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Thema: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

  1. #1
    Held der Arbeit Avatar von Systemlord
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    Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Hallo!

    Wir haben vor kurzem ein Haus gekauft.
    Dieses möchte ich jetzt mit LAN-Kabeln versehen, um die Versorgung
    mit Internet sicherzustellen.
    Hierzu habe ich ein Schema aufgezeichnet, siehe Anhang.
    Da ich das in diesem Umfang noch nicht gemacht habe, wollte ich mal die
    Experten fragen, ob das so passt. Habt ihr Verbesserungsvorschläge?

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Der Router steht im Keller hinter einer dicken Metalltür,
    daher würde ich ein Kabel durch ein Lehrrohr ins Wohnzimmer ziehen und da einen
    Access-Point anschließen.
    Ob ich die Repeater im ersten und zweiten Stock benötige, muss ich dann ausprobieren..

    Folgende Fragen hätte ich noch:

    1. Soll ich CAT 6a oder CAT 7-Kabel nehmen, welche Schirmung?
    Wir haben einen 100 Mbit-Anschluss; in absehbarer Zukunft wohl max. 175.
    Vermutlich bringt mir CAT 7 da nicht viel oder?

    2. Wozu braucht man eigentlich das Patchfeld?
    Könnte ich nicht auf die Kabel einfach einen Rj45-Stecker machen und die direkt in den Switch stecken?

    3. Benutzt man in dem dargestellten Fall dann nur einen der 4 LAN-Ausgänge des Routers?
    (Zur Verbindung mit dem Switch)

    4. Passt die Fritz-Box 7530 zu der ganzen Geschichte?

    Vielen Dank für jeden Tip!

  2. #2
    SYS64738

    Moderator

    Avatar von thom53281
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Zitat Zitat von Systemlord Beitrag anzeigen
    1. Soll ich CAT 6a oder CAT 7-Kabel nehmen, welche Schirmung?
    Wir haben einen 100 Mbit-Anschluss; in absehbarer Zukunft wohl max. 175.
    Vermutlich bringt mir CAT 7 da nicht viel oder?
    Gewöhnliche RJ45-Dosen limitieren auf CAT6a. In meinen Augen bringt CAT7 hier keinerlei Vorteile mehr, auch wenn es sehr oft verlegt wird (Elektriker...). Montage/Einziehen wird durch die geringere Kabeldicke von CAT6a in jedem Fall erleichtert und solange man sauber arbeitet und die Kabellänge nicht extrem groß wird, sollten auch zukünftige Standards (10 GBit/s) mit CAT6a kein Problem darstellen. Für alle irgendwann noch größeren Standards wird man dann sowieso zu >=CAT8 oder Glas greifen müssen, also bringt da CAT7 auch nix. An der aktuell verfügbaren Bitrate am Internetanschluss würde ich sowas nie festmachen. Das kann sich schnell ändern oder auch nicht.

    Zitat Zitat von Systemlord Beitrag anzeigen
    2. Wozu braucht man eigentlich das Patchfeld?
    Könnte ich nicht auf die Kabel einfach einen Rj45-Stecker machen und die direkt in den Switch stecken?
    Verlegekabel haben starre Adern. Auf diese RJ45-Stecker zu crimpen ist Murks und kann auch langfristig zu Problemen führen (z. B. Wackelkontakte). Bei CAT7 ist es aufgrund der Aderndicke überhaupt schon gar nicht möglich, da einen Stecker zu crimpen. Auch sollten bei einer richtig gebauten strukturierten Verkabelung alle Netzwerkkabel am Patchfeld sauber geerdet sein (d. h. Erdung des Patchfeldes zum Potentialausgleich und alle Schirme anschließen). Zudem bist Du so unabhängig von zukünftigen Änderungen in der Hardware (z. B. anderer Switch -> Kabellänge reicht plötzlich nicht mehr).

    Zitat Zitat von Systemlord Beitrag anzeigen
    3. Benutzt man in dem dargestellten Fall dann nur einen der 4 LAN-Ausgänge des Routers?
    (Zur Verbindung mit dem Switch)
    In der Regel ja. Alles andere verursacht einen Broadcast-Sturm. Ausnahme wäre vielleicht noch, wenn man den Gastzugang von Port 4 der Fritzbox mittels eigenem VLAN im Haus verteilt. Aber wenn Du diese Frage stellst, dann wirst Du das vermutlich nicht brauchen bzw. umsetzen wollen.

    Zitat Zitat von Systemlord Beitrag anzeigen
    4. Passt die Fritz-Box 7530 zu der ganzen Geschichte?
    Was hast Du mit der Telefonie so vor?


    Ansonsten @Schema:

    Bitte keine Repeater sondern kabelgebundene Accesspoints. Du ziehst ja neue Kabel. Also sieh mal eines vor für einen möglichen Accesspoint z. B. im Flur im OG, egal ob Du es später brauchst oder nicht (bzw. sagen wir mal mittelfristig). In jedem Accesspoint trägst Du dann die gleichen WLAN-Daten ein und jeweils von Hand einen eigenen Funkkanal (1, 6, 11) und nicht Autokanal.

    Auch bitte keinen Switch beim TV. Du ziehst ja gerade Kabel. Also lege mindestens so viele Kabel/Dosen wie Du für die Geräte voraussichtlich brauchst. Für gewöhnlich legt man ja sowieso zumeist Doppeldosen. Auch sollten die neuen Netzwerkkabel unbedingt in Leerrohren verlegt werden, da man nie sagen kann, welche Kabel man in einigen Jahren mal benötigen wird.

  3. #3
    Cloogshicer®

    Moderator

    Avatar von dexter
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Zitat Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
    In jedem Accesspoint trägst Du dann die gleichen WLAN-Daten ein und jeweils von Hand einen eigenen Funkkanal (1, 6, 11) und nicht Autokanal.
    Warum nicht Autokanal? Die Boxen machen doch normal eh den richtigen Kanal auf?
    Corona ist Harmlos.

    And if you choose to fail us i say: we will never forgive you

  4. #4
    Held der Arbeit

    (Threadstarter)

    Avatar von Systemlord
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    @thom53281:

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

    Dann werde ich die CAT6a Kabel nehmen.
    Zu dem Schema:
    Das Haus ist von 1985. Damals wurden leider nur sehr dünne Leerrohre verlegt. Ich bezweifle, dass ich da mehr als 2 Kabel durchkriege. Daher auch die Idee mit dem kleinen Switch am Fernseher.
    Ich muss halt auf jeden Fall das Antennenkabel und 1 Lankabel in eine Dose kriegen.
    Auch das Schema ist eher als Anschlussschema und nicht als Verlegeplan zu sehen.
    Um z.b. die Dose in Zimmer 1 anzuschließen, kann ich nicht wie dargestellt schön im Treppenhaus nach oben gehen, sondern ich muss durch das Lerrohr auf der gegenüberliegenden Hausseite, und dann über den Speicher und von oben in Zimmer 1.

    Wenn ich im Obergeschoss einen verkabelten Access Point installieren will, müsste ich vermutlich mit 2 Kabeln auf den Speicher gehen, 1 Kabel in Zimmer 1 legen und das andere mit einem Splitter aufteilen für Zimmer 2 und den Access Point. Deshalb die Idee mit dem Repeater. Was spricht da eigentlich dagegen?

    Edit:
    Sorry vergessen, welches 6a Kabel soll ich denn am besten nehmen? Es gibt ja verschiedene Schirmungen z.b.
    F/UTP, S/FTP...

    Danke nochmal für deine Hilfe!
    Geändert von Systemlord (01.09.20 um 12:10 Uhr)

  5. #5
    SYS64738

    Moderator

    Avatar von thom53281
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    Arrow Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Gegen Repeater spricht, dass sie meistens weder der Datenrate noch dem Ping zuträglich sind. Ich würde wirklich versuchen, dort einen kabelgebundenen Accesspoint zu installieren. Gibt auch Accesspoints mit eingebautem Switch. Dann könntest Du vom AP aus auch einfach zum Client weitergehen, wenn Du mit der Anzahl an Kabeln ein Problem hast. Gleiches könntest Du auch mit dem Switch im Wohnzimmer machen und dort anstelle des Switches den Accesspoint montieren.

    Wenn Du mit der Dicke der Leerrohre ein Problem hast, solltest Du vermutlich eher auf F/UTP setzen. Das hat zwar nur einen Außenschirm und die Paare sind nicht einzeln geschirmt, dafür ist es aber auch dünner.

    Zitat Zitat von dexter Beitrag anzeigen
    Warum nicht Autokanal? Die Boxen machen doch normal eh den richtigen Kanal auf?
    Jein. Im Einzelbetrieb suchen die Geräte ihren Kanal selbst und auch wenn sie ihn mal wechseln, gibt es kein Problem. Hast du aber nun zwei Accesspoints mit der selben SSID und eine ungünstige Konstellation, so kann es passieren, dass sie dann durch Autokanal ab und an auf dem selben Funkkanal landen und dann bekommen manche Clients Probleme.

  6. #6

    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Die Kanäle betreffend müsste man eigentlich nur ein Mesh aufspannen. Nur mal so angemerkt. Ansonsten alles das, was schon geschrieben wurde.
    Das Blut muss an der Klinge bleiben!

  7. #7
    Cenosillicaphobiker

    Veteran

    Avatar von Fhynn
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Unabhängig davon:
    Du kannst nie, nie, niemals nicht genügend Netzwerkdosen haben, weil einfach fast alles verkabelt ist mittlerweile. Außer natürlich du stehst da nicht so drauf. Ich rede jetzt nicht vom Kühlschrank, aber im Wohnzimmer reichen 2 Dosen niemals.

    TV, Soundbar, Konsole, Receiver sind schon mal 4. Dazu kommt noch: Strom reicht auch nie. Letztlich habe ich im TV-Board eine Mehrfachsteckdose und einen 5-Port Switch verbastelt, um den ganzen Kram aufzufangen.

    Im Büro reichen 2 Netzwerkdosen auch nicht. Sonos, 2 PCs und tjo, schon mal ein Endverbraucher zu viel. Laserdrucker steht in der Bibliothek, genau so wie der AVM 3000 Repeater und das NAS, also auch 3 gegen 2.

    Einzige Raum, wo ich die Dosen nicht brauche, ist im Schlafzimmer - es gibt aber ja genügend Leute, die dort einen TV haben. Kabel geht immer über WLAN.
    Mesh habe ich auch, klar, aber bis auf die Sonos Box im Garten ist alles stationäre fest verkabelt. Das WLAN ist fürs Tablet und die Smartphones und ist über AVM Repeater und das Mesh soweit ausgebaut, dass ich im kompletten Haus von DG bis Keller und im kompletten Garten sowohl vollen 2.4 als auch 5 Ghz Empfang habe + Gäste WLAN.

    Demnach: Doppeldose ist Pflicht, in stark frequentieren Räumen (idR ja Wohnzimmer und Büro) 2 Doppeldosen. Leerrohre haben wir hier leider gar nicht spendiert bekommen, wurde nur geschlitzt und blank verlegt, nervt tierisch. Würde sofort die Wände aufreißen für vernünftige Leerrohre ;-) je nach Ambitionen ... es schadet nicht. Ist mehr Arbeit die kleinen Rohre zu tauschen, klar, aber überlegs dir.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Systemlord

    Ich wurde so geboren, Ich werde so bleiben bis ich sterb,
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  8. #8
    Held der Arbeit

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    Avatar von Systemlord
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Ja das mit den Dosen ist so eine Sache..
    Wir sind da aber eher oldschool unterwegs.
    Mehr als Fernseher und Apple Tv oder Amazon Box haben wir nicht. Wenn ich jetzt nochmal die Wände der frisch renovierten Zimmer aufkloppe um da Leerrohre zu verlegen,
    würde mich meine Frau vermutlich verprügeln..

    Ich habe mich jetzt mal nach Kabeln umgeschaut.
    Da in den Leerrohren teilweise auch Antennenkabel liegen,
    Wäre ein S/FTP Kabel vermutlich empfehlenswert oder?
    Es ist aber gar nicht so einfach, da was gescheites zu finden.

    Gibt es z.b bei den beiden folgenden Anbietern einen Unterschied? Mich wundert, dass der Preis so unterschiedlich ist.

    Kabel 1, 100 m - 50€

    Kabel 2, 100 m - 100€

  9. #9
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Ich verkabel gerade meine Wohnung. Deswegen kann ich von meinen Erfahrungen ganz gut berichten.

    Zitat Zitat von Systemlord Beitrag anzeigen
    1. Soll ich CAT 6a oder CAT 7-Kabel nehmen, welche Schirmung?
    Wir haben einen 100 Mbit-Anschluss; in absehbarer Zukunft wohl max. 175.
    Vermutlich bringt mir CAT 7 da nicht viel oder?
    Ich widersprech jetzt thom53281 knallhart mal. Natürlich nimmst du Cat 7.

    Ja, es ist dicker und starrer als Cat6a. Und ja, für Cat7-Dosen bräuchtest du andere Stecker und auch Netzwerkkarten, die im Consumerbereich sehr unüblich sind. Aber die Kabel kosten nicht wirklich mehr. Du bekommst praktisch den besseren Standard zum gleichen Preis. Und Kabel will man eigentlich nicht austauschen, wenn die einmal verlegt sind.

    Ich hab das hier verwendet.

    Der 100-MBit-DSL-Anschluss ist hier auch egal. Du willst ja ein benutzbares LAN haben. Ich hab bei mir vor der Renovierung den Zustand gehabt, dass die Übertragung im LAN langsamer war als das Saugen derselben Datenmenge aus dem Internet. Das ist nicht schön.

    Zitat Zitat von Systemlord Beitrag anzeigen
    2. Wozu braucht man eigentlich das Patchfeld?
    Könnte ich nicht auf die Kabel einfach einen Rj45-Stecker machen und die direkt in den Switch stecken?
    Ja, kannst du - theoretisch. Ich hab z.B. zum Anschluss meiner Access Points und des Raspis (HTPC) in der Küche direkt einen Stecker auf das Verlegekabel gecrimpt. Auch hier widersprech thom53281. Ich hab dafür diese Stecker verwendet. Das Crimpen ist damit ganz einfach. Du brauchst dafür nicht mal ein Auflegewerkzeug.

    Das Patchfeld ist aber trotzdem unbedingt zu empfehlen. Die Verlegekabel sind starr und sollten auch nicht allzuhäufig umgesteckt werden. Da können Wackelkontakte entstehen und Kabel brechen. Deswegen packt man die Masse an Kabeln ins Patchfeld und kann die dann auch flexibel am Switch umstecken, auch wenn z.B. der Switch weniger Ports als das Patchfeld hat.

    Dazu auch noch ein Tipp:
    Es ist zwar nicht notwendig, aber ich hab mit Keystone-Modulen gute Erfahrungen gemacht. Auch die sind kinderleicht auf Cat-7-Kabel zu crimpen ohne Auflegewerkzeug und haben noch zusätzlich den Vorteil, dass du sie auch im Patchfeld (auch Keystone) umstecken kannst, um z.B. ein Kabelwirrwarr zu vermeiden.

    Das Patchfeld kannst du dann mit solchen Kabeln mit dem Switch verbinden. Gibt's auch in länger.

    @Schema
    Hier stimme ich thom53281 und den anderen vollkommen zu:
    Repeater willst du nicht. Das ist 'ne Notlösung, wenn du keine Möglichkeit hast, Kabel zu verlegen. Ich hab mir gerade den Ubiquiti Networks USW-16-POE Gen 2 gekauft. Der Preis ist in den letzten Monaten von über 300€ auf mittlerweile 268€ (Idealo, Billiger.de suchen) gesunken. Dazu verwende ich 2 Ubiquiti UAC AP-Lite. Auch hier ist der Preis von über 80€/Stück auf 72€ gesunken. Gibt's auch im 5-er Pack. Da alles von Ubuiquiti ist, ist da auch alles hübsch in die Adminoberfläche integriert. Die Accesspoints werden über POE vom Switch mit Strom versorgt. Man muss also kein separates Stromkabel zum Accesspoint legen.

    Und auch der zweite Punkt ist wichtig:
    Man kann nie genug Dosen haben. Ich leg ins Schlafzimmer ein Blindkabel ohne Dose. Da wir dort eigentlich keine brauchen. Im Kinderzimmer ist eine Doppeldose. Im Wohnzimmer hab ich sogar 3 Doppeldosen (6 Anschlüsse) verlegt: TV, AVR, HTPC, Spielkonsole, TV-Karte. Ich stand übrigens auch vor der Entscheidung, ob ich zur TV-Ecke lieber mehr Kabel oder stattdessen einen eigenen Switch leg. Ich hab mich aus mehreren Gründen für mehr Kabel entschieden. Ist ausfallsicherer wegen Redundanz, höhere Gesamtbandbreite (wenn auch nicht benötigt) und ein Gerät eingespart.

    Die Octopus ist ein optionaler Tipp:
    Weiß nicht, wie wichtig Dir die TV-Verfügbarkeit ist. Die Octopus wandelt dann das TV-Signal in Sat2IP um. Du kannst damit mit jedem TV oder Gerät, was Sat2IP versteht, die TV-Signale empfangen. D.h. du musst keine Sat-Kabel in die Zimmer verlegen. Geht alles übers Netzwerk. Ich mach das so, dass ich dann auf meiner NAS einen VDR (läuft derzeit auf dem HTPC) installier. Ich kann dann von jedem PC, Raspi usw. TV abspielen und aufnehmen. Funktioniert bei mir (mit dem HTPC+TV-Karte) seit Jahren ausgesprochen gut. Die Alternative dazu wäre TV Headend. Durch die Octopus muss ich halt nicht den HTPC einschalten, wenn ich auf einem anderen Gerät TV sehen will (über Kodi). Wie oben erwähnt, sind TV-Headend/VDR Bonus, wenn du aufnehmen können willst.
    Für diesen Beitrag bedankt sich Systemlord
    Geändert von musv (02.09.20 um 07:57 Uhr)

  10. #10
    Held der Arbeit

    (Threadstarter)

    Avatar von Systemlord
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Äh ja ok. ..
    Das muss ich mir jetzt mal in Ruhe zu Gemüte führen..
    Vielen Dank für die Anregungen!
    Das letzte mal als ich mit dem Kram was zu tun hatte,
    hab ich ein Ende des Kabels in den Router gesteckt und das andere hinten in den PC. Und das ging auch!!! ;-)

  11. #11
    SYS64738

    Moderator

    Avatar von thom53281
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Du bekommst praktisch den besseren Standard zum gleichen Preis. Und Kabel will man eigentlich nicht austauschen, wenn die einmal verlegt sind.
    Das mag schon sein. Die Frage ist zunächst, was einem der bessere Standard bringt. 10 GBit/s gehen über beide Kabel problemlos drüber. Für die 40 GBit/s reicht auch CAT7 nicht. Und mit Dosen mit CAT6a wertet man es praktisch wieder auf CAT6a ab.

    Dem gegenüber steht, dass man diese Kabel sehr schlecht in gewöhnliche Leerrohre einziehen kann, sie auch in den Dosen sperrig sind, usw.

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Dazu auch noch ein Tipp:
    Es ist zwar nicht notwendig, aber ich hab mit Keystone-Modulen gute Erfahrungen gemacht. Auch die sind kinderleicht auf Cat-7-Kabel zu crimpen ohne Auflegewerkzeug und haben noch zusätzlich den Vorteil, dass du sie auch im Patchfeld (auch Keystone) umstecken kannst, um z.B. ein Kabelwirrwarr zu vermeiden.
    Ich hab vor kurzem eine Hausinstallation gemacht und da waren vorab schon solche Module vorgesehen gewesen, zusammen mit CAT7-Kabeln. Ich wurde da leider vorab nicht gefragt. Beim Einziehen hatten sie bereits mehrere Kabel in den Leerrohren "versenkt", die nicht mehr vor und zurück gingen. Eines musste ich mit dem Hammer und einer Feststellzange mit voller Gewalt aus dem Rohr zurückschlagen. Dort haben wir dann ein CAT6a von mir eingezogen, das ging ohne Probleme.

    Beim Montieren dieser Keystone-Module wäre ich beinahe durchgedreht. Kein Vergleich zu einem Patchfeld. Mag Geschmackssache sein, aber ich montiere keine solchen Module mehr.

  12. #12
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    CAT7 finde ich auch der größte Nachteil die Dicke, dafür. dass man dann wirklich keinen Vorteil hat.
    Außer vielleicht ein besseres Gefühl...

    Keystones fand ich für Dosen ziemlich gut.
    Patchpanel hatte ich auch nur LSA.
    Ist vielleicht Gewohnheit/Übung.
    Wobei ja egal ob LSA oder keystone beides kein Fehler ist.
    Vor einem Aufkrimpen der Kabel auf starre Leitungen kann ich auch nur warnen. Das mag auf Anhieb ne Weile funktionieren wenn man Glück hat.
    Irgendwann geht es dann los und man hat Fehler und weiß nicht woher.
    Nee, auf jeden Fall Patchpanel.

  13. #13
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    Re: Fragen zu Internet Verkabelung in Haus

    Zitat Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
    Beim Montieren dieser Keystone-Module wäre ich beinahe durchgedreht. Kein Vergleich zu einem Patchfeld. Mag Geschmackssache sein, aber ich montiere keine solchen Module mehr.
    Ohhjaaaa....

    Wie sagt man so schön, ich fühle mit dir

    Bei der letzten Installation mit Keystone Modulen welche sowohl im Trägermodul ( Patchfeld ) als auch bei den Dosen zum Einsatz gekommen sind (96.Stk) haben einige leute in der unmittelbaren Umgebung ihren Wortschatz um einige farbige Begriffe erweitern können.

    Die Durchgangsprüfung der Kabelwege hat dann an div. Modulen unterbrechnungen ergeben, und das war kein billiger sch***. sondern Hager und Telegärtner Module.

    Ich möchte sowas auch unter allen umständen NICHT mehr verarbeiten müssen, altbacken LSA und funktioniert

    Zitat Zitat von der Beitrag anzeigen
    Keystones fand ich für Dosen ziemlich gut.
    Ich finde das System grundsätzlich auch gut, grade für Dosen aber auch für Trägermodule, ist mal eine Buchse platt muss nicht gleich das ganze Patchfeld getauscht werden und im Produktivsystem entsteht gar nicht erst ein Ausfall durch einen austausch, sondern nur dort wo die Buchse eh schon defekt ist.

    Die Montage der teile ist nur eben ein grauss ( finde ich )

    llk

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