[Netzwelt] DSGVO-Abmahnung wegen fehlender SSL-Verschlüsselung

keyboard-286442_640.jpg Wie Rechtsanwalt Christian Solmecke in einem berichtet, wurde eine Immobilienfirma durch Rechtsanwalt Sandhage aus Berlin abgemahnt. Grund hierfür ist die Webseite der Firma, auf der es auch ein Kontaktformular gibt. Der Mandant des Rechtsanwalt Sandhage hat das Formular ausgefüllt und abgeschickt, ohne zu bemerken, dass dieses nicht SSL verschlüsselt war.
Aus diesem Grund sieht Rechtsanwalt Sandhage eine Schadensersatzpflicht seitens der Immobilienfirma, da diese dem Mandanten dadurch schwer geschadet habe. Konkret geht es hierbei wohl um .

Aufgrund dieses Verstoßes fordert Rechtsanwalt Sandhage, dass der immaterielle Schaden in Form eines Schmerzensgeldes erstattet wird. Die Forderung beträgt demnach 12.500 Euro. Sandhage ist der Auffassung, dass dieser Betrag aufgrund der möglichen Obergrenze von 20 Millionen Euro eher am unteren Ende der Skala einzuordnen sei. Was Sandhage hier jedoch nicht berücksichtigt hat: Bei den 20 Millionen gehe es keineswegs um Schadensersatz oder Schmerzensgeld, sondern lediglich um mögliche Bußgelder, erklärt Rechtsanwalt Solmecke.

Sollte Rechtsanwalt Sandhage hier nun erfolgreich sein, könnte das weitere Folgen für Webseiten ohne SSL-Verschlüsselung haben. Allerdings ist Rechtsanwalt Solmecke der Auffassung, dass die Abmahnung keine Aussicht auf Erfolg haben dürfte.


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Ich bin ja wirklich mal gespannt, wie die Arschlöcher von Abmahnanwälten das neue Gesetz noch so ausnutzen.
Ich habe auf meiner Homepage auch ein Kontaktformular. Zumindest Jimdo erzwingt aber offenbar per default eine HTTPS-Verbindung, insofern hoffe ich, dass ich zumindest was das angeht auf der sicheren Seite bin :rolleyes:
 
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