[Sonstiges] Frau will toten Hund klonen lassen

dna-1811955_640.jpg Die 23-jährige Ru Er aus China will ihren toten Hund klonen lassen. Der Retriever Hu Hu kam zu ihrer Familie, als sie 15 Jahre alt war, zuvor war der Hund Wachhund für ein Warenhaus. Die Hundedame bekam eines Tages nach dem Verzehr einer Hähnchenkeule Durchfall. Bei der Untersuchung durch einen Tierarzt wurden neben einer Gebärmutterentzündung und einemn gutartigen Tumor am Harnleiter mehrere krebsartige Durchlöcherungen der Lunge festgestellt.

Ru Er versuchte nach der Diagnose, ihren Hund in mehreren Tierkliniken behandeln zu lassen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war, der Hund starb am 27. November. Ru Er gab für die Behandlungen nach eigenen Angaben rund 100.000 Yuan (etwa 12.800 Euro) aus.

Nun will sie ihren toten Hund klonen lassen, was umgerechnet etwa 48.500 Euro kosten wird. Um sich diese Maßnahme leisten zu können, möchte sie nun sogar ihren Lebensstil ändern.
Sie will den Klon ihres Hundes bei ihrer künftigen Hochzeit dabei haben.


Bild:
Quelle:
 
Über das Wollen ist doch letztes Jahr das dt. Paar schon hinausgewesen, die ihren Hund in Korea für fast 100.000 € haben klonen lassen.
 
Wieso sollte ein geklonter Hund tatsächlich derselbe sein?
Der Hund aus Korea hat sogar schon äußerliche Unterschiede, da wird es auch charakterliche geben.

Beim Menschen wird das irgendwann deutlicher, denke ich, wenn es da offizielle Klone gibt.
Inoffizielle bereits existierende sind, wie ich finde, nicht abwegig.

Hier steht es sogar schon:


Tja, so setzt man Geld in den Sand wegen der eigenen Emotionen.
 
Gutartig hin oder her, das Tier hatte Krebs und sie will es klonen lassen. Klasse Idee. Wenn man die Schmerzen vom geklonten Hunden auf die Frau übertragen kann, dann stimme ich zu. Dafür brauche ich auch keine Expertise, ob Krebs mitgeklont wird, irgendwo wirds herkommen.
 
Wenn der Crispr-Cas Arzt der im China-Gulag verschwunden ist noch lebt könnte der sein Wissen einfließen lassen und erblich bedingten Krebs aus den Genom rausschneiden. Kritiker hingegen werden blonde blauäugige Überhunde auf uns zukommen sehen...
 
@The_Emperor: Krebsarten sind nicht so "erblich bedingt", wie du dir das vorstellst. Es gibt immer nur "Indikatoren" bzw. Gene, welche ein Krebsrisiko erhöhen - sie rauszuschneiden kann aber wesentlich mehr Schaden anrichten, als es gut macht - Stichwort alternatives Splicing. Dann kriegt er vielleicht keinen Krebs, aber dafür Unverträglichkeit für bestimmte Proteine im Fleisch etc.

Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass der Hund aufgrund von Umwelteinflüssen Krebs bekommen hat, und dagegen kann man nur eins machen: Sie zeitlebens ausschließen.
 
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