1000 € Steuern / Jahr nachzahlen

F.L.X

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Hi,

ich hab gerade über ne Bekannte gehört, daß ihre Mutter (94 Jahre alt) 1000 € Steuern nachzahlen soll(te).
Trotz Steuerberater.

Öh, jo, und da hab ich mich gefragt, wieviel jemand aufm Konto haben muß, um so'n Betrag nachzahlen zu müssen?
Version a) bei bereits gezahlten Steuern
b) bei gar nicht gezahlten Steuern

(ich frag mich auch gerade WAS der Steuerberater da gemacht hat...)

angenommen
180.000 € bei 4% angelegt (was weiß ich ... auf mehrere Jahre)
wären dann evtl. 7.200 € Zinsen

davon 14% Einkommensteuer macht so ungefähr 1.008,00 € Steuern/ Jahr?



hat da jemand ne Ahnung?, ob das hinkommen kann?

Oder hab ich was vergessen?
Danke
 
Da reicht schon eine kleine Wohnung, welche man besitzt und vermietet. Das ist bei älteren Damen häufiger der Fall, als man denkt.

Klingt zumindest wahrscheinlicher, als eine Anlage inkl. Zinsen.
 
Wenn etwas mit Zinsen angelegt wird, wird die Steuer doch eh direkt von der Bank abgezweigt, oder irre ich mich? Zumindest wenn man den gewährten Freibetrag überschritten hat.
 
So pauschal laesst sich diese Frage ohne weitere Details schwer beantworten. Aber Einkommensteuer sollte fuer Zinsen auf der Bank nicht faellig sein. Dafuer gibt es (in .at zumindest) die Kapitalertragsteuer. Die wird direkt vom Konto eingehoben und es kommt idR zu keiner Nachzahlung.

Moechte hier beim Beispiel von fkr anknuepfen. Ich nehm an, die Dame verdient sich durch die Vermietung der kleinen Wohnung zusaetzlich zu ihrer Pension einen gewissen Betrag X. Wenn nun die Summe aus ihrer Pension und dem Betrag X (abzueglich aller Kosten die Ihr fuer die Vermietung der Wohnung entstehen) einen gewissen Betrag, fuer den sie bereits Steuern bezahlt, uebersteigen, dann ist eine Nachzahlung faellig. So ist das zumindest in .at.

ich frag mich auch gerade WAS der Steuerberater da gemacht hat...

Naja, der Steuerberater kennt in aller Regel deine laufenden Einnahmen und Ausgaben nicht. Du schaetzt gemeinsam mit dem Berater deinen Jahresumsatz und er kann dir dann die voraussichtlichen Abgaben (Sozialversicherung, Einkommensteuer, etc.) nennen. Wenn sich dann aber irgendetwas an deinen Umsaetzen oder Ausgaben aendert, stimmt natuerlich die Zahl auch nicht mehr.

Kenne die deutschen Regelungen nicht genau, aber in .at schreiben dir Finanzamt und Sozialversicherung eine gewisse Vorauszahlung fuer Einkommensteuer bzw. Versicherung vor. Die bezahlst du im Voraus. Am Ende des Jahres machst du deine Steuererklaerung und dann kommt entweder eine Nachforderung oder eine Gutschrift.
Zu bedenken ist auch, dass zB Einkommensteuer (in .at) erst ab einem Netto-Gewinn von ca. EUR 11.000,-- faellig wird.
 
Ich muss 1800 nachzahlen. Mehr als ein Netto-Monatsgehalt. Falsche Steuerklasse vor der Scheidung und schon kommt man zu solchen Späßen. Keine Ahnung wie ich das machen soll, allerdings kann man mit dem Finanzamt Ratenzahlung vereinbaren...
Braucht zufällig jemand ne Niere? Günstig abzugeben...
Ich habe übrigens keine weiteren Einnahmen, ich vermiete zwar, aber das deckt nicht die Kosten meiner Hypothekraten, ich zahle noch obendrauf (ungefähr den Betrag einer normalen Miete). Darauf muss ich dann nicht mal Steuern zahlen, erst wenn ich einen Gewinn erwirtschaften würde.
 
Es würde genügen, wenn die alte Dame das Jahr über keine Steuern von ihrer Rente gezahlt hat. Das Finanzamt fordert die Steuern für das Vorjahr auf einmal.
 
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  • #7
ja, was da nun genau geschehen ist, kann ich nicht in Erfahrung bringen
(will ja nicht über jemanden aushorchen) - dachte nur, ob ich mich da mit meiner Schätzung vertan hatte., daß ob die noch mehr auf der Kante hätte ;D aber geht mich ja eigentlich auch nix, an.

jedenfalls recht vielen Dank!
 
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