch und dem GMM?
    Seid ihr wenns in eurer Nähe ist am Start?

    http://www.hanfwandertag.at/wp-conte...any_cities.jpg

  14. #2014
    Brillenschlange Avatar von Kenobi van Gin
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    Re: Drogenpolitik

    Mich würde das prinzipiell schon mal interessieren. Habe vorletztes Jahr bei einem Besuch in Köln zufällig ein paar Demonstranten gesehen, die wohl auf dem Weg zurück waren.
    Allerdings habe ich morgen schon was vor und würde auch nur hingehen, wenn es direkt hier in der Stadt wäre, weil mir ansonsten der Fahrtaufwand zu hoch ist. (Ehrlich gesagt wundert es mich, dass es hier keinen March gibt, aber vllt dachten die Veranstalter Berlin reicht )

  15. #2015
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    Re: Drogenpolitik

    Naja "die Veranstalter" in demSinne gibts nicht, das sind pro Stadt Einzelne Gruppen.
    Wenns bei dir keine gibt die Zeit oder Leute hatte um was zu organisieren gibts auch nichts.

    Zum Teil sind das DHV Ortsgruppen, zum Teil auch unabhängige Gruppen oder Vereine.
    Der DHV hat aber für alle kostenlose Flyer und Poster bereit gestellt.
    Die Aktionen (sind nicht nur Demos) finden auch international statt, da wirds dann noch diverser

  16. #2016
    Brillenschlange Avatar von Kenobi van Gin
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    Re: Drogenpolitik

    Zitat Zitat von saddy Beitrag anzeigen
    Der DHV hat aber für alle kostenlose Flyer und Poster bereit gestellt.
    Hab hier noch eins von der Hanfparade 2011 hängen. Son aktuelles Poster würde mich ja schon interessieren
    Für diesen Beitrag bedankt sich saddy

  17. #2017
    The REAL Cheshire Cat Avatar von TBow
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    Re: Drogenpolitik

    Jetzt gehts in Uruguay bald los.

    Uruguays Apotheken verkaufen Cannabis

    Ausgewählte Apotheken in Uruguay werden ab Juli neben Pflaster und Antibiotika auch Cannabis im Sortiment haben. Die Bürger können sich dort mit bis zu zehn Gramm pro Woche versorgen - zu Niedrigpreisen.

    Als weltweit erstes Land legalisiert Uruguay unter Auflagen den Kauf und die Produktion von Marihuana für seine Bürger. Ziel des Staates ist, die Produktion und Abgabe selbst zu organisieren und zu lenken - knapp 12.000 Menschen haben sich bisher dafür registrieren lassen.

    Dabei gibt es drei Möglichkeiten:

    Den Kauf von maximal zehn Gramm pro Woche in Apotheken,
    oder den Anbau von bis zu sechs Pflanzen zu Hause für den eigenen Konsum,
    oder die Mitgliedschaft in einem Klub, der gemeinschaftlich Hanfpflanzen anbaut und jedem Mitglied bis zu 480 Gramm Eigenkonsum im Jahr gestattet.

    So können in Uruguay keine Touristen das Rauschmittel in Apotheken kaufen.

    http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...a-1148213.html
    Für diesen Beitrag bedanken sich saddy, MSX, Jester
    Danke Edward Snowden, DANKE!

  18. #2018
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    Re: Drogenpolitik

    @Kenobi van Gin: Ich hätt sogar noch eins übrig aber bezweifel das du mir deine Adressen geben willst ^^
    Wär dann auch das für Mainz.
    Aber beim DHV oder einem Orgateam lohnt sich bestimmt ne Anfrage.

    On: Mein Snoopsnitch hat sich bei der Demo wieder gemeldet, "Null Paging" um ca. 17:00 Uhr, also bei der Abschlusskundgebung in der Innenstadt.
    Nach kurzer Recherche werden damit wohl alle Handys die sich in nen bestimmten Funkmast eingeloggt haben getrackt. Ist das legal? Google ich später mal weiter hinterher.


    Edit: Shit das war nen Samstag später bei mir Zuhause
    Und nein dicht bin ich nicht, nur seit bald 30 Stunden wach mal wieder wegen den Schlafstörungen die machen mich etwas mürbe.

    Passend dazu, mein Arzt hatte leider erst am 13.6. Zeit für nen neuen Termin zwecks Widerruf beim MDK.
    Bis dahin gibts entweder durchgemachte Nächte oder lecker organbelastende AD/NL mit ner Mörder Klatsche am Folgetag.

    Einzige medikamentöse Alternative ist Zopiclon das ginge zur Überbrückung ein paar Wochen auch noch mal.
    Die Tante von der KK war geil als ich ihr meine Lage geschildert hab, dass es zwar die Zopis gibt aber ich nicht abhängig werden will.
    "Na das ist kein Grund wenn sich das jeder aussuchen könnte könnte ja jeder Schmerzpatient Cannabis bekommen" ACH NEE! Zumindest die, die davon profitieren. Das fand ich echt unfassbar.

    Nen Benzoentzug geht ab nem bestimmten Zeitpunkt (meistens reichen wenige Monate aus) nur stationär wegen der Gefahr bei nem Krampanfall zu sterben.




    Dr. Franjo Grothenhermen ist übrigens in einen 2 Wochen langen Warn Hungerstreik getreten aus Protest vor den vielen Absagen der Kostenübernahmen.


    Es wurde beim Gesetztesbeschluss auch versprochen, dass das Gras für Selbstzahler nicht teurer wird.
    Die, die vorher ne Ausnahmegenehmigung hatten und jetzt das doppelte zahlen müssen wegen der Absage der Kostenübernahme sind jetzt so richtig in den Arsch gefickt.
    Die Formulierung nehm ich mir mal raus, das ist ne riesen Sauerei.
    Geändert von saddy (19.05.17 um 17:08 Uhr)

  19. #2019
    Mitglied Avatar von HoneyBadger
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    Re: Drogenpolitik

    Jedes Mal wenn jemand, wegen was auch immer, in den Hungerstreik geht, denke ich mir: "Mach halt!" Ansonsten regt sich da bei mir gar nichts.

    Das hat eine ähnliche Qualität, als würde sich ein kleines Kind an der Kasse auf den Boden schmeißen und schreien, weil es einen Lutscher nicht bekommt. Albern.

    Auch wenn ich den Grund dafür durchaus nachvollziehen kann und auch die gleiche Meinung vertrete.
    Für diesen Beitrag bedankt sich theSplit
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  20. #2020
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    Re: Drogenpolitik

    Hm ist ja auch nur ein "Warnstreik" von 2 Wochen weil er eben niemanden erpressen will, sondern mediale Aufmerksamkeit erzeugen möchte.
    Das find ich vollkommen legitim.
    Ist mir aber bewusst, dass das viele nicht so sympathisch finden.
    Aber schlechte Presse..

  21. #2021
    Brillenschlange Avatar von Kenobi van Gin
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    Re: Drogenpolitik

    Zitat Zitat von saddy Beitrag anzeigen
    @Kenobi van Gin: Ich hätt sogar noch eins übrig aber bezweifel das du mir deine Adressen geben willst
    Ich hatte grad kurz drüber nachgedacht
    Zitat Zitat von saddy Beitrag anzeigen
    [post=786752]
    Aber beim DHV oder einem Orgateam lohnt sich bestimmt ne Anfrage.
    Aber das werd ich dann mal tun

    Zitat Zitat von saddy Beitrag anzeigen
    [post=786752]Die Tante von der KK war geil als ich ihr meine Lage geschildert hab, dass es zwar die Zopis gibt aber ich nicht abhängig werden will.
    "Na das ist kein Grund wenn sich das jeder aussuchen könnte könnte ja jeder Schmerzpatient Cannabis bekommen" ACH NEE! Zumindest die, die davon profitieren. Das fand ich echt unfassbar.
    Das ist schon wirklich hart. Aber da sieht man mal wieder, dass es in unserem Gesundheitssystem nicht um Heilung geht, sondern darum, dass du möglichst lange möglichst teure Medikamente kaufst. Aber die Aussage ist schon wirklich cool: "Wie, Sie wollen von Ihren Medikamenten nicht abhängig werden? Da könnte ja jeder kommen!!"

  22. #2022
    ... und der Tag wird gut

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    Re: Drogenpolitik

    @saddy: Mediale Aufmerksamkeit, weil einer meint er müsste sich aushungern? - In der Zeit (den zwei Wochen) könnte er Workshops veranstalten zu dem Thema und mit Sicherheit noch die ein oder anderen mit "Infotagen", für das Thema, begeistern bzw. sensibilisieren, das wäre zumindest produktiv. Anstatt sich selbst zu schaden.

    Ansonsten sehe ich das nur als einen Versuch "Mitleid" zu erregen was aber nicht der Sache wirklich hilft, würde ich sagen....
    Die die ihn kennen und schätzen werden betroffen sein, aber für Leute die nicht in dem Thema sind ist er dann irgend einer der gerade radikal durchdreht.

    Zur KK Tante:
    Ich seh es bei deiner Sache aber auch so, wenn du ein "kostengünstigeres" Medikament bekommen kannst, welches weniger bis keine Nebenwirkungen besitzt und du davon auch nicht in der Form wie durch chemikalien Abhängig werden kannst, wäre das nur absolut zu empfehlen - der Dame hätte ich vielleicht sonst was erzählt nach so einer Aussage, was sie sich einbildet von Ihrem Schreibtisch aus zu entscheiden wie sinnvoll oder weniger sinnvoll die "Behandlung" damit wäre in deinem Fall - das sind schließlich keine Ärzte auch wenn sie etwas über Gesundheit und Vorsorge wissen/mitbekommen und auch geschult werden....

    Das schlimme daran ist nur, das die sowas annehmen oder ablehnen, aber das letzte Wort sollte ein Arzt haben, der ist schließlich mit dem Patienten in Kontakt und kennt die Befindlichkeiten und die Lage am besten, nicht irgend so ein Schreibtischtäter der vielleicht in einem Moment nur nen Antrag auf dies oder das vor der Nase hat aber vielleicht gar keinen Einblick über die Gesamtsituation. - das sind schließlich keine Ärzte auch wenn sie bissle was über Gesundheit wissen/mitbekommen und auch geschult werden.
    Gruß theSplit
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  23. #2023
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    Re: Drogenpolitik

    Damit kein Missverständnis aufkommt: Die TK Tante hat nichts zu entscheiden soweit ich weiß (laut einiger Artikel aber schon, nämlich ob überhaupt der MDK prüfen muss aber da bin ich mir unsicher), die Entscheidung wurde in meinem Fall von MDK, dem medizinischen Dienst der Krankenkassen getroffen.
    Und genau da werde ich auch Widerruf einlegen.

    Krumm gekommen bin ich ihr nicht. Das Gutachten vom MDK ging erst an die TK und von dort dann an mich.
    Weil ich ungeduldig war, hat sie mir am Telefon schon mal ausführlich ne Zusammenfassung gegeben.
    Außerdem ist Zopiclon ohnehin nicht zur Langzeitverordnung (4 - 6 Wochen max.) geeignet und wird von den Krankenkassen auch nicht mehr übernommen (das ist relativ neu).

    Dafür könnte ich mir Zopiclon leisten, 20 Stück wären Anfangs so 30 Abende guter Schlaf für 15€
    Bei medizinischen Cannabis kann ichs noch nicht abschätzen, weil ich auch mehrere Sorten probieren würde.
    1. 6% THC + 6% CBD
    2. Zweistelliger THC Gehalt und kaum CBD

    Was anderes gibts zur Auswahl nicht, vom Gefühl her hätte ich 2/3 THC/CBD am sinnvollsten gefunden aber weil ich die genaue Zusammensetzung bisher nie wusste, müsste ich da rumprobieren.

    Und bei der Sorte mit 6/6 THC/CBD hab ich Bedenken, das ich dann ziemlich hoch dosieren muss.
    Das ist an sich kein Problem, auf den Preis bezogen aber schon.

    Da würd ich bestimmt auf 30 - 40g im Monat kommen, bei 30g wären das 450€.

    Das Tieaneurax was ich derzeit tagsüber nehme kostet im Monat ca. 55€.


    Also Cannabis als Medizin ist schon arschteuer, noch teurer geworden.
    Und Anbauen soll ja keiner dürfen
    Hätt ich überhaupt kein Problem damit, mir 3 Pflanzen auf den Balkon zu stellen.

  24. #2024
    ... und der Tag wird gut

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    Avatar von theSplit
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    Re: Drogenpolitik

    @saddy: Also 15 € finde ich, sind im Monat, vielleicht noch sehr erträglich, aber das ist halt Chemie und wer weiß was das Zeug für Wechsel- / Nebenwirkungen hat, Gesund wird es auf Dauer nicht unbedingt sein. Ob man dann schnell in eine Abhängigkeit kommt weiß ich allerdings nicht, ich kenne das Präparat nicht. Aber ich bin auch kein Mediziner.

    Ansonsten finde ich den Preis von 150 € für 10 Gramm ganz schön hoch, aber ist das ein aktuell gängiger Preis? 10,50 € für medizinisches Cannabis pro Gramm?
    Man sollte meinen das die Preise für so etwas aber purzeln werden, wenn so etwas gezielt für den medizinischen Bedarf angebaut wird und in größeren Mengen zu Verfügung steht.

    Wenn die Preise mit Selbstbeteiligung wären - selbst dann würde ich versuchen auf die pflanzliche Schiene zu kommen, langfristig würdest du bestimmt besser damit fahren. Klar, muß man auch erst mal das Geld dafür übrig haben - aber wenn man dann a) schmerzfrei ist, b) durch die Nacht kommt - c) auch der Appetit gesteigert wird (bzw. man evtl. auch normal Essen kann) - sind das alles sehr positive und auch recht gesunde Auswirkungen. Chemie setzt dem Körper ja richtig/viel schlimmer zu.

    Und wenn dann dadurch Folgeprobleme entstehen durch die Chemie - die dann noch teurer behandelt werden müssen, ist das kein Gewinn würde ich sagen.

    Außerdem, ich finde solche Aufrechnungen immer ziemlich dämlich, man sucht sich nicht aus Krank zu sein/werden. Und wenn etwas einem ein Stück Alltag zurückgibt bw. Lebensqualität oder man Arbeitsfähig wird bzw. bleibt, ist dass doch auch ein Gewinn für die Gesellschaft und die bekommt es auf der anderen Seite zurück. Auch wenn die anderen die Kosten dafür mittragen, erstmal.... also, ich hoffe @saddy, du machst dir deswegen kein schlechtes Gewissen.

    Aber interessant sind die Rechnungen schon!
    Geändert von theSplit (Gestern um 11:47 Uhr)
    Gruß theSplit
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  25. #2025
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    Re: Drogenpolitik

    Zitat Zitat von saddy Beitrag anzeigen
    [post=786752]

    Dr. Franjo Grothenhermen ist übrigens in einen 2 Wochen langen Warn Hungerstreik getreten aus Protest vor den vielen Absagen der Kostenübernahmen.


    Es wurde beim Gesetztesbeschluss auch versprochen, dass das Gras für Selbstzahler nicht teurer wird.
    Na u.a. deswegen ja eben der "Warnstreik".
    Um darauf aufmerksam zu machen das alle die bisher ne Genehmigung hatten und jetzt keine Zusagen bekommen afair 1/3 mehr als vorher zahlen müssen. Und das obwohl versichert wurde, dass das nicht passiert.

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