Im Dezember 1979 marschierte die Rote Armee in Afghanistan ein, um zehn Jahre später nach großen Verlusten sich aus dem Land am Hindukusch zurückziehen zu müssen. Eine Einheit des KGB stürmte den Präsidentenpalast und ermordete den Machthaber Hafizullah Armin. Babrak Karmal wurde als neuer Präsident eingesetzt. Der "Heilige Krieg" war ein Stellvertreterkrieg: die USA belieferten die Taliban mit Waffen im Krieg gegen die Kommunisten. Zudem bekamen sie Geld aus Saudi-Arabien und den USA. Es starben mindestens eine Million Afghanen, die Zahl der getöteten Soldaten liegt zwischen 14.000 (offiziell) und 180.000 (höchste Schätzung).

