[Sonstiges] Indien: 73-Jährige wird Mutter von Zwillingen

baby-307900_640.png Erramatti Mangayamma wollte zusammen mit ihrem Ehemann 57 Jahre lang Kinder haben. Nun, im Alter von 73 Jahren, hat sie Zwillinge zur Welt gebracht. Ihr Arzt Umashankar Sanakkayala von der Ahalya IVF Klinik in der südindischen Stadt Guntur sieht darin "eine Errungenschaft der modernen Medizin".

Erramatti Mangayamma und ihr 80-jähriger Ehemann sind über den Familienzuwachs, der am Donnerstag per Kaiserschnitt geboren wurde, sehr glücklich.

Da ihre Nachbarin durch künstliche Befruchtung im Alter von 55 Jahren Mutter wurde, habe sich das Paar ebenfalls dafür entschieden. "Die Frau war sehr gesund und deshalb hat es geklappt", erklärte ihr Arzt.


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Du hast gewonnen.

Manchmal Frage ich mich ob das Ziel einiger Leute einfach nur das ausfüllen der Skala unethischer Dinge von 1-10 ist.

Das hier is schwierig, da müsste ich viele eklige Sachen hochwürgen zum vergleichen. Irgendwo zwischen 3 und 7 würde ich sagen. Außerdem gibts da so viele wirklich ethisch widerliche Faktoren. Siehe Theorie zur Ausfüllung der Skala.

Ich denke ein paar der schwerwiegendsten Faktoren werden sozialer Druck und sunken cost fallacy sein. Die Realität ist echt ein kranker Witz. Ich habe Mitleid mit allen involvierten. Aber auch eine morbide Neugier wieviele in den nächsten Jahren Selbstmord begehen.
 
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Ab einem gewissen Alter sollte man es einfach sein lassen.

Die werden ihre Kinder, mutmaßlich - auch wenn ich es nicht hoffe für Eltern und die Kinder, auch nicht lange begleiten können, sei es körperlich oder gar geistig. Ich hoffe natürlich für das Paar das Beste aber rein von der Statistik her werden die Kinder ihre Eltern sehr früh verlieren und für die Kinder kann das traumatisch sein, dass ist jedenfalls kein guter Start.

Man kann sich auch nur Fragen, was geht in dem Kopf dieser Menschen vor? Kinderwunsch, schön und gut. Aber wie gesagt, rein rechnerisch werden die Eltern in mit unter der wichtigsten Zeit 10 < 15 - ihre Eltern verlieren. Man kann also nur hoffen, dass das Paar in so weit vorgesorgt hat oder vorsorge trägt, dass die beiden Kinder bei der Familie unterkommen oder ähnliches, sollte mal der Status Quo kommen.
 
Mal so rein statistisch, wie hoch ist die chance das die beiden mit 10 noch keine Waisen sind?

Statistisch vielleicht nicht so hoch aber ansonsten relativ hoch:
Die Oma (mütterlicherseits) hat sich bereits während der Schwangerschaft als große Hilfe herausgestellt und diese auch für die Zukunft zugesichert.
;)

Wenn es bereits grundsätzlich wegen des Alters fragwürdig ist, dann verstehe ich erst recht nicht, warum man sich das antut, wenn sie nicht einmal die genetische Mutter ist.
 
Weiß nicht ob es grundlegend was ändert, aber vor 73 Jahren sind im indischen Dorf sind vermutlich noch keine Geburtsurkunden ausgestellt worden. Sprich, die Dame könnte evtl. auch 10 Jahre jünger sein oder so.
 
Weiß nicht ob es grundlegend was ändert, aber vor 73 Jahren sind im indischen Dorf sind vermutlich noch keine Geburtsurkunden ausgestellt worden. Sprich, die Dame könnte evtl. auch 10 Jahre jünger sein oder so.

Kurz vor der Unabhängigkeit oder 10 Jahre später, das wird man auch auf dem Land unterscheiden gekonnt haben. ;)
 
Ich verstehe nicht ganz was du meinst, vielleicht hast du mich missverstsanden.
Aufm Dorf in Indien gab es (afaik) keine Verwaltung wie wir sie kennen und brauchte man auch nicht und wenn sie irgendwann vor 35 Jahren oder so ein entsprechendes Dokument beantragt hat hat vermutlich die Aussage ihres Mannes gereicht. Oder des Dorfältesten. Oder so.
 
Ihre Mutter ist fit wie ein Turnschuh. Ob sie eine Geburtsurkunde für ihre Tochter, die jetzige Mutter haben mag, dürfte keine Rolle spielen, weil sie, selbst wenn sie es nicht mit dem Zählen hat, genau wissen dürfte, ob die Geburt vor der Unabhängigkeit von England, oder lange danach statt gefunden hat. ;)
 
Man kann sich auch nur Fragen, was geht in dem Kopf dieser Menschen vor? Kinderwunsch, schön und gut. Aber wie gesagt, rein rechnerisch werden die Eltern in mit unter der wichtigsten Zeit 10 < 15 - ihre Eltern verlieren. Man kann also nur hoffen, dass das Paar in so weit vorgesorgt hat oder vorsorge trägt, dass die beiden Kinder bei der Familie unterkommen oder ähnliches, sollte mal der Status Quo kommen.
Du hast schon gelesen, dass es um Indien geht?

Vorsorge wird dort wohl ein eher unbekanntes Wort sein. Entweder haben sie richtig viel Kohle, dann ist die Vorsorge auch gesichert. Dafür spricht, dass sie sich die künstliche Befruchtung leisten konnten. Oder sie haben keine Kohle, dann ist das Thema sowieso irrelevant.

Dann noch das Thema Familie:
Die Geburtenrate pro Familie ist in Indien geringfügig höher als in den europäischen Ländern. Entsprechend werden die Kinder sehr wahrscheinlich keine Probleme haben, in der Verwandschaft unterzukommen.

Ist alles spekulativ. Indien kannst du allerdings auch nicht mal ansatzweise mit Europa zu vergleichen.
 
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