"Feinstaub-Überdosis" als Todesursache - lesenswerter Artikel

thom53281

SYS64738
Teammitglied
Registriert
14 Juli 2013
Beiträge
6.271
Tag zusammen! :)

Ich möchte an dieser Stelle nun einfach mal ganz unverbindlich auf einen interessanten Artikel von Florian Aigner zum Thema Feinstaub hinweisen:




Kurzzusammenfassung:

In dem Artikel geht es im Grunde um das Thema, dass Feinstaub eigentlich keine direkten Opfer fordert, d. h. viele Feinstaubtote einfach gar nicht dem Feinstaub zuzuordnen sind. Ähnlich wie auch beim Rauchen, sterben viele an anderen Krankheiten so wie z. B. ein Raucher auch durchaus nicht an Lungenkrebs sterben kann, sondern möglicherweise auch an Herzversagen, welches durch das Rauchen verursacht worden sein könnte. Nur kann man das noch durchaus dem Rauchen zuordnen, wenn man weiß, dass diese Person Raucher war, während man das bei Feinstaub oft nicht kann.

Weiter geht es eben auch noch darum, wie man nun ein statistisches Verfahren durchführen kann, um eben tatsächlich möglichst fehlerfrei feststellen zu können, ob und falls ja, wie viele Todesopfer der Feinstaub tatsächlich fordert.


Lohnt sich auf jeden Fall zu lesen. :)
 
Hier nochmal ein Erklärvideo einer wissenschaftlichen Journalistin zu dem Thema, spezifischer über einen offenen Brief, der letzte Tage aufgetaucht ist: Mit offenbar 136 Unterschriften von Professoren und allgemeinmedizinern:

Ich finde ja insgesamt interessant, wie dieser "Brief" anscheinend zustande kam. Man sieht hier erneut wunderbar - wenn der kurze Exkurs in die Richtung gestattet ist - wie glaubwürdig man mittlerweile Studien/"Briefe"(von angeblich angesehenen Forschern) einzuschätzen hat, ohne die Glaubwürdigkeit der Autoren, sowie Methodik, Schlüsse und Annahmen zu recherchieren/lesen, so als "Normalbürger" mit wenig Zeit oder Interesse an dem Thema, bzw. eben nicht genug Interesse, um es zu recherchieren.

Stellt sich mir auch insgesamt, wie gesagt, wie zur Hölle das "über 100" Professoren und Doktoren unterschreiben konnten, und in die Öffentlichkeit pusten. Es wird ja auch drauf aufgesprungen, und dann von einer "versachlichten" Diskussion seitens gewisser Politiker gesprochen, durch die veröffentlichung des Briefes, wenn es doch offenbar nichts mit "Sachlichkeit" zu tun hat, oder nur sehr wenig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rauch=Kleinste Partikel in der Luft. Kleinste Partikel in der Luft=Feinstaub.

Zigaretten erzeugen Rauch. Verbrennung erzeugt Feinstaub.
Feinstaub gibt es also schon immer. Aber auf einmal ist er gefährlich.
 


Dieser sarkastische Ton des Videos ist nicht zu ertragen. Was ist denn mit einer Versachlichung. Auch der Wiki-Artikel zu Köhler läßt da zu wünschen übrig: "seine von der Wissenschaft nicht geteilte Meinung" "E-Mails mit verschwörerischem Unterton".

Vieles erscheint mir in der Diskussion als Strohmann. Wo hat er gesagt, daß Feinstaub absolut unbedenklich sei?
zählt er Punkte auf, die allgemein angenommene Zusammenhänge in ihrer Eindeutigkeit durchaus in Frage stellen.

Ich sage ebenfalls nicht, daß Feinstaub reiner Mumpitz ist, aber es fällt mal wieder auf, wie in gewissen Bereichen Forschung nicht ergebnisoffen durchgeführt zu werden scheint, sondern es so wirkt, als würde erst das Ergebnis festgelegt und dann gesucht, was dieses stützen könnte.


OT: Im ersten hier genannten Artikel wird sich nur auf eine Wissenschaftlerin berufen. Das bewerte ich nicht, aber der erwähnt sie 5 mal und schreibt dabei nur 3 mal ihren Namen richtig. Sorgfalt und C/P passen halt nicht zusammen.
 
Asbeststaub ist auch eine Form des Feinstaubs... Just sayin'.


Edit: :

Dieser sarkastische Ton des Videos ist nicht zu ertragen

Der Ton ist sarkastisch, weil wieder behauptet wird, UNSACHLICHERWEISE, durch dort zitierte Politiker als Beispiel, absolut ungefährlich seien. Weiter geht es mit ganzen Brigaden an Forschern, Wissenschaftlern, Wissenschaftsjournalisten etc. die seinen Brief außeinandernahmen, siehe dazu z.B die(auch unter dem Video verlinkten, neben den Quellen) gesammelten Stellungnahmen:

Beispielsweise steht im Brief, dass es keinen Handlungsbedarf für die Feinstaubgrenzen in DE gäbe. Neben den unsachlichen Sätzen("Lungenärzte sehen in ihren Praxen und Kliniken diese Todesfälle and COPD und Lungenkrebs täglich; jedoch Tote durch Feinstaub und NO_x, auch bei sorgfältiger Anamnese, nie", Warum unsachlich? Samplesize, Aussagekraft von Praxen statt gezielter Forschung? Wie sollte ein Lungenarzt auch den Tot durch Feinstaub feststellen können, wenn der Patient zwischendurch Lungenkrebs hat, wenn wir von Konzentrationen und Aussetzungszeiten sprechen die er nicht sehen, messen noch nachweisen kann?), faktisch falschen Aussagen( ), sowie outright unwissenschaftlichen Aussagen("Korrelationen dienen nur der Hypothesenbildung, sie sind NIE konfirmatorisch", NIE zu sagen bedeuetet, NIEMALS, es kommt GARNICHT vor, niemals), wird es aber vorallem politisch missbraucht, was das ganze noch problematischer macht.

Ich sage ebenfalls nicht, daß Feinstaub reiner Mumpitz ist, aber es fällt mal wieder auf, wie in gewissen Bereichen Forschung nicht ergebnisoffen durchgeführt zu werden scheint, sondern es so wirkt, als würde erst das Ergebnis festgelegt und dann gesucht, was dieses stützen könnte.
Wirkt auf mich eben so. Und wenn es nicht passt, wird die Studie verworfen, falls nichts gefunden werden kann, was ins Ergebnis passt.

OT: Im ersten hier genannten Artikel wird sich nur auf eine Wissenschaftlerin berufen. Das bewerte ich nicht, aber der erwähnt sie 5 mal und schreibt dabei nur 3 mal ihren Namen richtig. Sorgfalt und C/P passen halt nicht zusammen.
Signed.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Lungen*fach*arzt hat sich um den Faktor 10 , hat's auf die Sekretärin geschoben und ist vor Scham nahezu abgetaucht :D

Jörg Kachelmann und andere echte Wissenschaftler reden sich Fransen an die Lippen, dass die verdammten Holzkohleöfen, die (wieder) immer moderner
werden, mehr Feinstaub und Partikel in die Luft blasen, als an falsch aufgestellten Messstellen an PKW-Straßen gemessen wird/werden kann.

 
Der Lungen*fach*arzt hat sich um den Faktor 10 ,

Er hat sich nicht verrechnet, sondern einen alten Wert benutzt, der vor einer EU-Verordnung lag.
Aber mit dem falschen Wert war die Aussage, daß in der Zigarette der Grenzwert um eine Millionen mal überschritten wird. Mit den neuem Wert sind es dann wohl "nur" eine halbe Millionen mal über dem Grenzwert.
An der Aussage dürfte sich damit dann also nichts ändern.
 
Der Lungen*fach*arzt hat sich um den Faktor 10 , hat's auf die Sekretärin geschoben und ist vor Scham nahezu abgetaucht :D

Jörg Kachelmann und andere echte Wissenschaftler reden sich Fransen an die Lippen, dass die verdammten Holzkohleöfen, die (wieder) immer moderner
werden, mehr Feinstaub und Partikel in die Luft blasen, als an falsch aufgestellten Messstellen an PKW-Straßen gemessen wird/werden kann.


Habe irgendwo auch gelesen oder gehört, das in der Küche (glaube es war ein Wok im Einsatz,auf einem Gasherd) auch höhere Werte gemessen wurden als auf der Straße.
Das mit dem was Kachelmann sagt denke ich, ist richtig.
 
Der Kachelmann tweetet/twittert oft so sauer und wütend, dass selbst ich mit dem Kopf schüttel, aber gleichzeitig grinsen muss.

Der zeigt das anhand von Messwerten und anderen Rechnungen richtig auf.
Auch, was Fabrikschornsteine und Kreuzfahrtschiffe so viel weniger anrichten, als der Bevölkerung erzählt wird.
Da geht es auch oft um Lufthöhen, Luftaustausche, etc.
Wenn man dem folgt, ist das ziemlich spannend.
 
Komisch ist nur, das keiner mal nachrechnet ob was an den Holz-Kohleofen Vorwürfen dran ist.
Ein ehemaliger Nachbar von mir hat auf Pellets umgestellt, 1 Jahr später musste er einen Filter aufsetzen.
Warum gibt es keine Filter für Holz-Kohleöfen?
Wäre interessant zu erfahren wie viele Holz-Kohleöfen in den betroffenen Städten betrieben werden.
 
mal ein paar interessante Messwerte im Laufe des gesamten Tweets. Wenn die feierabendliche Gemütlichkeit in den Wohnzimmern einzieht :D

Wieviele Holzöfen/Kuschelromantikkamine es gibt würde mich auch mal interessieren.
Aber es kann zumindest davon ausgegangen werden, dass in Neubeugebieten nahezu jedes Haus einen hat. Gehört zum schicken Ambiente ;)
 
Kein Thema,hatte auch schon Holz-Kohle im gesamten Haus. Schnelle,effektive Wärme. War aber bedingt durch die nicht mögliche Alternative(da gemietet), danach hatte ich ein Haus gemietet mit Nachtspeicheröfen plus Kachelofen.
Aber damals gab es das Problem noch nicht.
 
Ich bin in den 80ern in Ostberlin aufgewachsen, in einem Stadtbezirk in dem praktisch jeder entweder Kohle- oder Stadtgasheizungen hatte, dazu kamen dann noch die Abgase der grösstenteils Zweitaktfahrzeuge, achja und geraucht wurde eigentlich immer und überall...aus irgenteinem unerfindlichem Grund sind die Menschen trotzdem nicht gestorben wie die Fliegen (vermutlich weil ihnen niemand Bescheid gesagt hat).
Aber was ist eigentlich aus dem CO2 Problem geworden? Neulich wurde mir ein Bier ähm...aufgedrängt und wie ich das plötzlich fastleere Glas so in der Hand hielt sind mir diese kleinen Bläschen aufgefallen die da in der Restflüssigkeit aufstiegen und ich frage mich ob denn wirklich noch Niemanden die tödliche Gefahr die in sprudeligen Getränken liegt aufgefallen ist?!
 
habt Angst Leute, habt Angst und sterbt daran. Meine Güte. Was uns für Angst gemacht wird, Krankheit hier, Krankheit da und jeder macht mit. Lasst euch doch nicht alles einreden.
 
Ich müsste nur einen Rauchabzug bauen lassen der Höher ist als das Nebenhaus. Dann einen Ofen aufbauen lassen.
Auf der Arbeit fällt etliches an Abfallholz an.
Das meiste ist Hartholz. (Vermute Eiche) Daneben noch Weichholz. Müsste zum Großteil Fichte sein.
Wenn Rundstahl abgelegt wird, sind immer Hartholzkannthölzer dazwischen.
Kommen Rundstähle per LKW an, sind immer 2,4 Meter lange Kannthölzer aus Fichte dabei. Gehen Fertigteile raus, werden neue Fichtenkannthölzer verwendet.
Hartholz wird innerbetrieblich zur Lagerung von Stahteilen verwendet. (Rund, U-Profiel, Doppel-T-Träger....)
Ankommende Hölzer (Per Eisenbahn haben die auch schon mal die Maße 20x20x240cm) kommen in den Container Zur Entsorgung. Ebenso zerbrochene Europaletten und alle Einwegpaletten.
Dazu alles an Hartholz was mittlerweile durch und angebrochen ist.
Alle die zu hause einen Ofen und einen PKW-Anhänger haben oder sich nicht zu fein dazu sind sich den Kofferraum zu versauen, können sich für Lau über den Container-Inhalt her machen.

Bin schon am überlegen wo ich hier am besten einen Ofen hinstellen soll.
Am Besten einen den ich auch in einen Heizkreislauf einbeziehen kann. Das reduziert die Heizkosten auf 0. Ist nur mit etwas Arbeit verbunden.

Was juckt mich da der Feinstaub? Den gibt es seit der Entstehung des Planeten.
 
Nur mal so am Rande eingeworfen....

Ich lebe ja, wie Ihr vielleicht wisst, seit 4 Jahren in CEbu-City in den Philippinen. Die Luft hier ist ok, aber kein Vergleich zu Deutschland.
Nur zur Info, Ihr alle kennt diese Standventilatoren - hier laufen die ja fast rund um die Uhr. Jetzt stellt Euch vor Ihr müsst den jeden Monat putzen, weil die Rotorblätter schwarz sind vom Dreck in der Luft.

Das sieht dann SO aus.
electric_wall_fan_defective_1529813753_4a758247.jpg

Und das ist der SICHTBARE Dreck, Russfilter für Diesel - gibts hier nicht !
Und hier fahren Autos bis sie verrosten, der Russausstoss ist extrem, "Feinstaub" kennen die hier garnicht.

Wie gesagt, ich lebe hier seit 4 Jahren und bin noch gesund ... nur der Husten wird lästig lol
 
Ich merke schon, es gibt hier auch den ein oder anderen kinderlosen Single, der sich gerne mit dem Eisbärenfell alleine vor dem Kamin vergnügt :cool:
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #19
Ich bin in den 80ern in Ostberlin aufgewachsen, in einem Stadtbezirk in dem praktisch jeder entweder Kohle- oder Stadtgasheizungen hatte, dazu kamen dann noch die Abgase der grösstenteils Zweitaktfahrzeuge, achja und geraucht wurde eigentlich immer und überall...aus irgenteinem unerfindlichem Grund sind die Menschen trotzdem nicht gestorben wie die Fliegen (vermutlich weil ihnen niemand Bescheid gesagt hat).
Die Spätfolgen dadurch kann man sicher auch nur sehr schwer abschätzen. Die Leute können dadurch halt auch erst 30 oder 40 Jahre später daran sterben und auch hier wird man den Todesfall in den seltensten Fällen auf die schlechte Luftqualität zurückweisen können.
 
Aber was ist eigentlich aus dem CO2 Problem geworden?
Das holt die deutsche Umwelt"hilfe" aka asiatische KFZ-Lobby erst wieder aus dem Keller wenn der letzte Diesel verschrottet wurde :)

Nur mal so am Rande eingeworfen....

Ich lebe ja, wie Ihr vielleicht wisst, seit 4 Jahren in CEbu-City in den Philippinen. Die Luft hier ist ok, aber kein Vergleich zu Deutschland.
Nur zur Info, Ihr alle kennt diese Standventilatoren - hier laufen die ja fast rund um die Uhr. Jetzt stellt Euch vor Ihr müsst den jeden Monat putzen, weil die Rotorblätter schwarz sind vom Dreck in der Luft.
Das ist eine typische Folge des Elektrosmog - so sah das bei mir auch aus, bevor ich von Kohle- auf sauberen Atomstrom umgestellt habe
 
Zurück
Oben