[Sonstiges] BASIC wird 50

452px-Listing1.jpg Am heutigen 1. Mai feiert die Programmiersprache BASIC ihren 50. Geburtstag. Am 1.5.1964 führten die beiden Mathematiker John Kemeny und John McGeachie am Dartmouth College in New Hampshire das erste BASIC-Programm aus. BASIC ist die Abkürzung für "Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code", es handelt sich also um eine "symbolische Allzweck-Programmiersprache für Anfänger", die fachfremden Studenten die Arbeit am Computer erleichtern sollte.

Ein weiterer Vorteil der Programmiersprache war, dass ihre beiden Erfinder diese ausdrücklich kostenlos zur Verfügung stellten. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts feierte BASIC seinen Höhepunkt: Fast alle Heimcomputer, egal ob von Commodore, Atari oder Apple, enthielten einen eigenen BASIC-Compiler.

Nachdem die Beliebtheit der Programmiersprache ein wenig nachgelassen hatte, kam es Anfang der 90er Jahre mit Microsofts Visual Basic zu einem Comeback. Und auch heute wird nach wie vor dank Programmen wie Visual Basic .NET und Small Basic in BASIC programmiert, auch wenn es längst nicht mehr so verbreitet ist und auch im Bereich des Internets so gut wie keine Rolle mehr spielt.

Herzlichen Glückwunsch, BASIC!


Quellen: ,

Bild: , gemeinfrei
 
Ja, Hach !! :(

Voller Wehmut erinnere ich mich an die Zeiten, als ich Nächtelang vor dem C64 gehockt und Programmiert hab.
Oder man hat Stundenlang irgendwelche Listings aus der ASM Abgetippt um dann Hinterher zu Merken, das es irgend ein Total Schlechtes Programm / Spiel war.
 
Das was ich am Commodore-Basic am meisten gehasst habe, waren die Zeilennummern. (Spätere Dialekte boten wenigstens Funktionen zur Neunummerierung)
Das Basic vom C64 und VC/20 (2.0) war grauenhaft. Kilobyte-Weise Poke-Befehle.
Mit das beste war noch das vom C128. (7.0)
Als beim Amiga (Amiga-Basic) und beim PC (Q-Basic) es die Zeilennummern nicht mehr gab, war das schon eine Wohltat.
 
@Cybercat , darum hat der Schlaue Programmierer seine Listings immer in 100ér Schritten nummeriert.
So konnte er Nachträglich ohne Probleme noch Zeilen zwischen einfügen.
Und die Poke´s waren schon sehr Hilfreich, um sein Programme nicht nur auf Basic Ebene zu schreiben.

Mich hat beim Einfachen Basic sehr Gestört, das die Variablen nur auf 1-2 Stellige Buchstaben Begrenz waren, und sehr zur Unübersichtlichkeit Beigetragen hat.
 
Oder man hat Stundenlang irgendwelche Listings aus der ASM Abgetippt um dann Hinterher zu Merken, das es irgend ein Total Schlechtes Programm / Spiel war.

Kann mich auch daran erinnern:
Das waren teilweise 10-20 Seiten mit langen Zahlenreihen die man eintippen musste.
Und des öfteren kam es vor, das dann das Programm nicht laufen wollte, weil man EINE Codezeile falsch eingetippt hatte.
Also wieder alles Zahl für Zahl kontrollieren...:m

Beispiel:
HobbyComputer831100087.jpg HobbyComputer831100088.jpg HobbyComputer831100089.jpg HobbyComputer831100090.jpg


ASM1986-07.jpg 64er_1988-05.jpg happycomputer_spielesonderheft-3.jpg


Retro:
5.Dez 1986 - Goldene Edition der 1.000.000 C64 - Video Computer:club² -

Wer noch etwas in Erinnerungen schwelgen will:
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Dafür gab es später die Check-summen.
Ein kleines Programm das im Interrupt lief und in einer Bildschirmecke eine 3 stellige Zahl ausgegeben hat.
Die hat man dann einfach mit der Nummer hinter jeder Programmzeile aus der Zeitschrift direkt nach dem abtippen verglichen.
 
Das waren teilweise 10-20 Seiten mit langen Zahlenreihen die man eintippen musste.
Und des öfteren kam es vor, das dann das Programm nicht laufen wollte, weil man EINE Codezeile falsch eingetippt hatte.
Also wieder alles Zahl für Zahl kontrollieren...:m

Kommt mir bekannt vor :D




Ach das waren noch Zeiten.
 
Auf dem C64 war es am schlimmsten die MSE Listings Abzutippen.
Da gab es oftmals 10-20 Seiten nur mit Hex Zahlen, die einfach nur ein Spumpfes Abtippen Vorraussetzten.



Dagegen war das Abtippen eines Basic Listings noch Human.
 
Hehe und QBasic...als auf dem Arbeitsrechner damals eh nix anderes interessantes war, hat man halt angefangen irgendwelche Spiele zu programmieren. Irgendwann hatte ich ein Textadventure ala Zork gebaut.. :D
 
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  • #13
Ging auch nichts über , dafür gab's auch nette "Adventures" auf Textbasis - zum Cheaten musste man nur den Quelltext durchsuchen ;)
 
Passend zum Thema:



Gibt es jetzt bereits eine Weile für den Nintendo DSi und eine 3DS Version soll offenbar auch bald kommen. Die Japaner sind ganz verrückt danach :D Da gibt es einige wirklich gute Spiele von Japanern. Einfach mal auf YouTube gucken.
 
Mein erstes Programm damals war ein Passwortschutz, damit mein Bruder nicht immer an meinen 128er geht. :D

Herrliche Teile waren das. Da wusste man noch ein Spiel zu schätzen und war froh, wenns überhaupt lief. Heutzutage, wenn mal ein Pixel verrutscht ist, gibts einen Shitstorm der sich gewaschen hat. Früher hat man auch die gleiche Stelle immer und immer wieder gezockt, bis mans geschafft hat.

Ich hatte das volle Arsenal: Schneider PC, c64 mit Datasette (!) und Floppy, c128, Amiga 500.. auf dem Schneider PC hat mein Dad eine Slotmachine (einarmiger Bandit) abgetippt von einer Zeitung. Das waren mal richtig viele Seiten und es lief danach sogar. Das hab ich dauergezockt auf dem guten Grünmonitor. :)
 
Ich muss gestehen, dass ich erst bei MS DOS und WIn 3.11 eingestiegen bin und daher das komfortable QBasic nutzen konnte. Schon krass, wie sich das ganze in knapp 30 Jahren weiterentwickelt hat.
Irgendwie vermisse ich aber auch die Zeiten damals, war alles etwas übersichtlicher als heute ;)
 
Ich fand bei Basic gut, dass es ziemlich Einsteigerfreundlich war. Bei anderen Programmiersprachen bedurfte es oft längere Einarbeitungszeit.
 
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